Beiträge von m_tree

    Mir fällt dazu ein großes Schlagwort ein:


    Rudiments!


    Und von Wilcoxon-Soli würde ich da auch konkret absehen. Für Technik-Übungen braucht man Wilcoxon nicht. Da würde ich eher "Stick Control" nehmen. An sich reichen aber auch schon die 40 essentiellen Rudiments: https://drumeoblog.s3.amazonaw…All-40-Drum-Rudiments.pdf


    Besonders das Spielen aus dem Handgelenk, die Nutzung des Rebounds und generell Feingefühl lassen sich mit Rudiments schon gut üben.

    Ich glaube, dass wird viele Abschrecken. Den Song im *.flac Format suchen ist eine Sache, viele werden schon daran scheitern. Dann noch irgendwie mit einer Smartphone App herumdoktern müssen? Ich bin da nicht der Fan von, aber wenns für alle anderen passt, ists ja auch gut. :D Ich hab da meine Ressentiments, sobald ich für irgendwas nicht mehr den Rechner verwenden kann, bin ich raus. Da fehlt mir die Motivation. 8o

    Aber natürlich subjektiv und soll die Entscheidung auch nicht weiter beeinflussen.


    lg

    Keiner muss den Song als FLAC suchen. Ich hab ja schon ein Beispiel verlinkt, wo man neben FLAC auch MP3 u.a. kaufen kann. Das würde ich auch im Thread machen.


    Moises gibt's auch für PC / Windows. Ich nutze das da sogar lieber als auf dem Smartphone.


    Ich würde die Idee schon gern im Hinterkopf behalten für künftige Challenges. Ohne ein bisschen Eigeninitiative der Teilnehmer geht's sowieso nicht ....


    Ich bekomme die Erlaubnis für unsere spezielle Nutzung nochmal schriftlich per Email. Damit man wirklich auf der sicheren Seite ist.

    Danke! :)

    Der Umgang mit Moises ist jetzt wirklich kein Hexenwerk.

    Denke ich auch. Zur Not mit dem Smartphone abspielen und parallel dazu aufnehmen (egal ob mit DAW, Handyrecorder oder E-Drums). Schöner ist natürlich, Audiotracks mit Moises zu exportieren, in die DAW zu importieren und darauf einzuspielen. Nur so kann mir das dann auch mit dem selben Startpunkt geschickt werden.


    Zur aller größten Not geht's auch ganz ohne Moises. So hab ich meine Covers früher auch gemacht.


    Der Track müsste auch nicht als FLAC gekauft werden. Das wäre nur meine Referenz, mit der ich die Performances dann zusammen mische und auch meine Empfehlung für gute Audioqualität. Letztendlich wäre mir aber egal, wie jeder einzelne sich den Track besorgt - es sollte halt nur die selbe Version sein.


    Ein Beispiel, das mir gerade einfällt, weil ich das Lied z.Z. mit vielen Schülern mache und kürzlich erst selbst ein drum sheet dazu erstellt habe (die, die ich so gefunden habe, sind alle fehlerhaft an unterschiedlichen Stellen) - "Boulevard Of Broken Dreams" von Green Day. Gibts z.B. hier in mehreren Formaten zu kaufen:


    Boulevard of Broken Dreams (Expl... | Green Day | MP3 Musikdownloads | 7digital Deutschland
    'Boulevard of Broken Dreams von Green Day' kaufen - MP3 Download von 7digital Online Deutschland – Finden Sie über 30 Millionen Tracks in höchster Qualität in…
    de.7digital.com


    Und ich denke eben, dass es überhaupt kein Problem ist, den selben Song mehrmals in einem Video einzubetten. Da sind Medleys, die mehrere geschützte Inhalte beinhalten, wahrscheinlich kritischer. Ist mit der aktuellen Regelung auf Youtube aber eigentlich alles kein Problem.

    Ich meine keinen Song, der im Original keine Drums hat. Sondern einfach was komplett ohne Playback - damit umgehen wir nämlich die lästigen Copyright-Probleme ... so im Stile der "BummTschack"-Challenge, nur eben nicht so langweilig ...


