Beiträge von Hammu

    Ich habe aktuell diese Snare unter meinen Stöcken (Millenium 14"x6,5" Aluminator Snare – Musikhaus Thomann, Alu Snare 14 x 6,5", 149€).

    Ich liebe es einfach, billige Snares zu testen und zu pimpen (wenn nötig).

    Grundklangeindruck (mit Werksfellen/Teppich): warm, weich, voll, wenig Obertöne, gute Teppichansprache.

    Also gab es als ersten Test mal ein paar neue REMO Amba Felle: weiterhin warm, weich, voll, aber viel mehr Obertöne.

    Dann hatte ich noch einen teuren SONOR Messingteppich rumliegen, also drauf damit: Grundklangeindruck blieb, Snareansprache noch etwas besser (wäre aber in meinen Ohren nicht so nötig gewesen).

    Dann kam ein Gussspannreifen auf der Schlagseite: Grundklangeindruck gleich, insgesamt deutlich trockener, aber immer noch mehr und klarerere, sauberere Obertöne, als mit dem Millenium Originalfell.

    Letzter Versuch: ein REMO CS Black Dot Fell - das war mal garnix, das mag die Snare nicht - habe sie damit nicht zum Klingen gebracht (viel zu trocken und irgendwie abgewürgt klingend).

    Fazit: die Snare klingt gut (gerade für den Preis), man kann sie pimpen, wobei die Amba-Felle am meisten gebracht haben.

    Ich werde sie behalten - gerade im Proberaum knallt sie nicht so laut wie meine PEARL Freefloating Brass Snare.

    Man sieht auch hier - billig muß nicht gleich schlecht sein. Vllt ist es hier wie bei billigen Becken - die klanglichen Ausreisser könnten mehr sein, man weiß es aber nicht.

    Ich hatte jedenfalls Glück.

    Überführte Verbrecher müssen bestraft werden, ich finde 21 Mio da auch zuwenig (das zahlen die Beteiligten aus der Portokasse).

    Von einem befreundeten Kleinhändler weiß ich , das man damals (ist schon ein paar Jahre her) als Händler aus jedem YAMAHA-Instrumentenbereich ein Teil bestellen mußte, um YAMAHA überhaupt in seinem Laden anbieten zu dürfen - d.h. für kleine Händler wirtschaftlich quasi nicht machbar. Und wie man heute sieht gehts mit den Großen genauso.



    Ok, ich dachte Du hättest vielleicht mehr Hintergrundwissen zu den Fällen. Ist so halt schwer zu sagen, wie schwerwiegend die Vorwürfe sind und um welche ergaunerten Beträge es dabei überhaupt geht.

    Da muß schon einiges passieren und nachgewiesen sein, bevor ein Kartellamt sich da offiziell einschaltet. Also wird es schon um ordentliche Beträge gehen.

    Ich nutze auch die Billigen aus dem Baumarkt (Weiße und Schwarze tun sich da nichts, habe beide Sorten getestet) - die sind alle völlig in Ordnung. Ist halt genormte Industrieware für ganz andere Zwecke (ausgelegt für meist noch höhere Belastung als beim Drumset).

    Die Tomhalter und die Rosette auf der Bassdrum (und die Haltearme) des ersten verlinkten Sets sehen aber völlig anders aus, als bei dem Zweiten. Ich hatte auf meinem alten Mapex Mars auch zwei Halter ala Pearl (passten sogar auf Pearl, 22 mm).

    Die Saturns hatten imo immer schon ein Mittelhalter mit L- Haltearmen (wie z.B. Tama) - wie auf dem zweiten Set sichtbar.

    Und nur ein Foto vom Set würde mich eh schon stutzig machen (im Gegenteil - ich würde die Plaketten besonders gut fotografieren, wenn ich so ein Set zu verkaufen hätte). Würde doch gleich alle Spekulationen ausräumen.

    Andererseits passt das ja mit dem Preis.

    Finde ich nicht respektlos, im Gegenteil. Immerhin hat er sicher eine Menge Übung reingesteckt, um das so zu spielen. Das macht man doch eigentlich nur, wenn man sich mit der Musik und dem Drumming auch identifiziert. Ich empfinde es als einen Schritt in die Richtung, körperlich Behinderte als Menschen wie alle anderen zu respektieren.

