Die Schlagfelle der Toms bringe ich damit auf etwa die gleiche Spannung (meist irgendwo zwischen 75 und 78 glaube ich), damit kommen die Toms automatisch in eine harmonische Reihenfolge
Das mit dem DrumDial habe ich auch schon getestet. Das stimmt wohl. Wenn alle Schlag- und Resonanz-Felle (bei jeweils gleicher Befellung) auf die gleiche Spannung gebracht werden, ergibt sich automatisch ein "natürlicher" Abstand der Trommeln zueinander, als auch ggf. ein "natürlicher" Abstand zwischen Schlag- und Resonanzfell (Ein Emperor Schlagfell klingt bei gleicher Spannung tiefer als ein Diplomat Reso).
Damit hat man schon mal einen guten Anhaltspunkt und kann von da aus insgesamt höher oder tiefer stimmen.
Ich finde es nur ein bisschen ungenau, vor allem bei Fiberskyns schwankt die Anzeige doch sehr.
Zitat von m_tree
Wie ermittelst du das mit Audacity? Ich mach alles mit REAPER (Recording, Mixing & Mastering). Mein Analyzer (Voxengo SPAN) zeigt jedenfalls immer etwas höhere Grundtöne an als die App "Drumtune Pro 2.0".
Soweit ich weiß sollte für eine einzelne Analyse das gegenüberliegende Fell abgedämpft werden. So ergibt das auch Sinn mit den Tunebot-Tabellen z.B. ...
Aber wie willst du das nachträglich aus einer Aufnahme ermitteln?
Nichts leichter als das 
Man braucht natürlich einen Ausschnitt, in dem die Trommel möglichst isoliert ist und möglichst sanft angeschlagen wird. Als Beispiel nehmen wir das bereits oben verlinkte Video von Hans Dekker. Hier spielt er freundlicherweise ganz am Anfang alle Trommeln mal einzeln an, die Snare sogar ohne Teppich (eignet sich besser zur Analyse).
Dann als mp3 in Audacity geladen (gibts diverse Konverter) und die passende Stelle ausgewählt. Im Beispiel das 12" Tom (hellblauer Bereich):

Beim Auswählen am besten den Attack-Bereich aussparen, wie oben zu sehen, da die Werte ansonsten verfälscht (zu hoch) werden.
Dann sich im Spektrum-Analysator das Spektrum anschauen. Die dominanten Spitzen sind der Grundton (C#3) und darüber das Schlagfell (hier B3 angezeigt, ist eigentlich aber eher A#3. Die Stelle am Anfang des Videos ist nicht so repräsentativ, weil zu fest angeschlagen, im Verlauf des Videos gibt es noch bessere Stellen, aber um das Prinzip zu zeigen reicht es ja):


Was man auf Aufnahmen hört und im Spektrum auch sieht, sind fast immer Grundton und Schlagfell. Das Resonanzfell geht im Gesamtklang meistens unter, die ungefähre Tonhöhe kann man sich aber aus den beiden anderen Werten herleiten (z.B. aus der Tabelle in meinem PDF), und wäre in diesem Fall einen Halbton höher als das Schlagfell (Schlagfell +9 bzw. Reso +10 Halbtöne höher als der Grundton)
Ist wie eine Gleichung mit 3 Variablen, von denen man 2 schon bestimmt hat.
Oder ganz praktisch: man stimmt das Schlagfell auf die ermittelte Frequenz und schraubt solange das Resofell höher, bis der ermittelte Grundton erreicht ist.
Die Werte muß man natürlich immer noch mal prüfen, ob sie auch plausibel sind. In dem Video hört man die beiden Tonhöhen (Schlagfell A#3 und Grundton C#3) an ein paar anderen Stellen aber eigentlich auch so ganz gut raus. Reso wäre dann auf B3.