Musicals

  • Also dann würde mich aber auch mal deine Motivation interessieren, warum du diesen einen Song ausgewählt hast.


    Allerdings sind die Böhsen Onkelz auch für mich ein einziger, großer Fauxpas. Deren peinlicher, degenerierter Mitgröhl-Rock (um damit nur von der Gegenwart zu reden) könnte einem fast die Schamesröte in's Gesicht treiben, so schlimm ist das.
    Und ich kenne keinen in meinem erweiterten Bekanntenkreis, der das anders sieht.


    Nichts für ungut.

  • Zitat

    Kann mir kaum vorstellen, das jemand Kunstausstellungen besucht, auf einen guten Jazzgig geht, Spaß an Literatur hat, die Zeit liest und dann in "Phantom der Oper" geht, das geht doch irgendwie nicht. Da treffen zwei Schulen aufeinander. Der deutsche Bildungsbürgerdünkel trifft auf Normalo Bildzeitungsleser. Das kann man scheiße und elitär finden, aber so ist es nun einmal. Zum Glück darf jeder für sich entscheiden, ob er lieber Bild oder SZ liest.


    kannst du dir echt nicht vorstellen? dann hast du mich noch nicht kennengelernt. man meint, man hört einen rüstigen akademiker-rentner aus einer burschenschaft sprechen. elitär ist nicht der richtige ausdruck - ich finde das schlichtweg intolerant. normalo=bild nichtnormalo=zeit-leser?


    in welcher kastengesellschaft leben wir (lebst du) denn?


    gruss luca

    sax drums und rock`n roll

  • ich finde diese ansicht allerdeings auch ziemlich schwarz-weiss.
    ich persönlich musste leider, auch wenn es nicht in das bild dfs oder mgs hinein passt :), festellen, dass auch in musicals gute musik gemacht werden kann (also, ich gehe hier nicht nur auf den gesang ein, da ich mich mit dem gesang nicht so gut auskenne wie etwa dd...). beispiel: hair.
    auf meiner aufnahme ist die musik derart tight und groovig gespielt, genauso wie es eine funk-jazz gruppe spielen könnte ;)
    ich glaube, soviel kann ich wirklich hören...;)

    schbassspieler

  • O.k. dann mache ich mir hier mal auch ein paar Feinde unter den Musicalfreunden. Wie MG und DF anhand ihrer Publikumscharakterisierungen schon festgestellt haben, Musical ist eine zutiefst klein/spießbürgerliche Veranstaltung. Etwas was nach dem Motto "Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass" ergo "belaste mich nicht mit zuviel Kultur oder Nachdenken" geschieht.
    Das liegt nicht nur am Publikum, sondern auch an der Darstellungsform und dem Inhalt von Musicals. Pauschal gesagt verortet sich das Musical zwischen der bürgerlichen Hoch/Leitkultur (MG z.B.: Oper) und der Unterschichtskultur (Bsp.: Porgy und Bess) bzw. Subkultur ( z.B. Hair). Auf fatale Weise versucht das Musical Inhalte seiner kleinbürgerlichen Zielgruppe zu vermitteln, in die es selber nicht involviert ist. Kurz gesagt, dem Musical als Kunstform an sich mangelt es an Authenzität und emotionalen Ausdruck. Dieses Defizit wird meist mit einer plakativen emotionalen Überzeichnung in der Musik, einer pompösen Inszenierung und einem moralischen Deckmäntelchen versucht zu übertünchen.
    Trotzdem bleibt es nach Abzug von obigen ein recht dürftiges und blutleeres Geschäft. Selbst anspruchsvollere Musicals leiden trotz alledem immer noch an diesem Geburtsfehler (zwar im geringeren Maße als der typische Musical-Mainstream-Schrott, aber dennoch ...), keine Verankerung oder emotionale Beteiligung an seinen Inhalten zu haben. Als Beispiel seien da Porgy und Bess oder die West Side Story genannt. Wobei hier wieder auffällt das beide Komponisten nicht orginäre Musicalkomponisten sind (Bernstein weniger als Gershwin).


