Beiträge von m_tree

    Fills sollten m.M.nach in erster Linie musikalisch sein...das ist wohl das wichtigste Konzept 😉

    D.h. der Kontext in dem sie gespielt werden muss passen. Stilistisch, vom Energielevel her passend, die Länge muss stimmen....Er muss einfach "funktionieren", d.h. seine musikalische Aufgabe erfüllen!

    Genau so ist es. :thumbup:


    Und manches (wenn nicht sogar das meiste) ist auch einfach Geschmackssache. Wär' ja langweilig, wenn alle immer das gleiche machen würden. Besonders die unterschiedlichen Schlagzeug-Arrangements machen unsere Challenges hier auch so interessant, find ich. :)

    Ich spiele gern Songs nach, die mir gefallen. Besonders, wenn der Schlagzeuger der Band Vorbild und Inspiration für mich ist und mich das Drumming des Songs begeistert. Damit zusammenhängend habe ich in den letzten Jahren einige Youtube-Covers gemacht, wo ich i.d.R. penibel genau alles nachspiele.

    Dadurch habe ich mich in vielen Hinsichten weiterentwickelt, auch was Know How bzgl. Stimmen und Sound betrifft.


    Und diese Weiterentwicklung hilft mir auch, mich persönlich / kreativ vielschichtiger und differenzierter am Schlagzeug ausdrücken zu können.

    Darauf möchte ich natürlich nicht verzichten und ich will auch wieder mal in Bands mit eigener Musik spielen und am besten auch Alben einspielen (momentan ergibt sich das nicht).


    Ich spiele ansonsten auch immer noch gern einfach mal frei drauf los und verbinde das mit Warmspielen. Das hatte ich früher schon gern gemacht. Bei guten Sessions komme ich in einen Flow mit viel Improvisation. Früher auch kombiniert in Jamsessions mit anderen Leuten.

    Ich habe mal viele verschiedene Funk-Grooves auf einem Blatt gesehen und dass hat mich stark an meine Groove erinnert, ansonsten spiele ich JEDEN Groove der unter einer 8tel HiHat läuft, im 3/4 oder 4/4 Takt ist und zusätzlich auch 4 Ghostnotes dazuspielen (aber nur auf der Zählzeit 1e, 2a, 3e oder 4a).

    Das sagt alles nicht viel aus. Insbesondere darüber, wie du spielst. Das muss man hören und sehen.


    Ja schwierig, ich würde gerne zu einem Lehrer gehen, der am Anfang 2 Doppelstunden (90 Minuten) Zeit hat.

    Das heißt übersetzt, dass du gar keinen Unterricht nehmen willst. Solche sinnlosen und künstlichen Einschränkungen dienen nur als Ausrede.

    Dass "einfach machen" und "Fill In nach Gefühl" Konzept können wir gerne ausklammern, bzw. habe ich es ja mit eben thematisiert und damit abgehakt.

    Das würde ich allenfalls vorerst ausklammern. Natürlich musst du dir erstmal Grundlagen und ein Reportoire erarbeiten. Wenn du später mal "Musik machen" und "dich damit ausdrücken" willst, ist "einfach machen" und "nach Gefühl" aber tatsächlich das Ziel. Improvisieren kann man auch nur, wenn man ein großes Reportoire hat, sehr sicher auf seinem Instrument und "im Flow" ist.


    Ansonsten finde ich so eine Beratung hier immer schwierig. Als Lehrer würde mich zuerst mal interessieren, was und wie du aktuell spielst. Darauf aufbauend würde's dann individuell weitergehen.

    dass irritiert mich jetzt mit euren Meinungen.

    War meinerseits nur ein gut gemeinter Hinweis. Du kannst dir jetzt natürlich einen neuen Beckensatz für ~3.000€ kaufen. Wenn der dir dann nach z.B. ein paar Monaten nicht mehr gefällt, hast du durch Weiterverkauf pi mal Daumen die Hälfte davon Verlust gemacht.


    Vielleicht hast du Glück und die Becken werden dich lange begleiten. Aber wahrscheinlich wirst du damit vor allem Lehrgeld bezahlen.

    Hier mal ein bekannter Youtuber des Genres. Er spielt meistens ein Hybrid-Set mit E-Drums und echten Becken. Wie man sieht, ein wild durcheinander gemixtes Meinl-Setup. Und da hört man auch, wie die klangliche Gewichtung so im Vergleich z.B. zur Kickdrum ist. Auch das "Zischeln" der Hi-Hat ist gut zu hören.


