20 Hz mit Doppelbass

  • Hallo,


    ich hab mir letztens was geniales gedacht. Also: Wenn es irgendwo einen Freak gibt, der bei 300 bpm 16tel auf Doppelbass spielen kann müssten das, wenn ich mich nicht verrechnet habe 20 Schläge pro Sekunde sein. Also 20 Hertz. Dann hätte man doch einen Ton, der aus den Bassschlägen resultiert. Also ein 20 Hz brummen, oder nicht? Ist wahrscheinlich nur so eine theoretische Geschichte. Aber das plagt mich schon länger und hier werde ich bestimmt eine Antwort finden! ;)


    Ausserdem denke ich bestimmt, dass es irgendwo einen Kerl gibt, der das kann!

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  • Hallo, Hertz heisst ja im Prinzip wie oft in der Sekunde. Also 20 Hz wären ja 20 Schläge pro Sekunde. Dann wär das Resonanzfell quasi die Membran, die 20 x die Sekunde schwingt! Ähm, oder??

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  • Diese Idee ist totaler Quatsch, weil keine Bassdrum dieser Welt nur 20 Hertz Frequenzen erzeugt.


    Und selbst wenn man diese 16tel @ 300 bpm durch einen 20 Hertz-Filter jagen würde, klänge das noch nicht wie ein 20 Hertz-Brummen im Sinne einer Sinusschwingung.



    Davon angesehen, was willst Du damit anfangen?

    pbu: Ja, bei mir wurde bereits in früher Kindheit ein sog. Sixpack-Bauch diagnostiziert.
    Aber ich habe gelernt, damit umzugehen und komme mir inzwischen gar nicht mehr so anders vor.
    Dazu beigetragen hat auch, dass ich mir über die Muskeln eine Fettschicht wachsen lassen habe.

    Einmal editiert, zuletzt von bathtubdiver ()

  • Interessanter Gedankengang!


    Nur leider sind so Tieffrequente Töne für unsereins wohl sehr schwer hörbar. Ich habe noch aus Schulbildung in Erinnerung, dass der Mensch ab 16 Hz was hören kann. Da wir alle aber mit dem Alter schlechter hören und unser aller Hobby auch nicht unbedingt gesund für die Ohren ist, wird das mit dem Hören eines 20 HZ Tones wohl nix.

  • Hallo, wie gesagt, ich will nix damit anfangen, sondern mich plagte die Frage in der Theorie. Und ich weiss nich ob das klappt. Deswegen wollte ich, dass sich Gleichgesinnte mal Gedanken machen!


    Und warum bist du so sicher, dass es nicht so klingen würde, ich meine es sind ja effektiv 20 Hz Schwingungen!

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  • Zitat

    Original von nd.m
    Interessanter Gedankengang!


    Nur leider sind so Tieffrequente Töne für unsereins wohl sehr schwer hörbar. Ich habe noch aus Schulbildung in Erinnerung, dass der Mensch ab 16 Hz was hören kann. Da wir alle aber mit dem Alter schlechter hören und unser aller Hobby auch nicht unbedingt gesund für die Ohren ist, wird das mit dem Hören eines 20 HZ Tones wohl nix.


    Ganz recht. Bei einem Kleinkind könnte das noch funktionieren. Das würde das Brummen wahrscheinlich noch hören, aber wir wohl nicht mehr....


    Zumal es auch auf die Wellenform ankommt... Bei 30 Hertz hast du bereits eine Wellenlänge von um die 11m. Für ein permanentes Brummen bräuchte man eine sinusförmige Welle. Dann kommt es denke ich auf die Stimmungt der Bassdrum an, denn ich denke, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass die Welle ecking wird.

  • Zitat

    Original von nd.m
    Nur leider sind so Tieffrequente Töne für unsereins wohl sehr schwer hörbar. Ich habe noch aus Schulbildung in Erinnerung, dass der Mensch ab 16 Hz was hören kann. Da wir alle aber mit dem Alter schlechter hören und unser aller Hobby auch nicht unbedingt gesund für die Ohren ist, wird das mit dem Hören eines 20 HZ Tones wohl nix.


