Schlagzeug aufnehmen (Equipment Fragen)

  • Ich bin aktuell mal wieder am basteln an unserer Live-DVD. Da gibts ne Menge Audiokram zu machen.


    Es kommt mal wieder drauf an, was da laufen soll. Nur 12 Spuren Drums? 24 Spuren komplette Band? 60 Spuren Projekt?


    Aktuell läuft auf meinem Notebook ein Projekt mit 52 Einzelspuren.
    Mein Notebook hat einen M740er Prozessor und ein Gig Ram. Die Spuren liegen auf einer externen Festplatte, was bei 52 Spuren schon ein wenig rumzickt aber noch halbwegs machbar ist über USB 2.0.


    Mit 512 MB Ram ging das alles deutlich schlechter. Ergo: 1 Gig RAM macht echt Sinn.


    Ob die Rechenleistung langt kommt eben viel auf genutzte Plugins an. Mit nem ordentlichen Reverb von TC, paar netten Compressoren ist der Prozessor schon gut am Knabbern.


    Dann kommt dazu die Frage, wieviel Platz du brauchst.
    52 Tracks mit insgesamt 3 Stunden Spielzeit belegen bei mir aktuell über 90 Gig.


    Sagen wir so:
    Wenn du den Rechner nur zum Recorden nimmst (mein Rechner hier ist mein normaler Arbeitsplatz-Notebook mit Office und allem Mist drauf), dementsprechend einrichtest dann sollte das eigentlich ganz gut gehen.


    Mehr RAM ist nicht zwingend nötig aber würde ich raten, ne größere Platte kostet nun auch nich die Welt, da würde ich nochmal mindestens ne 160er dazu nehmen.

  • Hallo Seven,


    also ich nehme damit nur Drums alleine ab. Daher reichen wohl gerade so 8 Spuren. Eine Band nehme ich also nicht auf.


    Scheint also, doch trotzdem den PC etwas tauglicher zu machen.


    Ach ja, was für ein Reverb meinst du? http://www.professional-equipm…info.php?products_id=1572
    oder http://www.idealo.de/preisverg…b-4000-tc-electronic.html?


    Jetzt habe ich noch ne Frage zum Mischpult: Also glaubt ihr, ich brauche sicherlich kein Mischpult, weil ich das ganze ja im PC dann per Software abmische? Oder lohnt es sich vielleicht doch mit Mischpult?

    Mit den freundlichsten Grüßen


    Euer Zagschleuger ;)

    2 Mal editiert, zuletzt von Zagschleuger ()

  • Also ich bin jetzt nicht so der Profi, kann dir nur sagen was ich die letzten Tage so durch lesen erfahren habe.


    Demnach brauchst du wenn du recorden willst nicht zwingend ein Mischpult, da reicht auch ein Firewire-Interface. Das Presonus Firepod soll da gute Dienste leisten.

  • Ok dankefür die Antwort.


    Wie sieht es eigentlich mit EQ und Compession generell aus? In welcher Software sind diese Funktionen brauchbar implementiert?

    Mit den freundlichsten Grüßen


    Euer Zagschleuger ;)

  • Hallo cheVille,


    ich hab mich ein wenig nach diesem Kjaerhus umgesehen, kannetes vorher noch nicht. hast du dieses Programm und kannst etwas darüber erzählen, ob es sich lohnt.

    Mit den freundlichsten Grüßen


    Euer Zagschleuger ;)

  • Ok danke dir!



    Noch ein paar Fragen:



    - Zur Festplatte: Meint ihr, eine externe USB Festplatte kann ich fürs Recording nehmen?
    - Wie sieht es aus mit Kabeln? Welche Kabel kännt ihr mir empfehlen? Schlechte Kabel bringen ja nichts. verwendungszweck für ein Interface und Beyerdynamic Mikros/Overheads.
    - Stative dürfen auch nicht fehlen? Welche sidn ausreichend und gut? Oder lieber gleich ganz gute nehmen?



    Danke für die Hilfe.

    Mit den freundlichsten Grüßen


    Euer Zagschleuger ;)

    2 Mal editiert, zuletzt von Zagschleuger ()

  • Zitat

    - Zur Festplatte: Meint ihr, eine externe USB Festplatte kann ich fürs Recording nehmen?


    Ja, mach ich auch so. Spätestens seit USB 2.0 kein Problem mehr, meiner Meinung nach.


    Zitat

    - Wie sieht es aus mit Kabeln? Welche Kabel kännt ihr mir empfehlen? Schlechte Kabel bringen ja nichts. verwendungszweck für ein Interface und Beyerdynamic Mikros/Overheads.


    Du hast recht, billige Kabel sind nichts dolles. Kabel mit Neutrik- Verbindern oder vergleichbarem halten bei richtigem Umgang ein Leben lang.