    Musical ist immer Kopie oder Adaption, und dabei noch nicht mal besonders innovativ oder kulturell/emotionell beteiligt oder verankert.
    Warum sieht man sich den Glöckner von Notre Dame oder Les Miserables an und liest nicht einfach die Orginale von Victor Hugo?
    Bietet die Musik der lateinamerikanischen Einwanderer in Amerika in den Fünfzigern nicht genauso und viel authentischere Spannung als die Westside Story?
    Ist Hair nicht eigentlich eine Billigkopie der Hippie-Subkultur für Leute die meinen, dass sich Hippie mit Scott McKenzie und den Mamas & Papas erschöpft? Um Hippie zu erfahren wäre es wohl angemessener sich eine LSD-Pappe einzuverleiben und sich eine Grateful Dead Dröhnung zu verpassen. Wer es härter mag, kann ja Angel Dust schlucken und ein bischen Altamont spielen. Um sich kulturell sich an diese Zeiten anzunähern sind Allen Ginsberg, Ken Kesey oder Huxleys "Doors of Perception" garantiert bewusstseinserweiternder als Hair.
    Statt sich lächerliche, als Katzen verkleidete Gaukler anzugucken, ist wahrscheinlich schöner sich bei Vollmond auf einer Parkbank mit einer Flasche Rotwein dem Konzert von Großstadtkatern hinzugeben.


    Musical ist wie Fast Food, gefällig, vorgekaut und nachdem Genuss gibt es kein Sättigungsgefühl oder Kotzen. Das kommt bei dem Einem früher bei Anderen scheinbar nie. Der Geschmack bleibt trotzdem fad. Leute die Musicals lieben wünschen sich wahrscheinlich auch milden Djion-Senf.


    Um mit MGs Allegorie des Punksängers zu schliessen, ein Punkmusical fehlt ja noch. Ich sehe vor meinen geistigen Auge einen erbärmlich schlecht gekleideten Musicalbarden pirouttenhüpfend und "No Future!" gröhlend vor mir.
    Danke, Authentizität pur. Ich muss mich jetzt erstmal übergeben.

    "Diese Tapete ist scheußlich, einer von uns beiden muß jetzt gehen."

  • Na klar habe ich überrissen und schwarz-weiß gemalt. Weil mir das auch klar ist, habe ich im nächsten Satz geschrieben, dass man das nicht ganz so Ernst sehen sollte. Aber von der Tendenz ist da was dran. Darum geht es doch.


    Es geht ja nicht nur um Musicals. Die stehen hier ja nur für eine bestimmte Geisteshaltung. Wenn ich jemanden kennenlerne, der sich als Musicalfan outet, Boulevardzeitungen normal und Ballermann klasse findet, Hera Lind für Literatur hält und als besten Film der 90er Die Hard angibt, dazu noch nen Boygroupschnitt mit blonden Strähnchen hat und sich voll über den Fernsehpreis von Deutschland sucht den Superstar freut, dann kann das zwar trotzdem ein netter Kerl sein, aber ich kann mit 90%-tiger Sicherheit sagen, dass ich mit dem Kerl kaum eine Ebene haben werde.


    Wobei, Ausnahmen gibt es immer, aber tendenziel ist das so. Was ist daran schlimm? Das ist halt Realität. Das ist ein Mosaikstein unter vielen. Man gibt doch durch bestimmte Vorlieben und die Dinge, die einem Wichtig sind auch etwas von sich Preis. Ich habe auch Musical Fans in meinem Freundeskreis. Da halte ich mich bei dem Thema dann einfach zurück um nicht die Stimmung zu versauen. Klar, man muss sowas auch mal wegdrücken können, denen gefällt anderes an mir nicht.


    Bei deinen Ausführungen zur Qualität der Musiker vergisst Du übrigens, dass das alles, wenn auch meist gute, Covermucker sind. Das ist für mich persönlich auch nur zweite Wahl. Meine Lieblingsmusiker machen eigene Sachen. Auch das ist übrigens eine Grundsatzeintscheidung, die viel über einen Musiker aussagt.


