Beiträge von Beam

    Ich bin kein Schlagzeuglehrer, habe aber im Alltag/Job mit Menschen in Lernsituationen zu tun.

    Was ich super finde: dein Sohn fängt eigenmotiviert an selber Material zu suchen und zu üben.

    Was ich kritisch sehe: ein roter Faden oder eine Sammlung an Übungen (welchen), die in einem Zeitraum X erreichbar sein sollen fände ich schon hilfreich: als Ziel und Perspektive für deinen Sohn. Wenn das fehlt klingt es seitens des Lehrers planlos und das fände ich suboptimal.

    Hausaufgaben sind nicht unbedingt der Weisheit letzter Schrei, weil es im Falle der Nichterfüllung zu Frust und Vermeidungsstrategien seitens des Schülers kommen kann und weil sie gerne unter Druck im letzten Moment erledigt werden. Was aber offensichtlich bei deinem Sohn beim Trommeln anders ist: Glückwunsch an ihn!

    Mit 12 Jahren sehe ich schon ein großes Maß an möglicher Eigenständigkeit: vielleicht versucht ihr beide die Vorteile des Unterricht(stils) für ihn zu nutzen und er bekommt zusätzliches Futter woanders her.

    Auch kann ein 12Jähriger durchaus mit vorbereiten Themen und Fragen an seinen Lehrer herantreten und dort gezielt um Hilfestellung fragen und so den Lehrer in seiner Rolle fordern (ja, das ist nicht der Job des Schülers) um das Verhältnis positiv weiter zu nutzen.

    Wenn dabei was rumkommt: super, ansonsten gibt es doch auch prima Onlinelehrer wenn vor Ort kein geeigneter mehr ist?


    Zur Ausgangsfrage: guter Unterricht sorgt dafür, dass der Schüler es schafft selber zu erlernen. Er ist Hilfestellung und kein Eintrainieren von x erfolgreichen Übungen.

    Aber vielleicht kannst Du was zu den Zielen deines Sohnes sagen?

    Sieht chic aus, hat aber den Nachteil, dass man dafür einen Inbus-Schlüssel benötigt.

    ... und hat den Vorteil, dass andere dein Set nicht unbespielbar verstellen...

    geht mir mit aanderer Hardware fast wöchentlich so

    Für fertige Lösunge eventuell auch mal mit ACD Dennis sprechen. ;)

    ich dachte, dass er mit feinen Pedalen und der Snare aktuell komplett ausgebucht ist?

    Ich vermute bei seiner wunderbaren Feinmechanik auch mehr Marge bei Pedalen als bei "simplen" Stativen.

    Selber bin ich bei allen Kontaktpunkten Mensch-Drum auch wählerischer als bei unberührter Mechanik

    Hier ist es etwas US Marketing-lastiger, dafür kommen sie eher auf den Punkt:

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    wer ist der alte weiße Mann?

    Danke fürs Teilen


    Schön zu sehen, dass sich Leute Gedanken machen was relevant sein kann und das in Produkte umsetzen.

    Relevant für mich ist das eher weniger:

    - meine Sonorhardware hat bislang einige Features bereits (selbsteinfädelnde HH Stange ins Oberrohr) oder einige schöne Gimicks wie der HH Stangen Schnappverschluß brauch ich nicht, weil ich meine Aufbauzeit nicht von 10 Minuten auf 8 drücken muss.

    - Am live Set wäre alles gezeigte um viele 10 kg zu schwer

    - Die 10 er Teilung der Snare trifft mein Snareständer mit etwas biegen, bei der Signature mit 12 Lugs stellt sich die Frage nicht.

    - Die Preise sind ja noch schlimmer als bei Sonor

    - Bei meinen Yamahas und Sonor Teilen passen durchaus auch mal metrische Schrauben und Ersatz ist schneller / überhaupt verfügbar

    - was mich mehr reizen würde, wäre ein ultraleicht ultrastabil System aus Carbon mit ähnlichen Features. Das werde ich mir vermutlich selber bauen müssen.


    Zum Format:

    - ich kenne die beiden „Testmusikerinnen“ nicht (steinigt mich dafür) und ein normales „überamerikanisches Vorteile betonen“ wäre für mich schneller und einfacher verdaulich gewesen als diese Dummy-Dude-Darstellung, bei denen die beiden etwas retardiert rüber kommen.

    - die einzelnen Features werden nicht im Detail mit Makroaufnahmen gezeigt. Dadurch ist es teils schwer verständlich, überhaupt zu verstehen, was dort verkauft wird. (Nein, ich schau nicht auf einem Smartphone, sondern mit Lesebrille auf dem iPad.).

    - Bilder mit Querschnitten durch die jeweiligen Bauteile würden deren Funktionen gegebenenfalls leichter verständlich machen. (So wie früher bei Sonor im 1986 Katalog!)

    Aussagen wiedersprechen sich nicht:

    Zur Statistik: „Genauigkeit: Ein Wert vo611 Befragten reicht völlig aus, um die Fehlertoleranz bei einer Grundgesamtheit 23.000 in einem überschaubaren Rahmen zu halten. Sollte Ihre Stichprobe echt zufällig gezogen worden sein, weichen Ihre Ergebnisse bei einem 95%-Konfidenzniveau um maximal etwa ±3,8 % vom wahren Wert der Grundgesamtheit ab.“

    Ja, aber es war keine Zufallsstichprobe. …

    Genau das wollte ich wenige Zeilen tiefer ausdrücken.

