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  • »Oliver_Stein« ist männlich
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1

Freitag, 29. November 2019, 16:04

Erfahrungen mit Focusrite Clarett 4Pre USB?

Bin am Überlegen, in ein klassisches Audio Interface zu investieren. Es soll die Lücke zwischen meinem ganz kleinen Besteck (Zoom H5 Vierspuraufnahmen) und dem großen Gerödel (Mehrspur bis 32 Tracks mit dem X32) schließen.

Meine Auge ist auf das Focusrite Clarett 4Pre USB gefallen - gibt es hier jemanden, der mit einem der Claretts arbeitet?
Mir gefällt die Anzahl der Eingänge (4x MicPre, 4x Line, ggf. 8x über ADAT zusätzlich und 2x SPDIF.

Es gäbe zwei Haupteinsatzgebiete: einmal am Notebook als mobile Recordinglösung bis 8 Spuren, zum anderen als DA-Wandler im Studio zum Anschluss der Monitore (Genelec 1031) an die DAW. Bei beiden wird die Option auf Sampleraten > 48 kHz gerne mitgenommen.

Gäbe es ein anderes Gerät mit vergleichbaren Features, das ich mir unbedingt auch anschauen sollte? Das Babyface Pro habe ich schon auf dem Radar gehabt und in erster Linie wegen des Preises aussortiert. Auch passen die Features nicht so gut wie bei dem Clarett.

PS: Rechner sind immer Windows basiert, 7 auf dem Notebook mit Reaper, 10 auf der DAW mit Samplitude Pro X3. Thunderbolt scheidet daher aus, aber die Latenzen bei der USB Variante sollen ja auch relativ klein sein.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Oliver_Stein« (29. November 2019, 16:14)


st_b

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2

Freitag, 29. November 2019, 17:23

Hi Oliver,
ich hab mir vor ein paar Monaten dieses Clarett gekauft. Hab davor auch mal das Babyface Pro überlegt, hab mich aber dann ein bisschen wegen dem Preis, vor allem aber wegen der geringeren Anzahl an Mikrofoneingängen dagegen entschieden. Mit den 4 Pres beim Clarett kann ich recht vernünftige Drumaufnahmen machen (BD, Snare und noch 2 OH oder Raummikros oder was auch immer) ohne noch extra Preamps für mehr Kanäle dazwischenhängen zu müssen.

Ich hab das Interface an einem Windows 10 Laptop im Einsatz und kann bisher über nichts klagen. Was die Latenz angeht, hab ich mich jetzt noch nie hingesessen und arg drauf geachtet oder das sogar gemessen, hab aber schon zum Playback aus der DAW was aufgenommen. Mit den Aufnahmekanälen im Directmonitoringmodus war das überhaupt kein Problem.

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3

Freitag, 29. November 2019, 17:41

Super, auf so einen Erfahrungsbericht hatte ich gehofft! :thumbup:

Genau die 4 Preamps finde ich auch für den gleichen Zweck praktisch und die 4 weiteren analogen Eingänge kann ich im Bedarfsfall mit vorhandenen externen Preamps bedienen. Das ist auch für mich ein klarer Vorteil gegenüber dem Babyface. Wie würdest Du denn die Qualität der DA-Wandler beurteilen - hast Du Monitore und Kopfhörer dran hängen?

st_b

Mitglied

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4

Freitag, 29. November 2019, 17:55

Zu den Wandlern kann ich dir leider nichts sagen. Da kenn ich mich nicht aus und hatte auch bisher noch kein anderes Interface und allgemein zu wenig Erfahrung im Recordingbereich (zumindest auf der Technikerseite). Ich hab's bisher sowohl mit (günstigen) Monitoren als auch mit verschiedenen Kopfhörern (Preisbereich 100 - 300 €) verwendet.
Falls dir das irgendwie hilft kann ich dir nur sagen, dass ich bisher noch nie den Eindruck hatte, als wäre da ein Audiosignal zu schlecht verarbeitet worden. Aber wie gesagt, da gibt's sicher besser geeignete Leute für diesbezügliche Auskunft.

