Beiträge von Hammu

    Ich schließe mich den Ausführungen von Rammsteinfan an, erst mal schauen in welchem Rahmen und wofür die Mikros brauche. Schnell wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen ( preislich und Materialmässig gesehen ). Ich benutze seit Jahren taiwanische NoNames ( schön klein und preiswert ( 20 Euro/Stck.!!!) ) für die Toms und ein Sennheiser 421 für die Bassdrum ( live und für Proberaumaufnahmen im Amateurbereich ) und wurde nie enttäuscht. Als Profi sähe das vielleicht anders aus, aber da ständen mir ja auch andere Budgets zur Verfügung. Warum sollte man sich verschulden, wenn man`s billiger haben kann. Das Gleiche gilt auch bei Drums - Billig ist nicht immer billig, sondern preiswert ( siehe Basix, PDP etc.) Alle kochen nur mit Wasser, die teuren vielleicht mit " schwerem Wasser ".

    Zitat

    Original von JanSenf
    [quote]Original von Morlock010771



    Das kläre ich immer als allererstes bei einer Auftrittsanfrage ab:
    Wir machen keine Dinnermusik - d.h. wir spielen NICHT zum Essen !


    Genau das ist uns mit einer R&B Band (a la Blues Brothers) passiert.
    Am Auftrittsort kleinste Bühne, 10 Tische eingedeckt für 8 Gänge Diner, Kerzenlichtbeleuchtung.
    Aufbau - erste Anweisung: etwas leise Swing Musik ( wer hat denen geasagt, daß R&B etwas mit Swing zu tun hat?). Kein Thema, als geübte Tanzmucker hatten wir auch da irgendwie ca. 10 Songs zusammenbekommen. Songs beendet - Essen aber noch lange nicht, also wurde heftiger, und durch komplette Bläsersektion auch lauter, gespielt.
    Frustriert haben wir die Sache durchgezogen (wenigstens gab`s gutes Geld) und geschworen, jeden Organisator zu löchern, was er denn nun wirklich wolle und ganz wichtig, ob er auch genau wüßte was sein Publikum wünscht ( sehr oft ist der Organisator begeistert von der Musik und macht sich seine Privatfeier auf Kosten des restlichen Publikums).
    Unsere Maxime: Lieber weniger Geld, aber Leute die auf die Musik stehen, als umgekehrt. Da wir glücklicherweise nicht vom Musikgeld leben müssen, nehmen wir uns den Luxus, Spaß bei einem Gig zu haben. Je weniger Geld es gibt, desto niedriger ist auch die Hemmschwelle, beim falschen Gig auch einfach mal abzubrechen und zu gehen. Musiker sind keine Sklaven!!!!!!

    Zitat

    Original von Dr. Faustus
    Frage: Man kann einfach den Piezo aufs pad kleben und dann damit ins Soundmodul gehen?? Besteht nicht die Möglichkeit, daß man das Modul damit kaputt macht?


    Nein. Bei den Kompakt E-Drums DD7,DD14,DD50 etc von Yamaha, werden genau diese Piezos verwendet ( übrigens auch bei den alten Simmons). Man kann sogar einen Ton erzeugen, wenn man den Eingang kurzschließt, ohne das die Elektronik kaputtgeht ( z.B. wenn man den Klinkenstecker ins Pad steckt, bei eingeschaltetem Gerät)

    Ja, das ist der große Nachteil an Stagg - Becken: Innerhalb einer Serie und sogar eines Modells variiert der Klang sehr stark, man muß sie also vor Ort anhören können. Ist mir gestern passiert: ich suchte ein preiswertes 12" Splash. Im Laden gab es allein 6 !! Stagg Splashes aus der Regular Serie und einige aus der DH und Brilliant Serie in 12". Und alle klangen anders ( nicht schlechter, nur anders ). nach über einer Stunde testen, bin ich bei einem Regular für 22 Euro!! hängen geblieben ( lediglich ein Anatolien für 100 Euro hätte mir besser gefallen, trotz Sabian, Paiste und A.Zildjan Becken, die es auch gab ). Fazit: Stagg vor Ort testen, nie blind bestellen ( es sei denn, es ist so billig ( siehe Furia 18" Ebay ), dass es sich trotzdem lohnt ( kann man ja wieder weiter vertickern). Ich bin mit allen meinen Stagg Becken (quer durch alle Serien ) sehr zufrieden und habe dafür auch A.Zildjans (16 und 19") hergegeben. Die bisher getesteten Ride - Becken haben mich allerdings bisher nicht überzeugt ( da ist bei mir Anatolien erste Wahl, auch preislich).

