Beiträge von Barumo

    Die sogenannte Mittelklasse von den Großen Herstellern muss man ja rein Theoretisch dann im mittleren Preissegment ansetzen. Da wären Sabian APX und AAX (XS20 ist schon Unterklasse) Bei Meinl wären es die MB10 und Soundcaster Custom, bei Zildjian wären es Avedis und A Custom. Bei Paiste 2002 und Rude.


    Keine Deiner genannten würde ich als Mittelklasse bezeichnen, das sind alles "Profibecken" bzw. Solide Instrumente. Von der Qualität her sind auch die Einsteigerserien Top. Von der Klangqualität eher weniger. Das sieht man am Preis. Ich hatte Aveden und K's die schlecht klangen und trotzdem teuer waren.
    Für jeden Geldbeutel ist etwas dabei ohne das man an der Qualität der Verarbeitung meckern kann. Ein PST 5 ist genauso sauber verarbeitet wie ein 2002, letzteres ist teurer weil die Bearbeitung vielleicht aufwendig, der Sound kultiger etc..- wie sich ein Preis bildet findet man an anderer Stelle heraus. Das unterscheidet die renommierten Beckenhersteller von Firmen wie Stagg die wohl auch Bügeleisen Herstellen.
    Für mich gibt es vom Einsteiger -Müll bis zu Blech für ambitionierte Einsteiger, alles darüber ist Blech für Leute die wissen was sie wollen. Der Übergang ist fließend und eine Mittelklasse, wenn überhaupt, nur Preislich festzusetzen.



    Bisher hatte ich 2 Stagg Becken 1 Splash und ein China, beide unterschiedliche Preisklassen aber gleiche Verarbeitungsqualität - auffällig war ein unentgratetes Loch. Verkauft sind beide seit langem, gerade das China klang sehr schnell anderes als am ersten Tag, nicht sehr beständig vom Klang.

    Ich benutze in meiner aktuelle Band den Click optisch. Live wie auch beim Proben.
    Der Grund dafür liegt nicht daran, dass ich das Tempo nicht halten kann oder wir komplexe Samples benutzen.
    Es geht in erster Linie um Anfänge aber auch darum die ganze Bande zu zügeln. Wir haben Nummer zwischen 120 und 160 bpm, es wäre also fatal das Tempo einer 160bpm Nummer mit in die Ballade zu ziehen oder umgekehrt. Gerade live zieht der ein oder andere Saitenspieler gern im Tempo an, um dem entgegen zu wirken ist der Click, gerade optisch, recht hilfreich. Das geht im übrigen ohne zu schleppen oder merklich zu bremsen oder die ganze Zeit das Metronom anzugaffen. Welche Stelle in Songs sich zum "alle einfangen" anbietet ohne aufzufallen, findet man am besten beim Proben raus


    Im Ohr benutze ich den Click nur ganz leise, oftmals ungünstig bei vielen Bühnenmonitorsituationen. Deshalb spiele ich "fast" nur nach optischen Click.
    Bevor ich mit Click auf die Bühne gehen würde, würde ich das spielen damit üben. Wenn man den Click nicht zu 100% beherrscht kann das einen raus bringen und daneben gehen.

    Zum Thema Groove. Genau damit einige Songs ihren Groove behalten nutze ich das Metro.. Viele Songs grooven einfach nicht wenn man 2-3 bpm neben dem für den Song passendem Tempo liegt.
    Ich verbringe Stunden mit der Band um das optimale Tempo für jede Nummer zu finden.


    Wenn man den Cick nutzt empfehle ich generell ihn nicht zu ernst zu nehmen, es sein denn man muss den Schlag genau bei 1:20 haben. Es klingt leblos wenn der Click dominiert.
    Click ist generell nichts schlechtes aber man muss üben, wie alles andere. Mit der Zeit verinnerlicht man die Songgeschwindigkeiten und alles geht von selbst - dann ist der Click nur noch zur Not da.

