Bedenken zu Kombi TAMA Rockstar DX/ Dixon Rims

  • Moin Mit-Drummer :)


    Seit längerer Zeit grübel ich darüber nach mein Uralt-Set mit Dixon Rims auszustatten. Genauer gesagt geht es bei mir um mein altes TAMA Rockstar DX-Set, welches ich vor vielen Jahren gebraucht gekauft habe. Seit ich dieses Set kenne stand es in einem Luftschutzbunker mit zweifelhafter Luftfeuchtigkeit (bei uns gab es derzeit nichts anderes zum Proben) und auch ich habe es noch das eine oder andere Jahr dort gespielt bis wir endlich mit dem nötigen Geld in einen vernünftigen Proberaum umziehen konnten. Durch diese Rahmenbedingungen sind die Schrauben in den Kesseln, welche die Stimmböcke und die Aufhängung im Holz halten, auch bei weitem nicht mehr neuwertig. Ich häng mal ein Bild an, auf dem man die Schrauben und Unterlegscheiben wenigstens etwas sehen kann ... das Bild ist allerdings schon etwas älter ... und ja, ich brauchte damals dringend neue Felle ;)


    Angedacht ist nun folgendes Rim in 12"/ 13" für meine beiden Hängetoms:
    http://www.thomann.de/de/dixon_rims_13_tomtom.htm


    Meine Bedenken sind nun die, dass ich mir mit dem Lösen der Schrauben der Kesselaufhängung mehr kaputt mache als dass ich durch die Rims gewinnen könnte. Kann mir eventuell der Kessel Schäden davon tragen? Ich mein, wenn das Rim einmal dran ist denke ich nicht, dass ich es irgendwann wieder abnehmen würde um das Tom wieder wie gewohnt direkt auf die Tomgabel zu setzen ...


    Wäre klasse, wenn Ihr mir Eure Einstellung und bestenfalls auch Erfahrungen zu dem Sachverhalt nennen könntet. Vielleicht habt Ihr ja auch einen Tipp wie man die Schrauben am besten löst ohne etwas zu beschädigen (Kriechfett, ... ?) ...


    'nen guten Start in die Woche und hoffentlich auf bald!


    Beste Grüße
    Chriss

  • Hallo,


    die Schrauben müssten eigentlich vermessingt sein, aber so deutlich ist das Foto nicht.


    Bei sachgemäßer Herangehensweise sehe ich keine Probleme hinsichtlich Beschädigungen, das Tomhalteböckchen wird doch nur ausgebaut und an das Suspensorium geschraubt, dann Spannreifen ab, Suspensorium dazwischen, Spannreifen drauf, stimmen, fertig. Wo Problem? (außer zitternde Hände, die mit Schraubendreher Kessel verkratzen und Teile auf Gratung fallen lassen ...)


    Allerdings: wozu der Aufwand? Braucht man diese Wackeldackel-Vorrichtungen wirklich?


    Grüße
    Jürgen

  • Hi, und danke für Eure Antworten.


    Zitat

    Meine Frage wäre nach dem Anschauen des angehängten Bilds: Sind die Schrauben verrostet?


    Sie sind auf jeden Fall irgendetwas in die Richtung ... sieht bei richtiger Betrachtung aus wie Schrauben, die man nach Jahren vom Meeresgrund geholt hat :-/ Genau das ist ja das Problem in meinen Augen. Ich hab Angst, dass die Schrauben irgendwie mit einem Teil des Gewindes eine Art Einheit gebildet haben, die beim Lösen der Schrauben evtl. Schäden verursachen ... zum Beispiel das Gewinde komplett beschädigen. Deshalb ja auch hier die Frage ob überhaupt wirklich was kaputt gehen kann :)


    Zitat

    Allerdings: wozu der Aufwand? Braucht man diese Wackeldackel-Vorrichtungen wirklich?


    Ich hab ein zusätzliches TAMA Superstar-Tom an meinem Set (in der Bucht ersteigert) und da ist ein Starcast-Hoop dran. Mir persönlich gefallen diese Teile, also dachte ich wäre es nett das ganze Set so zu haben (Floortom ausgenommen). Auch empfinde ich Toms in solch einer Aufhängung als leichter zu stimmen. Wenn ich eines der anderen Toms gestimmt habe und wieder auf die Gabel hänge hab ich zum Teil Unterschiede wie Tag und Nacht im Klang. Zumal diese Dixon Rims ja auch nicht die Welt kosten :)

  • Wenn du denn unbedingt solche Freischwinger haben mußt, dann gäbe es noch die Möglichkeit, die alten Halteböckchen einfach an den Kesseln zu belassen und die Rims mit neuen zu bestücken.
    Optisch nicht optimal, aber risikofrei.