    Genau das ist der Punkt, und sicher auch, den Menschen in ähnlicher Lage (nach einem Unfall, Schlaganfall, etc...) Mut zu geben, zu versuchen, den "Normalzustand" wieder herzustellen. Und wie man an Rick Allen sieht, geht es ja auch richtig gut.

    Und in meinen Augen macht dieses Video sogar viel mehr Sinn, als viele andere Coverdrum-Aufnahmen (wo ich mich immer frage - was soll das eigentlich?? Seht her, was ich für ein toller Hecht bin - ich kann nachspielen, was sich andere ausgedacht haben!! :wacko: Sorry, aber das mußte ich mal loswerden ).

    ich mag halt die alten Threads ,komme da wahrscheinlich auch 10-20 Jahre zu spät.

    Nein, das ist gut so! So hast du die Möglichkeit, die verschiedenen Trends der ganzen Jahre zu vergleichen - um festzustellen, dass Alles mal wiederkommt.

    Was habe ich schon alles gelesen, was angeblich das Nonplusultra sein sollte (und wo ich mich leider von den Marketing-Fuzzis habe mitreissen lassen :wacko:).

    Beispiel: Ich spielte vor Urzeiten mal ein WOODING/MEAZZI Set (Birke, dünne Kessel, Folienbeschichtung). Superklang, aber ein Auftritt OpenAir mit Regen haben die Kessel leider nicht überlebt (verzogen, unstimmbar). Also war das nächste Set ein PEARL (mit Fiberglassbeschichtung innen - also auch unverziehbar). Leider aber klanglich leider hart und ultratrocken. Mit Verlust verkauft und ein schönes SONOR Phonic (Buche, klanglich super) gekauft, aber plötzlich gab es da die langen Kessel der neuen Phonic Plus Serie (mußte ich haben - sah geil aus, sollte auch mehr Wumms haben (hatte aber im Nachhinein nur einen mittenbetonenden Sound, daher wirkte es lauter und war viel trockner im Klang).

    Also versucht, den Klang wieder hinzubiegen mit mehr Sustain (Freefloating Halterungen kamen auf, daher alles für viel Geld umgerüstet, um festzustellen - ja, es bringt was, aber nicht genug). Daher alles mit Verlust verkauft und ein SONOR Lite (Birke, mit dünnen, mittellangen Kesseln) gekauft - super Klang, bis mein Ego mir einredete, ich müßte ein hochglanzlackiertes Set haben - also Alles wieder mit Verlust verkauft( :wacko: ich ärgere mich heute noch). Das Set , welches ich dann kaufte (PEARL MMX, mittellange, dünne Ahornkessel, besitze ich teilweise auch heute noch) war/ist imo klanglich adäquat zum SONOR Lite, aber hochglanzlackiert (und somit sehr anfällig gegen Transport/Aufbauschäden).

    Dann kamen die ultrakurzen TAMA Superstar-Kessel - den Trend machte ich allerdings, wegen meiner bisherigen Erfahrungen gar nicht erst mit. Denn dann waren irgendwann mal wieder lange Kessel in, danach wieder Oldschoolkurze, usw.

    Die Marketingabteilungen müssen sich immer wieder neue, angeblich bessere Sachen ausdenken, greifen aber letztlich immer wieder auf alte Kamellen zurück und versuchen uns das Geld aus der Tasche zu locken.

    Mit mir nicht mehr - aktuell spiele ich live (wenns denn wieder geht ;) ) ein NATAL Arcadia-Set mit dünnen, mittellangen Kessel mit unempfindlicher Folienbeschichtung (Birke, 299€, komplett mit Hardware, nagelneu) und bin damit klanglich sehr zufrieden.

    Der Kreis hat sich somit für mich geschlossen (dünne Kessel, Birke, Folienbeschichtung). :thumbup:

    Andere Member haben andere Vorlieben und andere Geschichten erlebt.

    Du hast das Glück der späten Geburt und kannst daher solche alten Geschichten hier einfach nachlesen, da sie ja schon passiert sind - und sie in deine Kauf-Entscheidungen einfließen lassen.

    Falls es in der Wohnung dennoch zu laut wird und die Nachbarn sich beschweren sollten , wie sieht den der Keller aus. Da sind die Wände ja meistens etwas dicker.

