Beiträge von ParadeDrummer

    Zitat

    Original von AAXplosion
    Wie siehst eigentlich mit Octobans aus. Die müsste man doch auch selber bauen können oder?
    Einfach 6" Rohre in unterschiedliche Länge sägen Böckchen drauf -> Fell drauf -> Spannreifen drauf und stimmen.
    Würde das funktionieren?


    Yo, klappt, Habe ich im Studium in der Werkstatt mal ausprobiert, ein Plexiglasrohr angedreht, die Gratung war eher rund


    Klang war recht gut.


    Meditiere immer noch, das mal in Alu nachzubauen... aber dann viiiiiele Tiefen

    Für den Innenausbau/ Möbelbau wird Holz auf etwa 10% runtergetrocknet. Wenn Du eine Zentalheizung hast, trocknet das Holz auf 8% nach.
    Nimmst Du Buche, schwindet das Holz (in radialer Richtung, also MIT den Jahresringen) bis zu 10%- das ist ganz ordentlich. Da ist der Riß vorprogrammiert.
    In einer Trockenkammer wird mit Hilfe von Wasserdampf getrocknet, das heisst: das Material wird von aussen so lange befeuchtet, bis die Feuchtigkeit aus dem Inneren raus ist.
    Wenn Du das Holz im Ofen oder in Salz trocknest, sind die Zellen im Randbereich trocken, und innen im Holz ist noch Feuchtigkeit. Die drückt das Holz auseinander- PENG, gerissen.
    Dann- welches Holz willst Du verwenden? Ahorn, Eiche, Buche, Esche, Erle, Ulme, Kirsche, Apfel,...? Jede Holzart hat so ihr Eigenarten beim Trocknen.
    Und- der Kern muss raus, sonst knallt es ebenfalls.
    Also- wenn trocknen, dann langsam und vorsichtig.


    Wobei- in einem amerikanischen Drechselbuch hatte ich mal was gelesen... Der Autor hat die (noch grünen) Hölzer in eine Paraffin- Sonstwas- Mischung eingelegt, und so das Holz vom Reissen abzuhalten


    Holz nimmt immer Feuchtigkeit auf und gibt sie auch wieder ab, das kann auch dazu führen, dass Dein fertiges Drehteil sich verzieht oder reisst.


    Ich will jetzt hier nicht mit Mondphasen und ähnlichen Hokus- Pokus anfangen- aber es wäre interessant, das Wissen alter Holzwürmer zu haben, wann welcher Baum gefällt wurde, um welche Eigenschaft zu erreichen. Neulich kam ein Bericht über zwei alte Holzfäller in Tirol- hochinteressant!
    Leider kann man das Fällen kaum beeinflussen.


    Ein Schreiner wird Dir vermutlich raten, den Stamm in Dauben aufzutrennen und dann gestürzt zu verleimen, oder- wie lunar das macht (glaube ich zumindest), geschweifte Teile aus Bohlen zu sägen, und diese dann aufeinander zu leimen, sieht dann aus wie eine Ziegelwand.


    Würde ich genau so machen- aber das hilft Dir nicht wirklich, oder?
    Ist dann zwar immer noch aus einem Stück, aber eben nicht mehr ein Stück...


    Ich würde keine Trommel aus einem Stammbrocken drechseln.
    1. zu viel rotierende Masse
    2. schwierig zu trocknen
    3. Gefahr des Verziehens zu gross


    Aber- wenn Du`s machst, bitte bitte: BILDER!!!

    ich mach das so:


    Felle komplett runter, einmal auf links drehen (den Kleber im Rand brechen), dann Felle wieder drauf, richtig ordentlich spannen, um das Fell zu dehnen. Das lasse ich dann ungefahr eine Viertelstunde stehen, einmal richtig Druck in die Mitte (mit den Händen einmal draufstützen, z. B.)nochmal nachziehen, wieder 15 Minuten so lassen, dann Spannung raus.
    Dann fange ich an, die Felle zu stimmen, und zwar so, das ich das obere Fell im Regelfall ein wenig mehr spanne als das Resofell, da ich den Rebound haben will.
    Und- soweit möglich- nicht über Kreuz spannen, sondern wie bei DW eine Schraube anziehen, zwei freilassen, die dritte Schraube spannen, dann wieder zwei freilassen usw.