    New Beat hat das ganz gut erklärt. Das sehe ich ähnlich. Ich will nicht einfach nur eine handwerklich gute BBand sehen, sondern eine Authentische, die mich berührt und die einen eigenen Style hat. Das alles finde ich im Musical nicht. Den eigenen Style hat höchstens der Komponist. Gershwin ist sicherlich ein toller Komponist. Ich höre aber lieber Gershwin von ner guten Bebop Kombo interpretiert, als vom Starlight Orchester, auch wenn da sehr gute Leute mitspielen, z.B. Andy Pilger an den Drums, der ist wirklich ein As. Aber auch den sehe ich mir lieber mit seiner Hobby Band an.

  • Zitat

    Es geht ja nicht nur um Musicals. Die stehen hier ja nur für eine bestimmte Geisteshaltung. Wenn ich jemanden kennenlerne, der sich als Musicalfan outet, Boulevardzeitungen normal und Ballermann klasse findet, Hera Lind für Literatur hält und als besten Film der 90er Die Hard angibt, dazu noch nen Boygroupschnitt mit blonden Strähnchen hat und sich voll über den Fernsehpreis von Deutschland sucht den Superstar freut, dann kann das zwar trotzdem ein netter Kerl sein, aber ich kann mit 90%-tiger Sicherheit sagen, dass ich mit dem Kerl kaum eine Ebene haben werde.


    dann möchte ich mich bei euch bedanken, dass ihr mich mit solch leuten vergleicht, anscheinend (bei MG weiß ich es) hast speziell du, DF, mich noch nicht kennen gelernt, oder gar nur gesehen. Ich verbitte mir, dass ihr mich beurteilt betreffs irgendwelcher Fakten, wo ihr noch nichtmal die Hintergründe betreffs meiner Person oder meines Umfeldes habt!

  • Sach mal Wampe, merkst du noch was?
    Du hast doch am Anfang nach der öffentlichen Meinung über Musicals gefragt, dementsprechend wurde geantwortet. Keiner hat gesagt, dasss du beschriebene Prototypen des Musicalgängers persönlich auf dich beziehen musst. DF hat ja selber eingeschränkt, dass es sich bei seiner Einschätzung um ein grobes Pauschalbild handelt, es geht hier nicht über bestimmte Personen sondern um eine bestimmte Richtung.
    Schöner wäre es wenn du dich jetzt mal mit uns über die Sache streiten könntest und ein flammendes Plädoyer fürs Musical halten würdest, anstatt dich persönlich angekackt zu fühlen.

    "Diese Tapete ist scheußlich, einer von uns beiden muß jetzt gehen."

  • Zitat

    Original von MG
    ! Heirate mich ! :-)


    Geht leider nicht mehr, kann mich aber übers Wochenende übers Scheidungsrecht schlau machen. ;)
    Aber wenn nur mit Gütertrennung, obwohl dein Slingerland hmmm ...

    "Diese Tapete ist scheußlich, einer von uns beiden muß jetzt gehen."

  • df,du solltest vielleicht mal jörn brackelsberg (seines zeichens als bassist jahrelang mit hair auf der strasse gewesen) ins gesicht sagen das er deiner meinung nach n 2tklassiger cover-mucker ist. künstlerischer anspruch etc. in allen ehren,aber es gibt leute die mit musik ihre miete verdienen und ihren kühlschrank füllen. ausserdem gibts auch menschen die einfach mal gerne für 2 stunden nett unterhalten werden wollen. somit haben musicals durchaus ihre berechtigung.