    Zitat

    - Stative dürfen auch nicht fehlen? Welche sidn ausreichend und gut? Oder lieber gleich ganz gute nehmen?


    Ich würde Stative von K&M oder was vergleichbares nehmen. Die billigen sind bei mir bis jetzt nach relativ kurzer Zeit richtung Tonne gewandert, da kaputt oder sonstige Krankheiten.


    Ich bin der Meinung, man sollte, wenn man schon kauft, was vernünftiges nehmen. Der Spruch "Wer billig kauft, kauft zweimal." ist hier ganz angebracht, finde ich.


    Grüße,
    Max

  • Zitat

    Original von Zagschleuger
    Na ich hab doch gesagt, dass es schon mehr als 8 Spuren sein sollten (damit ich auf der sicheren Seite bin)


    Wozu für Homerecording mehr als 8 spuren? Ich würde am meißten wert auf die mic´s legen. Da reichen 4 gute schon aus um einen amtlichen Demosound hinzukriegen. Was hast du denn für Overhead mic´s? Wenn du da 2 ordentliche hast zb:
    http://www.thomann.de/de/akg_c451b.htm
    oder
    http://www.thomann.de/de/rode_nt_5.htm
    kriegst du zusammen mit snare& bd mic schon einen ordentlichen sound hin.
    Den rest kannst du ja immer noch nachrüsten.
    sonst kann ich dir noch das PRESONUS FIREPOD ans herz legen, das gilt als treiberstabil und unschlagbar in preis leistung, von motu hab ich gehört das die oft probleme mit den treibern haben sollen


    Edith sagt noch das du nur gute mikrofonständer brauchst wenn du sie häufig ab und aufbaust und mit auf die bühne usw. nimmst

    Einmal editiert, zuletzt von Max237 ()

  • treiber- oder andere probleme hatte ich mit dem motu [828] noch nie.


    aber "billig" ist homerecording nunmal leider nicht.






    edith musste die klammern wegen smileybildung ändern.

    Einmal editiert, zuletzt von macmarkus ()


  • Hallo,


    äh Overheads hab ich doch schon und zwar die Beyerdynamic MC-930.


    Derzeit schwanek ich wie gesagt zwischen Presonus und Motu. Werd mir aber wahrscheinlich das Motu holen.


    Naja, was für Stative dann?

    Mit den freundlichsten Grüßen


    Euer Zagschleuger ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Zagschleuger ()

  • Ein großartiges Interface, ehrlich.
    Die Wandler sind sowohl AD als auch DA wirklich super, um bessere Qualität zu bekommen, musst du einiges mehr investieren. Die Pre´s sind brauchbar, aber nicht so berauschend. aber kommt drauf an, was du erwartest, mit dem teil, einem guten mic, ein bisschen erfahrung und einem guten instrument +spieler kann man professionelle aufnahmen realisieren.
    ich liebe mein FF800!!!
    Ansonsten sind schon ein paar gute Vorschläge bezüglich allen möglichen Dingen hier genannt worden.

    Gruß,
    Christoph

  • Hallo!
    Habe da auch noch ne Frage. Und zwar wegen externen Geräten Compressoren und Effektgeräten.
    Kann ich die beim Firepod anschließen oder sind die dann völlig überflüssig?
    Ich weiß das man eigentlich alles mit Software macht aber ich habe halt noch die Racks und es wäre schade, wenn ich die nicht mehr benutzen könnte.

  • das firepod hat zwar keine inserts, sicher besteht jedoch die möglichkeit vorhandenes outboard zu benutzen. zb. in dem man eine aufnahme abspielt und das zu verwendende gerät an einen ausgang hängt und dessen ausgang wiederum an eine neingang am firepod. es sollten da aber wirklich hochwertiges zum einsatz kommen bzw. man sollte dann schon recht genau wissen warum man sich das antut.

  • Hallo,


    zum Verwirren noch ein weiterer Vorschlag


    - RME Multiface (8 Kanal ADDA plus Kopfhörer)
    - SM Pro Audio EP84 (8-Kanal Mic-pre mit zwei Ausgängen pro Kanal)


    als Ausbaustufe ein weiterer EP84 mit ADAT 8-Kanal Interface oder EP84 plus zweites Multiface, sodaß man am Ende auf 16 Kanäle kommt. Jede weitere Qualitätssteigerung wird dann sehr teuer und ist im Heimbereich kaum sinnvoll.


    Das Monitoring haben wir bei Aufnahmen immer über Cubase gemacht und hatten nie Probleme mit Verzögerungen. Alternativ kann man natürlich auch über das RME in Hardware einen Monitormix machen.


    Die einzige Entscheidung beim Multiface ist PCI-E/Express Card- oder PCI/Cardbus-Interface.


    Gruß


    Frank



    Edit: Tippfehler korrigiert

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