Lange Pause + Appartment heißt wohl e-Drums! Millenium MPS-750X

  • Du wirst in jedem Fall auf PC ein ASIO-fähiges Audio-Interface brauchen (Vergiß Asio4All, falls dir suggeriert wird, das würde klargehen.).


    In den meisten Audio-Anwendungen wird die die Audio-out-Latenz des Audio-Treibers angezeigt. Allerdings unterschlagen viele Devices (so auch Behringer) so manche "hidden Buffers" und die DA-Wandler. Deine tatsächliche Latenz kannst du aber mit 'nem Latenztest messen. (schau mal hier und hier)

  • Ok ja das Asio4all hab ich jetzt wirklich schon oft gelesen :P
    Dann muss ich wohl wirklich mal einen ein paar dinger Probiern und dann testen wie viel Latenz ich habe =)
    danke auf jeden fall!


    was für ein ASIO fähiges Interface könntest du mir den empfehlen?

  • Hi, bei deinem Budegt würde ich persönlich auf jeden Fall ein gebrauchtes Roland TD-4 KX kaufen. Die Meshpads triggern hervorragend, die internen Sounds sind im Vergleich in der Preisklasse wohl ein kleineres Übel, der Wert ist relativ stabil, die Latenz sollte auch vergleichsweise niedrig sein und die Sets sind für 450-550€ zu kriegen. So ein Teil ist definitiv nicht der große Wurf, aber in meinen Augen vollkommen solide, so dass man nicht viel falsch machen kann. Bei Neugeräten für 500€ wäre ich mir da nicht sicher.

  • Sorry ich bin leider absolut der Noob in dem Bereich aber nur damit ich es verstehe^^ eine Audio Interface wie eben das Behringer u-phoria oder Focus Saffire Pro14, sind grob gesagt externe "Soundkarten" (ist wahrscheinlich viel zu simplifiziert ^^ aba für mich zum verständniss) Welche besser sind als standard sound karten auf rechnern. und somit helfen sie eben dabei latenz zu veringern, oder mehrere signale gleichzeig zu empfangen usw. Seh ich das richtig?

  • Korki danke für die prezise antwort :P


    Mal ne ganz andere Frage.. ich hab jetzt öfter gelesen das sich einige leute nach ner zeit einfach neue Module kaufen und diese austauschen. Ist das ohne weiters möglich? Oder musst man wenn man ein Roland set hat auch ein Roland Module kaufen um es auszutauschen? Oder kann man auch ein ein Alesis Set haben und ein Roland modul anstöpseln?
    lg

  • OK cool, wahrscheinlcih ist es nur wichtig zu schauen ob die Kabeln als Kabelbaum zusammen eingeführt werden in das module oder ob jedes Pad einzellen in das module kommt oder?

  • OK cool, wahrscheinlcih ist es nur wichtig zu schauen ob die Kabeln als Kabelbaum zusammen eingeführt werden in das module oder ob jedes Pad einzellen in das module kommt oder?


    HiHat Pedale z.B. von YAMAHA (oder baugl.) funktionieren nicht an ROLAND Modulen und umgekehrt.

  • ich hab jetzt öfter gelesen das sich einige leute nach ner zeit einfach neue Module kaufen und diese austauschen

    wenn du das Modul nur zum triggern von Samplern nutzt ist ein ständiger Neukauf eher sinnfrei.


    Die Leute die ständig neukaufen glauben der Werbung die ständig neue "suoer natural sounds" und dergleichen versprechen"
    In den letzen 40 Jahren hat sich nichts verändert was die Ansteuerung von Samplern via Midi betrifft.
    Mein DTX ist ca 25 Jahre alt und ich nutze das zum einhämmern von Midi.
    Du willst nicht wirklich mit den Modulsounds spielen wenn du einmal mit einer Samplelibrairy gespielt hast.