    Ist jetzt nur "random" rausgesucht, weil ich das kürzlich zufällig gesehen und für lustig befunden hatte. Und ja - nüchtern und auch ohne Kater übt und performt es sich definitiv besser! ;)


    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Aussagen wie "Als Anfänger brauchst du sowas nicht, (lern erst mal spielen)" fand ich noch nie besonders hilfreich.

    Da stimme ich dir zu, wenn man es so einseitig auslegt. Ich hatte mit "Anfänger" aber nicht nur die spielerischen Fähigkeiten, sondern auch die Entwicklung des Gehörs, Geschmacks und der Erfahrungen bei klanglichen Dingen gemeint.


    Wenn man noch am Anfang steht und gerade erst anfängt, seine ersten Erfahrungen zu sammeln, hat es meiner Meinung nach keinen Sinn in einen neuen Beckensatz für derzeit 2.628,-€ zu investieren, den man dann nur allein zum Üben (nicht mal zum Aufnehmen) spielt. Hab eben mal bei Thomann nachgeschaut und den Taschenrechner bemüht. Und da fehlt eigentlich auch noch ein China und ggf. ein Splash. Klar - kommt natürlich auch auf die Relation zu den finanziellen Möglichkeiten an. Solche Beckenpreise stehen m.E. aber auch nicht im Verhältnis zum Preis von Trommeln. Trommeln kann man flexibel befellen, stimmen und dämpfen und dadurch unterschiedlichste Klänge erzeugen. Becken dagegen klingen halt einfach so, wie sie klingen. Wenn ich 'ne andere Beckenklangfarbe will, muss gleich ein anderes Becken her. Dazu kommt, dass im Bandkontext mit "moderner" tontechnischer Umsetzung der Trommelsound, besonders Kick und Snare, oft eine dominenantere Rolle spielt als Becken. Da zischelt die 764€ Hi-Hat dann nur noch ein bisschen, wogegen Kick und Snare derart ballern, dass alles zu spät ist.


    Mit Herstellern wie Zultan, deren Becken mich z.T. mehr überzeugen als deutlich teurere der namhaften Hersteller (kommt immer auf den Einzelfall an!) und Gebrauchtkauf kommt man da auch sehr weit und muss nicht so viel Geld verheizen, um Erfahrungen zu sammeln.

    Sollte nur ein Tipp sein, dass man als Anfänger nicht die teuersten und neu gekauften Becken braucht.


    Ich empfinde aber das Gefühl, richtig Bock auf ein bestimmtes Instrument zu haben, als extrem positiv.

    Besonders Becken entsprechen aber oft gar nicht den eigenen Vorstellungen. Ich hatte auch schon Bock auf bestimmte Becken und hatte sie nach einer mehr oder weniger kurzen Zeit wieder verkauft oder zurückgeschickt, weil die halt nicht mein Ding waren.

    Berlin wäre bei mir in der Nähe.

    In Berlin wird's sicher noch die Möglichkeit geben, Becken im Laden selbst anzuspielen. Wir hatten das Thema bzgl. Schlagzeugunterricht schon mal.

    Deutschland ist so dicht besiedelt, dass es auch in der Provinz für gewöhnlich nicht weit zum nächsten Ballungsraum ist.


    Ansonsten erinnere ich mich, dass du aktuell etwa ein Jahr dabei bist. Wenn du die Becken sowieso nur im Proberaum spielst, sind die teuren Zildjian-Serien mit Neukauf m.E. generell Perlen vor die Säue. Das ergibt Sinn, wenn du teures Equipment für dein Ego brauchst. Ansonsten wird man auch bei deutlich günstigeren Serien fündig. Z.B. Zultan. Ich spiele selbst einige Zultans und nehme mit denen auch meine Youtube-Videos auf.

    Ich würde noch ein 22er mit in die Sammlung aufnehmen, weil die mit 2 bzw. 3 20ern und einem 22er etwas unausgewogen ist.


    Vielleicht einfach einen Kontrast zum vorhandenen 22er, was die Legierung, Masse, Hämmerung, Glocke usw. angeht.


    Für so eine Funkband mit Bläsern eignen sich sicher viele Becken. Das wurde ja schon gesagt. Ich würde da aber weder ein verwaschen klingendes Halb-Crash / Semi-Ride noch ein ultraschweres, helles und pingiges Metal-Ride nehmen. Irgendwas Moderates eben.

