Beiträge von Hammu

    Laß die Finger von Remo Encore Fellen, habe auch ein 10" Pinstripe über Ebay neu bekommen. Gegenüber original Pinstripefellen klingen die furztrocken, und das hört man sogar im nicht aufgezogenen Zustand( frei in der Hand gehalten), das Originalfell singt hier leicht, das Encore klingt wie ein Wattekissen. Und auf dem Tom (und gerade 10" Toms sind bekannt für ihr singendes Sustain)klingt es nur noch Plöp. So teuer können Originalfelle garnicht sein, daß ich nochmal auf sowas `reinfalle.

    Also da kann ich dir nur zustimmen. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, daß das (zumindestens für die Bassdrum) gilt, bei einer billigen Serie klingen die 22" BD`s akzeptabel, die 20" meist garnicht. Bei den Toms ist es meist das 10" Tom, was nicht klingt. Aber es stellt sich noch ein anderes Problem: die Abstimmbarkeit der Toms 12-13-16 ist bei billigen Serien sehr schlecht(deswegen haben sich ja die metrischen Sets(10-12-14) auf dem Markt etabliert). Bei einer billigen Serie ist es so, stimmts du das 12er so ,das es gut klingt, mußt du das 13er sehr tief stimmen(und das klingt meistens nicht) um eine harmonische Reihe zu bekommen. Stimmts du aber das 13er, so, das es gut klingt, muß das 12er so hoch gestimmt werden, das es schon sehr jazzig klingt. Das kommt daher,das billige Trommel einen ziemlich begrenzten (gut klingenden) Stimmumfang haben( bei guten, teuren Trommeln ist das heute kein Thema mehr(die haben alle einen sehr großen Stimmumfang). Also bei billigen Drums würde ich zu Sets mit 22-12-14-16er Größen tendieren. Aber was gilt als Billigset? Mein Basix Custom hat 10-12-14 Toms, und das 10er Tom klingt hervorragend. Einfach mal in einem Laden, wo die Trommel hoffentlich ordentlich gestimmt sind (daran erkennt man auch gleich die Qualität de s Geschäftes) `reinhören (und zwar bei meheren Marken, nur nicht vorher auf ein Fabrikat fixieren, das Traumset könnte direkt daneben stehen und du hast es nicht ausprobiert.

    Genau darauf bauen ja die Markenfirmen, daß keiner mit offenen Ohren in die Läden geht und vorurteilsfrei testet. Es mag sein, daß bei Stagg die Endkontrolle nicht so gut ist wie bei anderen(aber gerade bei Zildjan bin ich mir da auch nicht so sicher), aber dafür kann man schon für kleines Geld ein Schätzchen finden. Das kostet aber Zeit und Nerven, das ist richtig. Aber der immense Preisunterschied ist keinesfalls gerechtfertigt.

    Anfangs war ich auch skeptisch gegenüber Stagg Becken, aber dann sah(Quatsch, hörte!) ich bei Beyers Musik ein 8" Dragon Splash(damals noch für 50 DM!!) und nahm es sofort mit. Seitdem ist ein 12" Brilliant Splash (klingt fast schon wie ein Crash), ein 12" China (klingt auch wie ein China) und ein 18" DH Medium Crash(ich habe sehr lange nach einem passenden 18"er gesucht, das zu meinem alten 16" Paiste 602 Thin Crash passt, und habe alle Markencymbals getestet. Aber das Stagg DH passte wie Faust aus Auge.)Meine alten A.Zildjan Medium Thin habe ich schon aufs Altenteil geschickt. Aber bei Stagg stimmen die Gewichtsbezeichnungen nicht ganz, ein Medium entspricht eher einem Thin, ein Heavy einem Medium regulärer Becken. Es waren bestimmt nicht meine letzten Staggbecken, aber leider steigt auch der Preis mit größerer Beliebtheit (Segen der freien Marktwirtschaft). also nicht wie `ran, bevor sie Zildjan Preise erreichen.

