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Schnomo

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21

Montag, 14. November 2005, 10:44

Ich kenne es auch z.B. aus dem Englischen:

1/8 im 6/8 Takt: 1 trip let 2 trip let (als triolen gezählt)

1/16 im 6/8 Takt: 1 a trip a let a 2 a trip a let a

Mr.Rimshot

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22

Montag, 14. November 2005, 10:53

Ich finde es am einfachsten den 3/8 wie folgt zu zählen:

8tel zählen: 1,2,3 / 1,2,3 usw.
16tel: 1 e, 2 e, 3 e / 1 e, 2 e, 3 e usw.
Keep the Groove on!!!

Schnomo

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23

Montag, 14. November 2005, 11:24

Zitat

Original von Mr.Rimshot
Ich finde es am einfachsten den 3/8 wie folgt zu zählen:

8tel zählen: 1,2,3 / 1,2,3 usw.
16tel: 1 e, 2 e, 3 e / 1 e, 2 e, 3 e usw.


Besser: 16tel: 1 und 2 und 3 und / 1 und 2 und 3 und usw

Bibo

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24

Montag, 14. November 2005, 14:54

Zitat

Original von Schnomo
Es geht ums Zählen und nicht ums Spielen!

Wenn es nur um das Spielen ginge wäre dieser Thread sowieso unnötig.


Es geht ums Zählen bei einer praktischen Anwendung o_O

Was bringt die das, wenn du es theoretisch weißt aber es praktisch bei manchen Anwendungen dann doch nicht funtkioniert.

Immer schön locker bleiben :P

gani

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25

Montag, 14. November 2005, 15:03

@ deepy

Also hier die Erklärung, denn das was ihr meint, ist was völlig anderes.

Ihr zählt z.B.

1 e un de 2 e un de 3 usw.
Aber dies ist wie erwähnt ein Raster, nähmlich 16tel....

Ich muss aber verschieden notierte Schläge und Pausen in Sprache umsetzten ---> und ja, sowas gibts, und wohl nicht nur in der Schweiz :rolleyes:. Abgesehen davon kann ich ja kaum mit einem selbsterfunden System antanzen, wenn es ein allgemeines gibt.

Beispiel:

¦ - - - x ¦ - - x - ¦ x - x - ¦ - x - x ¦

Wie erklärt ihr nun diese Schläge (x) einem Mitmusiker? Nicht zu vergessen, dass das x jeweils verschiedenste Längen haben kann.
Mit 1 2 3 4 usw. geht das ja nicht. Deshalb gibts das erwähnte System. Nicht vergessen, wir Schlagzeuger machen nur Schläge, aber die Noten haben in Wirklichkeit eine gegebene Länge.
"Falls Sie mich verstanden haben, habe ich mich falsch ausgedrückt"

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »gani« (14. November 2005, 15:08)


josef

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26

Montag, 14. November 2005, 17:41

Jedes x hat hier seine definierte Stelle, die mit der genannten 1-e-und-e-Zählerei beschrieben werden kann. Am Schlagzeug haben die Noten auch "in Wirklichkeit" keine Länge, denn wir spielen kein Melodieinstrument. Der Klang eines Schlaginstrumentes beginnt an der notierten Stelle und je nach seiner Art, Gestalt und Stimmung klingt es unterschiedlich lang. Natürlich kann man ein Becken durch Abstoppen im Klang verkürzen, dies ist aber eine besondere Technik und müsste dann auch gesondert notiert werden.

Vielleicht weiß hier wirklich keiner, worauf du hinaus willst? ?(
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27

Dienstag, 15. November 2005, 13:50

hmm auf die gefahr hin, dass ich mich jetzt blamiere, weil auch ich nicht genau kapiere um was es geht.....

ich vermute, dass gani so etwas wie eine rhythmussprache sucht. Solche Dinge werden u.a. auch bei der musikalischen Früherziehung eingesetzt

Viertel, Viertel, zwei Achtel, Viertel wird dann z.B. zu Baum, Baum, Apfelbaum :)

ein bißchen fortgeschrittener wird es dann mit "taketina". bin hier leider auch nicht der checker. aber such doch mal im web nach taketina oder auch nach Zoltan Kodály. Dieser Ungar hat sich u.a. auch mit so Zeug beschäftigt

(so zeug =
solmisation <-- ein schönes Fremdwort, dass eindruck schinden soll (= do re mi fa so la si)
und Rhythmussprache (taketina))

Drummi

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28

Dienstag, 15. November 2005, 14:22

Ich zähle gar nicht...
Das Beste an der Musik steht nicht in den Noten...

Deepy

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29

Donnerstag, 17. November 2005, 13:03

scho klar

Ich weiß was gani meint..
er geht einfach von der sprache aus, die er gelernt hat, also von der für ihn allgemeinen..ka, ob du jetzt die falsche gelernt hast, oder ich die falsche, aber für mich ist die offizielle viertel in zahlen, 8tel mit "und" und 16tel mit "e" und "d"...
die frage sollte jetzt wohl sein, wie ein 3/8 in dem system gezählt wird, das er als das offizielle kennt, oder?
ABER ich denke an den antworten, die hier stehen, sieht man, dass es da so genau wohl kein offizielles system gibt. Da hat wohl jeder irgendwelche andere versionen von dem ganzen, die er als die richtige kennt...
kenn deine Version nicht, also kann ich dir auch nicht helfen ;)

Was ich ansonsten meine, ist das man beim spielen seine eigene Variante finden muss, damit man sich nicht die zunge bricht, dass kann ja jeder für sich machen, im gespräch mit mitmusikern wär dann natürliche eine allgemeine version ganz gut, aber ka, obs die wirklich gibt!