    Ach, ich hab das eher gemacht, um ein schnelles Video rauszuhauen. Momentan sehe ich ja zu, meinen Youtube-Kanal mit regelmäßigen Videos am Leben zu erhalten und bald 100 Videos am Start zu haben.


    Bisher hab ich übrigens nur zwei Schlagzeug-Performances (außer meiner) auf Youtube dazu gefunden.

    Vielleicht sollte ich's auch noch als Short veröffentlichen.

    Thx! Ist mir persönlich eigentlich noch nicht genug auf den Punkt. :D


    Aber liegt vielleicht daran, dass ich in der DAW die 132 bpm mit Achteltriolen-Raster eingestellt hatte, obwohl ich den mitgelieferten Klick benutzt hatte.

    Beim Reinzoomen ist dann schnell zu sehen, wo man nicht genau drauf war. Die Idee, das triolisch zu machen, kam mir direkt beim Anhören der originalen Drums (die sind ziemlich sicher programmiert, übrigens). Die steigen ja direkt mit 'nem Shuffle ein.

    Auch die DoubleBass zum Schluss ist mir eigentlich zu inkonsistent. Die beiden Pedale klingen nicht gleich, das linke hat immer etwas weniger Punch und Attack. Was sicher weniger dem leichten horizontalen Offsett des Slave-Beaters bei der Iron Cobra und mehr meiner rudimentären DB-Technik geschuldet ist.


    Dieses mal habe ich den DB-Part auch mit führendem rechten Fuß gespielt. Sonst fühl ich mich bei sowas linksführend wohler. So spielt der linke Fuß gleichzeitig auf die mit links gespielten Backbeats. Aber hier mal andersrum.


    Und ich benutze seit kurzem einen anderen Plattenhall im Mix. Daher hab ich da gerade relativ viel Hall drin.


    Interessant fand ich auch, dass ich hier gleich zu Beginn die 7A-Sticks (die ich für "Seven Days" benutzt hatte) durch größere und schwerere gewechselt habe. Im Video sind's die hier - die liegen zwischen 5A und 5B: https://www.rohema.de/produkte/wz-707/


    Überlege, zum Thema "unterschiedliche Sticks für unterschiedliche Anwendungen" auch noch ein Tutorial-Video zu machen. Die Eierlegende Wollmilchsau gibts ja bekanntlich nicht. Oder doch? :/

    Ich mach auch bei der Thomann-Challenge mit:


    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Weitere Infos hier: https://www.thomann.de/blog/de…lay-it-feel-it-challenge/

    Danke übrigens an jakobs für den Hinweis! Hätte ich wohl sonst übersehen.

    Hier mal das Outro als Kurzvideo, eben veröffentlicht:


    Externer Inhalt youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Evtl. veröffentliche ich später noch einen Ausschnitt davon als Kurzvideo. Als nächstes erstmal meinen Beitrag zur Thomann-Challenge und dann mein nächstes Tutorial-Video (wahrscheinlich - je nach dem wie ich Bock habe). Das hab ich schon halb fertig.

    Wie dem auch sei, mir war’s nicht zu viel.

    Hast du auch die erste Mix-Version gehört? Die aktuelle ist ja schon ohne Verzerrer.


    Die HH ist genau was ich suche, die muss ich mir mal ansehen.

    Sind eigentlich eher Jazz-Becken, aber erlaubt ist ja bekanntlich was gefällt und passt.

    Eloy Casagrande spielt bei Slipknot auch sehr dünne Crashbecken, keine Paiste Rude oder dergleichen.

    Glaube das war in der Diskussion um den Drummer von Bilmuri, der vielen zu viel gechopt hat. Irgendwo da hatte ich nebenbei eben diesen Song erwähnt als meine persönliche Blaupause für geschmackvolles, spannendes aber eben nicht aufdringliches Spiel. Aber war vielleicht auch Zufall - jedenfalls sehr schön, wenn der Song die Plattform bekommt, die er verdient. Das ganze Album ist unfassbar stark :)

    Kann mich dunkel erinnern, dass du den Song mal erwähnt hattest und den gut findest. Ich kenne den natürlich auch schon länger und hab Sting & The Police auch früher ab und zu so gehört. Hatte mich da bisher nur noch nicht rangetraut. Vor ein paar Jahren hätte ich das noch nicht so hingekriegt, auch was die Umsetzung von Ton und Bild betrifft.