    Wie mein Vorschreiber(Bastl) physikalisch bewiesen hat, ist deine Snare frequenztechnisch völlig kaputt(eine Snare, die schnarrt, muss kaputt sein, oder?) und du musst sie mir für, sagen wir 40 Euro, verkaufen (lechtz, lechtz...) oder habe ich da was falsch verstanden?

    Einspruch, Euer Ehren!
    Nicht jeder Newcomer weiß, ob er überhaupt bei dem Instrument bleibt und selbst wenn, wird nicht jeder ein Vollprofi werden. Den Unterschied zu den teuren Sets hört man eh erst nach einigen Jahren, der Unterschied in der gehobenen Klasse ist dann sowieso Geschmackssache. Das Basix - Custom ist einfach, aber sauber verarbeitet ( und nur das zählt bei einem Handwerkszeug ). Und ein gebrauchtes teures Schlagzeug bekommt man nach einigen Jahren genauso schlecht verkauft, wie ein billiges(das Billige sogar leichter, da ein Anfänger was billiges sucht. Es sei denn so ein Vintage Freak sucht gerade ein Set, aber an die kann auch die alte amerikanische, deutsche oder japanische Billigware verkaufen, Hauptsache es ist mindestens 30 Jahre alt und gammlig(gut für den Sound, besonders bei Becken). Ich fahr auch lieber einen neuen Lupo(mit moderner Technik), als einen alten Mercedes, der mir bei jeder Reparatur ein Loch ins Portemonnaie reißt. Und mein Basix klingt über die P.A. genauso wie ein viel teureres Set (hängt alles vom Mixer-Tech ab).

    Also ich schließe mich der Meinung meiner Vorschreiber an, nimm das Basix - Custom (ich spiele selber eins), da weißt Du was du hast.
    Noch ein Wort zu den Preisen in Ebay: ich denke du bist noch ziemlich neu bei Ebay und kennst die Abläufe noch nicht richtig. Geboten wird eigentlich erst in der letzten halben Stunde so richtig, welchen das Teil bei 1 Tag Auktionsdauer hat ist völlig egal. Und pass auf, das Du nicht in Bietrausch geräts, dann wird das Set schnell teurer als im Laden. Noch ein Wort zu den Becken, die bei solchen Sets dabei sind : absoluter Schrott, auch wenn manchmal Paiste(302) oder Meinl (Marathon oder Headliner) draufsteht, tu dir das nicht an. Und wenn dir ca. 300 Euro für ein neues Set zuviel ist, vergiss das Schlagzeugspielen gleich(aber die anderen Instrumente: Gitarre, etc. sind auch nicht billiger) oder versuch es mit einem alten gebrauchten Set(aber bitte keine Ansprüche an die Optik stellen, Hauptsache technisch ist es in Ordnung!).

    Also auf den ersten Blick sieht das Teil aus wie meine, schon etwas ältere FF(vor allem die Spannstreben), aber die 8-Loch Spannreifen irritieren mich.
    Aber wie dem auch sei, Original oder nicht, wenn`s klingt (und warum sollte es das nicht, ist ja genauso aufgebaut wie bei Pearl) ist es doch eh egal, oder? Auf jeden Fall ist der Preis heiß, auch für`ne Kopie.

    Also ich finde das Set als Allround-Set erst einmal voll in Ordnung(vor allem bei dem Preis). Wenn Dir später ein Becken im Set nicht so zusagt ( und zwar nach ausgiebigen Tests im Proberaum, bei Gigs in großen Räumen und in kleinen Kneipen) wirst Du eh feststellen, daß Du eigentlich für jeden der genannten Situationen andere Beckenzusammenstellungen brauchst.
    Ich persönlich spiele in sehr kleinen Kneipen ein Paiste 16" 602 Thin Crash, eine 14" Avedis Newbeat HiHat und ein 20" Avedis Ping Ride. In größeren Clubs benutze ich ein 16" Avedis Medium Thin, die Newbeat HiHat, ein 20" Anatolian Ultimate Rock Ride und ein 17" Sabian AAXplosion Crash. In großen Räumen kommt eine 14" A.Zildjan Mastersound HiHat( die mit dem Wellenschliff), das Sabian 17" Crash und ein 18" Meinl Byzance Medium Thin Crash und das Anatolian Ride zum Einsatz. Im Proberaum kommt ein Beckensatz von Stagg(DH) zum Einsatz(14" HiHat, 16" und 18" Crash, 20" Ride).
    Im Moment bin ich sehr zufrieden, was nicht heißen soll, das ich nicht morgen das Traumbecken finde, was noch besser passt.
    Und vor allen Dingen freimachen von Markennamen und Endorsern, nur hören, hören,hören...

