Vorgehensweise Beckentest???

  • Hallo hallo,
    also ich habe eine, wie mir scheint sehr sehr wichtige Frage, besonders für Anfänger, oder Leute, die keine Ahnung haben (so wie ich). Leider habe ich dazu nichts in der Suche gefunden...
    Also wie geht man vor, wenn man Becken testet?
    Dafür gibts ja auch die ganzen Ausdrücke und Klangeigenschafte (z.B. Chick, Transparenz, verwaschen, Ansprache) und es wäre nett, wenn ihr mir hierfür Definitionen bringen könntet, also sozusagen eine Bedienungsanleitung zum Zimbel testen :D.
    Also noch Beispiele zu Ausdrücken mit denen ich (fast) nichts anfangen kann:
    - Chick
    - Ansprache
    - Verwaschenklingen
    - dunkel/heller Sound
    - definierter Klang
    - Pitch
    ... weitere fallen mir jetzt nicht ein, aber es wäre nett, wenn ihr mir für sämtliche Ausdrücke eine Erklärung geben könnt und mir dann erklärt, wie man beim testen vorgeht!


    Schonmal herzlichen Dank für eure Bemühungen
    In ewiger Dankbarkeit
    Euer Rockstar

  • chick ist beim hihat der stickschlag. (bzw. nenn ich auch das "tretgeräusch" chick.)
    ansprache ist afaik wie schnell nach dem schlag ein becken seine höchste lautstärke und sein höchstes frequenzspektrum entwickelt hat (große dicke becken brauchen etwas länger)
    verwaschen klingen becken wenn sie zusätzlich zum hauptton noch viele andere klingende frequenzen haben
    dunkel und hell beschreibt die klanghöhe.
    definiert ist "kurz und knackig"
    pitch müsste lautstärke sein.


    so verstehe ich diese attribute zumindest.

  • Danke schonmal,
    weisst du/ihr vielleicht noch ein paar mehr definitionen?
    oder so sachen wie Stickdefinition, Dynamikentwicklung, Brillianz...


    UNd wie geht man dann beim testen vor?

  • Pitch ist doch eigentlich die Tonhöhe, oder? Vielleicht ist damit auch gemeint, über was für ein Tonhöhenspektrum das Becken verfügt (Vergleich Pitch am Plattenspieler..) - ist mir aber auch noch nie untergekommen.
    Das Alles ist doch aber nicht so wichtig: eigene Becken in den Laden mitnehmen. Becken zusammen anhören, in verschiedenen Winkeln und mit verschiedenen Stöcken in unterschiedlichen Stilen an den verschiedenen Zonen anschlagen und das passende kaufen. ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Manuel ()

  • Zitat

    Original von Manuel
    Pitch ist doch eigentlich die Tonhöhe, oder? Vielleicht ist damit auch gemeint, über was für ein Tonhöhenspektrum das Becken verfügt (Vergleich Pitch am Plattenspieler..) - ist mir aber auch noch nie untergekommen.


    natürlich hast du rech. hört nicht auf mich.


    @ ludwig: kurz und knackig war in anführungszeichen ;) soll einfach nur kurz heißen ;)

  • mhm meistens hängen eh ziemlich viele becken in so musikläden herum... check einfach eine nach der anderen aus, denk vorher daran (1) wieviel geld du verwenden möchtst, (2) welche art es sein sollte (crash, ride, splash, china,...), (3) in welcher musikrichtung du das becken einsetzen willst.


    So grenzt du deine Suche am besten ein und meistens bleibt man dann bei so 3 becken hängen, die einem wirklich gefallen. Die kannst du dann unendlich lange auschecken, da spielt ne menge dein persönlicher geschmack ne rolle usw.
    =) :)
    mfg jo

    Nicht der wahre thomas lang...
    :P // editiert von forum-admin


    und ich sage: DER WAHRE Thomas Lang :D:D

  • Thomas Lang, bitte hör auf Schwachsinn zu schreiben, du hast keine einzige Frage beantwortet... hast dich wahrscheinlich im Thread vertan....
    Ausserdem schreibt du verwirrendes Zeug, Eye][ore:


    Zitat

    definiert ist "kurz und knackig"


    was soll das denn? Also wenn ein Becken eine gute Definition hat, klingt es kurz,. Hab ich das richtig verstanden?

    Einmal editiert, zuletzt von Rockstar ()

  • ja, so hab ichs gemeint ;) siehe post drüber ^^


    bzw. wenn es um einen definierten stockschlag geht würde ich ihn als "heraushörbar", also deutlich beschreiben. (im gegensatz zum wash außenrum)
    aber bei definiert bin ich mir so nicht ganz sicher.