    Ansonsten finde ich gerade immer mehr Gefallen an meiner Idee mit Moises:

    ... den Umstand zu nutzen, dass man auf Youtube urheberrechtlich geschützte Inhalte hochladen kann. So hätten wir nämlich den Vorteil, dass wir eine riesige Auswahl an Originalen beliebter Songs nutzen können. Den Ablauf würde ich mir so vorstellen:


    Jeder Teilnehmer muss den Song (z.B. als FLAC für 1-2€) selbst kaufen und die App "Moises" zum Erstellen seiner Performance nutzen. Ich würde dann auch die Nutzung eines Premium-Abos empfehlen, weil man so WAV-Dateien mit Klick extrahieren und in der DAW drauf einspielen kann. Dann würde es so wie bisher mit den tontechnisch angeglichenen und anonymisierten Mischungen laufen - nur eben mit dem Unterschied, dass ich diese auf Youtube hochlade.


    Da müsste eigentlich nur noch mal jemand, der Ahnung hat, sagen, ob der Upload auf Youtube so OK wäre ... ich denke aber, dass es da keine Probleme gibt.

    Wahrscheinlich haben wir es weiter oben schon teilweise diskutiert: Wenn wir irgendeinen x-beliebigen Song nehmen würden und jeder diesen in bester Drum-Cover Manier hochlädt, dann bekämen wir doch in 99% der Fälle erstmal keine Probleme, in den restlichen Fällen eine Urheberrechtsverletzung via YouTube.

    Nun schätze ich Marius' Anspruch und Engagement sehr, alle Beiträge zu mastern und die Lautheit anzugleichen!!!

    Aber wo ist da genau der Unterschied zu "normalen" YT Drumcovers, bei denen ja auch die ein oder anderen Frequenzen rausgezogen oder die Originaldrums gar mit Moises o. ä. isoliert werden?

    Grundsätzlich ist es ja so, dass wir urheberrechtlich geschützte Inhalte auf Youtube auch auf Kanälen von Dritten sehen können bzw. sogar selbst geschützte Inhalte hochladen können, weil Youtube mittlerweile GEMA-Gebühren bezahlt. Es gab Zeiten, in denen das nicht der Fall war - vielleicht weil die GEMA teurer als Pendants anderer Länder ist o.ä. ... mittlerweile haben die sich aber geeinigt.


    Auch hier gibt es Ausnahmen. Mir fällt dazu mein Cover von "99 Luftballons" ein. Ich musste das erneut "drums only" hochladen, weil NENA die Verwendung nicht gestattet.


    Und dann gibts eben noch die Inhalte, die gar nicht durch die GEMA geschützt werden. Wozu sicher auch die drumless Tracks, die's so gibt, zählen. Da weiß ich als Nicht-Jurist gerade auch überhaupt nichts zur rechtlichen Lage.


    Nehmen wir einen Sonderstatus ein, weil wir organisiert viele auf einmal denselben Song spielen?

    Ich denke nicht. Es sollte keine Rolle spielen, ob der Track 1x oder 20x zu hören ist. Vorausgesetzt halt, dass die rechtliche Situation durch die GEMA geklärt ist.

    Zumal ich das Video sowieso als "nicht gelistet" einstellen würde.


    Ohne Anonymisierung finde ich so einen Wettbewerb Quatsch. Dann bräuchte man wirklich eine möglichst objektive Jury.


    ...


    Ich bin gerade auf die Idee gekommen, das ganze komplett anders anzugehen und den Umstand zu nutzen, dass man auf Youtube urheberrechtlich geschützte Inhalte hochladen kann. So hätten wir nämlich den Vorteil, dass wir eine riesige Auswahl an Originalen beliebter Songs nutzen können. Den Ablauf würde ich mir so vorstellen:


    Jeder Teilnehmer muss den Song (z.B. als FLAC für 1-2€) selbst kaufen und die App "Moises" zum Erstellen seiner Performance nutzen. Ich würde dann auch die Nutzung eines Premium-Abos empfehlen, weil man so WAV-Dateien mit Klick extrahieren und in der DAW drauf einspielen kann. Dann würde es so wie bisher mit den tontechnisch angeglichenen und anonymisierten Mischungen laufen - nur eben mit dem Unterschied, dass ich diese auf Youtube hochlade.


    Die Alternative, die sich jederzeit anbietet, wäre natürlich was mit "drums only" zu machen. Ich hätte damit keine Schwierigkeiten - nur sehr strikte Vorgaben fände ich doof.

    Der Nicht-Jurist könnte daraus ableiten, dass die Vewendung des Playbacks für Drum Challenges wohl gestattet ist bzw. geduldet wird vom Urheber. Ein Jurist würde wahrscheinlich intervenieren und diese Annahme pulverisieren... Das der Song bei VicFirth frei herunterladbar ist, heißt wahrscheinlich noch lange nicht, dass man damit machen kann, was man will.