    stay tuned



    matz™

  • dass ich sowas erleben muss...
    Also
    Ich bin selbst kein Musicalfan (Jesus Christ Superstar und die Westsidestory fand ich zwar ganz nett, ich kann aber allgemein wenig mit Musicals anfangen). Jetzt wisst ihr wie ich zu Musicals stehe und jetzt zum eigentlichen Grund meines Posts.
    Ich frage mich wirklich was mit euch (MG, DF und vor allem newbeat) los ist.
    An dieser Stelle möchte ich hinzufügen, dass mich MG's Kritik nicht allzu sehr verärgert hat, da ich seinen Post wohl etwas anders interpretiert habe als die meisten hier. DF hat zudem selber zugegeben, dass sein Post ziemlich grob und übertrieben ist. Bleibt newbeat, der wohl ein richtiger Gott sein muss, da er in der Lage ist Personen anhand ihres Aussehens und ihrer Gewohnheiten in verschiedene Bevölkerungsschichten zu unterteilen, wobei er diesen Menschen je nach Schicht ein gewisses Maß an "Kultur" zuordnet. Ein richtiger Menschenkenner also...
    Trotz des, aus obgenannten Gründen, größeren Verständnisses für MGs und Grooves Posts, kann ich ihr Folgerungen, die "Musicalfans" betreffend nicht im geringsten nachvollziehen (DFs Folgerungen von den Bildlesern dagegen schon :D ).
    In diesem Fall ist die Verallgemeinerung aber nicht im geringsten gerechtfertigt, da die "Musicalanhängergemeinde" aus völlig verschiedenen Menschen besteht. Außerdem dürfte es für ein menschliches Wesen, für wie klug und intellektuell es sich auch halten mag, unmöglich sein andere Menschen (und dazu noch so viele) zu beurteilen, vor allem was ihre Kultur und ihr Intellekt betrifft.
    Vor allem der Vergleich mit dem Haarschnitt passt da absolut ins Bild. Das selbe erlebe ich jeden Tag. Ich trage, wie einige von euch wissen ziemlich breite Hosen (Skatermode wird das wohl umgangssprachlich genannt). Ihr könnt euch kaum vorstellen wie oft mich Leute versucht haben dazu zu überzeugen mich anders
    anzuziehen, da "Leute die sich so kleiden ungebildet, frech und dumm sind". Wer den Spruch "Kleider machen Leute" eingeführt hat, hatte wohl nicht unrecht. Das beweist aber meiner Meinung nach immense Ignoranz und Intolleranz von Seiten jener Menschen, welche von sich denken, dass sie in der Lage wären, daraus auf Bildung und Intellekt des Gegenübers schließen zu können. So etwas finde ich z.B. viel erbärmlicher als "Bildzeitungleser".
    Es steht euch auf jeden Fall frei mich euren Statistiken nach, auf einer sehr niedrigen intellektuellen Ebene einzustufen oder meinen Post aufgrund meines zarten Alters einfach zu ignorieren, vielleicht denkt ihr aber auch kurz darüber nach, ob es wirklich angebracht ist, nicht die musicals selbst, sondern jene Leute, welche sich gerne musicals ansehen zu kritisieren....


    MG
    apropos Oper: Als ich mir das letzte mal die Carmen in der Arena di Verona angesehen habe, war ich doch ziemlich erstaunt darüber, was die Horde amerikanischer und kanadischer Touristen, welche ständig lachten und störten wohl in der Arena verloren haben könnte. Entweder haben sie die Arena mit MCDonalds verwechselt oder aber haben sie sich nach der Oper vielleicht viel intelligenter gefühlt als sie es davor waren.....???

    per i tuoi larghi occhi, per i tuoi larghi occhi chiari...

  • Hiermit beantrage ich die schnöde Einordnung meiner Wenigkeit als "Mitglied" in "Gott" zu ändern. Danke Cata, endlich hat mich jemand erkannt.


    So zurück zum Ernst, bzw. dem völligen Entgleiten dieses Threads ins offtopic. Erst einmal muss ich dir leider die Illusion rauben, dass alle Menschen gleich sind. Menschen in Gesellschaften lassen sich problemlos in Klassen, Schichten, Gruppen oder Kasten einordnen. Ein Merkmal davon sind Geschmackspräferenzen.
    Jeder Mensch sendet durch Aussehen, Kleidung, Gestik und Habitus Signale aus, die die Umwelt, bewusst oder unbewusst, dazubringen ihn in bestimmte Schichten einzuordnen. Auch Du wirst beurteilt und urteiltst (Bildzeitung?), und meist liegt man da gar nicht so verkehrt. Als Wissenschaft wird das dann zur Soziologie.


