m_trees Hörzone - Snare Tuning Tutorial

  • Dann mal wieder ein Tutorial - gerade eben hochgeladen. :)


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    Hoffe, ich hab alles korrekt ausgesprochen und auch grammatikalisch keine groben Fehler gemacht. Die Gratung wird übrigens wirklich "bäring edge" ausgesprochen, nicht "biering". Hatte noch mal recherchiert. Zwei meiner bisherigen Tutorials sammeln kontinuierlich weiter Klicks und die meisten der Zuschauer kommen nicht aus dem deutschsprachigen Raum, soweit ich das einsehen und beurteilen kann. Daher passt Englisch schon.

  • m_tree

    Hat den Titel des Themas von „m_trees Hörzone - Thomann-Challenge (#PlayitFeelitChallenge)“ zu „m_trees Hörzone - Snare Tuning Tutorial“ geändert.
  • Hatte's übrigens noch mal neu mit verbessertem De-Essing der Sprache hochgeladen. In dem Video steckt viel Detailarbeit, da sollte's dann nicht an so einer simplen Sache scheitern. ^^

    Und trotzdem hatte ich danach noch einen Fehler entdeckt. :D

    Den konnte ich dann aber mit dem Editor von Youtube ausmerzen (Text bei 2:10).

  • Sehr schön :)

    Sogar die „Sounds Like A Drum“ Methode mit dem Lineal erwähnt ^^

    Danke. ;)

    Nils (der Trommelstimmer) hier aus dem Forum benutzt die Methode mit dem Lineal auch, wenn ich mich richtig erinnere. Ich persönlich klopf das Reso lieber einfach auch mit dem Filzschlägel ab.


    Welche genauen Frequenzen hast du denn da jetzt in dem Video für deine Snares?

    Meinst du die genauen "lug frequencies"? Das kann ich dir leider nicht sagen. Aber ich kann gern die Grundtöne mit einer Frequenzanalyse ermitteln.

    Das Snare Reso stimme ich bei 14ern meistens ungefähr auf die erwähnten 380 Hz (mal mehr, mal weniger). Und für die Gesamtstimmung bevorzuge ich meistens den mittleren Bereich um 200 Hz. Im Video habe ich aber auch eine tiefe Stimmung (bei 0:51-0:58) und eine hohe Stimmung (am Ende ab 5:33) drin.


    Ich stimme immer noch hauptsächlich nach Gehör und nutze die App eher zusätzlich zum Prüfen.

  • Mal ne Frage an die Experten. Macht es überhaupt Sinn, eine bestimmte Frequenz für's Reso zu nennen? Ich bin ja eher "Akustiker" als "Techniker" und stimme ne Snare dorthin, wo mir ihr Sound gefällt.


    Da aber meine Snares meist nicht nur unterschiedliche Schlagfelle haben, sondern auch Resos und Teppiche, unterscheiden sich die Snares schon merklich voneinander, würde ich per App nachmessen. Und das finde ich tatsächlich erwartbar und plausibel.

  • Ich hab meine Resos immer zwischen 380Hz und 400Hz, messe aber eigentlich nicht nach. Unter 380Hz hab ich noch keine Snare zum Klingen gebracht bzw. wurde nicht zufrieden mit dem Gesamtergebnis und über 400Hz wird's kritisch für das Fell. Hab mir mal ein Reso gesprengt, weil ich dem Tunebot geglaubt habe und der in diesem Frequenzbereich nicht mehr zuverlässig misst.

    Hab auch mal gehört irgendwo und erklärt bekommen, dass nur ein sehr hohes Reso wirklich Sinn macht und alles aus dem Teppich rausholt - weiß aber nicht, was die physikalische Begründung war und das ist jetzt gefährliches Halbwissen.

    Four on the floor sind zwei zu viel.

    SONOR Vintage Series: 20", 22" BD; 14" Snare-Drum; 10", 12", 13" TT; 14", 16" FT

    PAISTE 2002, 2002 Big Beat, 602 Modern Essentials, PstX

    Next Gigs: 23.01.26 Markthalle Freiburg, 21.03.26 Heimathafen Lörrach, 19.06.26 Haferkasten Kenzingen, 19.09.26 Mehlsack Emmendingen mit >> Blackwood Mary

    >> Mein Vorstellungsthread

  • Mal ne Frage an die Experten. Macht es überhaupt Sinn, eine bestimmte Frequenz für's Reso zu nennen? Ich bin ja eher "Akustiker" als "Techniker" und stimme ne Snare dorthin, wo mir ihr Sound gefällt.

