Beiträge von Lexikon75

    Würde man solche Haarrisse erkennen und woran? Habe jetzt nochmal nachgesehen: hinter dem Ebay-Shopnamen Musikerfuermusiker (mit übrigens erstmal vielen guten Bewertungen) verbirgt sich im Impressum tatsächlich Karl Doppler. Ich hoffe, ich habe keinen Schrott gekauft?

    Haarrisse wird man so nicht sehen können. Würde sie mal als Materialfehler oder Herstellungsfehler einstufen. Liegen manchmal auch im Material selber-also nicht an der Oberfläche.

    Meist erst dann, wenn es schon passiert ist-also das Becken "tsching" gemacht hat. Ist nicht von mir Rep. Becken

    Nachdem ich mir das Video angeschaut habe, dachte ich nur-puh Glück gehabt, meine Becken (nicht alle) haben schon fast 30 Jahre drauf, ohne ein "tsching".


    Ich habe ein Becken, das hat direkt an der Kuppe einen Riss (habe ich so gekauft) Den sehe ich nur, wenn ich das Becken da etwas auseinander biegen.

    Das Becken klingt noch super-spiele es nur ganz sanft und mit Links als Ride. Ist ein Crash/Ride, aber ohne das Crash ;)


    Zu deinen Becken.

    Anschauen, ob man grob etwas an der Verarbeitung sehen kann z.B. ist das Loch in der Mitte sollte rund sein und auch am richtigen Fleck sitzen.

    >Keine Beschädigungen am Rand oder Verformungen.

    Hängt es mal auf-zentrieren und dann schaut mal, ob die Becken zueinander richtig schließen-also Kante auf Kante liegt.

    Ruhig ein paarmal treten-das HiHat-Pedal, nicht die Becken :saint: Becken dabei auch mal drehen, am besten das Untere.

    Das die Becken zueinander beim spielen mal etwas verrutschen, ist normal. Kommt auch drauf an wie stakt das Top-Becken eingespannt ist.


    Notfallplan

    Wenn du dir so unsicher bist, dann schick es zurück. Ein Rückgaberecht wird es doch wohl geben.

    Ich kenne das Gefühl von Unsicherheit. Man achtet plötzlich auf jedes keine Bisschen.


    Ob das erste Becken ein Allrounder ist oder nicht, finde ich erstmal nicht so wichtig. Es muss sich einfach gut spielen lassen und nach einem Becken klingen.

    Meine ersten Becken klangen nach Mülltonnendeckel-geht auch. Hat aber nicht lange gedauert und ich habe mir ein Neues gekauft.

    Herausfinden was für ein Schlagzeuger man wird bzw. in welche Richtung es gehen soll.

    Ich spiele an meinem Set drei verschiedene HiHat-Becken. Nicht weil man es unbedingt braucht. Ich mag deren Unterschiede und die will ich auch hören und spielen ohne dabei Jedes Mal die Becken zu wechseln.

    Hat jemand noch einen Tipp für ein bezahlbares eher zurückhaltendes Ride-Becken (passend zur HIHat eher Jazz-geeignet)?

    Zultan Raw Ride, Zultan Raw Jazz Ride. Soweit ich weiß ist dies die Hausmarke vom großen "T".

    Ich hatte bezüglich der 15" HiHat das Zultan Raw, Zultan Raw Jazz und das Zultan Dune in der engeren Auswahl.

    Daher hatte ich mir auch einige Ride-Becken dazu rausgesucht.

    Ist, wie oben schon erwähnt, dann doch eine HiHat von Turkish Cymbals geworden.

    Die haben auch einige schöne Ride-Becken.

    Händler Cymballand

    Die haben eine Soundseite. Becken raussuchen und die stelle anklicken die man anspielen möchte Virtual

    So weit ich weiß, ist die Notation bei Drums ja sowieso nicht einheitlich.

    Darum ist es immer wichtig, dass zu jeder Notation der passende Schlüssel dabei ist oder man ihn sich eben vorher selbst anfertigt.