    Le roi - c'est moi! :saint:

    Der Gesunde Meschenverstand liegt bei den Dinosauriern.

  • Hallo,


    ich habe so ein neues Superstar-Starenkästchen und ich hatte mal so einen original R.I.M.S.
    Aus der Erinnerung heraus hat letzterer deutlich mehr geschwungen, aber mit der Erinnerung ist das immer so eine Sache.
    Wenn's dem Geldbeutel nicht weh tut, warum nicht und verkaufen kann man das Zeug ja auch wieder.


    Wegen der Schrauben: da man das Innere nicht sieht, ist die Beantwortung der Frage im Bereich Hellseherei. Ich würde vorsichtig (mit Gefühl und nur mit Gefühl) versuchen und wenn es klappt, dann ist es gut und wenn nicht, dann würde ich es auch lassen und schlimmstenfalls eher den kompletten Trommelsatz tauschen/verkaufen.
    Wenn der Schraubenkopf sich beim Versuch unbrauchmar macht, kann man ihn zur Not dann auch aufbohren. Das Gewinde sitzt ja im Böckchen, das müsste dann abziehbar sein und der Schaden müsste sich auf den Kauf eines neuen Böckchens beschränken. Dabei ist man ja dann dank dem Freischwingding recht frei, weil da ja fast alles passt.


    Grüße
    Jürgen

  • Wenn du denn unbedingt solche Freischwinger haben mußt, dann gäbe es noch die Möglichkeit, die alten Halteböckchen einfach an den Kesseln zu belassen und die Rims mit neuen zu bestücken.


    Also quasi den Kessel drehen, so dass die alte Aufhängung entweder auf 9 und 3 Uhr stehen (von hinterm Set gesehen) oder ganz in Richtung Spieler schauen, richtig? Wäre auch eine Möglichkeit. Hab ehrlich gesagt noch nie nach solchen Halteböckchen einzeln geschaut ... gibt's sicher auch bei Thomann und Konsorten, oder?


    Aus der Erinnerung heraus hat letzterer deutlich mehr geschwungen, aber mit der Erinnerung ist das immer so eine Sache.
    Wenn's dem Geldbeutel nicht weh tut, warum nicht und verkaufen kann man das Zeug ja auch wieder.


    Ein 12"-Haltesystem von TAMA hab ich bei Thomann finden können (CLICK). 13" suche ich da erst einmal vergebens ... werde aber mal anrufen und nachfragen. Die beiden anderen Großen (Music Store/ Musikproduktiv) haben leider nichts dergleichen - oder ich war zu ungeduldig mit meiner Suche. Habt Ihr vielleicht 'nen schnellen Tipp wo ich noch danach schauen kann?


    Zitat

    Wegen der Schrauben: da man das Innere nicht sieht, ist die Beantwortung der Frage im Bereich Hellseherei.


    Kein Problem. Hab heute morgen halt kein besseres zur Hand gehabt. Vielleicht komm ich die Tage nochmal dazu im Proberaum vorbei zu schauen und ein besseres zu schießen.


    Zitat

    Das Gewinde sitzt ja im Böckchen, ...


    Also ist im Holzkessel selbst nichts dergleichen. Würde ich die Schraube ohne Probleme lösen können, würde sowieso nur ein glattes Loch im Kessel bleiben - ohne Anzeichen eines Gewinde. Hab ich das so richtig verstanden?


    Zitat

    ... das müsste dann abziehbar sein und der Schaden müsste sich auf den Kauf eines neuen Böckchens beschränken.


    Das wäre das kleinste Problem :)


    Danke und Gruß
    Chriss

  • Also ist im Holzkessel selbst nichts dergleichen. Würde ich die Schraube ohne Probleme lösen können, würde sowieso nur ein glattes Loch im Kessel bleiben - ohne Anzeichen eines Gewinde. Hab ich das so richtig verstanden?

