Hmm jetzt bin ich verunsichert, wenn die führende Hand links ist auf der Hihat, heißt das dann das ich mit der linken Hand aich anfange zu spielen? Weil standardmäßig fängt man ja mit der rechten Hand an z.B. 16tel zu spielen, aber das würde ja auch bedeuten das ich dann bei 16tel (beidhändig) mit der linken zur Snare runtergehen muss (Wenn die Snare bei 1,2,3 oder 4 geschlagen werden soll).
Wer auf OPH umstellen möchte muss sich zwangsläufig mit dem Thema Handsätze auseinander setzen.
Möchtest du mit der Linken nach einem Fill auf der "1" wieder auf der HiHat sein., dann ist es ungünstig wenn der letzte Schlag (letzte 16tel) mit der Linken ausgeführt wird. Da kannst du gut mit Paradiddles arbeiten. Einer von vielen Gründen warum die nicht auf dem Pad liegen bleiben sollten 
Auf dein Problem mit dem runtergehen auf die Snare habe ich zwar jetzt keine konkrete Antwort, aber da dich das Thema wirklich zu interessieren scheint, dann schau mal ins Netzt oder besorge dir die Bücher von Claus Hessler, die ich verlinkt habe. Die sollen wirklich gut sein.
Mein Lehrer meinte das ich eventuell ein Linkshändler bin, weil ich aich gut mit links klarkomme, aber das stimmt nicht, es waren einfach die isolierten Up/Downstrokes, also eine Übungssache.
Das wäre eine Erklärung. Die andere wäre, dass du in jungen Jahren irgendwas gemacht hast was koordinativ viel mit der Linken zu tun hatte.
Ich bekomme meine linke Seite koordinativ auch sehr gut in den Griff.
Obwohl ich Rechtshänder bin darte ich mit Links. Mein Linker Fuß tut meist das was ich von ihm verlange. Das habe ich definitiv vom Fußball. Ich war ein miserabler Feldspieler, daher hat man mich immer auf die linke Seite gestellt. Das ich mit der Linken Hand so gut kann, könnte vom Trial-Sport kommen.
Auch wenn man eigentlich Rechtshänder ist, schlummern in einem manchmal ungeahnt Fähigkeiten, man muss sie nur aufwecken.
Leider hat mir mein Musiklehrer es damals ausgeredet OHP zu spielen und bin es über Jahre nicht angegangen. Jetzt wo ich Opa bin hat mich die Neugierde dann doch gepackt und habe es ausprobiert. Und ich bin selbst überrascht wie gut das läuft. Spaß macht es natürlich auch.
Du musst dir auch klar machen was es bedeutet etwas mit Leidenschaft zu tun. Gedanken wie:" Ich verschenke damit meine Zeit". gehören weniger dazu.
Mache ich meine Leidenschaft zum Beruf oder spiele in einer Band dann muss ich schon schauen was wichtig ist, aber dennoch darf ich dabei nicht außer acht lassen, wer man ist und was ein ausmacht Schlagzeug zu spielen. Irgendwann kommt die Frage auf einen zu: "Was kommt danach?"
Höre ich auf Schlagzeug zu spielen, wenn ich in Rente gehe oder nicht mehr in einer Band spiele? Oder mache ich weiter?
Komme ich an einer Stelle nicht weiter, mache ich ja dennoch weiter. Wenn nicht, dann hatte man wohlmöglich nur eine schöne Zeit.
Mein Nachbar hat jahrelang in einer Band gespielt, aber das Funkel ins seinen Augen konnte ich nicht sehen, als ich versucht habe mit ihm darüber in Gespräch zu kommen. Ich hatte uns schon in stundenlangen Jamsessionen gesehen, aber in den 10 Jahren, wo ich jetzt hier wohne, ist nichts passiert.
Das letzte mal wo ich Krach von nebenan gehört habe ist schon Jahre her und da war es auch nur sein Sohn.
Gerade dann wenn man mit einem Instrument anfängt, muss man auch mal seiner Nasenspitze folgen. Neugierig auf was Neues sein und schauen wie man sein Feuer anzündet. Man sollte echt nicht so viel drüber nachdenken, ob man etwas angeht oder nicht.
So entwickelt man auch seine Persönlichkeit. Ich weiß, es klingt komisch bei Erwachsenen von Persönlichkeitsentwicklung zu sprechen.
Denke aber, dass ist genau das "hüpfende Komma". Mal von gewohnten Weg abzuweichen, ein Rückschritt, ohne nachzudenken, in kauf nehmen, wieder im Urschleim eintauchen und mal nicht drauf hören was andere einem raten.
Ich denke, dass wir trotzdem alle hinter deiner Entscheidung stehen und dir mit Rat und Tat zur Seite stehen werden.
Auch wenn du mit deinem Vorhaben, OHP zu spielen, ne Bauchlandung hinlegst (wird nicht passieren), bist du dennoch deinem Herzen gefolgt und machst dann trotzdem , so hoffe ich, weiter.
Ich spiele jetzt etwa 30 Jahre Schlagzeug, hab in der Schule in einer Schülerband gespielt und war auch mal 1 Jahr lang in einer Rock´n Roll-Band.
Die meiste Zeit davon habe ich also damit verbracht nicht in einer Band zu spielen. Also nur für mich und für meine Nachbarn gespielt 
Was hat mich also dazu bewegt immer weiter zu machen? Ganz klar. Neugierde!!!
Habe immer geschaut was geht. Habe die unterschiedlichsten Stilistiken durchlaufen und mich selbst ausprobiert. Sicherlich, ich war noch jung, ich denke mal, dass dieser Aspekt keine Rolle spielen sollte.
Ich habe jahrelang mit dem Poly-Gedöns gehadert, aber drangeblieben bin ich trotzdem. Irgendwann hat es dann "klick" gemacht.
Heute muss ich mir überlegen was ich "nicht als erstes" machen möchte. Ich habe einfach nie aufgehört neugierig zu sein.
Ich bin wirklich kein guter Schlagzeuger und werde auch wohl keiner mehr werden.
Ich lade mir oft einfach zu viel auf und möchte irgendwie alles auf einmal. Daher kann ich von vielen Dingen zwar ein bisschen, aber eben nicht perfekt.
Was soll ich dazu sagen? Ich bin nach 30 Jahren immer noch hier und kein Stück leiser 
Entschuldige, dass ich etwas vom Kurs abgewichen bin. Aber manchmal komme ich einfach ins schwafeln. Muss wohl etwas dran sein, an dieser Leidenschaft 