    Effektiv nach Gehör stimmen zu können ist eine wertvolle Fähigkeit und ich halte es auch für sinnvoll, das (zumindest hauptsächlich) so zu machen.


    Fürs Video war mir jedoch wichtig, griffige Frequenzangaben zu machen. Die stützen sich übrigens auch nur auf Frequenzangaben von anderen Quellen, z.B. vom Tunebot oder Tuning-Apps.


    Ich erwähne ja, dass ich z.B. nicht viel davon halte, das Snare-Reso einfach blind anzuknallen bis zum Anschlag. Das ist m.E. nicht zielführend. Daher ist zumindest für Stimmanfänger eine Frequenzangabe und eine Messung beim Stimmen schon hilfreich, um ein Gefühl dafür zu entwickeln.

  • Ich hab meine Resos immer zwischen 380Hz und 400Hz, messe aber eigentlich nicht nach.

    Um das zu wissen musst du aber schon messen. Die App "Drumtune Pro 2.0" hat extra einen Modus fürs Snare Reso, sogar unterteilt in hohe und tiefe Stimmung. Damit findet man mit etwas Geduld fast immer die tatsächliche Grundfrequenz raus.


    Unter 380Hz hab ich noch keine Snare zum Klingen gebracht bzw. wurde nicht zufrieden mit dem Gesamtergebnis und über 400Hz wird's kritisch für das Fell. Hab mir mal ein Reso gesprengt, weil ich dem Tunebot geglaubt habe und der in diesem Frequenzbereich nicht mehr zuverlässig misst.

    Dass du mal ein Snare-Reso gesprengt hast war mir noch in Erinnerung. Deshalb habe ich im Video auch erwähnt, dass man aufpassen muss, das dünne Fell nicht zu beschädigen. ^^


    Deine Erfahrung könnte evtl. damit zusammenhängen, dass du nicht richtig ins Snare-Bed reinstimmst. Je nach Steifigkeit des Spannreifens muss man die Schrauben schon sehr unterschiedlich stark anziehen. Im Video sage ich ja auch "the hoop will deform slightly to fit the snare bed".


    Hab auch mal gehört irgendwo und erklärt bekommen, dass nur ein sehr hohes Reso wirklich Sinn macht und alles aus dem Teppich rausholt - weiß aber nicht, was die physikalische Begründung war und das ist jetzt gefährliches Halbwissen.

    350-400 Hz ist schon sehr hoch. Auch hier bin ich der Meinung, dass es wichtiger ist gründlich ins Snare-Bed zu stimmen statt z.B. noch mal 10 Hz oder so drauf zu packen, um unbedingt auf 400 Hz zu kommen.

  • Hoffe, ich hab alles korrekt ausgesprochen und auch grammatikalisch keine groben Fehler gemacht.

    Dazu noch ein Tipp (ein paar kleine Fehler hast du drin, aber man versteht den beabsichtigten Sinn, und das ist ja das wichtigste): du kannst in geeigneten Apps, z. B. DeepL, auch deinen deutschen Text eingeben und dort wird dir der zum einen ziemlich „native“ übersetzt. Außerdem kannst du ihn dir da auch gleich vorlesen lassen und hast so die korrekte Aussprache.


    Zum Thema empfinde ich das sehr feste Anknallen des Resos auch meist nicht optimal. Die für mich besten Ergebnisse erziele ich meist etwas darunter.

  • Um das zu wissen musst du aber schon messen. Die App "Drumtune Pro 2.0" hat extra einen Modus fürs Snare Reso, sogar unterteilt in hohe und tiefe Stimmung. Damit findet man mit etwas Geduld fast immer die tatsächliche Grundfrequenz raus.