Rampen

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5

Freitag, 29. November 2019, 19:33

Die Clarett-Serie hat ja zumindest technisch bessere Daten also die ältere Scarlett-Serie. Und die Preamps sind m.W. über die verschiedenen Modelle der selben Serie gleich. Ich habe ein Scarett 18i20 und bin zufrieden. Für intime Vocal-Aufnahmen habe ich mir aber gelegentlich schon einmal einen rauschärmeren und charaktervolleren Preamp gewünscht, aber für etwas signifikant besseres muss man wohl dann doch einiges mehr ausgeben. Für Schlagzeug und E-Gitarrenaufnahmen sind die Focusrite-Interfaces aber m.E. definitiv mehr als ausreichend.

Die D/A-Wandler sind finde ich für die Wiedergabe absolut transparent. Für ineffiziente Studiokopfhörer könnten die Kopfhörerausgänge aber ein wenig mehr Bums haben finde ich. Aber ich weiß nicht, ob die Claretts da vielleicht besser sind.
Nix da.

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6

Freitag, 29. November 2019, 21:40

Die D/A-Wandler sind finde ich für die Wiedergabe absolut transparent. Für ineffiziente Studiokopfhörer könnten die Kopfhörerausgänge aber ein wenig mehr Bums haben finde ich. Aber ich weiß nicht, ob die Claretts da vielleicht besser sind.

Das habe ich gelesen in Tests, dass die wohl deutlich mehr Power haben.

Ich werde das Ding wohl bestellen zum Testen - wenn es an meiner Hardware nicht läuft oder vom Klang her nicht überzeugt, dann geht es halt zurück mit Moneyback. Dafür ist das ja schließlich da...

Beeble

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7

Samstag, 30. November 2019, 18:35

Ich denke nicht das du vom Klang enttäuscht sein wirst.

Auch denke ich das es in dieser Preis und Leistungsregion überhaupt keine schlechten Wandler gibt, ganz anders als noch vor 10 Jahren.
Man muss ja nicht gleich ein UA Apollo kaufen für den Hobby und SemiProbereich.
»Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.«
Chinesisches Sprichwort


Drumm.er

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8

Sonntag, 1. Dezember 2019, 11:22

Ich bin im Besitz der Interfaces Clarett 2Pre USB, Scarlett Solo MK2, RME Fireface UC, Midas MR18 und einem X32.
Das Clarett nutze ich hauptsächlich für Vocal Recording und als Monitor Controller.

Stärken der Clarett Interfaces:
- Super verarbeitet und die Bedienung fühlt sich super wertig an
- Der Kopfhörerverstärker hat ordentlich Dampf
- Die Preamps klingen super gut und der AIR Modus klingt mit meinem Großmembran direkt super
- Die Focusrite Software ist super easy und übersichtlich
- Die VST Plugins im Lieferumfang sind auch ganz nett
- Bei meinem Setup ein sehr geringe Latenz

Von meiner Seite auch ne klare Kaufempfehlung für das Clarett.
Als stationäres Interface würde ich das Clarett dem RME immer vorziehen.
Hier geht's zu meiner Vorstellung mit schönem Birch Infinite, S-Classix, SQ2 und so :love: Drumm.er stellt sich mal vor :)

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9

Sonntag, 1. Dezember 2019, 12:03

Danke Drumm.er! Das klingt ja sehr positiv, vor allem da Du ja den direkten Vergleich zu den anderen Interfaces hast. Neben der Hardware waren die Plugins auch noch eine nette Zugabe für mich. Bin also gespannt, wie das Clarett dann in der Praxis ist.

