Ich würde einen guten Lehrer empfehlen, eine oder mehrere Lektionen in Fleisch und Blut, von Angesicht zu Angesicht
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Beiträge von Mattmatt
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Swing und Shuffle können beide eine rhythmische Figur oder auch die Beschreibung eines Songstils sein. Der Unterschied bei der Figur
sind zwei Noten pro Takt, die du beim Swingpattern weniger spielst.
Triplet Feel ist eine generelle Bezeichnung. Im Gegensatz zum Straight Feel meint es einen ternären Rhythmus, also der Viertelpuls wird
in Dreiergruppen unterteilt, in Achteltriolen.
Wenn du nun immer die erste und die dritte Triolen spielst – die zweite ist also jeweils Pause –, bekommst du einen Shuffle-Rhythmus.
Wenn du beim ersten sowie beim dritten Viertel (im 4/4-Takt) nun zusätzlich auch noch die dritte Triole auslässt, erhältst du die Swing-Ridefigur.
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Vor allem sagen Leute wie Alex Honnold oder Ueli Steck klar – und ich kann das gut nachvollziehen –, dass sie letztlich aufgrund ihrer akribischen Vorbereitung und ihrer Topform viel sicherer unterwegs sind als ein Großteil aller Freizeitwanderer und Hobbybergsteiger. Bei ihnen bleibt quasi das kleinstmögliche Restrisiko übrig, das einfach nicht möglich zu eliminieren ist.
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Beat #44
. Für Triolenfreunde
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Free Solo ist aber nicht von denen.
Free Solo ist eine Klettertechnik. Mache ich auch-aber nur mit Matte drunter und bis etwa 4m.
Schaut euch mal den Huber in den "Drei Zinnen" an. Da hatte ich Angst um ihn. Wenn man mal bedenkt wie die Erstbesteigung ausgesehen hat,
Und der wuppt das ding in ein paar Stunden.
In 65m Höhe trommeln? Warum nicht. Aber eins vorweg-ohne Mütze läuft da gar nichts. Wäre aber wahrscheinlich mit einem Drumsolo abgestunken

Ja gut, aber dann nennt man es eigentlich nicht Free Solo, sondern Bouldern
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Ich fand die Version von der GRP-Big-Band mit Dave Weckl immer sehr cool. Kennst du die?
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Schon wieder was ...!
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Hm, nicht, wenn die Kabine im Keller eines Reihenhauses steht
!! Um ehrlich zu sein, ich habe meine Nachbarn bis jetzt noch nicht drauf angesprochen, weil ich diese Büchse gar nicht auftun will. Ich verhalte mich eigentlich so, als hätte ich keine Kabine, d. h., ich übe nur zu normalen Tageszeiten. Da am Abend recht bald meine Kinder ins Bett müssen, ist dann auch Feierabend in der Kiste. Man KÖNNTE es bestimmt anders handhaben, denke ich.Generell kann man sagen, dass beides sehr beeindruckend ist: die Dämpfung, die die Kabinen zustandebringen, UND der Lärm, den die Trommeln zustandebringen
! Für Blasinstrumente etc. kann man sagen, dass die Kabine den Schall praktisch auf Null bringt gegen aussen. Bassdrums und Toms, sprich tiefe Frequenzen, sind einfach naturgemäss derart hartnäckig, dass man es schon noch wummern hört. Da mein Kellerraum wirklich links und rechts an die Nachbarpartien grenzt, kann ich leider nicht sagen, wie es hinter einer Wand noch tönt. Nachbarn fragen? Ja, eigentlich schon, aber siehe Büchse
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Kann jetzt irgendwie nicht schlagfertig darauf antworten, weil ich nicht einschätzen kann, ob du mich ertappt hast oder ob du meinst, ich mache das extra, um cooler zu klingen

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Juhuuu, ein kleines musikalisches Lebenszeichen
!Ich lebe noch, ich spiele noch UND ich trommle jetzt in einer Desone-Schallschutzkabine
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Ich möchte zwar selbst die Hi-Hats ungern missen an meinem Set, aber vergesst nicht, dass in den letzten Jahren möglicherweise mehr neue Popsongs ohne Hi-Hat übers Radio geäthert sind als solche mit ...! Ersetzt meist durch irgendwas Rhythmisches von einem Synth oder so. Siehe bspw. Alan Walker.