    Ich mach es kurz.
    Ich spiele eine 22"x20" BD mit 5" O auf 3 Uhr.
    Optional kommen bis zu drei Decken zum Einsatz die je nach Ort variiert positioniert werden. (am Schlagfell, Resofell, mittendrin etc...
    Wie die BD gestimmt ist und wo die Decken an welchem Fell zum Einsatz kommen, klärt sich nach einem Gespräch mit dem einheimischen Mischer/Tonmenschen. Dieser kennt die Begebenheit der Raumakustik am besten oder hat eine Ahnung - oder ist eben nur da.


    Wenn Raum und Zeit es verlangen bin ich auch gerne bereit andere Trommeln, neben oder zu der BD zu dämpfen. Neben dem Schick ist mir der Sound beim Gig, wie beim Proben, am wichtigsten. In den meisten "Fellen" bin ich eh der Einzige der über den Teppichrand schaut aber nicht der Einzige der an dem Tag hört.

    Sound gut- alle froh!

    Ich habe aus mehreren Quellen gehört das bis Dead Again immer ein Drumcomputer zum Einsatz kam. Wenn das die Arbeitsweise der Jungs ist, dann ist das so. Macht das Ergebnis auch nicht schlechter.
    Das Live getriggert wird ist in der Branche auch nicht unüblich und auch hier sehe ich absolut gar kein Problem.
    Der Herr Steele hat schon eine gewaltig tiefe Stimme von Hause aus. Es macht ihn auch nicht zum schlechten Sänger wenn er Effekte benutzt, ist (war) er auch nicht der/die einzige.


    Gerade bei Musik finde ich das Ergebnis viel wichtiger als den Weg.


    Wenn mir ein Interviewpartner nicht antworten mag, einfach mal darüber nachdenken.


    Grüße

    Es ging bei der Frage um "Carnivore" Peters vor Type O' und nebenher Band. Sorgte diese nicht in alle Richtungen für Spekulationen? Sexismus etc...?
    Ich weiß auch nicht was die Anspielung hier zu suchen hat, bin generell ein ganz großer Fan von Spekulationen ala "ich habe ja mal gehört das".


    Ich persönlich habe nie Carnivore gehört, daher ist es mir egal.


    RIP Peter Steele

    Wie schon erwähnt benutze ich das Metronom nur optisch. Also nur einen einfachen Click ohne Betonung.
    Live benutze ich das vor allem um nach schnellen Nummern das Tempo nicht in den Anfang den nächsten zu zerren.
    Dadurch das ich ihn nur optisch benutze kann der den Song durchlaufen und ab und an kann ich einen Kontrollblick werfen.
    In meiner damaligen Punkband wo jede Nummer fast gleich schnell war wie die davor war ein Metro. überflüssig.


    Eine Weile benutze ich den Click über InEar permanent bei den Proben, scheinbar war die Konzentration so sehr beim Click,
    dass die Songs jede Energie verloren. Es klang steif und tot.

    Muss ja riesig sein Dein Metronom. Meins passt locker mit in die Sticktasche.
    Aber gut, dann geh doch aus dem Kopfhörerausgang deines Metronoms in den Mikroeingang Deines PC's und nehme mit jedem x-beliebigen Waveeditor 5 Min deiner Clicks auf. Umwandeln in Mp3 und fertig.


    Das wäre mir allerdings zu aufwendig und nicht sehr hilfreich, da ich nur nach optischen Click spiele.

    Kannst du bei deinem Metronom nicht Plätze belegen und speichern? Ich habe zB. die komplette Songliste für den jeweiligen Abend einprogrammiert. Ein druck und der nächste Clictrack startet.

    Da kann ich mich Tulpe anschließen.
    Ich war selber Anfang des Jahres auf Raumsuche. Erweitere eurer Gebiet mal lieber noch auf Lichtenberg, F-hain und Tempelhof um eurem Glück nachzuhelfen.
    Damm mal nach Musikbunker und Rockhaus Googln, ersteres ist aber ohne Tageslicht - weil eher ungünstig für einen Bunker.


    Viel Glück!

    Vorweg mein Beileid.
    Mal als ganz anderen Tipp. Versuch mal ein Sabian AA zu bekommen. Gehen recht günstig als gebraucht - aber auch selten.



    Grüße