    Was zu Glück überall gleich ist, sind die Notenwerte.

    Den Rest muss man sich eben als Randnotiz daneben schreiben oder sich mit verschiedenen Notations-Varianten auseinander setzen.

    Das Schlagzeug ist als Instrument eben noch sehr jung und hat sich vielerorts in der "kurzen" Zeit auch unterschiedlich entwickelt-man sieht es an den Unterschieden in den Notationen.

    Man gewöhnt sich aber schnell daran. Notieren tue ich sie immer wie ich es gelernt habe.


    z.B. Die Snare ist für mich der Mittelpunkt vom Ganzen, daher kommt sie bei mir auf die Mittellinie.

    So bekomme ich auch meine drei oberen Toms und meine drei Unteren gut untergebracht.

    Drumkey dabei und jeder sollte wissen worauf er/sie hauen muss.

    Die 13'Chocolate Move HiHat soll neu und handgefertigt sein, das Metall sieht aber an der Glock gar nicht neu aus: es ist irgendwie weiß-grünlich, wie oxidiert oder angelaufen...

    Die Becken sind naturbelassen. Nicht abgedreht oder poliert. Die Becken werden in der Fertigung nun mal warm. Da sieht die Bronze nun mal an einigen Stellen etwas anders aus.

    Bei so gestochen scharfen Fotos sieht das natürlich "gruselig" aus. Wenn man sich aber mal verschiedene Bilde im Netzt anschaut, sehen die alle in etwas so aus. Jedes aber etwas anders.

    Ich habe auch naturbelassene HiHat-Becken (andere Marke), die sehen im ganzen sehr homogen aus, wenn man aber genauer hinschaut, ist dem nicht so.

    Klingen tun die super-das werden die Becken von Anatolian bestimmt auch.

    Hatte die auch erst im Auge (15"), aber die waren mir dann doch zu teuer. Ein super Angebot flog mir dann zu und ich musste zugreifen.

    >>Turkish Cymbals Dark Hammer

    Hast du dir/habt ihr euch auch mal andere Marken angeschaut/angehört?

    Meine ersten HiHat-Becken waren diese hier>>Sabian AAX Studio Hats<< Habe ich 20 Jahre als Haup-HiHat gespielt.

    Spiele sie heute immer noch gerne und hängen als Closed-HiHat an meiner rechten Seite.

    Ich habe mal dein Auszug-ich denke welche Notation es ist-mit der von einer verglichen in der die HiHat mit dieses Zeichen Loose HH = Ø notiert ist.

    Ist die selbe Stelle. Daher denke ich mal, dass man dort einfach was anders genommen hat, weil es die Notations-Software es nicht hergibt.

    Darum hat man auch einfach diese Zusatz-Information dazu geschrieben.

    Ich kann mit meiner Software auch nicht alles machen. z.B. kann sie keine Ghostnotes.

    Bei Snare als Ghost-Note ist bei mir der Notenkopf ein Kreuz mit der Infor oben drüber x=Ghost.

    Ich denke mal wir reden von der gleichen Sache.

    In anderen Notation steht sogar "Loosen" drüber. Damit ist wohl das lösen der HiHat-Becken gemeint.

    Künstlerische Freiheit könnte man es nennen.

    lass dich von der Musik inspirieren

    Das ist wohl die beste Lösung. Die HiHat soll an dieser Stelle ja nur etwas anders gespielt werden.

    Wie sieht dieses Zeichen den aus? Open HH = o / Close HH = + / open-close HH = o+ / Loose HH = Ø

    Diese Zeichen werden über die Note notiert. Letzteres wäre mein Favorit.

    Das sind jetzt nur die drei gängigsten. Jetzt kommt es auch noch drauf an wie ich das Teil anspiele.

    Wenn ich mir überlege auf wie viele Arten ich die HIHat anspiele-soviel Zeichen würden mir gar nicht einfallen.

    Dann doch lieber eine kleine "Randnotiz". HH wird "matschig" gespielt.