    So`n Mist, ich kann leider auch nicht ( Live Gig ), wie kommt Chesterhead jetzt an sein 15" Rim und Fell? Na dann eben erst beim nächsten Treff.
    Viel Spaß!

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    Original von Schwatvogel
    Geh in den Laden und hau erstmal auf alles drauf. Die, die du nicht gut findest, kommen nicht in Betracht. Du grenzt also immer weiter die Auswahl ein, in dem du immer wieder auf die Becken haust, dann bleiben ein paar über, die zu teuer sind kommen nicht in Frage, dann hast du dein Becken.
    So und nicht anders.




    Wenn Du dann noch Glück hast und dein Händler gibt dir das Becken mit in den Proberraum, dann weßt Du ganz sicher, ob es das richtige Becken in deiner momentanen, musikalischen Situation ist.( Bands und bevorzugte Musikstile können sich nun mal im Laufe der Zeit ändern ).

    Erst mal zuschlagen und anfangen zu üben. Wenn Du irgendwann merkst, dass dir das Set nicht mehr reicht, sparen und ein Neues kaufen. Wenn du nämlich erst sparst um dir ein tolles neues, teures Set zu kaufen und Du dann merkst - oh, ist doch nicht mein Ding, dieses Schlagzeugspielen - freuen sich nur die anderen, die dir dein Set dann billig abkaufen. Bei einem Set für 120 Euro ist der Verlust nicht so hoch, wie bei einem für 2000 Euro. Auch wenn dir die Leute einreden wollen, bei einem teureren Set hättest du bessere Verkaufschancen, Verlust hast du immer ( aber bei einem Set für 120 Euro relativ wenig).

    Wenns beim Spielen scheppert(trotz oder gerade wegen der Dämpfung - wenn man das Fell dämpft, hört man andere Geräusche um so deutlicher), schraub mal alle Trommelböckchen ab und tu in jedes ein kleines Stück Schaumstoff ( um die innenliegende Feder, die die Schraubenmutter andrückt zu dämpfen).Selbst bei teureren Serien habe ich schon ungedämpfte Böckchenfedern vorgefunden.
    Zweite Möglichkeit: eine oder mehere Spannschrauben liegen nicht richtig auf dem Spannreifen ( verzogener Spannreifen oder zu lockere Spannung der Schraube)auf. Abhilfe bringen Kunststoffunterlegscheiben (verhindern nebenbei auch selbstständiges Lösen der Stimmschrauben bei härterem Spiel).

    Ich habe die Piezos auch im Gehäuse getestet. Das Problem war nur, dass nicht alle Scheiben in ihren Gehäusen vernünftig befestigt waren. Dadurch gab es bei einigen Probleme mit Doppeltriggern, daher nach Möglichkeit ausbauen.
    Zu der Konstruktion mit den Platten: Gegenüber den Meshheads sind sie trotz Gummiauflage lauter im Eigenklang( bei leisem Spiel ist der Klack lauter als der Sound der E - Drums. Abhilfe schafft eine dünne Lage Moosgummi auf dem dicken Gummibelag, oder so Gumminubsis an den Stöcken (gibts bei Tama, auch sehr gut als weicher Schlegelersatz auf Becken).
    Piezos auf Meshfellen sollten angedrückt werden (wie bei DDrum z.B.), dann sind sie auch empfindlicher.
    P.S.: Die Platten von unten mit dünnem Schaumstoff bekleben, schützt die Felle, die feinen Lötstellen der Piezos und dämpft das Originalfell.