Ich denke nicht das du vom Klang enttäuscht sein wirst.
Nein, das glaube ich auch nicht. Ich werde dann berichten hier...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Oliver_Stein« (1. Dezember 2019, 12:07)


Josh

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10

Sonntag, 1. Dezember 2019, 12:15

Moin
Wenn es nicht schon an den 19" scheitert, würde ich ggf. auch mal rechts & links der üblichen Verdächtigen ausschau halten ;)
Presonus bietet da mit dem Studio 1842c auch was "abgespecktes" an.
Preislich wohl in der gleichen Größenordnung, aber paar Kanäle mehr, . . . wenn's dann mal Etwas mehr sein darf :)
Greez, Josh

Es ist nicht wenig Zeit die wir haben, sondern zu viel Zeit die wir nicht nutzen!:sleeping:

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Nick74

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11

Sonntag, 1. Dezember 2019, 12:54

Also ich mag ja Focusrite auch sehr, aber einer der Hauptunterschiede zu RME ist die Treiberpflege: da hast du was quasi für's Leben, während Focusrite garantiert den Treiber-Support für zukünftige OS irgendwann (oder auch eher als einem lieb ist) einstellt. ;)

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12

Sonntag, 1. Dezember 2019, 15:59

Presonus bietet da mit dem Studio 1842c auch was "abgespecktes" an.
Das sieht auch interessant aus, hat aber letztlich nur 4 Preamps mehr als das Focusrite... Die Zahl der Ausgänge ist für mich nicht so relevant... solange ich ein Paar Monitore und ggf. einen davon unabhängigen Headphonemix erstellen kann. Wie sieht es denn bei Presonus mit dem Treibersupport aus?
Also ich mag ja Focusrite auch sehr, aber einer der Hauptunterschiede zu RME ist die Treiberpflege: da hast du was quasi für's Leben, während Focusrite garantiert den Treiber-Support für zukünftige OS irgendwann (oder auch eher als einem lieb ist) einstellt. ;)
Ich habe mit RME bisher auch nur die besten Erfahrungen gemacht, ich hatte bisher eine Digi32 sowie eine Hammerfall HDSP 9652 und beide, vor allem aber die Hammerfall, haben perfekt funktioniert. Leider ist bei der Hammerfall der SPDIF Anschluss defekt, seit ich sie mal von einem Rechner in den anderen gesetzt hatte. Aber die Treiber sind immer 1a bei RME.
Das erste Interface von RME, das in Frage käme, wäre das Fireface UC, das liegt preislich aber deutlich höher. Gebraucht auch, was natürlich für das Teil spricht... Man kann nicht alles haben.

punkdrummer

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13

Dienstag, 3. Dezember 2019, 07:30

Weil du gerade von der Hammerfall HDSP 9652 sprachst: Die habe ich mir auch gerade bestellt (gebraucht echt spott billig). Welche Preamps hast du da dran (gehabt)? Und wie hast du einen Kopfhöreranschluss realisiert? Zurzeit ist der Plan das mit einem Behringer ADA8200 (ADAT Out) und von da einem Kopfhörerverstärker zu realisieren. Aber vielleicht hast du ja eine simplere/kompaktere Methode für mich? :)

Um auch noch kurz was zum Thema zu sagen: Hattest du das Audient iD44 auf dem Radar? Ein bisschen teurer, 4 Preamps, mehr Adat (2x IN/OUT), dafür keine zusätzlichen analogen Line-Eingänge, kein Midi und kein S/PDIF.
Da du mit dem X32 schon viele Eingänge realisieren kannst, sind die zusätzlichen Adat-Schnittstellen für dich wahrscheinlich nicht so relevant. Ich wollte das Audient hier nur nicht unerwähnt lassen, weil die Preamps ziemlich gut sein sollen.