    So ist es - es sei denn, man hat bei Tama damals irgendwas falsch gemacht...... ;)


    Dein Händler deines Vertrauens kann das Haltesystem übrigens auch in jeder Größe für dich bestellen - er muss es nicht zwangsläufig auf Lager, oder als gängigen Artikel in seiner EDV gelistet haben.

  • Das alte Böckchen dranlassen ist Quatsch - man macht ein RIM dran, damit der Kessel freier schwingen kann und bremst die Kesselschwingung dann mit dem Gewicht eines ganzen Böckchens - unlogisch.


    Imo bringen RIMS eine ganze Menge, wenn die Tomare in den Kessel ragen (z.B. alteSonor/Pearl Trommeln) - selbst bei meinem alten SONOR Phonic Plus (dicke Kessel, quadratische Maße) hörte ich einen deutlichen Unterschied nach der Umrüstung und wie du schriebst, waren die Trommeln leichter zu stimmen.
    Allerdings wird der Effekt bei deinem TAMA Drum nicht ganz sooo groß sein, da die TAMA Tomarme nicht in den Kessel ragen. Die TAMA Böckchen sind da schon relativ schwingungsneutral.


    Die Löcher von dem Böckchen solltest du einfach mit schwarzer Folie überkleben.


    Die Schrauben vor dem Lösen vllt mit etwas Caramba/WD40 Spray einsprühen - das hilft beim Lösen.

    Einmal editiert, zuletzt von Hammu ()

  • Das alte Böckchen dranlassen ist Quatsch


    Nein!
    Rims installiert man, weil man der Meinung ist, das Tom klänge frei mit der Hand gehalten besser, als an der Tomaufhängung.
    Hält man das Tom aber frei in der Hand, so ist die Tomaufhängung immer noch am Kessel.
    Mein Vorschlag ist eine sehr unelegante Lösung, zugegeben, aber kein Quatsch!


    gibt's sicher auch bei Thomann und Konsorten, oder?


    Vielleicht schaust du auch mal bei ST-drums.

    Le roi - c'est moi! :saint:

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  • Buddyroach hat wirklich nicht unrecht.


    Sollten die Schauben sich garnicht lösen lassen könnte man das so machen.


    Ich persönlich würde aber bei einem Rockstar DX ! an Rims nicht viele Gedanken ver(sch)wenden geschweige denn an korrodierte Schrauben auf der Tom-Innenseite.


    Irgendwann ein neues Drumset kaufen (die Kohle für Rims schonmal als erste Spareinlage anlegen) und mit dem DX dann als Zweitkit ! Spaß haben.


    Im Zweifel vielleicht noch mal überlegen "was" Du Dir von Rims erhoffst...


  • Nein!
    Rims installiert man, weil man der Meinung ist, das Tom klänge frei mit der Hand gehalten besser, als an der Tomaufhängung.
    Hält man das Tom aber frei in der Hand, so ist die Tomaufhängung immer noch am Kessel.
    Mein Vorschlag ist eine sehr unelegante Lösung, zugegeben, aber kein Quatsch!


    .....


    Na gut, vllt wirklich nicht Quatsch - aber das Tom wird trotzdem physikalisch freier/gleichmäßiger schwingen, wenn das Böckchen ab ist - ob man das dann hört, ist wieder eine andere Geschichte.


    Und DS1 hat auch ein bißchen Recht - denn ob sich der Aufwand für das Rockstar lohnt, ist echt die Frage.
    Ein Basix Custom :D mit Freischwingern und aus Birke bekommt man immer noch für knapp 600€ komplett (auch wenns nicht mehr hergestellt wird) - einfach mal im Internet suchen.
    Oder günstig gebraucht (z.B. hier: Biete Schlagzeug Magnum Birch zu Verkaufen Komplett mit Becken und Hardware! Das Magnum Set ist quasi baugleich mit Basix Custom).

    5 Mal editiert, zuletzt von Hammu ()

  • Hammu, du hattest natürlich auch nicht unrecht mit deinem Einwand. Wenn den Kessel schon frei schwingen lassen will, ist es nur konsequent, ihn von unnötiger Masse zu befreien. Ich meinte meinen Vorschlag ja auch mehr als risikofreie Lösung für "unbedingt-Rims-haben-müssen", die zudem noch problemlos zurückbaubar ist.


    Ansonsten bin ich ganz bei Gerald: Ich würde in diese Kiste (außer vielleicht neue Felle) kein Geld mehr investieren.