    Wenn es einfache messingfarbene Piezoscheiben sind, die gibts bei Conrad.de(ca. 1 Euro). Bei Pollin.de gibts Piezos in Gehäuse ( auch anschraubbar ( 0,20 Euro !!!). Kleben würd ich mit Zweikomponentenkleber.
    So billig wie die Dinger sind, ist schon klar das sich Roland bedeckt hält mit Auskünften, so ein komplettes Pad ist bestimmt ziemlich teuer und unnötig.

    Als Trigger kann man Piezo - Scheiben nehmen ( nimmt man eigentlich für Alarmanlagen, um einen schrillen Piepston zu erzeugen. Wie beim Verhältnis Mikrofon/ Lautsprecher kann aber das System auch umkehren, d.h. wenn man in der Nähe der aus Fell geklebten Pezo - Scheiben haut, geben diese einen kleinen Strom ab, der die Steuerelektronik (Yamaha, Alesis, Roland) dazu bewegt einen Sound abzurufen ( und zwar anschlagsdynamisch!!!). Alle herkömmlichen Trigger ( DDrum, Roland etc. arbeiten mit diesen Piezos. ( bei Conrad ca. 50 CT, bei Pollin.de 20 CT im Gehäuse) einziges Problem ist die Befestigung ( doppelseitiges Klebeband löst sich relativ schnell ) und die Empfindlichkeit gegen versehentliches Draufhauen. Alle professinellen Trigger sind metallgeschützt und anschraubbar(an den Rims), daher der Preisunterschied.
    Ich habe jahrelang mit den selbstgebauten gespielt, bin aber jetzt auf RedShot Trigger umgestiegen, weil mich die Reparaturen (s.Draufhauen) genervt haben.

    Etwas teuer, aber brauchbar.
    Alternativen: als Trigger DDrum Redshot Trigger ( um die 20 Euro/Stck.Neuware)
    MeshFelle: bei Ebay ( um 10 Euro/Stck.)
    Steuerelektronik(Yamaha, Roland, Alesis): bei Ebay 150 - 250 Euro


    macht bei einem 5 teiligem Set: 300 - 400 Euronen.
    Aber vor dem Bieten erst kundig machen über Neupreise. Nie mehr als 50% des Neupreises bieten ( bei Neuware hat man nämlich 2 Jahre Gewährleistung, bei gebraucht nicht!!)

    Das Problem ist, dass die Hersteller ihre Drums so optimieren, dass es im Studio oder unverstärkt in kleinen Clubs ( vernünftige Grundstimmung vorausgesetzt ) rund und voll klingt. Soweit so gut. Sobald aber die Raumsituation eine elektrische Verstärkung erzwingt, ist diese Konzept im Eimer. Je nach Qualität des Tonkutschers wird eben mehr oder weniger abgeklebt ( auch abhängig von der Akustik des Raumes ). Es gibt eben nicht die ideale Drumstimmung/dämpfung, die in jedem Raum gleich gut klingt.
    Natürlich könnte man das Set umstimmen und an den Raum anpassen, aber die Zeit hat man ja nicht immer in der Livesituation. Da hilft Gaffa schnell und unkompliziert ( wobei weniger mehr ist ).


    Gaffa auf Becken ist fehl am Platz, wenn`s einem zu lange nachschwingt, hat man schlichtweg die falschen Becken und sollte sich Neue zulegen, manchmal eben auch verschiedene Becken - Sets für verschiedene Auftrittssituationen ( Proberaum, Saal, OpenAir. Psst! Es gibt Läden, die haben so viele davon, die verkaufen die sogar.)

    Zitat

    Original von KickSomeAZZ
    Die Baris Serie reißt mich generell nicht so vom Hocker... muss aber nix heißen.


    Stimmt, deine Erfahrung habe ich auch gemacht. Die Baris klingen nicht schlecht, aber gegen die Ultimate Serie zu flach ( ich weiß nicht wie ich es besser ausdrücken soll, auf jeden Fall fehlt da was)

    Ja, ich habe auch erst gedacht, dass sich das Anatolian Rockride sehr schnell aufschwingt, allerdings merkt man davon in größeren Räumen (als unseren Proberaum) davon nichts negatives mehr - im Gegenteil. Ich spielte vorher ein Raker Heavy Ride ( seht trocken, lauter Ping), das klang in kleinen Räumen sehr definiert, aber in größeren Räumen war es fast kaum noch wahrzunehmen.


