Beiträge von jakobs

    über die Erkennung von Notenwerten (Enote, Klangio KI) für Gitarren, Geige, Blasinstrumenten, Piano (leider keine Schlagzeugnoten)

    Als ich warte noch auf die KI, die mir die Schlagzeugnoten aus Songs raus hört und auf mein Niveau aufschreibt! :S

    Klang.io kann inzwischen auch Schlagzeug. Ich hab's noch nicht selber ausprobiert, nur einige Forschungsarbeiten zum Thema gesehen. Im Gegensatz zu manch anderen KI-Prognosen hier und anderswo sollte Musik-Erkennung mit sehr hoher Qualität umsetzbar sein. Wenn die Ergebnisse nicht den eigenen Anforderungen genügen ist es entweder nur eine Frage der Zeit oder liegt daran, dass die Noten zwar alle richtig sind, es aber verschiedene Möglichkeiten gibt das gleiche Stück aufzuschreiben (bspw. 12/8 Takt mit reinen Achteln statt 4/4 mit Triolen). Ob und wo der Einsatz von KI zur Transkription sinnvoll ist, ist eine andere Frage.

    Rhythm Bot schaut eher automatisiert aus oder

    RhythmBot (Android & Apple) ist bisher die einzige App, die ich je gekauft habe und bin sehr zufrieden. Die App deckt aber nur einen Teil des Lernens ab und zwar das (schnelle) Lesen und Spielen nach Noten mit Metronom. Oder das das Transkribieren nach Gehör. Und das Rhythmusgefühl allgemein. Ich nutze RhythmBot weniger mit/am Schlagzeug sondern wenn ich irgendwo zwischendurch ein paar Minuten warten muss. Gamification ist durch verschiedene Level/Einstellungen möglich, du musst dir aber selber Ziele setzen wie: X-Minuten oder Schläge fehlerfrei bei Tempo Y.

    Es gibt inzwischen aktuelles Material von Takaichi und das sogar zusammen mit dem Südkoreanischen Präsidenten Lee Jae Myung:


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    Und bevor sich jemand abschätzig über das musikalische Niveau äußert: denkt daran, was Politiker sonst so abliefern!

    Ich höre (!) euren Podcast inzwischen regelmäßig, wenn auch oft mit etwas zeitlichem Abstand. Zur neuen Rubrik "Übung des Monats" kann ich nur sagen, dass die Idee zwar gut ist aber an meinem Nutzungsverhalten vorbei geht. Um irgendwelche Shownotes und zusätzlichen Videos aufzusuchen, muss mich das Thema schon sehr interessieren. Wenn ich Podcast höre, kann oder möchte ich gerade nicht auf einen Bildschirm schauen oder von Querverweisen abgelenkt werden. Daher wäre zumindest eine Kurzversion der Übung im Podcast hilfreich oder noch viel besser: das Thema direkt im Podcast in 2-4 Minuten so erklärt, dass gar kein zusätzliches Video notwendig ist. Auf YouTube gibt es unzählige Übungsvideos, wieso sollte ich mir gerade Eure ansehen? Wenn die Übung Teil des Podcast wäre (ist sie nicht, nur verlinkt) würde zumindest mir das mehr bringen. Das ist keine Kritik an euren Lehrkompetenzen, ich nutze u.A. regelmäßig Dirks tolles Buch der Drumstile.

    Ich kenne die Noten mit einem Strich ( nicht jene mit drei, die einen Wirbel darstellen) als "Faulenzer", weil man die Noten nicht einzeln notiert.

    Soweit ich weiß sind Faulenzer die Symbole 𝄍 , 𝄎 oder 𝄏 die anzeigen, den vorherigen Teil (z.B. letzter Takt) nochmal zu spielen. Den Strich durch einen Notenhals kenne ich als Zeichen für einen Trommelwirbel allgemein oder als Zeichen, die entsprechende Note als (closed roll?) Wirbel bei n Strichen 2ⁿ mal zu wiederholen, da ist die Interpretation aber eher uneinheitlich. In Stick Control stehen zwei Striche mal für 4 Noten (Seite 32, Nr 61 Links, 𝅘𝅥𝅮 + 𝅫 = 𝅘𝅥𝅰 𝅘𝅥𝅰 𝅘𝅥𝅰 𝅘𝅥𝅰), mal stehen drei Striche mal für 5 Noten als Quintole über eine halbe Note (Seite 38 Nr. 21), mal die gleiche Notation für 8 Schläge über eine halbe Note (Seite 43, Nr 13), mal für 10 Noten (Seite 39, Nr. 13).