    Einmal editiert, zuletzt von EyE][oRe ()

  • @thomas_lang:
    es geht ihm wohl eher nicht um den beckenkauf an sich, sondern eher um die fähigkeit,
    von ihm geteste becken mit entsprechendem "fachvokabular" hier in nem
    testthread zu präsentieren...


    pitch ist definitiv die tonhöhe.


    manche begriffe sind für mich relativ schwer zu erklären.
    ich weiß zwar, was die begriffe bedeuten, wenn sie fallen, aber erklären kann
    ich sie nicht wirklich. :(

    Keep it centered, keep it low!
    Keep it running, let's go!
    Watch it climb on its own,
    The more we see the more we know!

    Einmal editiert, zuletzt von rammsteinfan ()

  • ich lauf hin und hau drauf. erst etwas zaghafter, dann immer ein bisschen stärker. dann noch rolls usw. will ja das verhalten bei unterschiedlichen lautstärken usw. kennenlernen. soll ja immer klingen ^^

  • Meine Güte, der einzige, der wirklich was brauchbares zum Kauf geschrieben hat, wird von dir abgesägt... ?(


    Was willst du machen? Willst du mit den Leuten diskutieren, wie hört sich welches Becken an?!
    Dann hör auf mich: Vergiss es! Du kannst Geräusche kaum beschreiben, ausser du nimmst eine direkte Referenz.


    Wenn du wissen willst, wie du ans Cymbaltesten rangehst, dann gebe ich dir die einzige richtige Antwort (AMEN, ich wünsche mir konzilianische Unfehlbarkeit :D):
    Geh in den Laden und hau erstmal auf alles drauf. Die, die du nicht gut findest, kommen nicht in Betracht. Du grenzt also immer weiter die Auswahl ein, in dem du immer wieder auf die Becken haust, dann bleiben ein paar über, die zu teuer sind kommen nicht in Frage, dann hast du dein Becken.
    So und nicht anders. Becken müssen nicht irgendwelche Fähigkeiten haben, du kannst nicht sagen, "OH, das K Dark Crash hat Xenonbeleuchtung, ABS und Volllederausstattung", das geht auch nicht mit dem Fachvokabular.
    Jedem "Die Hats haben einen super definierten und hipitchigen Chick mit toller hoher brillanz und dunkler Periphärschwingung, offen haben sie Spitzenwash!" setzte ich ein gepfeffertes "Ich mag sie nicht." entgegen.


    Es kommt nur auf deinen GEschmack an.

    It's all just a joke.

  • An und für sich kann es doch nicht schaden, zumindest so ansatzweise zu wissen, was mit welchem Begriff gemeint ist, oder?


    Aber mit der ursprünglichen Frage "Also wie geht man vor, wenn man Becken testet?" hat das nun wirklich rein gar nichts zu tun, da hat Schwatvogel absolut recht.


    Zitat

    Geh in den Laden und hau erstmal auf alles drauf. Die, die du nicht gut findest, kommen nicht in Betracht. Du grenzt also immer weiter die Auswahl ein, in dem du immer wieder auf die Becken haust, dann bleiben ein paar über, die zu teuer sind kommen nicht in Frage, dann hast du dein Becken.
    So und nicht anders.
    [...]
    Es kommt nur auf deinen GEschmack an.


    Ich finde, das kann man durchaus als "ex cathedra"-Aussage stehenlassen ;).

    mdiym42: note to self
    mdiym42: make sure your cat is not sleeping in the bass drum before you start playing them

  • ein gutes becken klingt in sich homogen. sämtliche frequenzen harmonieren miteinander. es gibt kein nervendes boing bei ridebecken, und keine diskrepanzen zwischen aufgang, coitus und abklang bei crashes. das sind qualitätsmerkmale, der rest ist geschmackssache. der eine steht auf pomerol, der andere bevorzugt pauillac, der nächste schwört auf barolo.
    daher kann ein 22er paragon genauso faszinieren wie ein 22er k dingens lightride. zwei völlig unterschiedliche baustellen, grob gesehen aber ein und das selbe qualitätskriterium.


    ein blinder beckentest, wie es bei weintestern gang und gäbe ist, wäre mal ne prima veranstaltung auf nem forumstreffen. nicht um nen preis zu gewinnen, sondern um sich seine eigene unfähigkeit und voreingenommenheit einzugestehen. oder um wieder einmal festzustellen das so manches irrsinnig teures becken einfach scheisse klingt.


    hochi mit augenbinde, fasziniert vom klang eines A brilliant zu erleben wäre schon etwas wirklich tolles. wenn die jungs von zildjian sich anstrengen kriegen die das bis august vielleicht noch hin. ;)

    Satellite of Love

  • Zitat

    Original von Schwatvogel
    Geh in den Laden und hau erstmal auf alles drauf. Die, die du nicht gut findest, kommen nicht in Betracht. Du grenzt also immer weiter die Auswahl ein, in dem du immer wieder auf die Becken haust, dann bleiben ein paar über, die zu teuer sind kommen nicht in Frage, dann hast du dein Becken.
    So und nicht anders.