    Musical als Kulturform lässt sich in so einem System der (unteren) Mittelklasse zuordnen. Das ist in erster Linie keine Wertung, sondern eine Feststellung. Etwas ehrenrühriges oder gar herabsetzendes kann ich darin nicht erkennen. Wenn du mein Posting noch einmal durchliest, fällt dir vielleicht auf, dass dies auch gar nicht mein Kritikpunkt am Musical ist.
    Mein Kritik richtet sich gegen die Künstlichkeit und die nicht vorhandene Authentizität des Musicals als Kunstform, dies ist der Grund warum ich mit Musicals nichts anfangen kann, nicht die Musicalbesucher und ihre Motive. Ich fände es höchstens prima wenn sich Musicalbesucher Gedanken über Beweggründe machen würden und vielleicht das Musical kritisch hinterfragen würden. Mehr nicht, daher meine kleine Polemik.


    Falls du dir ein bischen "Kultur" und "Bildung" über soziologische Schichtungsmodelle zulegen willst ;) empfehle ich dir folgendes Buch:


    Paul Fussell: Cashmere, Cocktail, Cadillac
    Ein Wegweiser durch das amerikanische Statussystem.
    ISBN 3-88243-526-7


    Ohne viel überflüssigen theoretischen Schnickschnack und nett zu lesen, macht auf jeden Fall Spass.

    "Diese Tapete ist scheußlich, einer von uns beiden muß jetzt gehen."

    Einmal editiert, zuletzt von newbeat ()

  • newbeat
    es gibt leute, die wollen nicht verstehen was andere Menschen meinen. Anstatt zu argumentieren, so unerfahren und eventuell auch ungebildet ihr gegenüber auch sein mag....
    Ich bin keine Leseratte....
    aber wenn ich etwas für meine "KULTUR" und "BILDUNG" tun will, dann stehen in meiner Liste einige hundert autoren vor Paul Fussels Cadillac Philosophien... Danke trotzdem....
    du hast ja versucht mir einen "Schichtsprung" zu erlauben. :D
    Und jetzt mal ernst: Es stimmt sehr wohl, dass nicht alle Menschen gleich sind, aber wer zum Geier gibt dir das Recht öffentlich und vor allem so generell über andere zu urteilen? Vor allem schließt du nur aus einer Gewohnheit....
    Ich könnte jetzt ganz einfach behaupten, dass alle Raucher total dumm sind und in dieser tollen "Klassengesellschaft" ganz unten stehen. Ich weiß jetzt nicht ob du rauchst oder nicht, aber ich hoffe du verstehst was ich meine....
    _____________________________________
    EDIT:
    apropos:
    wenn du schon alles in stufen einteilen kannst:
    Wo stehst du denn in deiner Einteilung? Musst ja ganz schön weit oben stehen, wenn du einfach so über andere urteilen kannst.... oder wie?
    Ich mach mir klarerweise auch meine Gedanken über andere Leute und ich urteile auch... keine Frage, aber ich würde nie, und ich meine NIE öffentlich über jemanden urteilen, und schon gar nicht so allgemein!

    per i tuoi larghi occhi, per i tuoi larghi occhi chiari...

    2 Mal editiert, zuletzt von catastrophy ()

  • Zitat

    Keiner hat gesagt, dasss du beschriebene Prototypen des Musicalgängers persönlich auf dich beziehen musst.


    Prototyp? Hallo langsam frage ich mich wo ich hier bin, ich glaube ihr habt sie hier nicht mehr alle! Langsam verliere ich hier den Glauben!


    Zitat

    EDIT:
    apropos:
    wenn du schon alles in stufen einteilen kannst:
    Wo stehst du denn in deiner Einteilung? Musst ja ganz schön weit oben stehen, wenn du einfach so über andere urteilen kannst.... oder wie?
    Ich mach mir klarerweise auch meine Gedanken über andere Leute und ich urteile auch... keine Frage, aber ich würde nie, und ich meine NIE öffentlich über jemanden urteilen, und schon gar nicht so allgemein!


    Cat, danke!
    Entweder habe ich mich falsch ausgedrückt oder ihr (wollt) nciht verstehen worum es mir um Euch Dreien (MG, DF, Newbeat) geht.


    Ich habe Niemals hier niemals eure eigene Meinung beterffs Musicals angefochten (weshalb ich auch nicht in betracht sah deshalb etwas zu posten), sondern Euer Verhalten gegenüber mir (ich will jetzt mal nur von mir sprechen) und mich hier in eine Schublade steckt nach gewissen Kreterien die ich wohl in Euren Augen nicht erfülle. Ich passe nicht in euer (wie ist jemand perfekt) Menschenbild anscheinend, also steckt mich doch einfach in die Gaskammer, stellt mich vor das Erschießungskommando oder richtet mich sonst wie hin, nur damit eure Idealwelt von meiner Person befreit ist.