    Die 20 Hz hört man schon ab 70-75 dB SPL (siehe Hörschwelle). Das mit dem schlechter Hören gilt erstmal nur für die obere Hörschwelle, diese ist physisch bedingt. Die untere gibt uns rein das Gehirn vor, das Ohr nimmt auch alle tiefen Frequenzen war (<20Hz), nur werden diese im Gehirn ausgeblendet.

    Ich hätte auch so gern ein Hobby...

  • Zitat

    Original von getodak
    Wenn es irgendwo einen Freak gibt, der bei 300 bpm 16tel auf Doppelbass spielen kann müssten das, wenn ich mich nicht verrechnet habe 20 Schläge pro Sekunde sein. Also 20 Hertz. Dann hätte man doch einen Ton, der aus den Bassschlägen resultiert. Also ein 20 Hz brummen, oder nicht?


    Das würde dann bedeuten, dass sich die Tonhöhe der Bassdrum bei unterschiedlichen Spielgeschwindigkeiten verändert, wenn man deiner Ausgangsüberlegung folgt!


    Es geht hier um zwei verschiedene Schwingungsereignisse, nämlich einmal den Anschlag und einmal die Tonhöhe.


    Eine höhere Ton-Frequenz ist für einen höheren Ton verantwortlich, unabhängig davon, wie die Anschlagsfrequenz aussieht. Oder bekommst du verschieden hohe Töne aus deiner Bassdrum, wenn du Viertel spielst und danach Sechzehntel?

  • Ich hab mir das mal son bisschen überlegt:


    Vornweg: Man muss also die Eigenfrequenz des BassdrumTons von der Schlagfrequenz unterscheiden.
    Geht es um die reine Schlagfrequenz müssten 20 Schläge pro minute = 20 Hz sein.
    Bei jedem Schlag hören wir einen Ton, dieser Ton den wir hören hat aber nicht zwingen die Frequenz von 20 Hz, sondern seine eigene. ICh glaube nämlich das würfeln hier ein paar Leute durcheinander.
    Das ganze müsste dann so aussehen:


    Schlagfrequenz 20 Hz + Eigenton des Schlags X Hz = "Dauerbrummen" des Eigentons mit X Hz


    Falls ich irgendwas grundlegendes übersehen oder vegessen hab, meldet euch ;)
    Warum das Dauerbrummen? ICh denke dass das Menschliche Gehör bei dieser Schlagfrequenz einfach keine Einzeltöne mehr unterscheiden kann.
    Wir schlagen mit einer Frequenz von 20 Hz, hören einen Ton mit einer Frequenz von X Hz. Noch Fragen? ;)


    Edit: Paiste war schneller ;)

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  • @ Paiste: Ja, im Prinzip bekomme ich eine doppelt so hohe Frequenz, wenn ich von achtel auf sechzehntel spiele, nur ist die natürlich nicht hörbar. Aber es stimmt ja, dann könnte man durch Geschwindigkeitsschwankungen diverse Tonhöhen erzeugen. Aber wie du sagst, es gibt ja auch noch den einzelnen "Schlag" der Bassdrum, der schwingt ja selber so in ca. 50 Hz sag ich mal.

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  • Naja, seine Ausgangsüberlegung vergisst glaube ich (wenn ich ihn richtig verstehe), daß ein einzelner Bassdrumsschlag keine einzelne Frequenz ist. In der Tontechnik bedeutet ein "Ton" eine einzelne Sinusschwingung (also z.B. eine 20 Hz-Schwingung). Ein Bassdrumsschlag ist dann ein "Klang", das heisst das Zusammenspiel meherer Frequenzbereiche.


    Deswegen meinte ich vorher, um diese Idee überhaupt umsetzen zu können. müsste man einen auf 20 Hz eingestelltes Bandpass- , bzw. Notchfilter benutzen, der nur den 20 Hz - Bereich durchlässt.



    Edith hat grade totalen Blödsinn gelesen: Deine Bassdrum schwingt nicht in 50 Hz oder in sonsteiner einzelnen Frequenz.