    Meinst du mit "Plattform, die er verdient" mein Cover? :huh:

    Leider beobachte ich da schon wieder das übliche Phänomen, das ich von der Performance meiner Videos auf Youtube kenne. Üblicherweise sind der Übe- bzw. Vorbereitungsaufwand und die Videolänge oft indirekt proportional zur Reichweite. Kurzvideos gehen bei mir generell viel besser, erfordern aber logischerweise nur einen Bruchteil des Aufwands. Auch weil ich normale Videos in einem Take einspiele, dazu noch der Videoschnitt.

    Daher werde ich von "Seven Days" auch wieder 1-2 Ausschnitte als Kurzvideos veröffentlichen, die dann wahrscheinlich jeweils 10-100x so viele Klicks wie das eigentliche Video kriegen.


    Habe mir jetzt erstmal vorgenommen, die Marke von 100 Videos (inkl. Kurzvideos) auf meinem Kanal zu knacken, was nächstes Jahr dann soweit sein sollte. Danach habe ich ab Mitte nächstes Jahr wahrscheinlich auch deutlich weniger Zeit für den Youtube-Kram, wenn alles so klappt wie geplant (Umzug ...).


    Ja. Es lohnt sich durchaus, sich mit dem "Billigzeug" auseinanderzusetzen.

    Ich sehe das da auch ganz pragmatisch. Natürlich hänge ich auch an meinem Equipment. Vorrang sind das für mich aber Werkzeuge, die ihren Zweck erfüllen sollen. Zur Zeit wechsel ich die Rides auch immer mal, je nach dem welches gerade besser passt. Das ist halt der Nachteil bei Becken - will man 'ne andere Klangfarbe, muss auch gleich ein anderes Becken her. Trommeln dagegen kann man anders befellen, stimmen und dämpfen.


    Bei der aktuellen Anschaffung war mir Neukauf wichtig, aus verschiedenen Gründen. Und die Caz Hi-Hat z.B. ist bei Thomann so gut bewertet, die musste ich einfach mal probieren. Und war ein Glücksgriff, weil die mir viel besser als meine K Hi-Hat gefällt, zumindest für Aufnahmen. Ich hatte zwischenzeitig auch mal 'ne Paiste Line Power HH da, aber die war mir viel zu laut.


    Will in Zukunft dann auch noch ein paar größere Investitionen machen. Das Pro-M z.B. tut zwar noch gute Dienste, aber das Finish gefällt mir nicht mehr so und ich hab da ja nicht mal 'ne durchgehende Tomreihe (das 14er ist ein Tama Superstar).

    Ist aber gar nicht so einfach, mit sehr konkreten Vorstellungen zu den Trommelmaßen (z.B. soll die 22er Bassdrum nur 16" tief sein) ein passendes Set zu finden. Daher hatte ich schon ein Custom-Set in Erwägung gezogen.

    Bin ich denn der Einzige, der sich wundert, ob der Mix sich bewusst mit dem Kamerawinkel mitverändert :) ?

    Die HiHats wechseln in den Ohren die Position im Panorama mit, das fand ich relativ speziell. Hat eine gewisse

    Logik eigentlich, aber ist auch sehr ungewohnt, da man (ähnlich wie beim ominösen Spiegelparadoxon) ja

    beim Hören und Schauen eines Videos gefühlt als Person nicht wirklich im Raum mitspringt, wenn die Kamera

    wechselt :D .

    Hehe - endlich ist's mal jemandem aufgefallen. :D

    Ist natürlich alles Absicht. Das mach ich jetzt schon seit über einem Jahr so.


    Ich stell dafür einfach nur den Stereobreiten-Regler des Drumbusses in der DAW von 100 auf -100% und rendere zwei Versionen "FOH" und "Pilot".

    Die schneide ich dann in der Videobearbeitung entsprechend zusammen. Wenn die Übergänge geschickt vor Schlägen gesetzt sind, braucht man da nicht mal Crossfades.

    Für die Drauf- und Seitensicht nehme ich das Pilot-Panning und für den Camcorder bei der Hi-Hat das FOH-Panning.


    Logisch finde ich das eigentlich schon. Der Logikfehler beginnt eigentlich eher beim Schnitt verschiedener Perspektiven - denn kein Mensch springt ja im Raum hin und her. Als Zuhörer vor dem Schlagzeug ist das Panorama halt genau entgegengesetzt zum Panorama aus Schlagzeugersicht und ändert sich auch, wenn man ums Schlagzeug herum läuft und den Kopf dreht.