Vater Tropfenform bricht

  • Hallo,


    ich habe mir Testweise mal Vater 7a manhatten und 5a los angeles gekauft. Und die 5A fand ich super. Nur bei beiden sind mir Stückchen vom Tropfenförmigen Kopf abgebrochen. Die Dinger sind jetzt total unbrauchbar, weil das Schwungverhalten komisch ist :(.


    Stell ich mich dabei an, ist das ein Vater Problem und ist das ganze ein Problem der Tropfenform?

  • 1. waren das deine ersten Sticks mit Tropfenform?
    1.a wenn nein, wie war die Erfahrung vorher mit anderen Marken?
    1.b wenn ja, gehts weiter


    2. ob das ein Problem von reinen Tropfenform ist, mag ich erfahrungsgemäß nicht behaupten. Ich habe eigentlich bis auf paar Ausnahmen zu 90% immer Tropfenformen an den Sticks (VicFirth, Vater, Agner ecc... meistens 5b). Klar bricht da auch mal was raus, aber daß das in der Regel der Schwachpunkt bei den Sticks ist, mag ich nicht behaupten. Da schaut in der Regel das Mittelteil schon extrem gefranzter aus insofern es ein Hickorystick ist.
    Bei weichen Ahornsticks würde ich mal sagen ist der Kopf ein Schwachpunkt. Dürfte sich aber nicht nur auf Tropfenform beschränken.


    3. Ob du dich so anstellst? Boh, kommt auf jeden persönlich selber an. Ich sage mal, ich kann es nachvollziehen, daß es ärgerlich ist, wenn was aus dem Kopf bricht. Sowohol optisch und weil die Dinger der großen Marken im allgemeinen auch nicht so billig sind. Aber ich bin mittlerweile so dermaßen mit Sticks eingedeckt, daß mir das persönlich nicht mehr auffällt. Deshalb kann ich nur bedingt nachvollziehen, daß wenn ein kleines Teil ausm Kopf bricht das ganze Schwingverhalten dahin sein soll. Ich habe vielleicht ganz geringen Unterschied beim Schwingverhalten bei einem Wirbel oder ich erkenne, daß wenn ich mit dem halben Kopf aufs Ride schlage, daß der Ton minimal anders ist. Aber daß das ganze Schwinverhalten dahin sein soll, kann ich nicht nachvollziehen.


    4. Mindert nicht dein Problem aber alternativ vielleicht Sticks mit Plastikköpfen probieren? Ist nicht jedermanns Sache und vielleicht fliegt nun statt Teile des Kopfes der ganze Plastiktip. Ist mir zwar noch nie passiert aber habe schon mal davon gehört.


    5. Mit der Zeit habe ich mich einfach damit abgefunden, daß Sticks nicht Gebrauchs- sondern Verbrauchsgegenstände sind. Bei den Proben haue ich schon mal mit ausrangierten Sticks rum oder bin bissel vorsichtiger. Aber beim Konzert muß es knallen, da gibt es keine Rücksicht auf Verluste. Aber durchgeknallt habe ich während einem Konzert auch höchstens mal 1 Paar pro Saison.

    Einmal editiert, zuletzt von tschino ()

  • Naja, kaputte Köpfe schlagen gerne auch mal kleine Schneisen in die Felle, von daher kann ich den Ärger schon nachvollziehen, vor allem wenn der Stick sonst noch ok ist. Passiert mir aber auch ab und zu bei meinen Vic Firth 5A, kann halt passieren. Ansonsten halte ich das so wie tschino, wenn möglich spiele ich bei Proben noch die abgefräsesten Sticks, für Gigs nehme ich dann gerne frische, die spielen sich schon leichter. Nur die mit kaputten Köpfen sortiere ich lieber aus, dafür sind mir dann die Felle doch zu schade.

    "I've got a fever, and the only prescription is more cowbell!" - Bruce Dickinson

  • Ich benutze seit Beginn (also sei ca. 15 Jahren) Hickory-Sticks mit runden Tips von div. Herstellern, zuletzt auch von Vater die besagten Manhatten 7a und hatte bis jetzt bei jedem Hersteller das Phänomen, das aus dem Tip kleine Stücke ausbrachen, allerdings nicht nach einer Stunde. Meine Sticks halten (mal grob überschlagen) ca. 20-30 Spielstunden, dann ist der Schaft abgespielt und der Tip mehr oder weniger kaput. Scheint also ein "normales" Verhalten des Holzes zu sein...

  • Hallo,


    der Stock bricht dort, wo er getreten wird.


    Da mir bröselige Köpfe so oder so ein Graus sind (sobald man mal auf Stimmschraube oder sonstwohin klopft, wo das Ding nicht hingehört, geht die Chose los.
    Daher gibt es bei mir nur Köpfe mit Präservativ: Nylon rulez.