    Bringt für mich den richtigen Sound...

    Hallo,


    ich bin verzweifelt auf der Suche nach der Trommel- Notation von "Parade aux Trompettes" (glaube, wird so geschrieben), in SFZ- Kreisen eher als "Trompetenparade" bekannt.
    Wir haben das Stück vor JAHREN als gemischter Zug gespielt, nach der Umstellung auf Marching Band ad acta gelegt- und jetzt suche ich die Noten und finde sie nicht mehr (heul).
    Das Teil war recht interessant, ich würde es gern wieder für die Trommler aufwärmen.


    Hat jemand `ne Idee, wo ich die Noten herbekommen könnte?


    Danke!!!



    Edith sagt, mein Französisch ist unter aller Sau...

    Bei uns gibt es ein Beerdigungsunternehmen Storch.
    Gut, das ist jetzt nicht soooo lustig, aber der Spruch dazu, mit dem er wohl wirklich mal geworben haben soll (ob#s stimmt???)


    "Der Storch bringt`s- und der Storch holt`s..."


    ***das ist uns mal in der Marching Band mit unserem alten Dirigenten passiert: Er hat abgerissen und uns Trommlern einen Anschiss verpasst, wir wären VIEEEEEL zu laut gewesen.
    Antwort: "Guck mal in die Noten- wir haben das ganze Stück über Pause bis Takt xxx, und da sind wir noch nicht..."

    Ich bin ehrlich gesagt zu faul, mich mit Notenschreiben auseinanderzusetzen. Gibt es eine Möglichkeit, das Stück auf einem Pad (oder ähnlichem) zu spielen, das mit einem Rechner nebst dem passenden Programm (welches bietet sich da an?) verbunden ist, so das die dann "automatisch" geschrieben werden?


    Danke für die Tips


    Holger

    Zitat

    Original von seppel
    furnier ist ne dünne lage schickes holz die auf presspaan oder sperrholz oder was weiss ich draufgeleimt wird, damit beides nicht so scheisse aussieht bzw. uberhaupt ne ansehnliche oberfläche erhält.
    furnier gibts in jedem baumarkt.


    <SmartAssModus ein>
    Kleine Werkstoffkunde:


    Furnier: ein dünnes Stück Holz, meist zum Veredeln von Oberflächen eingesetzt, oft genug (der Schreiner bekommt einen Weinkrampf) als "Echtholzfurnier" bezeichnet.


    Laminat: Sieht ähnlich aus, ist aber aus Kunststoff, braucht weniger Pflege und ist billiger. Guck Dir mal Deinen Schreibtisch an, der ist meist Melaminharz- beschichtet, also laminiert.


    Sperrholz: eine ungerade Anzahl an Furnieren überkreuz verleimt, damit abgesperrt (daher der Name). Somit kann das Holz (arbeitet in Richtung der Jahresringe bis zu 10% [Buche nass- trocken]) weniger arbeiten, da es gegeneinander fixiert wird.
    Auch Tischlerplatten werden nach diesem Prinzip hergestellt, nur sind da die Schichten dicker.
    Sonderform: die Schichtverleimung, bei der nicht abgesperrt wird. Die Gefahr des Verziehens ist etwas höher als bei Sperrholz, da die Fasern alle in eine Richtung laufen


    Spanplatte: eine Platte, die aus Holzspänen mit einem Klebstoff zusammengepresst wird. Besonders schön kann man das Prinzip bei OSB- Platten sehen.