    Eine Trommel hat einen Grundton, ja. Aber klanglich findet so eine Bassdrum in einem breiten Frequenzspektrum statt. Das heisst es sind tieffrequente Anteile (was man gerne als "Bauch" bezeichnet) und auch höherfrequente ( z. B "Attackbereich" der siche gerne mal im 1000er Herz-Bereich bewegt.


    Und höhere rythmische Geschwindigeit bedeutet in keiner Weise höhere klangliche Frequenz. Egal wie schnell Du da reintrittst, das Ding wird immer gleich klingen. Wenn es anders klingt, dann nur weil Du nicht mehr gleichmässig trittst und sich somit die Anteile an "Attack- und Bauchbereich" ändern.

    pbu: Ja, bei mir wurde bereits in früher Kindheit ein sog. Sixpack-Bauch diagnostiziert.
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  • bathtubdiver: Ich glaub ich versteh dich. Also wäre das rein in der Theorie nicht möglich, da die Bassdrum kein Sinuston ist?? Also besteht der Bassdrumton bereits aus mehreren Frequenzgängen? Und warum funktioniert das dann nur bei Sinustönen? Wenn die Frequenz doch da ist, müsste es doch egal sein, wie sich jetzt der Einzelton zusammensetzt, oder?

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  • Das mit den Sinustönen kann ich nicht ganz nachvollziehn. Es geht ja um Frequenzen. Mein Monitor macht auch keine Sinustöne, die Bildaufbaurate oder Frequenz wird trotzdem in Hz angegeben.
    Das ganze ist, wie bereits schon erwähnt, kein Ton , oder Sinuston um das mal so zu nennen, wenn man mit einer Frequenz von 20 Hz schlägt, aber das menschliche Gehör würde es als brummen hören, da in dieser Frequenz keine einzeltöne mehr differenzierbar sind für uns.


    Ich denke das hat getodak auch damit gemeint. Wie bereits erwähnt, muss man hier ganz klar ton und schlagfrequenz unterscheiden, obwohl man beides in hz angeben kann.

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  • Getodak ging davon aus, daß seine Bassdrum in ausschliesslich 20 Hz schwingt. Darüber hinaus meinte er, daß bei genügend großer Geschwindigkeit, die einzelnen Schläge zu einem "Brummen" verschmelzen.


    Soweit wäre das theoretisch richtig. Aber eben nur wenn man die Frequenz isoliert betrachtet und das ist eben leider völlig realitätsentfernt, da sich bei einer handelsüblichen Bassdrum von 20 Hz und weniger bis sagen wir mal 6000 Hz alles mögliche abspielt.



    Und das mit dem Bildschirm: bei selbigem geht es glaube ich um die Frequenz mit der zwischen 1en und 0en hin- und herschaltet wird. Diese Schwingung wird dann eben auch in Hertz gemessen. Da bin ich mir jetzt aber überhaupt nicht sicher und Ihr dürft mich gerne steinigen wenn ich Quatsch erzähle.

    pbu: Ja, bei mir wurde bereits in früher Kindheit ein sog. Sixpack-Bauch diagnostiziert.
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  • bathtubdiver ich will dir jetzt nicht zu nahe treten. Aber ich hab mir das Topic nochmal durchgelesen und ich komme damit nicht auf den selben schluss wie du was er meint. Vllt liest du dir das auch nochmal durch.


    Edit: Okay, er sagt ein 20Hz brummen. Bitte um entschuldigung, aber irgendwie war ich da etwas beschränkt ;) Wenn man es so betrachtet hast du recht.


    Der entstehende ton hat sicherlich nicht die frequenz von 20Hz. Denn die 20Hz sind ja die schlagfrequenz. Naja ich habs weiter oben ja schon erklärt ;)

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    Einmal editiert, zuletzt von Humpf ()

  • Ich glaube eher es ist so, daß er mehrfach Äpfel, Birnen und Plaumen addiert.

    pbu: Ja, bei mir wurde bereits in früher Kindheit ein sog. Sixpack-Bauch diagnostiziert.
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