    Ich weiß jetzt auch warum mir das Wort "Slushy" so bekannt vor kam. Gibt es schön kalt in verschiedenen Sorten ;)


    Hallo

    Nur eine Idee

    Warum die Wörter nicht mal wörtlich nehmen.

    Slushy Hi-Hat = Matschige HiHat. Was macht was macht man mit Matsch-Richtig!! Drin rummatschen. Würde da vielleicht den Stick beim anspielen (HiHat leicht geöffnet) einfach locker an den Becken runtergleiten lassen. So ganz ohne Druck.

    Sloppy HiHat = Schlampige HiHat. Die Schläge unsauber setzen z.B. man soll einen Shuffle spielen. Setzt die Note nicht exakt aufs 3te Triolen 8tel, sondern irgendwo daneben-aber immer ein klein wenig anders>eben sloppy Kann sowohl Absicht, aber auch "bescheiden" gespielt sein.

    Ich widerspreche meinem Vorschreiber nur ungern, aber gerade bei solchen Groove-Nummern ist es der völlig falsche Weg, aus vermeintlicher Kreativität heraus mit Verschiebungen zu experimentieren. Es geht ausschließlich darum, den Groove zu bedienen und genau zu wissen, was man groovig und tight spielen KANN, und auch nur das zu tun. Jede Synkope, Ghost Note, whatever, die man nicht sicher im Kontext beherrscht, macht den Groove kaputt. Im Zweifel lieber weglassen.

    Du darfst. Ich gebe dir da in jedem Wort recht.

    Würde meinen Weg, aber nicht als falsch ansehen, sondern als Option-falls man in die Welt eintauchen möchte oder sich eben nur mal damit auseinander zusetzen.

    Möchte ich ein Song bedienen, dann sollte man natürlich nicht mit der Brechstange versuchen noch andere Groove-Varianten reinzudrücken.

    Da ist ein Backbeat geführter Groove ohne Gedöns ganz klar die bessere Wahl.


    Nur zum Üben

    Ich habe meine Notation(Anhang Beitrag 39) mal um zwei Takte(5+6) erweitert.

    Um etwas mehr Ruhe in die Ghostnote-Arbeit zu bringen würde ich den Groove-Pattern am Anfang in den Händen rein linear spielen.

    Der Backbeat auf der Snare wird dabei mit der rechten Hand gespielt-also runter von der HiHat auf 2 und 4.

    So kann die Linke entspannter die Ghostnotes spielen,

    Diese beiden Takte sind als Automatismus zu sehen. Die Groove-Beispiele aus den Takten 1-3 können in Anlehnung an diesen Automatismus gespielt werden. Dabei nicht von der linearen Spielweise abweichen. Wird der Backbeat auf der Snare nicht bedient, dann bleibt dies auf der HiHat.

    Die rechte Hand muss jetzt zwar etwas mehr tun, dafür kann man sich mehr auf sauber gespielte Ghostnotes konzentrieren.

    Fällt ein Akzent auf eine Ghostnote, dann diesen Schlag natürlich laut spielen.

    Würde da vielleicht sogar erstmal auf dem Pad üben.

    Es geht dabei jetzt nicht darum den Song zu spielen, sondern um reine Übungen, die man Parallel dazu üben kann.

    Hallo

    Schönes Stück hast du dir ausgesucht.

    Der Anfang gefällt mir gut. Da nimmst du auch ein wenig von der Glocke mit. Schön.


    Aber da ist eindeutig zu viel Backbeat auf der Snare drin. Etwas mehr Schluckauf ;) Meine natürlich Synkopen.

    Bin jetzt kein Experte auf dem Gebiet, Arrangement von solchen Stücken zu erstellen. Daher nur mal so eine Idee.

    Schieb die Snare mal etwas vom Backbeat runter. Hab im Anhang mal ein paar Pattern notiert was ich meine.