    Massivholz: wie der Name sagt, aus Holz gefertigt. Bei Trommeln heisst das im Normalfall: ein Brett zersägt, die einzelnen Dauben (Guck Dir mal ein Holzfass an, da sieht man es am deutlichsten) miteinander verleimt, und dann abgedreht.
    Ausnahmen: Djembe und Co., die werden normalerweise aus einem augehöhlten Stamm hergestellt


    <SmartAssModus aus>

    und die gebe ich freiwillig nicht mehr her! Und gerade die 12 Schrauben finde ich genial, da kann man seinen Klangvorstellungen nachgehen und extrem fein tunen. Und mit der Schraubensicherung verstellt sich nix, ausser der schwindenden Spannung des Fells
    Abhebung: Genial, so ziemlich das Beste, was es gibt.
    Klang: Vom PicPe- Band- Pitch bis zum fetten Rock- Klang ist alles drin.


    Ja, sie ist schwer (sauschwer!), sperrig (ohne Case wirst Du nicht glücklich) und teuer (ein Bekannter hat glatt 1000 DM geboten). Trotzdem: Für mich die Wahl No. 1


    Zumal ich damals gebraucht 450 DM bezahlt habe (jubel).

    Ja, die Fliegenfänger vorn...
    GottSeiDank haben wir bei uns einen, der Wert auf die Drumline legt- im Gegensatz zu unseren vorherigen.
    Der hat einmal Trommelnoten geschrieben. Das war ein nicht spielbares Gekloppe, das er sich zurechtphantasiert hatte- dabei hat er angeblich sogar mal irgendwann Musik studiert.


    Noch ein "Highlight"dieses Herrn: Er hat für vier ziemlich gute Trommler immer wieder Schlagzeugnoten angeschleppt. Wird auf Dauer schon interessant, immer nur offbeat zu spielen...
    Als ich ihm dann mal zur Rede stellte, wie er sich die Zukunft des Trommelblocks vorstellt, da die Jungs immer mehr die Lust verlieren, sagte er wortwörtlich: "Da sollen die halt was anderes lernen".


    Das ist das Problem bei den meissten Dirigenten/ Stabführern, sie wissen nicht, was an Arbeit drin steckt, sauber zu trommeln, und nicht nur draufzuhauen.
    Interessante Stücke sind rar, Stabführer, die auch die Trommler berücksichtigen, noch rarer.


    Trotzdem: lernt Trommel, es macht einiges leichter! Und- falls es jemanden interessiert: Ich bin der "Rechtsaussen" im Marschrichtung



    edith sacht: Nu geid datt!

    Ja, ich gebe Dir recht- mit "Hoch- und Deutschmeister" oder "Radezky- Marsch" bekommt man die Leute auf die Tische.
    Wenn es darum geht, anspruchsvolle Sachen zu trommeln, sind die aber nicht sonderlich geeignet.


    Sollte jemand einen Musikzug (Spielmannszug, DrumCorps, MarchingBand, WieAuchImmer) suchen, um etwas anspruchsvollere Stücke zu spielen- meine persönliche Erfahrung: da ist es dünn gesät. Aus Hessen kenne ich da einige Züge, aus Norddeutschlang eigentlich nur einen. Und die treffen sich emhr oder weniger immer wieder auf Wettstreiten (Deutschlandpokal Alsfeld z. B.). Und die spielen AUCH ein paar deutsche Märsche- in erster Linie aber welche, die aus dem Ausland kommen.


    Liegt vielleicht auch daran, dass die Trommel- Notation bei inländischen Komponisten nur ein Abfallprodukt ist, die wenigsten wissen wirklich, was sie da schreiben. Selbst der Besitzer eines Musikverlages, der angeblich ein Trommelguru und Ausbilder ist, schreibt einen Stuss zusammen, dass es einem schlecht werden kann.


    Will sagen: Wer gute Noten sucht, um Snare zu spielen, hat bei ausländischen Komponisten mehr Chancen, fündig zu werden, als bei Ernst Mosch, Siegfried Rundel, Franz Bummerl und Konsorten
    Ausnahmen wie James Curnow, Johan Evenpol betätigen hier die Regel- die Dinger sind so was von verplant...