    Könnte man es sich da nicht gemütlich machen ? , je nachdem wie gepflegt der Raum ist. Da konnte man auch noch Styropor für die Wärme und anderes gedöns für den Schall an die Wände festmachen. Sofern jeder Mieter ein eigenen Raum zur Verfügung hat. In meiner damaligen Mietwohnung

    waren die Wände auch sehr dünn, man hatte alles gehört aber wenn ein Nachbar im Keller Sägte und hämmerter hat man kaum was mitbekommen.

    Da dürfen nur keine Leitungen (Wasser, Gas, Heizung, Abwasser) durch den Keller gehen - die übertragen nämlich bden Schall ins ganze Haus (habe ich leider selbst schon so erlebt).

    Gibt es auch Flat Crashes :?: Das Internetz zeigt nur Flat Rides.

    Interessante Frage, hätte ich explizit noch keines gesehen. Allerdings warum sollte man ein Flat Becken (Ride) nicht ancrashen können? Interessant wär nur wie das dann klingt? :/

    Ganz fürchterlich nach GONG. Ich besaß mal ein 20" Paiste 602 Flatride - Superfeiner Ping, leise, sehr geeignet für (Bar)-Swing - aber leider absolut nicht musikalisch ancrashbar. Es gab ja auch die berüchtigten Essensgongs in den 70ern (gabs fast in jedem Haushalt :wacko: ) - die waren auch ganz flach.

    ich spiele Montags über Kopfhörer alles in Ordnung .Ich spiele Dienstag über Kopfhörer und das Tom ist leiser, Punkt.

    D.H. die Kopfhörer können doch nicht von einen auf den anderen Tag das Dämpfverhalten ändern,oder?

    Richtig, der Kopfhörer kann das nicht, der ist ja mechanisch.

    Aber dein eigenes Ohr kann es wirklich nicht sein? Schonmal getestet?

    Hört sich für mich nach einer zeitweisen Durchblutungsstörung an - hört sich seltsam an, kann aber passieren - vor Allem, wenn man Stress hat (und deinen Beschreibungen nach (Hausumbau) hast du den vllt.). Ist eine Vorstufe zum Tinnitus (hat auch nichts mit zu hoher Probenlautstärke zu tun - kann einfach an zu hohem oder zu niedrigen Blutdruck liegen). Ein sog. Hörsturz ist eigentlich nichts anderes.

    Ich bin kein Arzt, hatte diese Phänomen aber leider schon (zu hoher Blutdruck, lange Zeit unbemerkt).

    Wenn das Tom defekt oder das Fell kaputt wäre, müßte es auch ohne Kopfhörer komisch klingen - also bleibt doch nur der Kopfhörer und sein Dämpfverhalten (oder eben generelles Dämpfverhalten von x-beliebigen Kopfhörern).

    So einfach ist Physik.

    Alles Andere würde in den Bereich der Psychoakustik (winzige Lautsprecher klingen trotzdem voll und tief, Musik klingt unter bestimmten Bedingungen klarer und luftiger (Stichwort Enhancer), etc.) fallen, da habe ich aber keine Ahnung von.

    Ich bin jetzt etwas verwirrt. Wenn doch die Toms ohne Kopfhörer gleichlaut und stimmig klingen, mit Kopfhörer aber nicht mehr - dann kann es doch nur am Kopfhörer oder dem eigenen Gehör liegen, oder?

    Vllt. liegt die Dämpffrequenz des Kopfhörers ja genau auf der Frequenz, die dein Ohr, aus welchem Grund (Tinitus, Verdröhnung, etc.) auch immer, auch ausblendet.

    Ein defektes Fell würdest du auch ohne Kopfhörer raushören.

    Wir reden uns hier die Köppe heiß, welche Holz wohl das Bessere für Drums ist (Ahorn, Birke , Walnuß,...etc.) und dann kommt PEARL und bietet mal eben die, frühere, unterste Klasse an Material (Phenolic (ist das eigentlich vegan?) und Luan) für einen horrenden Preis - was habe ich verpaßt? Ist das jetzt Hip? Kommen jetzt auch die quadratischen Kessel wieder?

    Was nix kost, is nix oder wie?

    Also Retro kann man auch übertreiben.