    Ich habe daraufhin auch mal andere Rockrides( A.Zildjan, Sabian AA, Stagg Furia ) getestet, und alle schwingen sich relativ schnell auf, scheint also ein typisches Merkmal von Rockrides zu sein ( gegenüber Heavy Rides ).


    Ein Anatolian Ultimate NormalRide ( hatte keine extra Bezeichnung), welches ich letztens testete, war auch viel trockener. Ich werde demnächst mal die Signature Rides ( B.Engel/ R.Gustke ) testen. Vielleicht gefallen die mir noch besser.

    Ich spiele ein 20" Anatolian Rock Ride und bin rundum zufrieden. Nur in grossen Räumen könnte es einen Tick lauter sein( daher werde ich demnächst die Signature Rides Gustke/Engel antesten, die etwas lauter sein sollen.

    Um euren Streit um Werbung mal beiseite zu schieben, hier ein Paar Erfahrungen, die zum Thread Thema gehören.
    Ich konnte gestern ein Stagg Furia Rockride 21" in Ruhe und im eigenen Proberaum testen ( ja, auch solche Musikhändler gibt`s noch - nenne den Namen(in Oberhausen) besser nicht, sonst wird`s mir noch als Werbung ausgelegt (Achtung!!! Scherz!!! ).
    Also zu den Testergebnissen:
    Sehr laut, aber leider zu washy ( soll heißen: der Ping verschwindet hinter einer Wand aus Sustain - eine Aufnahme, die ich gemacht habe, klang, als wenn ich auf einem Crash riden würde (manchmal passt das ja, aber immer?? Nein danke.) Dabei tierisch laut (was mir wieder gefiel, da ich endlich mal das Ridebecken hörte (gegen den Rest der Band). Die Glocke war allerdings das Geilste, was ich je gehört habe - sauber, duchdringend, klar ( bestens für das Intro von HellsBells ( AC/DC ) geeignet. Leider reichte mir das Gesamtbild nicht für einen Kauf ( trotz Schnäppchenpreis von 120 € ). Aber für alle Heavys ein Hörtest wert.

    Häng`dein Ohr nicht zu sehr an die Paiste Serien. Obwohl ich sowohl ein 602 wie auch ein 505 Crash in 16" besitze bevorzuge ich live ein Set aus Zildjan, Sabian und Anatolian Ultimate - Tendenz geht nach Anatolian. Die 2002er waren mir immer zu wuchtig und zu trocken(ich weiß nicht wie ich`s sonst beschreiben sollte), die 602 ist eindeutig jazzig ( und manche Becken klingen sehr speziell). Aber nach B8 Becken sollte dein Ohr alles besser finden( bin selbst B8 geschädigt), also sei vorsichtig bei der Auswahl.
    Und verwechsel die 505 Serie nicht mit der 502 Serie(die sind Schrott, auch wenn`s einigen Lesern wehtut).

    1. Hubba, wo lebst du denn? Seit wann ist das Force 2000 von Sonor "Made in Germany" ich glaube ein taiwanerisches Set gibt es kaum.
    Im Übrigen ist zumindestens das alte 2000 aus Pappelholz und klingt nach Dash-Eimer ( Waschmittelkarton - für die Jüngeren unter uns ).
    2. Bassek, dein Link zeigt gleich auf der ersten Seite ein Basix Concept Line für 359 Euro(oder so)aus Birke/Mahagoni, nimm das, da machste nix falsch.

    Erstmal fehlt die Polsterung(merkt du spätestens nach dem erstem 3 Stunden Gig, weiterhin lässt er sich nicht zusammenklappen und auseinandernehmen(vielspaß beim Transport-ich stell mir gerade die Dimensionen deiner Hardwaretasche vor!). Andererseits ist alles Geschmacksache - es gibt bei Ikea sicher auch Kleiderständer oder Hutständer, die gute Beckenständer abgeben. Alles eine Frage der Kreativität.