    Bin ehrlich. Ich spiele solche Pattern gerne, aber leider noch zu wenig zu Songs. Daher sind das hier jetzt nur Denkanstöße.

    Habe die Ghostnotes jetzt weggelassen. Die dürfen gerne dezent gesetzt werden.

    Auch ein bisschen mehr Mut auf HiHat und Ride. z.B. durchlaufende HiHat-Pattern

    Ansonsten gefällt mir gut was du da spielst.

    Die Kabel-HiHat von DW hat 2,5m-sollte bis auf die andere Seite reichen.


    Der Engel sagt in dem Video, dass er gerne den gleichen HiHat-Sound hätte-Rechts wie Links. Abgenommen ist das doch eh egal. Oder?

    Udo beglückt seine Fans ja nicht gerade auf kleinen Bühnen.

    Spielgefühl wäre für mich schon einleuchtender, warum man zwei gleiche Becken nimmt.

    In einem anderen Thread (Hier) hatten wir uns mal über den Drum-Sound vom Rammstein-Drummer unterhalten.

    Ich hatte dazu gesagt: "Guter Sound passiert vor dem Mikro". Ich wurde da eines bessern belehrt-es wurde darauf hingewiesen, dass der Sound mehr oder weniger aus der "Dose" kommt. Es also fast egal ist was für Felle man nimmt bzw. wie deren Stimmung ist. Mag in dem Fall vom Engel anders sein.


    Zwei bis drei Snares? Finde ich jetzt nicht ganz so ungewöhnlich. Die Haupt-Snare direkt vor der Nase und eine Muffel-Snare an der Seite.

    Eine Tom-Snare sieht man auch immer häufiger mal. Da sowohl hoch gestimmt, aber auch sehr tief.

    Hab selbst eine-gestimmt wie ein 13" Floor-Tom. Möchte ich nicht mehr missen.

    Ich habe drei unterschiedliche HiHat-Becken. Ob man das braucht? Keine Ahnung. Alle drei spielen und hören sich anders an.

    Ich mag das. Zwei davon sind Closed-HiHats.


    Ich glaube diese Fülle an verschiedenen Trommeln und speziellen Becken ist drauf zurückzuführen, was man bedienen soll.

    z.B. Verschiedene Musikrichtungen

    Brendan Buckley (Drummer von Shakira) hat auch ein paar Trommeln mehr.

    Das ist hier ein Anfänger. Der stellt nun mal solche Fragen. Und nicht zuletzt auch Dinge in Frage, weil er/sie noch keine Vorstellung vom Ganzen hat.

    Wenn ich so mit meinen Schülern umgehen würde, dann wäre ich schnell alleine.

    Die stellen nämlich auch so ziemlich alles in Frage. Besonders die Jugendlichen. Ich, mit mittlerweile 35 Jahren Erfahrung, musste mit einem 12 Jährigen diskutieren, weil er mir nicht glaubt, dass es so funzt, wie ich es ihm erklärt habe. Setzte sich bockig auf den Boden und schaute in die andere Richtung.

    Da musste ich mal ganz tief in die Trickkiste greifen und es ihm so vormachen, wie ein Anfänger halt fahren würde. Aber halt mit der richtigen Technik.

    Habe mir auch sein Motorrad genommen.

    Ist gar nicht so einfach, so etwas weniger elegant zu fahren-wie ein Anfänger halt. Wo ich drüber springe ist es für einen Anfänger eben noch ein Hindernis.

    Und so muss es auch aussehen.

    Als ich durch war rief ich ihm zu." Schau mal dein Motorrad kann es schon"

    Da musste er selbst sogar lachen. Stieg auf sein Motorrad und fuhr das Ding einfach. Musste zwar noch ein paar mal zupacken, aber er bleib motiviert dran und fuhr das Ding schließlich ohne Hilfe.

    Seine nächste Frage war. "Klappt das bei dem Parcours genauso?" Hat mir dann gezeigt was er meinte und es war schön zu sehen, was er vorher schon umsetzen konnte dort auch anwenden konnte.