    Wer das nicht will, muss zielen oder kaufen.


    Grüße
    Jürgen

  • Aber bei den Nylon Sticks bricht wie ich finde dafür der ganze Kopf zu schnell ab, ist bei mir zumindest immer so gewesen.

  • Aber bei den Nylon Sticks bricht wie ich finde dafür der ganze Kopf zu schnell ab, ist bei mir zumindest immer so gewesen.


    Und bei mir hinterlassen die Nylonköpfe immer so hässliche Spuren auf dem Ride.
    Bei Holzköpfen dauert das viiiiiel länger, bis das Ride mal schlimm aussieht.


    Zurück zum Thema:
    Ich denke, dass es entweder eine Schwachstelle im Holz war, aber Du meintest ja selber, dass das bei zwei von vier Stöcken eher unwahrscheinlich ist.
    Deshalb gehe ich mal davon aus, dass Du die Stöcke ungünstig geschlagen hast.


    Auch bei mir bröseln immer wieder Teile aus dem Kopf heraus, das aber auch erst nach ein paar Musikproben. D.h. nach ca. zehn/zwölf Spielstunden geht das bei mir los. Meistens eher später. Ich spiele Hickory 7A, auch mal von Vater, bevorzugt aber Ice Sticks.

  • Hallo,


    bei mir brechen die Köpfe nicht weg und es gibt auch keine besonderen Spuren auf dem Ride, die bekomme ich eher mit angekratzen Holzköpfen, die dann wieder die Beschichtung vom Fell aufnehmen und auf die Becken verteilen, auch da bin ich mit Nylon besser bedient.


    Aber: jeder hat so seine eigene Technik, da rumpelt es eben immer woanders.


    Ach so: Vater hatte ich noch nicht. Ich kenne nur Promark, VicFirth und noch ein paar andere, die ich wieder vergessen habe.


    Meine Stöcke fransen irgendwann aus und brechen danach. Aber ich tue da nichts dagegen, ich habe andere Probleme.


    Grüße
    Jürgen

  • Ich hatte eine Zeit lang extreme Probleme mit dem 5B von Vater. Da sind mir auch ständig Teile des Kopfes abgebrochen. Besonders nervig bei frisch aufgezogenen Fellen. Komischerweise hab ich das Phänomen kaum noch, was glaub ich daran liegt, dass ich doch etwas "treffsicherer" geworden bin. Ich spiele allerdings auch sehr materialschonend. Meine Hi-Hat ist kein Sägewerk und einen Stick in der Mitte zerbrechen??? :huh: Ist mir noch nie passiert... Dafür müsste ich den Stick schon extrem ausfransen durch Rimshots und ehe die so runter sind, fliegen sie in den Müll, weil ich da das Schwungverhalten viel mehr beeinträchtig sehe als wenn ein Kopf angebrochen ist.

    Einmal editiert, zuletzt von terrrortoni ()

  • Hallo,


    es hängt nicht nur (aber auch) am Treffvermögen.
    Früher habe ich mehr vernichtet.


    Aber auch heute gilt: es kommt auf die Musik an.
    Bei den Lustigen Holzhackerbuam fallen eben mehr Späne wie bei den Flippers.


    Früher hingen meine Hi-Hats höher und sie dienten tatsächlich viel mehr als Sägewerk.
    Heute habe ich nur noch ein Problem mit dem dämlichen Reifen auf der Trommel, der nach einer gewissen Zeit auch das beste Werkzeugholz aufspaltet.
    Wer eben Rim Click statt Rim Shot spielt, der hat eben länger von seinem Stock.


    Grüße
    Jürgen

  • Irgendwo hier in diesem Forum war wegen Haltbarkeit der Köpfe mal die Rede (uffff... den Beitrag finden... habsch grade keine Lust :D ) daß man die verlängern kann, wenn man sie ein wenig anschmiergelt. Da sollen irgendwie die Fasern geglättet werden, was der Ursprung, des Übels sein soll... Ach bevor ich Dünnsch.ss verbreite suche ich mal nach dem Thread.


    EDIT: naja, ging dann doch eher um die Haltbarkeit des ganzen Sticks, Kopf wird nur teilweise erwähnt.
    Sticks haltbarer machen - kleiner Trick?

    Einmal editiert, zuletzt von tschino ()

  • Also mir sind auch schon Sticks ausgefranst und dann an der Stelle gebrochen. Finde ich Ok, die waren schon recht alt und halt runtergespielt. Verschleiß halt.


    Ok, evtl. treffe ich oft nicht. Aber dann mach ich das bei den Vic Firth ja auch.

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