BTW: meiner Band hab ich irgendwann mal meine zählweise erklärt, jetzt wissen die alle (..ok..fast alle...^^) wovon ich spreche ;)

MFG Deepy
HiHat, das sind die 2 metallteller, die so aufeinander hauen....weißte, da links....

Seifenkiste...

drumsandbeats

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30

Donnerstag, 17. November 2005, 14:31

Was gani meint ist eine Zählweise, die sich nicht auf Zahlen beruft, sondern auf Silben. Da gibt es verschiedene Systeme, leider kenne ich keines davon Wirklich gut.

Ich erinnere mich noch halbwegs an ein System, das in der Südindischen Musik verwendet wird.
(Achtung: Gedächtnisprotokoll, kein Anspruch auf Richtigkeit!)

3er: Ta Ke Ti
4er: Ta Ki Di Mi
5er: Ta Ki Ghi Na Ton
7er: Ta Ki Di Mi Ghi Na Ton

Wer ein wenig über Indische Musik weiß, der weiß auch, wie weit die Inder es mit solchen Systemen gebracht haben. Man denke auch an die Tablasilben, die jeder Tablaschüler lernen muss, bevor er das Instrument überhaupt berührt.

Der Clou, solcher Silben liegt darin, dass sie ganz einfach weniger abstrakt für uns sind, als Zahlenreihen, bzw. dass der Klang dieser Silben viel tiefer mit der Musik verbunden sind.

Ein schönes Beispiel war übrigens "Baum, Baum, Apfelbaum". Kinder können sich z.B. so etwas viel besser merken, als "1 2 3+4". Und was für Kinder gut ist, ist in diesem Fall auch für ältere gut.

gani: Ich denke, Du müsstest mal denjenigen fragen, von dem Du die Taktsprache gelernt hast, bzw. irgendwie die Quelle ausfindig machen.

Gruß,
Sven

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31

Donnerstag, 17. November 2005, 15:00

Zitat

Ein schönes Beispiel war übrigens "Baum, Baum, Apfelbaum".


Danke für das Kompliment Sven :)

Vielleicht an alle, die sich fragen was das hier alles soll... ich kann nur zustimmen, dass sich manche Dinge einfacher über Wörter / Taktsprache lernen lassen.

sechzehntel auf der snare machen bei mir rakataka :) und nicht 1e+e
zwei gegen drei ist bei mir kalbsleberwurst :) <-- wie gefällt dir das sven? ;)

ich glaube, dass man durch wörter / sprache auch manche dinge besser phrasiert und einen besseren groove bekommt.

NB: Zählen ist sicher auch richtig und wichtig! Aber wieso nicht verschiedenen Dinge ausprobieren und herausfinden, welche methode wo besser für einen selber paßt?

Joe

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32

Donnerstag, 17. November 2005, 16:11

bei mir:

viertel: 1-2-3-4
achtel: 1+2+3+4+
sechzehntel: 1e+a 2e+a3e+a4 e+a (saher a, damit man gleich weiß, was gemeint is)


beim 3/8 takt würd ich allerdings wie folgt zähln

achtel: 1-2-3
schzehntel: 1-a(oder e)2-a3-a

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Joe« (17. November 2005, 22:06)


drumsandbeats

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33

Donnerstag, 17. November 2005, 19:53

Kalbsleberwurst ist toll!

Joe hat leider noch nicht verstanden, worum es gani geht... ;)

Gruß,
Sven

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Flamax

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34

Donnerstag, 17. November 2005, 20:33

Zitat

Original von Joe
bei mir:
beim 3/9 takt würd ich allerdings wie folgt zähln



Den 3/9 takt würd ich gern mal hören ^^
ausserdem gehts ihm net um normales Zahlen zählen, sondern um silben oder wörter die man anstelle der Zahlen setzt :rolleyes:

Ach lies einfach die Beiträge von oben. :P
Hoffe hab das so richtig ausgedrückt :rolleyes:
:P Hier gibts nix zu sehen :P

Joe

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35

Donnerstag, 17. November 2005, 22:06

Zitat

Original von Flamax

Zitat

Original von Joe
bei mir:
beim 3/9 takt würd ich allerdings wie folgt zähln



Den 3/9 takt würd ich gern mal hören ^^
ausserdem gehts ihm net um normales Zahlen zählen, sondern um silben oder wörter die man anstelle der Zahlen setzt :rolleyes:

Ach lies einfach die Beiträge von oben. :P
Hoffe hab das so richtig ausgedrückt :rolleyes:
...3/8 war gemeint :P...liegen auch direkt nebeneinander... :D

mwilli

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36

Dienstag, 22. November 2005, 14:31

eine Taktsprache wie andere auch

Hallo Zusammen

Was Gani meint ist halt schlicht die Taktsprache, wie es in der schweizer Trommelszene gebraucht wird. Das gehört dort eigentlich zur Grundausbildung.

In anderen Ländern sind andere Silben üblich. Zum Beispiel Japan gibt es:
Dong -kong- gong- ging- doging ....usw.
Und dies wird im Taikotrommeln (KODO) angewendet.

Wenn es dir noch was bringt Gani:
Es heisst dann im 3/8 wirklich Ta-Te-Ti
Erweiterung für die 16-tel funktioniert dann wie gewohnt: Ta-ga-Te-ge-Ti-gi

Gruss