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Pearlex

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  • »Pearlex« ist männlich

Registrierungsdatum: 23. Dezember 2002

Wohnort: D

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21

Freitag, 8. Juli 2005, 16:36

Zitat

Original von P.C.
Daran musste ich auch denken - vor allem, da Sting nur Police-Songs gespielt hat.

Aber der Drummer war der Knaller. Vor allem, weil er völlig unscheinbar aussah, aber draufschlug wie das Tier.

Woher "kennst" du ihn? Auf welchen Alben ist der zu hören?


Josh Freese ist auch auf diversen Vandals alben zu hören, was hin und wieder unterschlagen wird. Dort zeigt er das meiner Meinung nach beste punk drumming, das es zur Zeit gibt, und nur von Brooks Wackerman(Bad religion) auf ähnlich hohem niveau gespielt wird. Das gilt aber nur, wenn man als Maßsteb "Uhrwerktauglichkeit" und Tightness nimmt. Deshalb ist er im Studio auch gerade so angesagt. Jeder SChlag kommt bei ihm mit der selben Präzision ohne auch nur im geringsten zu eiern, sodass alles schnell eingespielt ist und nichts nachbearbeitet werden muss.

drumdidi

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  • »drumdidi« ist männlich

Registrierungsdatum: 13. März 2005

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22

Donnerstag, 14. Juli 2005, 12:28

Ja und genau deshalb werden die Drummer eigentlich immer langweiliger, weil sie immer mehr wie Maschinen klingen.
Ich halte das für einen der größten Fehler in der Musikentwicklung, das mittlerweile alles am mathematischen Raster der Sequenzer gemessen wird.
Ich muß immer kotzen, wenn Leute im Studio den Editor aufmachen und sich anschauen, wie genau man das Raster getroffen hat.
Das geht ja schon so weit, das bei nicht wenigen Leuten die ansicht vorherrscht, das mathematisch genaues Timing besser groovt als human feeling.
Die Hörgewohnheiten haben sich diesbezüglich auch schon geändert.
In Wirklichkeit groovt aber ein genagelter Beat null!
Die Rock Drummer der 70er haben tierisch gegroovt, die Motown/James Brown Drummer grooven wie Sau usw.
Die Generation der Computerdrummer, beginnend in den 80ern und verstärkt in den 90igern grooven nicht halb so viel wie die Jungs.
Je mehr die Drummer anstreben wie eine Maschine zu klingen, je mehr sie sich den Standpunkt der Computermusiker aufs Auge drücken lassen, das quantisierte, genagelte Beats besser grooven, desto mehr entziehen sie sich ihre Existenzberechtigung.
Dann kann man in Zukunft wirklich gleich alles mit Compis machen.
Ich muß jedenfalls kotzen, wenn ich Rocktracks mit Drumspuren aus dem Computer höre (und da gibt es mittlerweile viele) oder wenn die Drummer auf der Platte den Beat so nageln, das man sich permanent fragen muß: Mensch oder Maschine?.
Richtig geile Drummer klingen nunmal NICHT wie eine Maschine sondern wie ein Mensch.
Dazu gehören Schwankungen, kleine Wackler und sogar Fehler!
Dieser Perfektionswahn im Produktionsalltag hat jedenfalls nicht zu bessere Musik geführt und ich find es immer ganz sympathisch und angenehm, wenn ich auf nem Album auch kleine Fehler höre: Musik ist Leben und das Leben ist nicht perfekt. Deswegen ist ja auch reine Computermusik oft so emotionslos. Dafehlt irgendwie der Schuss "echtes" Leben drin.
Nur, wie gesagt, haben sich auch schon bei vielen Leuten die Hörgewohnheiten geändert.
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nimrod

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Registrierungsdatum: 17. Juli 2004

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23

Donnerstag, 14. Juli 2005, 12:45

Kann mich dem nur anschliessen! Oftmals sinds die unnachahmlichen "Ticks" von Drummern, welche sie unverkennbar/unersetzlich machen...das zu programmieren ist wunderbarerweise unmöglich

Pearlex

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  • »Pearlex« ist männlich

Registrierungsdatum: 23. Dezember 2002

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24

Freitag, 15. Juli 2005, 08:50

Natürlich kann ein genagelter beat auch grooven. Allein schon so einen Satz zu schreiben hört sich verdammt komisch an. Das ist aber sowieso Geschmacksache ob man lieber was eieriges will oder was genageltes. Ich z.B. höre mir lieber einen genagelten punk beat an, als einen der eiert, und das ist es was Josh Freese, Brooks Wackermann usw. machen. Das einige Produktionen durch diese übermäßige Perfektion langweilig klingen kann ich nachvollziehen. Da fehlen dann einfach die Ecken und Kanten. Aber gerade im Punk Bereich, oder was man darunter versteht, finde ich das ganz nett.

  • »DrumForJesus« ist männlich

Registrierungsdatum: 6. November 2004

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25

Samstag, 16. Juli 2005, 14:46

Könnte es evtl. sein, dass Copeland HiHat und Snare mir EINER Hand spielt und mit der anderen Hand in der Nase popelt? :D

Birdy

Mitglied

  • »Birdy« ist männlich

Registrierungsdatum: 10. Februar 2003

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26

Samstag, 16. Juli 2005, 15:15

Copeland hat tatsächlich jede Menge Fehler gespielt. Ihn stört´s nicht, vielmehr schmunzelt er über die Coverdrummer die sich die Mühe machen alles haarklein nachzuspielen! :D

Zumindest stand´s mal so in einem Interview in der Sticks.
Die neue Location in Unterfranken: "Wasserhaus"




00Schneider

Kompetenz: Personifizierte Suchmaschine

  • »00Schneider« ist männlich

Registrierungsdatum: 27. Februar 2002

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27

Samstag, 16. Juli 2005, 15:26

@DrumForJesus:

Nein.

Zitat

Original von Birdy
[...] vielmehr schmunzelt er über die Coverdrummer die sich die Mühe machen alles haarklein nachzuspielen! :D

Zumindest stand´s mal so in einem Interview in der Sticks.

So ähnlich. Im Studio wurden manche Drumtracks auf mehrere Male eingespielt, also nochmal ein Ride-Pattern, gewisse Akzente etc. drüber gesetzt. Copeland staunt dann immer wenn die Drummer in Cover-Bands das haargenau nachspielen können, er selbst kann und konnte das nie alles auf einmal.
Einer will immer mehr.

seelanne

Alles, was Recht ist.

  • »seelanne« ist männlich

Registrierungsdatum: 7. April 2002

Wohnort: Paris-Texas

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28

Samstag, 30. September 2006, 20:46

ausgegraben

Herr Copeland zu seinem Timing:

"But speeding up and slowing down are weaknesses of mine. I suppose most drummers suffer from it, but I worry less about it. A lot of our tracks speed up and slow down, which makes the later editing stage more difficult. I usually speed up. Well it’s organic innit. The echo gadgets I use on stage have done a lot towards improving my consistency of tempo. But if I get excited, I tend to speed up."

See
"Pommes/currywurst hat einfach seine eigenen Gesetze."
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