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Registrierungsdatum: 7. Dezember 2003
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Klasse Aktion meiner Meinung nach, das Happening als Gesamtkunstwerk.
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Mitglied
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Zitat
ich glaube ihr seht das größtenteil viel zu konkret.
Zitat
Klasse Aktion meiner Meinung nach, das Happening als Gesamtkunstwerk.
Zitat
man lenkt fatal von viel wichtigeren Reformen ab
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Mitglied
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....Verschont mich mit Gutmenschdebatten und anderem Flachsinn. Ich weiß auch, daß die Welt so ist, wie sie ist und daß bis jetzt gewisse Mechanismen so funktionieren, wie sie's halt tun. Doch nur weil man ein Problem (noch?) nicht lösen kann, heißt es nicht, daß es nicht existiert.
fwdrums
Edith: "Rechtschreibung 6!"
Wenigstens spricht man mal drüber! Klassischer Minimalismus, deshalb gefällt mit die Aktion
Bewegung bewegt
.....
Die Gema ist in den Augen vieler Mitglieder noch nicht in der Neuzeit angekommen. Natürlich sind viele Mitarbeiter der GEMA nett. Einige oder mehr sogar wirklich sehr kompetent. Es ist somit keinesfalls per se ein Mistladen - aber es gibt da so unglaublich viel, was einem mehr als ein Kopfschütteln abverlangt. Ich frage mich immer wo in diesem undurchsichtigen Geflecht von Institution die Reformer oder der "frische Input" durch vitale, neue Führungskräfte steckt? Es muß diese doch auch in so einem großen Laden geben...
. Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hammu« (22. August 2008, 10:33)
Ich wollte nicht die prinzipielle Möglichkeit, mit Musik Geld zu verdienen, in Frage stellen. Was ich nicht Zeitgemäss finde ist der Hyperbürokratismus und solche Angelegenheiten wie das man sich als GEMA Mitglie z.B. nicht Aussuchen kann, einzelne Stücke frei zu veröffentlich und andere kommerziell (Es gibt kein "Cherry-Plucking").
Zitat
Das ist eine kolosdsale Fehleinschätzung der Lage.
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likes calling people names
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Zitat
Komponisten, die GEMA-Mitglieder sind und neue Werke unter Benutzung fremder Werke schaffen, müssen diese unter Angabe der verwendeten Werke oder Motive bei der GEMA anmelden. Das Urhebergesetz sieht in diesem Fall folgende Einschränkung vor: Nutzt der Komponist fremde Werke oder Werkteile, die urheberrechtlich schutzfähig sind, muss er dazu die Einwilligung des Originalurhebers einholen. Eine urheberrechtlich relevante Nutzung liegt nur dann vor, wenn diese fremden Werke dem neu geschaffenen Werk erkennbar zugrunde gelegt werden. Dies ist bei einzelnen Tönen und „Sound-Schnipseln“ – so wie sie Herr Kreidler für sein Werk product placement überwiegend verwendet - wohl eher nicht der Fall.
wie zu erwarten: abgehakt.
http://www.heise.de/newsticker/Komponist…/meldung/115905
Zitat
13. September 2008 20:02
Kurzsichtiger Journalismus
leowee, Leowee Polyester (1 Beitrag seit 13.09.0
Das war zu befürchten, dass einige Journalisten weder der von
Kreidler von A-Z durchgeplanten Dramaturgie folgen können, noch das
Krisenmanagement der GEMA mit seiner aalglatten, aber ausweichenden
Rhetorik durchschauen würden.
Es war zu befürchten, dass einige Journalisten den Rücktransport der
Formulare als Schlagzeile verwenden würden, um das Ganze als Rückzug
dastehen zu lassen - macht sich ja auch gut, man will ja bissig und
scharfsinnig sein als Journalist.
Allerdings hätten diejenigen welchen sich die Hornbrille von juris
Dr. Kristin Meißner borgen sollen, dann wäre ihnen nicht entgangen,
dass Kreidler die Mitnahme seiner Formulare schon zu Beginn der
Aktion verkündet hatte - er wolle sie als Statue einem Museum zur
Verfügung stellen. So wie er in den zahlreichen Interviews vorab
nicht müde wurde, zu betonen, dass es ihm nicht darum gehe, die GEMA
zu quälen, sondern allein darum, eine längst überfällige Diskussion
anzuregen - mit satirischen, kunsttheatralen Mitteln. Nichts anderes
sollte dieser Papierstapel darstellen! Potzblitzmerker!
Die GEMA ließ sich nicht provozieren? Dazu liegen mir aber andere
Informationen vor. Nicht nur, dass es Kreidler gelungen ist, für
Wochen die Pressestelle der GEMA lahmzulegen, weil das Telefon zwecks
journalistischer Nachfragen nicht mehr stillstand. Auch haben sie
mehrfach versucht, ihn von der Aktion abzubringen, knickten dann aber
ob des beträchtlichen internationalen Medienechos ein. Hallo?
Natürlich mussten sie scheißfreundlich und gelassen tun und ihm die
Pressekonferenz einräumen! Natürlich mussten sie mit dem Hinweis auf
Nichterkennbarkeit süffisant verkünden, dass die kleinen
Zitatschnipsel keiner Anmeldung bedurft hätten - aber wer beurteilt
denn, wann ein Zitat erkennbar ist? Dazu haben sie bislang kein
Konzept. Und die alles entscheidende Frage, wie sie denn verfahren
wären, wenn Kreidler ein zehnstündiges Stück mit Tausenden
_erkennbaren Zitaten geschrieben hätte, blieb ebenso unbeantwortet.
Während der Diskussion sollte ja nun wirklich deutlich geworden sein,
wie die GEMA-Vertreter sich aus den eigentlichen Fragen rauslaviert
haben - bis dahin, dass die zuckersüße Sprecherin dem 40-köpfigen
Publikum aus Journalisten, CC-Aktivisten und Künstlern
Begriffsstutzigkeit vorwerfen wollte, weil es sich mit deren
repetitiver Phrasendrescherei nicht abspeisen lassen wollte. Offenbar
hatte sie damit Recht, wenn man Darstellungen wie diese liest.
Vor Ort hatte ich allerdings einen anderen Eindruck. Die Stimmung des
Publikums war eindeutig pro Kreidler, der mit einer beeindruckenden
Schlagfertigkeit getrumpft hat und das ausgesprochen gewitzt und
charmant. Chapeau!