    Noch einen Vorschlag für den TS: Den "Choke-Effekt", also die Verkürzung des Klangs durch die Aufhängung des Toms, nachdem es "frei" gestimmt wurde, kannst du bis zu einem gewissen Grad umgehen, indem du versuchst das Tom aufgehangen zu stimmen.

    Le roi - c'est moi! :saint:

    Der Gesunde Meschenverstand liegt bei den Dinosauriern.

  • Noch einen Vorschlag für den TS: Den "Choke-Effekt", also die Verkürzung des Klangs durch die Aufhängung des Toms, nachdem es "frei" gestimmt wurde, kannst du bis zu einem gewissen Grad umgehen, indem du versuchst das Tom aufgehangen zu stimmen.


    Dazu bin ich auch über gegangen ... aber liest man nicht sonst immer, dass das eine Unart wäre und das Toms niemals im Set gestimmt werden sollten?


    Warum mir hier von einem TAMA-Set ausgerechnet zu einem Basix-Set geraten wird versteh ich auch nicht so ganz - ist aber auch nicht wirklich wichtig. Ein neues Set werde ich mit Sicherheit irgendwann mal kaufen. Derzeit teile ich mir mein Set aber aus organisatorischen Gründen mit zwei weiteren Drummern und da sehe ich das einfach nicht ein ein neues Set hinzustellen ... zumal mein Set ja so weit keinerlei Wünsche für mich offen lässt. Hätte halt nur gern diese Freischwingsysteme nachgerüstet :)


    Sollte ich eines schönen Tages einen eigenen Raum zur Verfügung haben (privater Natur) sieht das anders aus, aber so wird das Set gespielt bis es auseinander fällt ^^ Für ein Zweitset habe ich leider erst recht keinen Platz.


  • Dazu bin ich auch über gegangen ... aber liest man nicht sonst immer, dass das eine Unart wäre und das Toms niemals im Set gestimmt werden sollten?


    Warum mir hier von einem TAMA-Set ausgerechnet zu einem Basix-Set geraten wird versteh ich auch nicht so ganz - ist aber auch nicht wirklich wichtig.


    Das höre/lese ich wirklich zum ersten Mal, dass man Toms nicht am Set stimmen sollte.
    Je nach Raumbeschaffenheit (Größe, drinnen, draussen) stimme ich oft die Trommeln ein klein wenig nach, damit sie besser klingen.
    Ausserhalb des Proberaums klingen die Toms nämlich oft ganz anders - die Proberaumakustik (zumindestens von unserem) schluckt schon eine ganze Menge "falscher" Frequenzen.
    Und wenn du Toms mit reinragendem Tomarm hättest(eben alte SONORS und PEARL, bliebe dir garnichts anderes übrig, als sie am Set hängend zu stimmen - der Unterschied zum Klang, frei in der Hand gehalten, wäre einfach zu groß.
    Aber du hast ja am Rockstar die kleinen Halteböckchen, die nur mit zwei Schrauben am Kessel befestigt sind - die beeinflussen die Tomstimmung eigentlich nur recht gering.


    Und das Basix war wirklich nur als preiswerte Idee gedacht, falls du dir ein neues Set ( technisch und holzmäßig auf neuestem Stand) hättest kaufen wollen, es ist vom Preis/Leistungsverhältnis imo einfach ungeschlagen.
    Und ich weiß natürlich nicht, wie alt dein Rockstar ist, aber der Markenname TAMA ist nicht immer zu allen Zeiten automatisch gleichzusetzen mit Super-Qualität - gerade die alten Rockstars fand ich persönlich (holzmäßig: Phillipine Mahagoni/Linde(Basswood)-Mix) schlechter als das Basix Custom (Birke) - aber das ist reine Geschmackssache.
    Wenns für dich O.K. ist, umso besser, da sparst du echtes Geld.
    Und wenn du dir das Set sowieso mit anderen Drummern teilst, würde ich an deiner Stelle auch nichts da hinein investieren, geschweige denn, sogar ein neues Set dort hinzustellen.

    3 Mal editiert, zuletzt von Hammu ()

  • Guten Morgen :D


    Das höre/lese ich wirklich zum ersten Mal, dass man Toms nicht am Set stimmen sollte.