    Wenn Du dann noch Glück hast und dein Händler gibt dir das Becken mit in den Proberraum, dann weßt Du ganz sicher, ob es das richtige Becken in deiner momentanen, musikalischen Situation ist.( Bands und bevorzugte Musikstile können sich nun mal im Laufe der Zeit ändern ).

  • Bestell dir doch den Cymbal-Guide von Paiste. Die handeln da alle Themen ab, von Herstellung über Pflege, Aufbewahrung, richtiger Aufhängung bis hin zur Spielweise. Auch ein "Vorgehensmodell" zum Testen von Becken wird da abgehandelt. Vielleicht ist das ja interessant für dich, das alles ist auch Herstellerübergreifend anzuwenden...


    Hier kannst du das online ordern: http://www.paiste.com/contactus/default.php


    Oder du wendest dich direkt an PAISTE:
    Germany
    Paiste Trading EU GmbH
    Gorch-Fock-Str. 13
    D-24790 Schacht Audorf
    Tel: +49-4331-94790
    Fax: +49-4331-947932
    E-mail: germany@paiste.com


    Oder du frägst mal bei dem Händler deines Vertrauens danach.

    Freizeit Moderations-Arschloch

  • Ich finde den direkten Vergleich immernoch am besten...
    Geh in den Laden such dir z.B. 2 Rides aus die dir zusagen, häng sie nebeneinander auf und spiel erst bei dem einen die Glocke lass es ausklingen und dann bei dem anderen usw. so kannst du auch am besten deine Klangvorliebe rausfinden.


    Vorraussetzung ist natürlich das der Laden die Becken da frei zugänglich hängen hat, falls nich einfach fragen, suche die und die Becken in der größe in dieser und jener Preisklasse, ob man die wohl mal anspielen kann ?
    Falls nich mach auf dem Absatz kehrt und such dir nen anderen Laden, sonst kaufst du die Katze im Sack =)

    Hau rein !

  • Ich finde es auch sehr schwer, die akustischen Eigenschaften eines Beckens in Worte zu fassen. Was da aber vielleicht helfen kann ist auf die Seite von Zildjian zu schauen. Dort gibt es für jedes Becken ein oder mehrere Soundbeispiele und einen kurzen Text, der beschreibt, was das jeweilige Becken auszeichnet. (http://www.zildjian.com)
    Ich persönlich vergleiche immer mit den Becken, die ich besitze und die sich für mich bewährt haben. Wenn ich gezielt nach Becken suche, dann nehme ich immer eine Auswahl meiner eigenen mit. Wenn ein Becken den ersten Vergleichstest bestanden hat, dann kommt es mit in den Proberaum (wenn das nicht geht, dann kann der Laden mir das Becken auch leider nicht verkaufen...) und wird dort noch einmal auf Herz und Nieren geprüft. Das ist mir wichtig, da ich den Raumklang im Proberaum kenne und so viel besser hören kann, ob das Becken für mich in Frage kommt. In den meisten Läden fällt es mir allein schon wegen der ungewöhnten (und meist schlechten) Akustik sehr schwer, ein Becken "richtig" einzuordnen.
    Hilfreich ist auch ein Test mit Band, da sich dann herausstellt, ob es sich gut integriert und genug Durchsetzungsvermögen hat.


    Gruß,
    Sven


    Edit: Es ist auch wichtig, die eigenen Stöcke mitzubringen, da der verwendete Stock immer einen großen Einfluß auf den Klang des Beckens hat (besonders bei Rides).

    "If you don't feel it, don't play it." James Jamerson

    Einmal editiert, zuletzt von drumsandbeats ()

  • Zitat

    von drumsandbeats: "Es ist auch wichtig, die eigenen Stöcke mitzubringen, da der verwendete Stock immer einen großen Einfluß auf den Klang des Beckens hat (besonders bei Rides)."


    Diesen Hinweis von drumsandbeats halte ich für SEHR wichtig. Das klingt zwar banal, wird aber oft vergessen.


    fwdrums

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