    Ich kann mich erinnern, dass Seelanne als Jurist dies bzgl. im Vorfeld meine Zweifel ausgeräumt und die Verwendung des Ash Soan Playalongs quasi "abgesegnet" hat.


    Es wäre natürlich cool, wenn sich hier noch mal ein Jurist äußern könnte ...

    Was war denn das besondere beim Ash Soan Playback bzw. gibt es in der Reihe (lief doch über Vic Firth, oder?) nicht noch weitere Playbacks, bei denen die Nutzung unkomplizierter ist?

    Also ich frage mich halt, warum das letztes Mal alles so easy war und wir uns jetzt einen abbrechen, irgendein Playback zu finden, das wir verwenden dürfen.

    Das besondere am Ash Soan - Playalong ist, dass es öffentlich kostenlos herunterladbar ist. Das bedeutet im Prinzip Narrenfreiheit bei der Nutzung - zumindest wenn man kein Geld damit verdient.


    Damit ist es aber leider eine absolute Ausnahme. Und man sieht ja bereits an der Absage vom WDR, dass man das Thema schon ernst nehmen sollte.

    Unabhängig von der Organisation mit oder ohne Youtube usw. ist es immer am saubersten, den Eigentümer vorher zu fragen ... denke ich.


    "Drumless Backing Tracks" von Youtube wurde weiter oben schon angesprochen und ich hatte ja gesagt, dass ich da selbst mal frage, wenn der WDR absagt. Ich habe nun mal ein bisschen auf der Website gestöbert und gesehen, dass man dort Stems in guter Audioqualität für 14,99$ pro Track kaufen kann:


    Youjam
    Youjam was founded by UK-based musician and producer Jack Curtis in 2015. It is our goal to make practicing musical instruments easy and enjoyable. We believe…
    youjammusic.com


    Eben habe ich folgende Nachricht über das Kontaktformular der Seite übermittelt:



    Bin gespannt, ob er antwortet. Kann mir vorstellen, dass es OK wäre, wenn jeder Teilnehmer die Stems kauft. Aber erstmal abwarten ...

    Falls ein Upload auf Youtube aus rechtlichen Gründen besser ist, habe ich da eine einfache Lösung mit Anonymisierung:


    Ich erstelle ein einziges, nicht gelistetes (!) Video mit allen Beiträgen. Diese Beiträge sind mit Zeitstempeln / Kapiteln direkt anklickbar. Zusätzlich erscheint ein Text im Bild mit dem jeweiligen anonymen Namen. In der Beschreibung wird ausdrücklich auf den Eigentümer des Playalongs verwiesen.

    Mit Standbildern kann ich die Audiospur sogar lossless hochladen, so wie es Youtube für Musikvideos empfiehlt (für normale Videos gibts im fertigen Rendering leider immer Probleme mit der Synchronisation).


    Ich hatte ja schon die Tracks meines Kunden für Mixing+Mastering angesprochen. Der hat verschiedene Projekte - zu einem davon gibts hier alle Aufnahmen der letzten Jahre in einem Album (mit Zeitstempeln für die Titel). Der hat dafür auch schon sein OK gegeben …

    das ist supernett von deinem Kunden. Die Musik ist aber schon sehr... sagen wir mal "speziell"... 2 oder 3 Tracks davon sind aushaltbar, aber die meisten sind für meinen Geschmack zu speziell ^^ Bei vielen könnt ich gar nix dazu trommeln, weils einfach nur langgezogene sehr tiefe synthietöne sind.

    Hut ab, dass du das gemixt/gemastered hast. Dabei muss man sich das ja noch viel öfter anhören als wie wenn man das nur als playalong zum spaßtrommeln nimmt. Würd ich ned aushalten, macht mich irgendwie innerlich aggro und unrund ^^ Geschmäcker sind zum Glück verschieden ;)

    Ich hätte da sowieso nur was ausgewählt, wo auch im Original Schlagzeug dabei ist. Aber ja - ist sehr speziell und eher lang- als kurzweilig. Trotzdem finde ich das z.T. besser als den Einheitsbrei, der oft nur produziert wird, um zu gefallen und Erfolg zu haben ... gähn.

