Hallo,
zu den vorhandenen Magazinen: der bereits vielfach geäußerten Kritik kann ich mich vorbehaltlos anschließen.
DrumHeads habe ich inzwischen dennoch abboniert wegen den Nachspielliedern, das ist eine schöne Sache.
Modern Drummer sticht auch nach meiner Erfahrung heraus.
Einige andere englischsprachige Magazine konnten da nicht dagegen ankommen.
Lediglich in Frankreich habe ich noch Hefte gefunden, die im Edukationsbereich noch teilweise interessant sind. Wegen meiner völlig unzureichenden Sprachkenntnisse kann ich allerdings die Testberichte und Interviews nicht beurteilen. Bei den Franzosen sind beigelegte DVDs oder CDs übrigens schon längere Zeit üblich. Drums & Percussion und Sticks haben damit - notgedrungen - erst nach dem Erscheinen von DrumHeads begonnen.
@Abonnenten von Modern Drummer: was kostet das und wie bezahlt Ihr?
zur Alternative aus dem Forum:
Anscheinend ist die Idee verworfen worden.
Grundsätzlich bestünde da natürlich auch die Gefahr, dass es über kurz oder lang auf Abhängigkeit hinaus liefe. Magazine wären um ein Vielfaches teurer, wenn sie auf Werbung verzichteten. Lediglich Test von der Stiftung Warentest ist mir da als Ausnahme bekannt. Dahinter steckt dann allerdings eine Stiftung.
Damit wären wir auch schon bei den Testmethoden: ein Set, das die Industrie verschickt, kann manipuliert werden. Insbesondere bei Fernost-Produkten kann so eine ansonsten nicht übliche Endkontrolle noch stattfinden, so dass ein Testergebnis automatisch tendenziell besser sein wird als bei einem anonym auf dem freien Markt erworbenen Gerät. Nur für die letztere Variante wäre man im Musikinstrumentebereich auf erhebliche finanzielle Ausstattung im unrealistischen Bereich angewiesen.
Bezüglich Interviews bestünde die Möglichkeit, die lokalen, regionalen und nationalen Künstler, die ansonsten nicht im Blickpunkt stehen, hervorzuheben. An die Großen heran zu kommen, wird in Einzelfällen gelingen, im Allgemeinen dank Kommerzialisierung schwer sein.
Im Bereich Edukation und Kleinanzeigen könnte allerdings viel geschehen.
Allerdings muss ich gestehen, dass ich mir die Noten immer ansehe, sie aber selten selbst nachspiele. Viele Leute können noch nicht einmal die Noten lesen.
Ein Versuch wäre dennoch interessant. Nur bei der Finanzierung sehe ich sehr dunkel. Würde mich aber mal interessieren, ob es daran schon vorab scheitert oder ob es andere entscheidende Gründe gibt oder gab.
Gruß,
Jürgen