Sind wohl eher Missverständnisse. Ich mach durchaus einzelne Übungen mit Schülern zu Full-Down-Tap-Up, bezeichne die Schlagarten nur nicht so. Kommt auch immer drauf an, wo ich Baustellen sehe und wo nicht. Und ich empfehle auch die Anschaffung und Benutzung eines Practice-Pads. Aber man sollte sich trotzdem immer mal wieder vor Augen führen, dass das Üben auf Pads nichts mit dem Spielen auf einem richtigen Schlagzeug zu tun hat. So wie man übt, spielt man dann halt auch.
Eigentlich wollte ich mich schon aus dem Thread hier ausklinken, weil's mir zu anstrengend wird. Im parallel wieder zum Leben erweckten Thread wurde ja schon angedeutet, dass man die Qualität von Schlagzeugunterricht in Frage stellen sollte (wahrscheinlich besonders meines Unterrichts
), wenn kein Linkshänder-Aufbau zur Verfügung steht. Davon abgesehen, dass ich das definitiv realisieren werde, wenn ich die Möglichkeiten dafür habe, sind Linkshänder-Aufbauten in Unterrichtsräumen nach meiner Erfahrung sehr selten. Und privat hätte ich zum Umbauen noch am ehesten die Möglichkeit, weil ich grundsätzlich Pausen zwischen Schülern mache. An Musikschulen sieht's da ganz anders aus. Z.B. 6 Schüler innerhalb von 3 Stunden ...
Nach kurzer Recherche sind wohl übrigens etwa 10% der Bevölkerung Linkshänder. Und da einige Linkshänder ja auch auf einem normalen Aufbau z.B. OH spielen, reduziert sich die Anzahl derer, die auf einen Linkshänder-Aufbau angewiesen sind, weiter. Etwa jeder 20. bzw. etwa 5% könnte realistisch sein. Betrachtet man das als Musikschule dann mal praktisch und wirtschaftlich (was ja von anderer Seite auch gern gemacht wird - Stichwort Qualität des Unterrichts), kommt man zu einer logischen Schlussfolgerung ...