    Ich könnte Euch ehrlich gesagt auch gar nicht zu 100% sagen wo ich es her habe ... ob ich es nun hier im Forum mehrfach aufgeschnappt habe, aus der DTB oder vielleicht auch aus Nils Schröder's Buch "Drum Tuning" ... ich müsste lügen wenn ich mich auf eine Quelle festlegen würde :) Aber wenn dem anscheinend doch nicht so ist, ist es ja nur umso besser ;)


    Zitat

    Aber du hast ja am Rockstar die kleinen Halteböckchen, die nur mit zwei Schrauben am Kessel befestigt sind - die beeinflussen die Tomstimmung eigentlich nur recht gering.


    Hmmm ... danke für die Aussage. Schade, dass ich nicht irgendwo so eine Aufhängung testweise leihen kann ^^ Nach dem Unterschied zwischen meinem 10"-Tom mit StarCast und den beiden ohne hätte ich mir da schon eine wirkliche Verbesserung drunter vorgestellt. Ich kenne aber beide auch nicht mit dem jeweilig gegenteiligen Haltesystem ...


    Zitat

    Und ich weiß natürlich nicht, wie alt dein Rockstar ist, ...


    Ich leider auch nicht. Habe es etwa 2001 gebraucht übernommen. Dass es sich überhaupt um ein Rockstar-Set aus der DX-Reihe handelt habe ich über alte Produktabbildungen aus dem Internet abgeleitet.


    Zitat

    aber der Markenname TAMA ist nicht immer zu allen Zeiten automatisch gleichzusetzen mit Super-Qualität


    ... und selbst wenn es sich bei meinem Set ursprünglich um solch eine Super-Qualität gehandelt hat (rein hypothetisch), so haben ihm die vielen Jahre im Klima des Luftschutzbunkers sicher diesen Rang unlängst abgelaufen ;)


    Zitat

    Wenns für dich O.K. ist, umso besser, da sparst du echtes Geld.


    Ja, ist es :) Ein Grund für mich die Freischwingaufhängungen zu wählen wäre das leichtere Stimmen der Toms gewesen. Seit Jahr und Tag bin ich der einzige dort, der mal den Stimmschlüssel schwingt und da wär das ein echter Vorteil um dem Klang vom Stimmen in der freien Hand näher zu kommen ;)


    Zitat

    Und wenn du dir das Set sowieso mit anderen Drummern teilst, würde ich an deiner Stelle auch nichts da hinein investieren, geschweige denn, sogar ein neues Set dort hinzustellen.


    Einfach nur rein interessehalber, aber warum bringen Euch diese Rahmenumstände zu der Aussage nichts mehr ins Set zu investieren? Gerade deswegen würde ich ja für den Stimm-Vorteil diese Investition tätigen wollen :)

  • Hallo,


    wenn es nur um die leichtere Stimmbarkeit geht, würde ich die Investition lassen und in der Tat in Stöcke oder Felle investieren, die braucht man immer mal wieder.
    Wenn man nicht so viel Müll drumherum hängen hat, kann man die zwei Toms ja tatsächlich dort stimmen, wo sie hängen, wenn man jung ist, ist der Körper ja auch noch beweglicher.


    Grüße
    Jürgen

  • ....



    Einfach nur rein interessehalber, aber warum bringen Euch diese Rahmenumstände zu der Aussage nichts mehr ins Set zu investieren? Gerade deswegen würde ich ja für den Stimm-Vorteil diese Investition tätigen wollen :)


    Ganz einfach:
    Den Anderen ist der Klang ja scheinbar egal (sonst hätte dich vllt schon mal Einer wegen eines möglichen Umbaus angesprochen ), also warum solltest du die Kosten dafür alleine tragen (immerhin so um die 60-70€)?
    Es sei denn, der jetzige Klang nervt dich gewaltig und du willst nett zu den Anderen sein.


    Ich habe auch ein Set, dass ich Anderen zur Verfügung stelle, da investiere ich aber nicht allzuviel hinein.
    Meine guten Becken nehme ich auch immer schön ab und hänge "olle" Becken dran (naja, zwar hochwertige Paiste-Becken (Alpha/2000er/3000er), aber mit kleinen Macken - wer mehr will, solls dann einfach selbst mitbringen).