    Genau das ist das Problem: Bisschen imrpvisieren, geht schon, lalala...
    Sorry, wenn ich Dir da in die Parade fahre, aber verdammt noch mal, das ist oft nur rumgekloppe und hat mit Trommeln wenig zu tun.


    Wenn Du was interessantes spielen möchtest, organisiere Dir holländische und amerikanisch Märsche.


    Bei den deutschen ist es in 95% der Fälle offbeat und ein bisschen ausgepresster Wirbel- dazu auf der grossen Trommel und den Becken
    ||:bumm- bumm- bummbummbumm:||


    LANGWEILIG!!!


    Guck lieber mal das hier an, ein Ausschnitt aus einem holländischen Marsch:


    Und am besten klingt es eh, wenn mehrere Trommler zusammen spielen- und vor allem dasselbe, nicht jeder, was er will...

    ...ja, den Anschiss:" Halt doch endlich mal die Pfoten still", den kennt wohl jeder.
    Und wehe, es ist Musik irgendwo, schon nehme ich "Schritt auf"


    Aufgefallen ist es mir, als ich irgenwann zu einem Auftritt gerannt bin, auf dem Weg dahin feststellte, das ich doch mehr Zeit als befürchtet hatte, das Tempo reduziert.
    So weit, so gut- nur ist dort eine Pipe-Band marschiert, also Schotten (look). Marschzahl etwa 80- 90.
    Und ich nehenher, selber Schritt. SOOOO langsam wollte ich ja dann doch nicht laufen ...

    Ich habe in einem Spielmannszug angefangen, Snare zu lernen. Dort hatte ich das Glück, vernünftige Trommelausbilder zu finden, die mir die Technikgrundlagen zumindest näher gebracht haben.


    Nach etwa einem Jahr habe ich dann angefangen, Schlagzeugunterricht zu nehmen. Dabei habe ich festgestellt, dass es nicht unbedingt ein Nachteil ist, erst Trommel zu lernen, da (zumindest damals) viele Schlagzeuger in Musikvereinen sogenannte Dicke- Backen- Musik spielten, und die Ausbildung oft nicht über : "Du willst trommeln? Da hast Du ein paar Stöcke, halt den Rhythmus, mehr musste nicht machen" hinausging. Und das haben die sowohl im Bereich Märsche als auch Schlagzeug- Stücke gemacht: Um- bah, Um- bah, Um- badada-da, Um- bah, Um- bah, Um- badada-da,...


    Märsche für Trommeln schreibt eben nicht Ernst Mosch, sondern Phillip Sousa, John Moss, John Cacav, Wim Laseroms...


    Ich halte den Weg, beides zu lernen, für ziemlich gut- allerdings gebe ich auch zu, dass ich dadurch Riesenschwierigkeiten bei den ganzen Latino- Geschichten habe, weil ich auf 4/4 geeicht bin.

    Zitat

    A: Ja, die heißen auch Becken, sind aber dafür nicht zu gebrauchen.



    F:
    ch habe jetzderd angefangen, Schlachzeuch zum spielen. Also, genauer gesagt, ich will noch anfangen.
    ein Paar Stöcke habe ich schon, da habe ich meiner Mama die Rührlöffel geklaut, und ein Schlachzeuchwill ich mir auch noch holen, entweder über ibee oder von Doppel- D.
    Nur mit den Becken, da bin ich mir unschlüssig. Die habe da so Bechdinger, so gelbe. Irgendwie ganz komisch.
    Mein Papa ist Klempner, der hat au Becken- die sehen aber ganz annerschder aus. Da gibt es weche, die sinn aus Edelstahl, so eckiche oder manchmal au runde Spülbecken.
    wenn ich an den eckichen die Fläche abseech, meint mein Papa, dann müssten die doch viel besser gehen als die gelben Dinger? Da passt au keiner von den Stöpseln.
    geht das???


    A: PRIL- BLUMEN???