    Sehe ich das hier irgendwie anders oder Falsch? Warum immer so auf Konfrontationskurs.

    Ich sehe mich hier jetzt nicht als Lehrer. Drücke ja selber noch die Schulbank in Bezug aufs Schlagzeug spielen.


    Naja vielleicht habe ich eine Spur zu viel Geduld mit auf dem Weg bekommen. Ich stehe solchen Fragen und auch Reaktionen von AlterEgo völlig gelassen gegenüber. Sind für mich eben nahezu normal. Ich als Trainer nehme auch Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung meiner Trainingstruppe.

    Mal ist jemand bockig, mal traurig, mal nervig, auch mal am Boden zerstört. Kann ich da nicht mit umgehen, dann bin ich falsch. Ich darf mich da nicht von abwenden oder mich auch bockig stellen. Dann kommt man nicht weiter.

    Ich bin hier im Forum plötzlich kein anderer Mensch. Hat hier jemand eine Frage und ich kann sie beantworten, dann tue ich das.

    Egal, ob sie doof ist oder zum 1000mal gestellt wurde. Auch wenn sie kein Gehör findet, beim nächsten Mal beantworte ich sie gerne noch einmal.

    AlterEgo scheint ja eine Spur von Motivation mitzubringen. Dann nutzet diese und lenkt sie in die richtigen Bahnen. Macht Arbeit-kann sich aber lohnen, wenn auch nur ein wenig. Wenn nicht, dann hat man es versucht. Und selbst draus lernen tut man auch.

    Man lernt damit umzugehen. Ohne Sarkasmus oder jemanden vor den Kopf zu stoßen. Man darf sich auch nicht alles gefallen lassen, aber es nicht mit gleicher Münze zurück werfen. Dann lieber sagen: "Ok, hier ist für mich einfach Schluss".


    Mein Motto ist: "Man kann nicht jedem helfen-Man muss es aber versuchen."

    Wenn es hier einen Preis gäbe für die meisten seltsamen Fragen, du wärst mit Sicherheit weit vorne dabei.

    Kurz gefasst: WIR können nicht beurteilen, ob DIR ein Lehrer was bringt.


    Was du schon an "Können" mitbringst, ist sehr rudimentär. Würdest du jemandem von einem Deutschlehrer abraten, der "schon" alle 24 Buchstaben kennt, aber noch die Umlaute verwechselt?

    Meiner Meinung nach hast du noch überhaupt nicht begriffen, daß Schlagzeugspielen weit mehr bedeutet als eine Aneinanderreihung verschiedener Buchstaben. Dem ganzen einen Sinn zu geben, eine musikalische Aussage, dabei kann dir ein Lehrer behilflich sein.

    Wenn dich solche Thread mit diesen Fragen so sehr stören, warum reagierst du darauf?

    Ein Thread macht allein mit einer gestellten Frage natürlich keinen Sinn, sondern immer erst durch die daraus resultierenden Diskussionen.

    Wenn man natürlich gleich den Sinn der Frage in frage stellt wird es natürlich schwer hinter die notwendigen Antworten zu kommen.

    Ein Anfänger muss erstmal rudimentär denken und Note an Note hängen. Das Begreifen was dahinter steckt kommt sehr viel später. Das kann Jahre dauern, bis man soweit ist. Bis dahin lernt man seine Gliedmaßen zu ordnen und koordinieren.

    Man selbst ist schon über diese Phase hinweg und muss die Dinge eben mal aus dem Blickwinkel eines Anfängers betrachten.

    Ich hatte in meiner Trainingsgruppe mal einen 25 Jährigen jungen Mann, der schon 10 Jahre Motorrad fährt.

    Das Motorrad bedienen war somit kein Problem.

    Sollte eigentlich reichen, um die ersten Schritte zu machen. Ich konnte ihn jedoch erst gar nicht ins Gelände lassen. Er konnte einfach nicht im stehen fahren. Er ist dann erst in die Neulings-Gruppe gekommen. Hat dann aber schnell Fortschritte gemacht, weil er schon lange Motorrad gefahren ist.