    Versuch doch mal Stagg oder Wuhan, je nach Größe kommst Du da mit 50 Euro aus.
    Haltbarkeit ist ja relativ, aber bei vernünftiger Spielweise sollte die auch lange halten. Wennsie aber doch einreissen, umso besser, dann klingen sie noch trashiger (ich kenne einige Leute, die alte gerissene Becken gerade wegen dieses Effektes spielen).

    Jetzt muß ich meinen Senf auch mal dazu tun.
    Meine Erfahrungen sind diese: Ist das Set von einer Markenfirma, kann man schon davon ausgehen, daß das Set einigermaßen zu gebrauchen ist.(Die Markenfirmen würden sich einen Bärendienst erweisen, wenn sie gerade im Einsteigerbereich Mist verkauften, denn wer einmal unzufrieden war, kauft mit Sicherheit nicht nochmal diese Firma). Wie diese Billigsets der Markenfirmen klanglich gegenüber den teureren Serien sind, ist, glaube ich, Geschmacksache und eine Frage des Rahmens, in der es eingesetzt wird( im Proberaum ist es anfangs eigentlich egal, wie teuer das Set ist. Bei den ersten Gigs eigentlich auch ( immer vorausgesetzt es ist stimmtechnisch in Ordnung). Hat man später ein Ohr für den Klang bekommen und entwickelt eigene Vorstellungen dazu, kauft man sich sowieso sein Wunschset (also auch ein hier genanntes Pearl ELX -Set, oder, oder, oder....hat dann seine Schuldigkeit getan).
    Einen Einwand laß`ich gelten: Ein Markeneinsteigerset lässt sich besser wieder verkaufen.
    Ich finde allerdings, daß die Marken-Einsteigersets immer noch zu teuer für die gebotene Leistung ist, aber es ist sehr schwer, aus dem Wust der NoName-Billiganbieter, die vernünftigen Sets herauszufinden ( obwohl alle Trommeln(auch der Markensets!) mehr oder weniger aus den gleichen Werken stammen (soviele Trommelbauwerke wie Phantasie-Namen der Drumsets gibt es nämlich garnicht). Auch bei billigen Marken gibt`s ordentliche Einsteiger- Sets, siehe Basix(nicht Basics!!denn das ist Schrott und lebt von dem ähnlichen Namen), Stagg (besonders die Becken), Magnum etc. Vorsicht z.B.bei Doppler Drums(die tun professionel, sind es aber nicht).
    Ich sage immer: Besser ein billiges Set, als garkein Set! und Ein Drummer wie Charlie Antolini oder Vinnie Colaiuta holt auch aus einer Dash(altes Waschmittel( für die Jüngeren unter uns)trommel einen Supersound(besonders über P.A.) `raus.
    Macht eure Erfahrungen selber, alles antesten was unter die Stöcke kommt, auch wenn der Verkäufer genervt ist, er will ja euch etwas verkaufen und nicht umgekehrt, und nicht nur auf große Namen achten(auch mit einem Tama Starclassic spielt ihr, als Beginner, nicht sogut wie der Endorser in der Werbung!!)
    Aber jetzt tun mir die Finger weh und ich hör auf zu blubbern.