    Bin übrigens auch der einzige Mischer, der aus seinen meist relativ schlampig aufgenommenen 16bit-Spuren da was Vernünftiges rausholen konnte (zumindest der einzige, den er bisher konsultiert hat). Ich habe zwar überall mit eigenen Samples nachgeholfen, z.T. viel editiert (er spielt alles selbst ein) und auch verbogen ... aber am Ende hab ich was tontechnisch brauchbares rausgeholt.


    Meine Mixing/Mastering-Geschichte will ich ab Jahresende auch mal wieder richtig bewerben ...

    Mir ist geläufig, dass Glocken oft auf bestimmte Grundtöne gebaut werden. Da brauch ich nur an das Glockenspiel eines Mixing/Mastering-Kunden und viele Tracks denken, in denen ich das (mit tonalem Bezug - also nicht als Percussion) rein gemixt habe.


    Bei Schlagzeug-Becken sind die Kuppen aber nur Beiwerk. Und da schert sich im Regelfall keiner um Grundtöne. Die sind da völlig nebensächlich. Für die Klangfarbe von Becken spielt viel mehr das gesamte Frequenzgemisch eine Rolle.

    Ich habe mir mit dem Analyzer schon viele Spektren angeschaut, auch von Schlagzeug-Becken. ;)


    Könnte ich auch mit Grafiken belegen. Und ich hatte auch mal Physik-LK.

    Für das Thema hier aber eigentlich völlig unerheblich. :/

    Jetzt entsteht aber etwas Durcheinander ... eine Glocke (z.B. die einer Kirche) ist schon was anderes als die "Glocke" eines Beckens am Schlagzeug.


    Trommeln und Becken am Schlagzeug haben schon eher Eigenschaften von Klängen, Geräuschen und sogar von Knall als von Tönen. Genau genommen spielen Melodie-Instrumente wie Klavier und Gitarre auch keine reinen Töne, sondern Klänge. Jedoch bewegen sich die Grundtöne dieser Klänge immer (bei korrekter Stimmung) auf einer exakten Höhe im Tonsystem. Daher kann man da noch eher von Tönen sprechen.


    Hier mal eine Definition:



    Der Weg nach der Suche einer anderen (Becken-)Glocke ist also durchaus zielführend wenn die Hörer (im Bierzelt) nicht austauschbar sind..

    Das Publikum ist durchaus vielschichtig, weil wir neben Kirmes auch Stadtfeste uvm. bedienen können. Die Größe der Locations und der "Crowd" schwankt entsprechend auch sehr. Weil die Zusammenarbeit langfristig angesetzt ist, bin ich gerade noch damit beschäftigt an meiner gesamten Backline zu optimieren. Das betrifft nun auch ein Rack für meinen KH-Verstärker, Metronom und DI-Box, welches ich dann nur noch hinstellen, aufmachen und 3 Kabel an/abstecken muss und auch eine leichte Änderung meines Aufbaus. Da investiere ich gerne mal, damit dann alles passt und damit ich Ruhe habe.

    Eine Glocke ist doch auch nicht nur eintönig. Auch das Ride selbst hat mehrere Zonen. Ich denke da kann man so viele verschiedene Töne erzeugen wie auf einer HiHat. Natürlich sind die Töne gegenüber einer HiHat anders gelegen, aber dennoch vielseitig. Vielleicht sogar etwas vielseitiger.

    Töne erzeugt man mit einem Schlagzeug nicht. Schlagzeug ist ein Geräusch-Instrument ;)


    Mit meiner Aussage bezog ich mich auch auf meinen speziellen Anwendungsfall im Bandkontext. Da ich die Glocke grundsätzlich mit dem Schaft spiele und das Ride nur in Ausnahmefällen crashe, bleiben da eben nur zwei Klänge für mich übrig. "Normal" spiele ich Rides auch am liebsten im inneren Bereich mit ausgeprägtem Ping an.


    Mit der Hi-Hat habe ich da im erwähnten Anwendungsfall mehr Möglichkeiten: geschlossen oben oder am Rand angespielt, halb offen oben oder am Rand, weiter offen ... und natürlich Hi-Hat Chick und Splash mit dem Fuß.

    Schade, dass der WDR abgesagt hat!


    Wenn jeder Teilnehmer quasi eine kleine Gebühr zahlen bzw. den Track kaufen müsste, fände ich das OK. Aber ohne Anonymisierung und mit eigenen Uploads auf YouTube finde ich das nicht gut.