    Somit die anderen in der Gruppe schnell überholt hat und ein Jahr später schon bei den Fortgeschrittenen mitfahren konnte.


    Ist wie wenn mir jemand sagt, dass er Paradiddle spielen kann, aber es nicht anwenden kann ;)

    Mich schreckt die Zeit etwas ab, was will mir ein Lehrer in 30 - 45 Min denn zeigen können

    Du wirst sehen was da alles geht. Das richtige lernen machst du zuhause. Wenn du dem Lehrer 45min intensiv zuhörst, zuschaust, wird dir schon ordentlich die Birne qualmen.

    Ich selbst bin Jugendtrainer im Motorradsport. Das gesamte Training geht etwa 3 Std. In erste Stunde geht es nur um technische Sachen. Da ist die Konzentration am größten. Da wird viel geredet und erklärt-diskutiert natürlich auch.

    Beschränke mich dabei meist nur um einzelne spezielle Dinge.

    Danach wird es schwer noch etwas in die Rübe zu bekommen. Es geht dabei jetzt nicht darum, dass die Kids platt sind, sondern die Fülle an Informationen müssen sich erstmal setzen. Im weiteren Training wird ein Teil schon mit eingebaut, aber meist das bereits bekannte vertieft und intensiviert. Fehler selbst oder von mir korrigiert.

    Was wir gemeinsam im weiteren Verlauf machen, machst du zuhause. Der Lehrer wird dir schon genug mitgeben, dass dir nicht langweilig wird.

    Ich finde es immer wichtig, dass man auch selbstständig agieren kann. Quasi alleine das Training/Üben/Lernen weiter führen kann.

    Der Lehrer wird dir auch Dinge aufzeigen, die in deinem Kopf das typische Klick machen lassen. Dir Methoden in die Hand geben, dass du selbst an dir arbeiten kannst.


    Nehmen wir z.B. mal den Paradiddle. Du sagst, du kennst 4. Ich sage dir, dass es da noch viel mehr gibt. Wenn man nur den Handsatz mit der anderen Hand beginnst-hast du schon mal 8. Jetzt nimmst du dir die einzelnen 4er Gruppierungen und würfelst sie wild durcheinander.

    z.B. Den ersten Teil vom Single Paradiddle und Inward-Paradiddle. RLRR LRRL


    Im Anhang hab ich es mal als Groove-Pattern notiert.

    Im 3 Takt bitte darauf achten, dass nicht die erste Note der Single-Kombination betont wird (v=schwarz).

    Habe über dem Handsatz die "normale" Akzentvariation in Rot notiert. (v=rot)

    Alle nicht akzentuierte Noten als Ghostnote spielen-einfach nur leiser.

    Du kannst die Triolen spielen wie man möchte. Oft sind gewisse Handsätze vorteilhafter als andere.

    Der Song Black Velvet. Da ist die Betonung wichtig. Wird üblicherweise in einem 12/8 Takt gespielt. In einem 4/4 Takt sind es Triolen.

    Schwer: Triolen einhändig auf der HiHat

    Leichter: Die Triolen beidhändig spielen-rechte Hand betont und linke Hand unbetont. Wechsel der linken Hand auf die Snare nicht vergessen


    Möchtest du 8tel Triolen oder 16tel Triolen spielen vs. 16tel spielen?


    16tel Triolen vs. 16tel würde ich so anfangen zu üben. Die rechte Hand oder linke Hand (kommt drauf an mit welcher begonnen wird)

    spielt 8tel Triolen.

    Also rlrl rlrl rlrl rlrl / r r r  r r r  r r r  r r r (die Lücken habe ich absichtlich gelassen-da kommt gleich die linke Hand rein)

    Jetzt: rlrl rlrl rlrl rlrl rlrl / rlrlrl  rlrlrl  rlrlrl rlrlrl

    Oder: 8tel R R R R R R R R zu RlRl RlRl RlRl RlRl zu RllRll RllRll RllRll RllRll (Hier läuft die rechte Hand einfach durch)


    Diese Wechseln muss man üben-Egal welchen Handsatz man nimmt.