    P.S: Ich würde die Striche als Tremolo- oder Wirbel-Striche bezeichnen mit der Semantik ein Strich=verdoppeln, zwei Strich=Vervierfachen, drei Striche=irgendwas mehr als vier. Nur als Presswirbel würde ich das nicht interpretieren, dafür gibt's das kleine 𝆎 (nicht von allen Notensatzprogrammen unterstützt).


    P.P.S: Hier hat jemand im Detail die verschiedenen Notationen für Schlagzeugwirbel auseinander genommen und eine Tabelle der Symbole gibt's im Unicode-Standard.

    Sieht interessant aus, kannst du noch etwas mehr dazu sagen? Was für eine Bassdrum ist das? Kommen noch Becken dazu? Wie sicherst du das Brett gegen wegrollen? Vielen Dank & frohes Fest!


    P.S: Das mit dem Snare Kick Riser ist ein ganzes Rabbit Hole: offensichtlich lässt sich auch ganz ohne Arme Schlagzeug spielen:

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    Mein Senf hier nur, weil ich ebenfalls "Anfänger auf die 50 zugehend im Raum Südniedersachsen" bin: der teuerste Einzelkauf meines Equipments war bisher das Practice-Pad (Meinl Split Tone Practice Pad Anika Nilles, noch bevor sie zu Rush gegangen ist, der Kauf hat sich also anscheinend gelohnt!). Ansonsten waren der größte Posten neue Felle und ein Drumhocker. Dann Kleinkram wie Sticks, und Bücher, Hardware-Zubehör und zuletzt ein Metronom (10€ geht aber immer zu langsam wenn ich Fills spiele). Für das Drumset selber habe ich nur 60 € ausgegeben (bzw. einmal 50 € für ein halbes Vintage-Set, und einmal 10 € für ein billiges Anfänger-Sets). Du bekommst für 100 € komplette Sets gebraucht hintergeschmissen wenn die Kinder keine Lust mehr haben oder es den Eltern zu laut ist. Die klingen auch etwas scheiße aber mit neuen Fellen schon ok und der begrenzende Faktor ist erstmal sowieso nicht das Instrument sondern die eigenen Fähigkeiten. Außerdem sind billige Instrumente Punkrock! Mehr als 300€ würde ich zum Anfangen nicht für ein Set ausgeben, lieber neue Felle und später mal eine neue Snare und bessere Becken. Die Prioritäten und Präferenzen sind aber natürlich individuell, also hör lieber auf die Altvorderen als auf mich!

    Zitat

    einer meiner lieblingsschlagzeughersteller hat seit längerem drums aus recycletem Holz Und Fischernetzen die 3d gedruckt werden im angebot

    Die Idee ist schon toll aber so lange mit 3-Druck ein stinknormaler runder Kessel produziert wird, verstehe ich den Sinn nicht ganz. Es lassen sich doch genau so andere Formen wie die von Djembe und Conga oder komplexer Muster, verdrillte Bäuche etc. herstellen, die mit herkömmlichen Herstellungsverfahren nicht möglich sind.

    Vielen Dank für die hilfreichen Antworten. Das "The Christmas Drum Book" (warum der Englische Titel für ein Buch auf Deutsch?!) von Gerwin Eisenhauer scheint ziemlich das was ich suchte, "Little Drummer Boy" in der Version von den Hosen liefert zumindest einen schönen einfachen Grund-Groove für Snare und Tom und die Methodik von René Creemers hebe ich mir für ein anderes Jahr auf, das ist noch eine Stufe zu hoch für mich. Frohe Weihnachtszeit!

    Könnt ihr irgendwelche Weihnachtslieder für Schlagzeug empfehlen, am Besten mit Noten und/oder Vorlage zum Nachspielen? In meiner Familie können inzwischen alle zumindest irgend ein kleines Ständchen auf ihren Instrumenten zum Besten geben, da wäre ich gerne vorbereitet, wenn unter dem Baum eine neue Snare-Drum liegt. Nun ist Schlagzeug ja eher weniger als Instrument für die besinnliche Jahreszeit bekannt, aber irgendwas passende sollte es doch geben. Natürlich lässt jedes bekannte Weihnachtslied mit Schlagzeug begleiten und "Last Christmas" wird sicher besser, wenn es möglichst laut durch ein Drummsolo verdeckt wird, aber es sollte auch passen und schön klingen. Mir ist bislang nur "Little Drummer Boy" eingefallen, das ist prinzipiell ein schönes Lied aber die Versionen, die ich auf YouTube gefunden habe sind zum davonlaufen, meist wurde offensichtlich einem armen Jungen als Statisten eine Trommel in die Hand gedrückt.

