ain't no sunshine

  • Ich finde die Version sehr gut, der Gesang ist sehr nah am Original. Der Rest ist kreativ umgesetzt.


    Aber:


    die Produktion macht dir meiner Ansicht nach alle guten Kritiken zunichte. Das Klavier ist viel zu dick das Schlagzeug dagegen zu dünn, der Gesang zu dünn und alles zusammen sehr sehr unausgewogen. Wenn man nicht bewußt daran vorbeihört findet man es schrecklich.


    Ansonsten gute ideen, aber das muss mal jemand ordentlich mischen, Instrument in 5 verschiedenen Räumen klingen einfach nicht gut zusammen.


    vielleicht findest du ja jemanden der es nochmal mischt und das auch kann.

  • Mir gefällts gut!
    Wie man den Gesang dissonant und unpassend finden kann, ist mir schleierhaft, ber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.
    Was mir nicht wirklich liegt, ist der Part ab 3:05. Das dröhnt irgendwie fies in meinen Ohren und klingt fast geclippt, einfach unangenehm.

  • Wie man den Gesang dissonant und unpassend finden kann, ist mir schleierhaft, ber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.


    Das Spiel mit Dissonanzen ist aber doch bewusst gewählt, zur Erzeugung bzw. Ermöglichung einer bestimmten Atmosphäre, Stimmung oder Provokation oder wie auch immer.
    Das ist keine Frage von Finden oder Geschmack, das ist hier nun mal so gemacht worden. Geschmacksfrage ist, ob man es gut findet oder nicht.

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    Gesendet von meinen Babyphone mit Papatalk

  • Für mich (ich gebe zu ich bin musikalisch nicht in Tonlagen usw ausgebildet, daher beschreibe ich nur wie es auf mich wirkt) klingt das allerdings nicht, bzw nur stellenweise kurz dissonant (z.B. beim 3:XX part). Tonal passt das meiner Meinung nach. Das dissonant hab ich da wirklich unpassend gewählt. Weil, du hast Recht, man etwas nicht dissonant finden kann.

  • Das Spiel mit Dissonanzen ist aber doch bewusst gewählt, zur Erzeugung bzw. Ermöglichung einer bestimmten Atmosphäre, Stimmung oder Provokation oder wie auch immer.


    Mich hat es geschüttelt bei den Dissonanzen und das blieb übers ganze Lied hinweg so. Nichts für meinen Geschmack.
    Außerdem war ich auf etwas sehr schönes eingestellt, da das Orginal... :love:
    Aber wenigstens einfallsreich. ;)

    [url='http://www.drummerforum.de/forum/thread.php?postid=382638#post382638']Mein Saturn

  • Oha, dass mancher durch Reharmonisierung (und für meinen Geschmack nicht mal übertrieben fiese) so schnell abgeschreckt wird...


    Ich find das ganze sehr cool. Kurz davor hab ich grad noch Brad Mehldau laufen gehabt, da war der Übergang zu diesem Song auf jeden Fall geschmeidig. Und Portishead wurde ja auch schon genannt. Ist der Bandname angelehnt an "Roads"?
    Mit dem Schluss hab ich allerdings auch ein bisschen meine Probleme. Das klingt fast ein bisschen zu "konventionell dramatisch", ein bisschen zu viel Höhepunkt für so einen zerbrechlichen Song.

  • Mir gefällts.
    Dissonanzen als Stilmittel hat auch D. Bowie gern verwendet. Von seinem "Dead man walking" habe ich vier verschiedenene Versionen von ihm auf einer CD, wo er das im Refrain bewusst eingesetzt hat.


    Alles eine Frage der (Hör)-Gewohnheit.


    Wer nur Erdbeeren mit Schlagsahne kennt, hat mit grünem Pfeffer statt Sahne auch so seine Schwierigkeiten... 8)


    .

    Schöne Grüße - Rainer K. aus B. an der W.

  • Ich finde es wirklich super gemacht. Die von einigen genannte Disharmonie kann ich nicht nachvollziehen. Da sieht man mal wie unterschiedlich die musikalische Wahrnehmung funktioniert. Einziges Manko: mir ist gegen Mitte langweilig geworden.

    pbu: Ja, bei mir wurde bereits in früher Kindheit ein sog. Sixpack-Bauch diagnostiziert.
    Aber ich habe gelernt, damit umzugehen und komme mir inzwischen gar nicht mehr so anders vor.
    Dazu beigetragen hat auch, dass ich mir über die Muskeln eine Fettschicht wachsen lassen habe.

  • Ich hab's mir heute noch mal angehört und es gefällt mir deutlich besser als beim ersten Durchgang, wahrscheinlich, weil ich von der Vermutung Abstand genommen habe, es würde ein originalgetreues Cover und keine Neuinterpretation sein. Die Stimmung erinnert mich sehr an Steven Wilsons Soloalbum – ob ihr das als Kompliment auffassen wollt oder nicht, liegt in euerm Ermessen, von meiner Seite aus ist es ein durchaus großes Lob. Ich muss aber auch sagen, dass das Cover für mich nicht ans Original heranreicht; der gewisse wohlige Rückenschauer (:D) ist nicht eingetreten. Aber wer weiß, wie die Welt aussieht, wenn ich mir das morgen noch einmal anhöre. :)

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