    Spielt man 16tel Triolen so kann die Handsätze RRLRRL oder RLLRLL oder RRLRLL vorteilhafter sein, weil die Gruppierungen jeweils auf der Zählzeit und auf dem "Und" beginnen


    Nehmen wir z.B. den "three-note Herta" (triolisch). RlRL

    Ist als ganze Figur(RlRL-das ist jetzt nur der Handsatz-bitte dabei die richtige Notation beachten)ein Single-Stroke.

    Darin steckt aber ein Handsatz einer 8tel Triole RRL

    Man kann aber auch RLR und dann die Herta Figur spielen. Man wundert sich beim üben welche Variante leichter geht-RRL oder RLR

    Die Herta-Figur kann man auch auf andere Unterteilungen spielen. Triolisch ist es am einfachsten und auch ein Grund da anzufangen.


    Beispiel 2: Da ist ein Shuffle als Handsatz drin. Unbetont eher nicht zu hören. Kommt drauf an wie man es spielt.


    Ich kann nur sagen, dass jeder Handsatz, bezüglich von Triolen, irgendwann einmal einem über den Weg läuft.

    Alle üben :thumbup:

    Mal einige Beispiele:

    RLRLRR LRLRLL Para-Paraddiddle

    RLRRLL Para-Diddle-Diddle


    rrL rrL rrL rrL r=rechte Hand leise auf der Snare L=linke Hand über die Toms oder Becken fliegen lassen.

    RRL wie oben schon erwähnt zum üben des "three-Note-Herta"--geht aber auch mit RLR super


    RlR lRl RlR lRl R=Laut als Akzent l=super leise als Ghostnote Möglichkeit um 4tel Triolen zu üben.

    Den hatte ich jetzt nicht genannt, weil der ja, wenn ich mich recht erinnere, durchgehend 5/4 ist und keine Taktwechsel hat.

    Hallo

    Warum ich den Groove von "Seven Days" jetzt in meiner Notationsliste habe weiß ich nicht. Habe den hier als 5/8 Takt stehen.

    Ist aber technisch gesehen egal. 5/4 geht ja auch.

    Dream Theater hat oft ein Durcheinander >>>"Dance of eternity"

    Wenn ich so etwas machen will, dann nehme ich die berühmte "Wäscheleine", also eine Linie, und notiere die rechte Hand oben und die linke unten

    Dies bringt allerdings nur etwas, wenn die Snare/Pad alleine vor einem steht.

    Da macht sowas Sinn.

    Wenn ich mir Noten notiere, dann meist nur fürs ganze Set.

    Und da habe ich gerne die Notenlinien.

    Es übt, wenn man Noten an ihrem vorgesehenen Platz notiert. Auch wenn es nur die Snare ist.


    So eine einfache Notation 3 gegen 2 schreibe ich, allein stehend, nicht mehr auf.

    In einem anderen Zusammenhang schon.

    z.B. Fill.

    Und in dem Punkt gebe ich dir Recht.

    Es fehlt der Zusammenhang in Bezug auf die Frage.


    Die Wäscheleine nutze ich aber auch.

    Beispielsweiseweise wenn ich bestimmte Figuren, reduziert auf den Handsatz, üben möchte.

    Hallo

    Mal nur so eine Idee wann so ein Fall auftreten könnte. Gibt bestimmt noch mehrere.


    Polyrhytmik.

    Rechte Hand 8tel Triolen und linke Hand 8tel. Spiele ich dies nur auf der Snare und ich möchte auch beide Hände durchlaufen lassen,dann könnte man es, wie oben gezeigt, notieren.

    Klar ist man auch bestrebt Links wie Rechts gleich klingen zu lassen, aber kleine Unterschiede wird man hören.