    Also Eierpappen haben zunächst erstmal den Nachteil nur einen bestimmten Frequenzbereich im Raum zu dämmen, die anderen Frequenzen koppeln dann lustig weiter. Auch wird der Klang ziemlich mumpfig, und sollte man sich irgendwann entscheiden sie wieder abzumachen, erlebt man sein blaues Wunder (Wieviel kleine Tiere es so gibt, und die fühlen sich alle wohl hinter den Eierkartons. Also Noppenschaum ist besser (aber nicht zuviel davon , sonst sind zuviele Höhen weg. Was noch besser gegen Rückkopplung ist so ein Koppelunterdrücker (sabine FX, Behringer Shark, etc.)

    Ich war leider erst einmal dabei, aber ich fand`s rundum gelungen.
    Dank an Seppel, den Schnitzelmann und Gastgeber. Möge es noch viele Treffen geben. Gruß auch an alle anderen Trommler(ich habe leider viel gesehen und gehört, was ich noch lernen und üben muß). Aberwenn man alles schon könnte wär`s langweilig.

    Hallo Fallsilent
    nimm ein Pinstripe(aber original Remo American, nicht Remo Taiwan oder Korea( die sehen nur so aus wie die Originale, klingen aber schrottig dumpf)) Schlagfell, stimme es so tief wie möglich(d.h. es daf keine Falten am Rand werfen, wenn man den Daumen leicht in die Fellmitte drückt. Das Frontfell stimmts du etwas höher und schneidest ein kleines Loch(ca.10 cm) auf 5Uhr Position ins Fell. Dann noch ein leichtes Kissen(Daunen, Polyäther etc.) in die Bassdrum (darf aber nur leicht am Schlag- und Resofell anliegen. Wenn die Bassdrum dann noch nicht passabel klingt(was sie aus eigner Erfahrung aber dann sollte), schmeiß sie weg.
    Einlagige Felle mit eingearbeitetem Dämpfungsring gehen auch, sind aber teurer und das Ergebnis ist nicht viel besser als das mit dem Pinstripe.


    mfG Hammu

    Hallo Eifelyeti
    habe mir eine Cajon selbstgebaut und habe garkeine Saiten drin.
    Man klebt nur die untere Hälfte der Vorderseite(dünnes Speerholz, 3mm)fest und lässt die obere Hälfte ungeleimt(also nicht fest mit dem Korpus verbunden).
    Da Holz immer etwas arbeitet, entsteht mit der Zeit in winziger Spalt zwischen Korpus und der Frontplatte, beim Spielen wird die lose obere Frontplatte gegen den Korpusrahmen geschlagen und ergibt einen Snareähnlichen Klang, im unteren Bereich erzeugt man die bassigen Töne. Wichtig ist dafür das Reflexloch auf der Rückseite.


    mfG Hammu

    Hallo Patrick,
    ich muß leider meinen Messekartenwunsch zurückziehen(ich hoffe es ist noch nicht zu spät), da wir am Messetag einen Gig haben.
    Hoffentlich habe ich nicht zu viele Umstände gemacht.


    mfG Hammu

    Ich spiele schon seit längerem Thomann Maple Sticks (2,50 Euro !!!) in 5A und 2B (in Holz, da die Nylonspitzen wirklich nicht lange halten.) und bin sehr zufrieden mit der Haltbarkeit. Markensticks(für 10 Euro das Paar) müssen erst mal so lange halten (selbst wenn sie 10 Gigs oder Proben durchhalten, wird der Klang, besonders auf den Becken, ziemlich schnell dumpf( Stickkopf wird weich). Da benutze ich lieber öfter neue Sticks(2,50 pro Paar) im gleichen Zeitraum(meist halten sie länger) und habe immer frischen Sound.

    Hallo Patrick,
    ich bräuchte 2 Karten für Samstag(3.4.04) bei eigener Anreise. Ich komme aus Essen(NRW) und würde gern wissen, ob ich die Karten zugeschickt bekomme und an wen ich die Kohle dafür schicken(hab`s schon mit einer PN versucht , aber leider noch keine Antwort erhalten) soll.


    Vielen Dank Hammu


    P.S.: Meine E-Mail Adresse: Hammu2@gmx.de