    Wenn sich das Set öfter verstimmt, liegt das wahrscheinlich auch an dem heftigen Drumspiel der anderen Drummer und/oder an der, zu lockeren, Verschraubung der Stimmschrauben an deinen Trommelspannreifen (vllt mal Nylonscheiben unter die Schrauben montieren, das hilft schon einiges gegen das Verstimmen und ist ein recht preiswertes Vergnügen (im Baumarkt oder bei Conrad zu bekommen http://www1.de.shopping.com/xP…en-Din-125-M6-10Er-Conrad oder noch billiger bei S-Drums: http://www.s-drums.de/beilagscheiben-p-93.html).
    Aber das ändert sich auch mit RIMS nicht.

    3 Mal editiert, zuletzt von Hammu ()

  • ... immerhin so um die 60-70€?


    Bei den original TAMA-Rims und den Preisen von Thomann sogar knapp 100,00 EUR.


    Zitat

    Es sei denn, der jetzige Klang nervt dich gewaltig und du willst nett zu den Anderen sein.


    Nein, "gewaltig" wäre übertrieben :) ... aber man strebt halt immer nach mehr ^^


    Zitat

    Ich habe auch ein Set, dass ich Anderen zur Verfügung stelle, da investiere ich aber nicht allzuviel hinein.
    Meine guten Becken nehme ich auch immer schön ab und hänge "olle" Becken dran (naja, zwar hochwertige Paiste-Becken (Alpha/2000er/3000er), aber mit kleinen Macken - wer mehr will, solls dann einfach selbst mitbringen).


    In unserem Fall steht wirklich nur das Grundset für alle drei zur Verfügung (BD + 12", 13", 16" Toms). Von DoFuMa, HiHat, über Snare bis hin zu Beckenständern und jeglichen Stativen (und natürlich den zugehörigen Becken!) nutzt jeder schön seinen eigenen Kram. Selbst der Hocker ist individuell ... alles andere würde ich auch nicht mitmachen. Da würde ich dann tatsächlich eher zum Zweitset tendieren ...


    Zitat

    Wenn sich das Set öfter verstimmt, liegt das wahrscheinlich auch an dem heftigen Drumspiel der anderen Drummer ...


    Ich bin zwar auch nicht gerade zimperlich, aber da neben mir zwei Death Metal-Drummer auf dem Set knüppeln hast Du sicher recht damit.


    Zitat

    vllt mal Nylonscheiben unter die Schrauben montieren, das hilft schon einiges gegen das Verstimmen und ist ein recht preiswertes Vergnügen.


    Das werd ich mit Sicherheit mal testen. Danke!


    Zitat

    Aber das ändert sich auch mit RIMS nicht.


    Schade. Dann unterlag ich da vielleicht einfach einem Irrglauben :) Wie gesagt, ich bin sehr angetan von meinem "neuen" 10 Zoll Superstar TomTom mit eben diesem StarCast-Hoop und der Freischwingaufhängung :)

  • Zunächst mal: Ich hab selber RIMS, weil ich den Gedanken der freieren Schwingung sehr sympathisch finde, und weil meine Trommeln damals sowieso mit diesem System ausgeliefert wurden. Aber: Als ich vor vielen Jahren im Store arbeitete, haben wir das dort mal getestet. Ich meine, es wäre ein Recording Custom 12er Tom gewesen, aber ich bin mir nicht sicher. Das war jedenfalls noch eins von den alten, wo der Tom-Arm in den Kessel ragte. Die RIMS brachten keinen hörbaren Unterschied; vielleicht auch, weil wir die Rosette am Kessel gelassen haben. Dagegen spräche die Tatsache, dass es tatsächlich einen kleinen Unterschied machte, wenn man das Tom mit zwei Fingern am Spannreifen festhielt.


    Das war aber sehr unwissenschaftlich. Weder doppelblind noch Vergleich mit vielen anderen Kesseln.


    Heute finde ich das alles nicht mehr so entscheidend. Es gibt bestimmt Faktoren wie Felle, Stimmung, Standort im Raum, die den Klang mehr beeinflussen. Das Einzige, was mich hinsichtlich Freischwingung noch reizen würde, wäre das Sleishman-Free-Floating-System. Aber das ist schon wieder eine ganz eigene Baustelle...


    Edith meint im ersten Satz natürlich "Schwingung" und nicht "Stimmung". Letztere ist ja immer frei, genauso wie die Gedanken...


    .

    Einmal editiert, zuletzt von crudpats ()

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