VG, Josef

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14

Dienstag, 3. Dezember 2019, 09:40

Weil du gerade von der Hammerfall HDSP 9652 sprachst: Die habe ich mir auch gerade bestellt (gebraucht echt spott billig). Welche Preamps hast du da dran (gehabt)? Und wie hast du einen Kopfhöreranschluss realisiert? Zurzeit ist der Plan das mit einem Behringer ADA8200 (ADAT Out) und von da einem Kopfhörerverstärker zu realisieren. Aber vielleicht hast du ja eine simplere/kompaktere Methode für mich? :)
Ich hatte bereits vor dem Kauf der 9652 einen HD24XR und ein Tascam DM24 mit drei Adat-Schnittstellen. Mit der Karte konnte ich dann 24 Spüren in einem Rutsch vom HD24XR in den Rechner ziehen. Das habe ich aber eigentlich nie gemacht, weil man mit den HD24-Tools die Festplatten aus dem HD24XR direkt auslesen konnte. Also hatte ich das DM24 als Frontend bidirektional mit der Karte verbunden und konnte so 24 Spuren vom Rechner ins Pult spielen und dort mischen. Gleichzeitig könnte ich auch bis zu 24 Kanäle von. Pult in den Rechner übertragen. So habe ich bei Studioaufnahmen die Preamps des DM24 als Frontend genutzt.

Dein Plan mit dem ADA 8200 müsste klappen, Du kannst den gleichzeitig als 8fach-Preamp mit einem Lichtleiter an einen der drei Eingänge der 9652 anschließen und dann einen weiteren Lichtleiter von einem der drei Ausgänge der Karte zum Input am ADA 8200 legen. So hast Du jeweils 8 Ein-und Ausgänge frei konfigurierbar zu Verfügung. Mit der Software von RME kannst Du so sogar latenzfrei monitoren. Bereits ohne ein Audioprogramm kannst Du da frei Patchen oder auch Mischen.
An die 8 Ausgänge des ADA8200 kannst Du dann Headphone-Amps hängen.
Die Performance der HDSP 9652 ist phänomenal, Du kannst über die alle Kanäle gleichzeitig rein und raus jagen mit 0% Prozessorlast. Gleichzeitig stellt sie Dir noch ein vollwertiges Audiomessesystem mit Analyser, Peakmeter und allem was man so braucht ohne Prozessorlast zur Verfügung. Es gibt jede Menge Preamps mit ADAT Schnittstelle, die gewünschte Qualität kannst Du also mit dem Preis beliebig einstellen.
Um auch noch kurz was zum Thema zu sagen: Hattest du das Audient iD44 auf dem Radar? Ein bisschen teurer, 4 Preamps, mehr Adat (2x IN/OUT), dafür keine zusätzlichen analogen Line-Eingänge, kein Midi und kein S/PDIF
Hatte ich nicht auf dem Schirm, aber 4 Eingänge sind mir zu wenig, die habe ich schon mit dem H5 kompromisslos einfach. Es sollte so zwischen H5 (4) und X32 (32) liegen, min. 8 ohne ADAT Erweiterung.

punkdrummer

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15

Dienstag, 3. Dezember 2019, 14:53

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort! Das ADA8200 so einzubinden hatte ich auch vor. Für den Preis ein wirklich gutes Gerät.

Ich hatte nicht auf dem Schirm, dass das H5 schon 4 Inputs hat. Echt super.

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16

Dienstag, 3. Dezember 2019, 18:01

So, der Clarett 4 Pre USB ist hier und ich habe ein paar erste kleine Tests damit machen können.

Zu allererst habe ich 96 kHz / 24 Bit Flacs darüber abgespielt und war ziemlich geflashed von dem Klang der DA Wandler. Dann habe ich ein paar FLACS von normalen CDs abgespielt und fand den Klang immer noch sehr gut, wenn auch nicht mehr so umwerfend.

Dann habe ich in Mischungen von mir reingehört ( Aufnahme von Bigbands) und war vom Klang sehr angetan, unglaublich detailreich. Der eigentliche Spaß kam dann, umgeschaltet auf den bisherigen Abhörweg über den Monitor-Out des X32. Oh mein Gott, da liegen echt Welten dazwischen. Noch ein paarmal hin und her, bleibt dabei: die detailreiche Auflösung des Focusrite lösst das X32 aber sowas von alt aussehen...