    Ich hatte ja schon die Tracks meines Kunden für Mixing+Mastering angesprochen. Der hat verschiedene Projekte - zu einem davon gibts hier alle Aufnahmen der letzten Jahre in einem Album (mit Zeitstempeln für die Titel). Der hat dafür auch schon sein OK gegeben …


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    Vorteile: kurze Instrumentals, die sich gut eignen und keine Probleme mit Copyright.

    Das halte ich auch für ein Gerücht. Ich hab schon ein paar Zultans gebraucht gekauft und verkauft. Mein Eindruck ist sogar, dass da z.T. prozentual höher gehandelt wird, wenn die schlecht lieferbar sind. Kann mich an ein Inserat eines 17er Rockbeats von einer Dame aus Hamburg erinnern, die das allen Ernstes für 120 Tacken bei 139 Neupreis verkaufen wollte. Mein Hinweis auf den zu hohen Preis blieb unbeantwortet. Vielleicht hätte ich es einfach nehmen sollen - das ist z.Z. nämlich nicht lieferbar.

    Den angeblich geringeren Wiederverkaufswert der Zultans halte ich für ein Gerücht. Zusammen mit den geringeren Beträgen dürfte man da auch günstiger wegkommen als bei teuren Becken. Sogar bei prozentual höherem Verlust.

    Mikrofonierung (auch die Positionen) und Mix machen sehr viel aus.


    Dennoch wird man Unterschiede zwischen Beckenserien hören können, wenn beides vernünftig gemacht und nicht zu viel verbogen bzw. unkenntlich gemacht wird.

    Und natürlich, wenn die Becken im Gesamtmix überhaupt hörbar sind.


    Ich mische die Trommelspuren übrigens auch gern schön fett. Mag aber nicht, wenn die Becken total unnatürlich leise sind. Betonungen ja - aber komplett verbiegen? Nee ...


    Interessant wäre mal eine Produktion, für die zwei finale Takes mit verschiedenen Becken eingespielt werden. Sodass man nachher mal im Gesamtkontext vergleichen kann - bei ansonsten identischen Faktoren.

    Ok, dann hoffe ich, dass das für Dich passt! Wenn nicht, wirst Du es sicher wieder los für den Preis und eine brauchbare Tasche war ja auch noch dabei!

    Ja ... einfach ausprobieren. Wenn dieses Ride nicht passt, muss ich halt noch ein anderes besorgen.


    Was die Banddienlichkeit betrifft:

    Die Kunst ist hier, denke ich, sich selbst bei aller Anpassungsfähigkeit nicht komplett zu vergessen. Mein Umgang mit der Ride-Glocke bereichert die Band m.E. durchaus. Es darf halt nur nicht zu viel sein und der Sound der Glocke sollte sich in allen Lebenslagen gut ins Gesamtbild einfügen und nicht nerven. Genau um letzteres geht's hier.


    Ich habe auch andere spielerische Eigenheiten, für die ich in der Band geschätzt werde. M.E. besser als wenn man gar keinen eigenen Stil hat und für alles genaue Vorgaben braucht.

    Das dachte ich mir hier auch schon. Aber Marius ist hier ja schon professionell unterwegs und die besagte Band ist nun keine Rumpeltruppe, in welcher einzelne keine Ahnung haben und die Bedeutung der Ride-Glocke nicht zu bewerten wissen. Aber solche Leute gibt es auch. Die sind sogar in ihrem Gebiet richtig gute Musiker, "hassen" dann aber offene HiHats und sind der Meinung, ein Ride gehört nicht gescrashed. Ist dann schade, weil denen offenbar ein bisschen Verständnis für's große Ganze fehlt.

    Eine Band bedeutet in den meisten Fällen eine sehr ausgeprägte Team-Arbeit und Aufgabenverteilung bzw. letztendlich sehr spezialisierte Tätigkeiten. Das, was der Sänger da z.B. macht und wie der das Publikum anheizt, könnte ich gar nicht - dafür bin ich viel zu ruhig und introvertiert. Wiederum kann der Sänger aber kein Instrument spielen. Nur als Beispiel.


    "Das große Ganze" müssen vor allem Produzenten und Tonleute im Auge behalten können. Mich hat z.B. auch ein Tonmann, der schon NENA beschallt hat, auf dem Gig auf der großen Bühne letzten Donnerstag (siehe Beitrag #8 hier) darauf hingewiesen, dass die Ride-Glocke sehr in die Tom-Mikros überspricht und er deswegen ein bisschen gaten musste. Was andererseits wiederum heißt, dass meine Toms auch ohne Gates rund klingen und dass der Tonmann sparsam und vorsichtig mit Gates umgeht (bei weniger versierten Tonmännern sieht man manchmal das Gegenteil - da fehlen dann z.B. alle Snare-Ghostnotes und Rimclicks) ... ist aber eben auch ein Hinweis darauf, dass die Ride-Glocke hier im Speziellen sehr laut und aufdringlich ist.