  • EDIT:
    PN an wampe....ist gesünder als öffentlich zu posten...da würde ich wohl von einem der drei gefressen werden :D

    per i tuoi larghi occhi, per i tuoi larghi occhi chiari...

    Einmal editiert, zuletzt von catastrophy ()

  • Ist ok ... ich habe langsam keine lust mehr mich rechtfertigen zu müssen als Mensch. Wenn ich, um von euch akzeptiert zu werden, zu einem solchen Arschloch mutieren muss, dann pfeife ich drauf und bleibe gerne ein Mensch der 3. Klasse. Bevor ich mich auf euer, von mir aus intelektuellen und kulturellem Niveau, begebe, lebe ich lieber so wie ich bin und bin so glücklich wie ich bin.


    Gruß
    Wampe (Anführer der Menschen 3er Klasse)

    Einmal editiert, zuletzt von Wampe ()

  • matzdrums: Mit dem Kohle verdienen hast Du vollkommen recht. Da habe ich vollstes Verständnis für. Dadurch werden die Musicals zwar auch nicht geiler, aber die Position der Mucker wird verständlicher. Ich würde so einen festen Job als Mucker wahrscheinlich auch annehmen. Darum fände ich Musicals allerdings nicht besser.


    Wampe: Du übertreibst etwas. Keiner sagt, dass Du das von mir angerissenen Klischee voll erfüllst. Ich kenne bisher nur zwei Mosaiksteine zu deiner Person, nämlich dass Du Musicals magst und Böhse Onkelz. Mehr nicht, mein Bild ist daher noch nicht sehr vollständig. Um das Klischee zu erfüllen, müsste von Deiner Seite schon ein wenig mehr kommen. Wir sehen uns nachher mal an, ob da noch was zu retten ist. :D


    Es stimmt, dass Muscalfans keine heterogene Schicht sind. Genau, wie Fußballfans, GZSZ-Fans...

  • @ newbeat:


    also, ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich nicht verstehe, was du mit mangelnder
    "Künstlichkeit und die nicht vorhandene(r) Authentizität des Musicals als Kunstform"


    meinst. Vor allem, wenn man das mit Opern vergleicht, die du ja, soweit ich das richtig verstanden habe, als den anderen Pol siehst. Kannst du das mal etwas näher erklären, warum z.B. Opern mehr Authentizität haben oder weniger künstlich sind? Liegt das deiner Meinung nach an den Thematiken oder der Darstellungsform?


    danke
    dd

    Wo ein Wille ist, ist ein Gebüsch.

  • dreamdancer:
    Als Gegenpol hatte ich das mit der Oper nicht gemeint, eher als Beispiel von "Bildungsbürgerkultur"; Nebenbei bemerkt, ich mag Opern nicht. Da kann ich sogar klassischen Ballett mehr abgewinnen.
    Zum Unterschied zwischen Oper und Musical, meinem Gefühl nach ist bei der Oper die Handlung zweitrangig und hat funktionalen Charakter für die Musik. Beim Musical empfinde ich das umgekehrt, da wird die Musik meist um die Handlung herumgebaut, sehr funktional und durchschaubar in seinen Strukturen. Ein Punkt der für mich weiter zu der fehlenden Authenzität beiträgt.
    Das ist jetzt vielleicht ein bischen wirr und kurz ausgedrückt, aber mit knapp 40° Fieber fehlt mir gerade der richtige Esprit.


    Röchel, Hüstel, Schnupf,


    Tobias

    "Diese Tapete ist scheußlich, einer von uns beiden muß jetzt gehen."

  • Ich bin gestern aus Stuttgart (Die drei musketiere) wiedergekommen und wollte nach einer Rezension im DF suchen und bin hier auf diesen Thread gestoßen, den ich wieder hochbringen möchte.


    Was kennt ihr für Musicals, welche mögt ihr (falls überhaupt)!
    Los

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