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Seelanne hat aber von heutzutage gesprochen, Bertram Engels Karriere bei Maffay ist 40-jährig. Das Beispiel unterstreicht daher wennschon eher Seelannes Aussage
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Wohlverdient, da kann man nur gratulieren!
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Ich würde so etwas spielen wie die Noten, die ich angehängt habe.
Handsatz immer RLRL.
Dynamisch muss man halt gut hinhören und das Originalpattern
imitieren. Ich spiele nicht alle Akzente gleich laut. Auch die unbe-
tonten Schläge nicht alle ganz genau gleich, glaube ich.
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Man kann They Don't Care ... relativ gut nachspielen, wenn man Sugarfoot Moffatts Hi-Hat-Pattern auf der Snare spielt.
So mach ich das jedenfalls. Für ein Chorprojekt habe ich es mal mit Splash auf der Snare umgesetzt, der Sound ging
erfreulich in Richtung Originalprogrammierung :-).
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3. Je mehr Spielpraxis ein schlagzeuger in sachen spielwitz spieltechnik rhythmen fill ins breaks usw hat desto weniger fällt es ihm leicht sich zurückzuhalten.
Vinnie Colaiuta (und zig andere Drummer) hat angerufen, er möchte mit dir ein ernstes Gespräch führen.
Zitat4. Weniger ist oftmals mehr denn die einfachen rhythmen haben den deutlich höheren Erfolg und können kommerziell erfolgreich sein.
Einfache rhythmen wie der 4 on the floor haben teilweise den allergrößten erfolg in pop rock schlager metal und andere Richtungen zu verzeichnen denn sie sind deutlich angenehmer anzuhören wie irgendwelches komplexes dahergefrickel das sich kaum höhren lässt weil das nicht nachvollziehbar ist was da gespielt wird.
Kommerziell erfolgreich heißt nicht künstlerisch wertvoll, und umgekehrt.
Komplex heißt auch nicht automatisch Frickel, unhörbar und nicht nachvollziehbar (und auch wenn jemand etwas nicht nachvollziehen kann: Macht es das dann schlechter, oder klingt es schlechter? Keine Ahnung, wie Liam von The Prodigy all seine geilen Synthi-Sounds und Samples gebastelt hat – kann ich nicht nachvollziehen, aber es klingt wahnsinnig geil
.ZitatEin schlagzeuger ist quasi eigendlich nur beiwerk und hat songdienlich zu spielen und hat eigendlich somit "den mund zu halten"
Ich glaube, da bist du gedanklich zu fest bei wirklich kommerzieller Popmusik. Es gibt andere Musik in Hülle und Fülle, in der alle beteiligten Instrumente gleichwertig zum Endergebnis beitragen und inspirierte Performances von jedem Einzelnen für Inspiration beim Hörer sorgen.
Außerdem ist nicht mal bei von dir skizzierter Musik die Rolle des Schlagzeugs wirklich so, wie du es schreibst, wage ich zu behaupten: Hör dir mal einige Kommerzsongs an; was hört man neben der Stimme mit Abstand am lautesten? Na?
Zitatdann ist es das beste für ihn überhaupt denn jetzt darf er die sau rauslassen und zeigen was er kann.
O je, das ist dann aber vermutlich nicht die beste Voraussetzung für eine musikalische Performance ...