    Auch im "Cymbot" höre ich beim 20" A-Custom Ride, dass die Glocke vergleichsweise penetrant klingt.


    Edit: die Bell mit dem Schaft zu spielen, gefällt vielleicht nicht jedem. Ich vermeide es beispielsweise, weil mir der Sound im Kontext meist zu penetrant ist. Obwohl ich den Sound einer schönen Bell isoliert durchaus mag.

    Die Glocke mit der Stickspitze angespielt klingt mir halt wiederum viel zu dünn. Ich setze die Glocke gern für Akzente ein oder um Grooves in Refrains z.B. mehr Drive zu geben.

    Um es nochmal konkreter auszudrücken, in dem Studio hingen goldene Schallplatten an der Wand. Amtlicher hätte man es nicht aufnehmen können. Auch, wenn es Musiker gibt, die die Bedeutung dieses Begriffs nicht verstehen wollen.

    Ich versteh halt nicht, warum man da um den heißen Brei redet. Wie heißt die Produktion denn? Nenn' das Kind doch mal beim Namen ...


    Dass man da mit einer anderen Beckenserie hätte mehr rausholen können kann durchaus sein. D.h. aber nicht, dass die Rockbeats per se ungeeignet für Aufnahmen wären. Es gibt auch wesentlich teurere Beckenserien, die für bestimmte Zwecke ungeeignet sind - rein aus künstlerischer Sicht. Wobei ich z.B. ein 19" A-Custom Crash eher wegen des nervigen, brizzeligen Klangs durch ein viel weicher klingendes 19er Rockbeat Crash ersetzt hatte - um künstlerische Aspekte ging's da noch gar nicht mal.


    Hier finde ich jedenfalls, dass die Rockbeats (die 17+19" Crashes - ein 10er Splash hängt auch noch im Set) sehr gut klingen und wunderbar mit den Zildjians und dem Sabian AAX Crash harmonieren. Obwohl der genutzte Raum allein schon wegen der geringen Größe und Höhe eher ungeeignet für Schlagzeugaufnahmen war:


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    "Amtlich" produziert sollte man mit den Rockbeats also gar keine Probleme haben. Es geht dann eher um Details geschmacklicher und künstlerischer Natur. Mir hat die Rockbeat Hi-Hat z.B. zu wenig Definition und Präzision.

    Für live kann man die Rockbeats gut nehmen aber im Studio würde ich davon abraten. Habe eine Produktion gehört die amtlich abgemischt worden ist und die Becken klangen da leider alles andere als gut.

    Die Rockbeats kann man für Studio genau so nehmen wie für live. Habe mit Rockbeat Crashes, aber auch Chinas und Splashes schon einige Aufnahmen gemacht und schätze die für ihren weichen, luftigen und dennoch spritzigen Klang. Da klingen deutlich teurere Becken z.T. viel schriller / spitzer und nerviger.

    Bei der Rockbeat Hi-Hat fehlt mir allerdings etwas Definition und Präzision.


    "Amtlich" abgemischt ist ansonsten ein sehr dehnbarer Begriff und sagt außerdem nichts darüber aus, wie die Aufnahmen durchgeführt wurden. Eine ungünstige Mikrofonierung kann Becken auch schlecht klingen lassen ...


    Kürzlich habe ich ein 17er Crash aus der Z-Serie geliefert bekommen, weil das 17er Rockbeat z.Z. nicht geliefert werden kann. Wird als Ersatz für ein gerissenes 17er Rockbeat direkt auf Tour gehen. Das 17er Z hat allerdings ein paar Schönheitsfehler, die bei den namhaften Herstellern sicher nicht so an Händler ausgeliefert werden würden. Mir persönlich ist das egal - ich putze auch schon seit Ewigkeiten keine Becken mehr. Hauptsache es klingt gut.

    Das gesellt sich dann zu einem 18er Caz Crash, welches mir auch sehr gefällt. Ich mixe bei Crahes mittlerweile gerne mal Serien, um hellere und dunklere Klänge ohne große Differenzen im Durchmesser oder Gewicht zu haben.