    Daher macht es schon Sinn es so zu notieren.

    Problematisch ist-mein Notationsprogramm macht sowas nicht.

    Habe dafür aber eine Lösung gefunden.

    Da meine 13" Tom auch eine Snare ist, notiere ich die rechte Hand unterhalb der Mittellinie. Mit einem Zusatz, dass der Teppich angezogen ist. Meine Haupt-Snare sitzt auf der Mittel-Linie. Wegen Platzmangel steht eine recht und eine links vom Notenhals.

    Fragt jetzt bloß nicht, welche Trommel, wenn sie aufeinander treffen, links oder rechts vom Notenhals steht.

    Sonst schaue ich nach und schreibe eine Abhandlung darüber warum das so ist ;)

    Hallo

    Willkommen hier im DF

    Wurde bestimmt schon erwähnt. Oben auf dem Notenblatt steht 117 und auf welche Note es sich bezieht. 4tel=117

    In einem 4/4 Takt wäre das der Puls.

    Ich kenne jetzt dein Metronom nicht. Ich kann bei meinem z.B. die 4tel (117) einstellen und zusätzlich auch alle 8tel mitlaufen lassen. Je nach Betonung auch welche der 8tel Noten etwas laute sind. Den Takt Anfang, also die "1" kann ich mir akustisch oder visuell auch anzeigen lassen.

    (Tama Rhythm Watch RW200).

    Aber egal was man sich einstellt, dass was nicht fehlen darf ist das "Mitzählen". So laut wie möglich.

    Ist auch etwas was man lernen muss. Je Komplexer ein Groove wird, desto schwieriger wird es auch mitzuzählen.


    Ich weiß jetzt auch nicht wie weit du schon bist. Daher versuche ich mal irgendwo anzusetzen.

    Der zu spielende Groove ist zwar nicht schwer, aber zum mitzählen, am Anfang, möglicherweise doch schon eine Herausforderung.

    Ich schreibe jetzt auch möglicherweise, da ich schon etwas länger spiele und die Hürden eines Anfängers schon etwas weiter zurückliegen.

    Vielleicht hast du diese Hürde auch schon genommen, darum könnte nachfolgendes auch schon uninteressant sein.


    Es kann durchaus erstmal sinnvoll sein, dass du dir die 8etel, die auf der HiHat gespielt werden, schnappst und nur diese zusammen mit

    dem Metronom und laut artikuliertem Zählen spielst. Klatschen kann ich da sehr empfehlen.

    Es geht dabei erstmal nur darum, dass du dein Spiel (8tel) in Einklang mit dem Metronom und dem Zählen bringst.

    Zählweise auch mal ändern. Nur die 4tel zählen, dann wieder 8tel. 16tel kann man auch mal probieren.

    Hängt jetzt natürlich auch vom Tempo ab. Bei 117 bpm werden 16tel gezählt schon recht "sportlich".

    Fühlt es sich gut an und man ist sicher, dann ran an den Rest.

    Ob man jetzt gleich mit dem "Amsterdam" Groove (wird auch "Money Beat" genannt) startet muss man abwägen.

    Wie klappt das Zusammenbringen HiHat, Snare, Bassdrum, Metronom und das Zählen?

    Vielleicht erstmal nur Bassdrum auf 1 und 3 und Snare auf 2 und 4. Natürlich dazu noch die durchlaufende 8tel auf der HiHat.

    Unterschiedliche Tempi abchecken. Mich wundert es immer wieder wie schwer extrem langsames Spielen sein kann.

    Ich versuche dann den Bewegungsablauf auch daran anzupassen, so das er flüssig aussieht. Wie in Zeitlupe.


    Mögliche Variationen kann man auch mal probieren. Für den Song wahrscheinlich nicht so wichtig, aber für später bestimmt nicht verkehrt.

    Die Variationen beziehen sich dabei nur auf die HiHat-Figur. Bassdrum und Snare bleibt gleich.

    HiHat-Antritte kann man auch mal an testen-auch etwas für später.