Dann noch die Preamps angetestet, erst mit meiner Sprachstimme über ein C414 B-ULS in den Focusrite, dann das gleiche mit Air-Feature, dann über das X32. Der Vergleich der AIR Aufnahme hinkt, weil dabei die Hochmitten und Höhen fleißig angehoben werden, aber mit dem eher wenig spritzigen C414 und meiner Stimme klang es mit AIR Filter ziemlich gut.

Beim Vergleich Focusrite und X32 gewann ersterer, aber der Abstand war nicht so frappierend wie beim DA Vergleich. Der Focusrite klingt recht neutral, während die X32 Aufnahme leicht topfig klang. Ein weiterer Test mit einem Paar Kleinmembraner betätigte den Eindruck tendenziell, aber das Programmmaterial (ein Becken auf dem Finger gespielt) ließ den Unterschied nicht so deutlich hervortreten. Vielleicht waren meine Ohren auch platt vom Beckenspielen ohne Stöpsel...

Erster Eindruck also sehr gut, weitere Tests folgen, dann vielleicht auch mit Audiobeispielen hier.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Oliver_Stein« (3. Dezember 2019, 23:12)


Josh

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Dienstag, 3. Dezember 2019, 19:12

Moin
Wie sieht es denn bei Presonus mit dem Treibersupport aus?

Scheint sich zwar erledigt zu haben, will aber trotzdem Rückmeldung geben :)
Support ist klasse, bzw. ich hab' nix zu bemängeln.
Habe aktuell noch 2 Firestudios 26/26 die mindestens 10 Jahre auf dem Buckel haben und einen Digimax D8 (Preamp) über ADAT am laufen.
Win7 (32&64), Win10, alles kein Problem, auch nicht über Firewire dank vernünftiger Karte (TI-Chip) :thumbup:
Greez, Josh

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Rampen

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Dienstag, 3. Dezember 2019, 19:56

Auch wenn ich bzgl. der Unterschiede bei der 96/24 gegen 44.1/16 leichte Zweifel hege, freut es mich, dass Du glücklich mit dem Interface bist! Glückwunsch zur Neuanschaffung! :thumbup:
Nix da.

Drumm.er

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19

Dienstag, 3. Dezember 2019, 20:46

Erster Eindruck also sehr gut, weitere Tests folgen, dann vielleicht auch mit Audiobeispielen hier.

Freut mich... Deine Beschreibung, vor allem im Vergleich zum X32, deckt sich sehr mit meinen Erfahrungen.
Preis-/Leistung vom Clarett ist Defintiv super. :)
Hier geht's zu meiner Vorstellung mit schönem Birch Infinite, S-Classix, SQ2 und so :love: Drumm.er stellt sich mal vor :)

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20

Mittwoch, 4. Dezember 2019, 08:53

Scheint sich zwar erledigt zu haben, will aber trotzdem Rückmeldung geben
Danke, ist ja auch trotzdem interessant, darüber was zu hören!

Auch wenn ich bzgl. der Unterschiede bei der 96/24 gegen 44.1/16 leichte Zweifel hege,
Vielleicht/wahrscheinlich nicht unberechtigt. Vielleicht sind meine zwei HD Audio Alben einfach nur gut gemischt und gemastert. Ich hab die normalen CDs nicht zum Vergleich vorliegen und könnte jetzt nur selber runterreichten...
Freut mich... Deine Beschreibung, vor allem im Vergleich zum X32, deckt sich sehr mit meinen Erfahrungen.
Auf der einen Seite hatte ich natürlich gehofft, dass man einen Unterschied hört... aber das es so krass ist, hatte ich jetzt auch nicht erwartet.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Oliver_Stein« (4. Dezember 2019, 10:16)