    Die Aussagen wiedersprechen sich nicht:

    Zur Statistik: „Genauigkeit: Ein Wert vo611 Befragten reicht völlig aus, um die Fehlertoleranz bei einer Grundgesamtheit 23.000 in einem überschaubaren Rahmen zu halten. Sollte Ihre Stichprobe echt zufällig gezogen worden sein, weichen Ihre Ergebnisse bei einem 95%-Konfidenzniveau um maximal etwa ±3,8 % vom wahren Wert der Grundgesamtheit ab.“


    Was ich schwierig finde sind die Auswahlkriterien der Befragten.

    Ich selber hatte heute beim gleichen Institut eine Befragung zu einem anderen Thema, bei dem eine große Gruppe von einigen Tausend Personen angeschrieben wurde.

    Das dann Betroffene eher teilnehmen als Leute die nicht im Thema sind ist mehr als nachvollziehbar, schließlich muss man die Eigenmotivation haben die 20 Minuten zu investieren.

    Dann sind die Teilnehmenden aber nicht „echt zufällig“ gezogen worden.


    Das Ergebnis finde ich trotzdem erschreckend weil jeder Einzelfall einer zuviel ist.

    Danke für den Report der einige spannende Ansätze hat aber auch für mich teils unausgegoren wirkt:

    Wo soll das Wachstum in den „alten Industrienationen“ Nordamerika/Europa/Japan und Korea herkommen wenn die Märkte grob gesättigt sind und die beiden Hersteller länger haltende Felle proklamieren.

    Und ob wachsende Volkswirtschaftlichen das teure US Zeugs haben wollen oder schlicht bezahlen können sei dahingestellt, wie bei EAutos sehe ich da eher China in Wachstum.

    Da Felle den wahrscheinlich größten Einfluss auf den Sound haben würde ich mir einen qualitativ hochwertigen Hersteller in der EU wünschen aber das haben die beiden US Platzhirsche gut im Griff.

    Gute neue Trommeln werden auch in D mit Remo ausgestattet…

    Falls relevant ist:

    sowohl Axis als auch Trick Drums sind US amerikanische Hersteller und nutzen daher Imperial Schrauben. Tama nutzt nur bei den Stimmschrauben im internationalen Standard im Zollbereich, der Rest des metrisch.

    Bei Reparaturen sind dann zum Beispiel bei Madenschrauben entsprechende Innensechskantschlüssel notwendig. Die sind dann leider nicht metrisch.

    Gutes metrisches Werkzeug und Ersatzschrauben bekommst du in Deutschland leichter.

    Das alles ist irgendwie lösbar, am schlimmsten ist es, wenn man einen metrischen Inbus in eine zöllige Schraube steckt… Oder umgekehrt.

    Viel Erfolg bei der Qual der Wahl des richtigen Herstellers.

    Die Gummiunterlagen sind je nach Dicke und Form theoretisch tatsächlich geeignet höher Frequenzen weniger gut zu übertragen.

    Eine Übertragung des Körperschalls vom Kessel in die Böckchen wird dann weniger.

    Den Einfluss zu hören/zu messen halte ich aber für sehr eingeschränkt.


    Spannender ist der Kraftschluss zwischen Kessel und Böckchen:

    Der Gummi ist geeignet verschiedene Radien der Kessel mit ein und der selben Bauart von Böckchen anzugleichen.

    Somit sollte es auch beim (mit Gummi geringeren) „Anknallen“ der Befestigungsschrauben der Böckchen zu einem besseren Kraftschluss zwischen Böckchen und Kessel kommen.

    Die damit verbundene Selbsthemmung vermindert die Gefahr, dass sich Schrauben lösen können.

    SleishMan

    Ich frag mich gerade, ob du wie im Zirkus mit ner Strickleiter von oben hinters Set kletterst? Oder ist die Bildunterkante mit dem grauen Vorhang gar keine Rückwand?

    Berechtigte Frage, aber ich glaube durch den Blickwinkel und das Fisheye-Objektiv erscheint die Lücke zwischen dem Mischpult und dem Ridebecken deutlich enger, als sie ist. Da passe ich jedenfalls durch, ohne irgendwelche Akrobatik machen zu müssen.


    Was mir übrigens auffällt und gefällt ist der „symmetrische Aufbau“ mit dem linken HT zentral vor der Snare, das rechte HT fast symmetrisch rechts wie die HH links davon, Side SN und FT jeweils gleich weit und gleichwinkelig rechts/links verteilt.

    … das dürfte die Pocket Queen mit „Live of Chuck“ sein:


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    Moin, das ist kein Spaltmaß sondern das Snare Bed und das soll so sein.

    Das ist typischerweise auf den beiden Auflage Seiten des Snare- Teppichs, worauf auch die Befestigungslöcher für die Mechanik im Foto hinweisen.



    panikstajan war schneller…