    Ich würde gerne den Korb meines Snare-Ständers auf einen Ständer oder eine Tom-Halter-Rosette montieren. Das Rohr für die Snare hat 15mm Durchmesser, Standard für Tom-Halter sind 7/8" (22mm). Wie bekomme ich da stabil ein 15mm Rohr hinein? Ich habe in meinem Fundus nur einen Adapter von 7/8" auf 3/4" (19mm) von einem Beckenständer. Die prinzipiell möglichen Lösung mit Gaffa-Tape oder Multiklammer würde ich gerne vermeiden, da beides etwas unflexibel. Bisher habe ich nur Adapter gefunden, die auf Rack-Rohr statt auf 7/8" aufsetzen (z.B. Gibraltar SC-RMAA und SC-RBA), außerdem wäre mir eine günstigere Lösung lieber. Hat jemand Ideen?

    Ich konnte neulich Alexej Gerassimez (u.A. Prof. für Schlagzeug und Percussion in München) erleben, wie er sein Solo-Werk Asventuras für Snare-Drum gespielt und danach etwas dazu erzählt hat. Im Stück kommt nur Snare (sowie Stick-auf-Stick) vor, aber es gibt 12 verschiedene Symbole, die zusätzlich an verschiedenen Stellen im Notensystem stehen, um anzuzeigen, wie weit von der Mitte des Fells geschlagen werden soll. Er erzählte, dass er sich die Notation erst in der Nacht vor der Aufführung eines Wettbewerbs ausgedacht hat, weil die Jury Noten haben wollte. Für einfache Instrumentierung (BD, Snare, Hi-Hat, 2-3 Toms) und Technik macht eine Standard-Notation Sinn, aber Schlagzeug insgesamt ist so vielseitig, dass es sich nicht vermeiden lässt, neue Varianten zu erfinden.

    Danke für das interessante Übungsbeispiel. Ich konnte das Hi-Hat-Pattern am besten als ein 3/4-Takt verinnerlichen (|1--a_-u-_e--|). Um das mit 4/4-Pattern zusammen zu bringen, mache ich daraus einen 12/4-Takt und zähle die Viertel mit. Theoretisch sollten sich Standard-4/5-Grooves auf die 1, 5 und 9 legen lassen. Praktisch gibt's dann wahrscheinlich erstmal irgendwo einen Knoten.

    Vielen Dank für die Antworten: mehr Schrauben bringen mehr Gewicht also etwas lauter, dafür ggf. etwa weniger Obertöne. Grundsätzlich sind mehr Schrauben nicht unbedingt besser, die Qualität der Schrauben und Spannreifen selbst ist ebenso wichtig. Mehr Schrauben ist eher ein Indiz für insgesamt höhere Qualität als deren Ursache. Also hauptsächlich Gefühlssache und Tradition.

    Oder eine einzige, wie bei Arbiter damals.

    Danke, kannte ich noch nicht! Also Schrauben unnötig und Kessel auch unnötig (Arbiter Flat). Vermutlich ist der Grund, warum nicht mehr darauf angesprungen sind nicht der Klang, sondern dass es irgendwie Scheiße aussieht (sage ich als jemand der grundsätzlich auch lieber flache und/oder offene Kessel mag). Das Arbiter-Patent für den Spannreifen ist übrigens anscheinend von 2000, sollte also inzwischen ausgelaufen sein, aber Spannreifen selber bauen nur um ein paar Schrauben zu sparen ist eine andere Liga als eigene Kessel bauen ^^

    Hallo! Außer Wieviel Spannschrauben bei welcher BD-Größe? habe ich hier nichts zu der Frage gefunden: wie viele Stimmschrauben/Spannschrauben sind pro Kesselgröße notwendig und warum? Wenn ich mein billiges Millenium und mein etwas weniger billiges aber dafür um so älteres Pearl vergleiche, hat das billige weniger Schrauben. Also mehr = besser? Aber warum und wann wird es zu viel? Je mehr Schrauben, desto aufwändiger ist doch das Felle Wechseln und Stimmen? Sollte der Abstand zwischen den Schrauben (wenn ich mich nicht verrechnet habe bei n Schrauben und Felldurchmesser d genau d⋅sin(π/n)) einen bestimmten Wert haben oder ist sowieso alles Gefühlssache und Tradition?