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Ich glaube, manche verrennen sich da in den Gedankengängen etwas, weil sie das Wort "komplex" lesen. 50 Ways To Leave Your Lover ist auch ein komplexer und mutiger Drumpart für Pop, Philly Joe Jones ist auch komplex, Tony Williams auch, Stewart Copeland (wurde schon erwähnt),
Richard Spaven, ...
Ich glaube, alles gehört in den richtigen Zusammenhang. AC/DC mit dreimal so vielen Noten würden vermutlich tatsächlich ihr gewisses Etwas
verlieren, aber Elvin Jones mit ausschließlichem Standard-Swingpattern wäre wohl auch nicht mehr das Wahre.
Man könnte sich an dieser Stelle auch dazu verleiten lassen, Dinge zu schreiben wie: "AC/DC mit Thomas Lang am Schlagzeug würde nicht mehr funktionieren." Aber das wäre vermessen, denn Thomas Lang wüsste ganz genau, wie man bei AC/DC trommeln muss. Wie sein Groove sich mit Phil Rudds vergleicht, ist eine andere Frage, die dann aber nichts mehr mit der Komplexitätsfrage zu tun hat.
Das umgekehrte Beispiel kann ein bißchen schwieriger sein, da tatsächlich nicht jeder erfolgreiche (und gute und musikalische) Drummer dezidiert
komplex spielen kann. Das ist für mich persönlich (und das ist auf jeden Fall individuell) deshalb auch mit ein Grund, weshalb die größten Helden an den Stöcken für mich diejenigen sind, die fantastisch virtuos spielen können, es aber nicht immer tun müssen (siehe Zitat 1). Es war immer klammheimlich meine Ansicht, dass das beeindruckender ist als Musiker, die simpel spielen, weil sie gar nicht anders könnten, selbst wenn es besser passen würde.

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So lang und schön aufgerollt dein Anfangspost ist, Moe, so kurz wage ich ihn zu beantworten: Geschmackssache!

Plus ein Gedanke: Ich finde, wir Drummer spielen doch nicht "nur" für den "normalen" Musikhörer, genausowenig, wie
wir nur für Drummer oder eine sonstige Kategorie von Hörern spielen. Wir spielen für alle, UND wir spielen für den
Song UND auch für uns selbst
. Insofern ist es schwierig zu werten, vor allem, wenn das Thema Geschmack mitspielt. -
Ich glaube, ich hatte was überlesen. Du schreibst von Snare-Shuffle, der dann aufs Ride wechselt, oder? Was macht denn die Snare dann im B-Teil/Chorus? Nur noch den Backbeat? Dann könnte ich mir vorstellen, dass die Band davon irritiert ist. Versuch doch mal, was passiert, wenn du beim Wechsel aufs Ride nen Texas Shuffle (Double Shuffle) spielst. Also dass die Snarehand weiter shuffelt, zusammen mit der rechten Hand. Damit erhältst du die Energie des Snareshuffles trotz Ridepattern.
Wollte ich auch gerade schreiben: Könnte auch am Stichwort Energie liegen, gar nicht so sehr am Timing per se. Je nachdem spürt die Band bei gewissen Wechseln des Drummers plötzlich einen unbeabsichtigten Energieabfall, der nebst Spielweise und tatsächlichem Timing auch einem Sound- und/oder Patternwechseln geschuldet sein kann.
Ich kenne einen Produzenten, der es regelrecht hasst, wenn Drummer in Rocksongs aufs Ride wechseln, weil seiner Überzeugung nach genau das Gegenteil des Beabsichtigten geschieht: Die laute, treibende, frequenzmäßig ausfüllende Hi-Hat verschwindet, das "magere" Ride übernimmt und kann die energetischen Fußstapfen nicht ausfüllen. Ich empfinde das zwar nicht so, kann es aber doch nachvollziehen.
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Oh, haha, so einfach ist das!! In diese Richtung hätte ich jetzt überhaupt nicht gedacht und wäre nie drauf gekommen 😅!
Danke euch!