    Falls du noch einen PCI Slot im Rechner hast, kannst du dich auch mal nach einer alten ESI Juli@ oder Maya umsehen.
    Ansonsten probier halt ob du mit einem USB Interface wie von Nick vorgeschlagen klarkommst.
    Nicht jeder ist so sensibel und kommt auch noch mit Latenzen >10ms klar. Alles eine Frage des Budgets, das ja hier begrenzt ist.

    don´t panic

  • Danke für die Antworten =)!
    Ich hab jetzt mal mit einem Thoman mitarbeiter geschrieben der meinte ich könnte mir ein Steinberg UR22 MK2 audio interface anschaffen das in den pc reinpluggen und das module vom mps-750x auch und das müsste dann eine relativ gute latenz ergeben. was denkt ihr?

  • relativ gute latenz


    Ich denke das ich ein Roland Modul vom Gebrauchtmarkt einem Chinamodul vorziehe.
    Ich denke das mir mein 25 Jahre altes DTX Modul mit ca 8ms Midilatenz reicht, da ich durch die
    PCI Karte mit 2ms noch im für meine Anwendung brauchbaren Bereich liege.
    Wenn du einen echt flotten Rechner hast und mit höchsten Sampleraten und kleinem Buffer arbeiten kannst,
    kannst du nochmal einige ms rausholen.
    Ansonsten wenn es doch das Milenium sein soll, bleibt nur ausprobieren.



    Ich denke aber das ich mir lieber für 50 Euro eine Proberaummitbenutzung suchen würde und
    an einem Schlagzeug spielen würde ;-)

    don´t panic

  • Jap ein Roland Module wär natürlich besser^^ ich hab eh schon gesucht, aber nicht so leicht sowas zu finden in meiner Preisspanne.. Ich hab leider kein Auto
    also Auto mieten, durch halb Österreich düßen, was abholen, ist hald für mich schon ein riesiger Aufwand ^^ Ich denke ich werd mal das MSP 750 probiern.. Falls es funktioniert = super, falls nicht kann ich es immer noch zurücksenden.. ich denke eher das ein großer teil auch mit meinen Nachbarn zu tun hat ^^ da kommt mir eine 30 tägige rücksendefrist schon recht.. falls es einfach in meiner Wohnung unmöglich ist ein e-drum kit zu spielen...


    Ich werde das setup MPS-750x + Steinberg UR22 MK2 einfach mal versuchen (der Techniker bei thomann wirkte guter dinge das dies funktionieren sollte)
    Ich halte euch auf alle fälle up to date ob es funktioniert und wenn, wie gut^^

  • Ich die letzten paar tage schon in gebraucht börsen in österreich (genauer in wien) mich umgsehen.. leider find ich nichts in meiner preisklasse mit meshpads... Das versenden von einem kompletten gebrauchten drumset wollen die meisten hald auch nicht
    Aber glaubt mir ich beherzige dei tipps wirklich ^^

  • Das Steinberg UR22 MK2 ist gut für die Preisklasse. Allerdings ergibt sich die Summe der Latenz auch aus der Performance des Rechners bzw. Laptop. Da kann man einiges optimieren. Es gibt viele Tipps zum Aufsetzen eines primären Audiosystems für Softwaredrumming. Bezüglich der Setwahl würde ich bei deinem Budget auch ein gebrauchtes TD-4 nehmen. Das habe ich schon für 350,00 Euro gesehen und taucht relativ häufig auf. Allerdings klangtechnisch eines der widerlichsten Roland Module jedoch moderat schnell beim Senden von Mididaten.


    Zu guter Letzt noch ein Tipp von mir. Das Millenium MPS 425 (gibt es nicht mehr neu) ist eines der Sets die man für den schmalen Taler noch kaufen kann. Da ist erfreulicherweise das Modul nicht so bekifft sondern sehr flott unterwegs.Warum man die Technik nicht auf andere Serien adaptieren kann ist mir ein Rätsel und grenzt schon an Saudumm mit Anlauf!

  • roachford danke für die infos =)! Kurze frage zu Audio interfaces in der Preisklasse.. würdest du das Focusrite Scarlett Solo 3rd Gen dem Steinberg vorziehen?


    Edit: Mein PC hat einen i7-6700 Cpu (4 Kerne) mit 3,4ghz und ich habe 32gb ram.. also ich denke rechnermässig bin ich gut aufgestellt.

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