    Ich meinte damit, dass ich nicht jedes Mal nachmesse. Ich hab das grundsätzlich schon mal gemessen und weiß, dass ich mich eben in dem Bereich bewege. Weil der Tunebot dort scheinbar unzuverlässig war, hab ich das aber dann meistens gelassen und nach Gehör gestimmt. Aber das mit dem "ins Bett stimmen" werde ich mir anschauen, hatte auch noch keine Zeit für dein Video, schau ich mir noch an. Aber ich weiß ja eben ungefähr, wie diese ca. 400Hz klingen. Und immer wenn ich nicht mit der Snare zufrieden war, kam letztendlich raus, dass das Reso "zu tief" ist.

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  • Auch hier bin ich der Meinung, dass es wichtiger ist gründlich ins Snare-Bed zu stimmen statt z.B. noch mal 10 Hz oder so drauf zu packen, um unbedingt auf 400 Hz zu kommen.

    Marius, kannst Du mal erklären, was Du unter „ins Snarebed stimmen“ verstehst? Dieser Begriff wird viel gebraucht, aber nirgends erklärt, was damit gemeint ist.

  • Aber das mit dem "ins Bett stimmen" werde ich mir anschauen, hatte auch noch keine Zeit für dein Video, schau ich mir noch an

    Deswegen thematisiere ich das "Snare bed" auch gleich im ersten Kapitel und sage auch wörtlich "when tuning the resonant head into the snare bed ...".

    Vielleicht habe ich das "Reinstimmen" im nächsten Kapitel aber nicht noch mal deutlich genug angesprochen. Wenn man auf eine gleichmäßige Stimmung achtet - egal ob durch Abklopfen an den Schrauben oder mittels Lineal - und sich des Snare Beds bewusst ist, stimmt man da eigentlich automatisch rein.


    Marius, kannst Du mal erklären, was Du unter „ins Snarebed stimmen“ verstehst? Dieser Begriff wird viel gebraucht, aber nirgends erklärt, was damit gemeint ist.

    Bedeutet eigentlich nur, dass das Fell gleichmäßig auf der Gratung aufliegt, sich also ans Snare-Bed anpasst.

  • Bedeutet eigentlich nur, dass das Fell auf der Gratung mit gleichmäßiger Spannung aufliegt, sich also ans Snare-Bed anpasst.

    Das heißt, Du stimmst im Bereich des Snarebeds das Reso ebenfalls auf die gleiche Lugfrequency wie bei den anderen 6 Stimmschrauben?

    Bei meinen Snares geht das zwar mit viel Gewalt, aber meistens lasse ich die Stimmung im Bereich der vier Spannschrauben beim Teppich etwas niedriger als beim Rest. Also z.B. 395Hz vs. 380 Hz im Bereich der Teppichschrauben. Es hängt auch sehr von der Art der Spannreifen ab - den 3mm starken TrueTone Reifen meiner DW z.B. bekommt man nur sehr schwer „verbogen“. Bei der Starphonic geht das deutlich einfacher. Bei meiner Freefloating wiederum ist es unnötig, da diese ein nur minimales Snarebed aufgrund des überstehenden Teppichs hat.

  • Das heißt, Du stimmst im Bereich des Snarebeds das Reso ebenfalls auf die gleichen Lugnotes wie bei den anderen 6 Stimmschrauben?

    Ja.


    Bei meinen Snares geht das zwar mit viel Gewalt, aber meistens lasse ich die Stimmung im Bereich der vier Spannschrauben beim Teppich etwas niedriger als beim Rest. Also z.B. 395Hz vs. 380 Hz im Bereich der Teppichschrauben. Es hängt auch sehr von der Art der Spannreifen ab - den 3mm starken TrueTone Reifen meiner DW z.B. bekommt man nur sehr schwer „verbogen“. Bei der Starphonic geht das deutlich einfacher. Bei meiner Freefloating wiederum ist es unnötig, da diese ein nur minimales Snarebed aufgrund des überstehenden Teppichs hat.

    Die Felle selbst stimme ich immer nach Gehör, benutze die App also nur um die gesamten Grundtöne zu checken.

    Wie schwer es ist, ins Snare-Bed zu stimmen, kommt auch auf die Breite und Tiefe des Snarebeds an. Mit breiteren Snarebeds ist es einfacher und mit weicheren Spannreifen natürlich auch.


    Ich erinnere mich dazu an eine Aussage von Kenny Aronoff. Der benutzt nur für die Schlagseite der Snare einen Gussspannreifen, für die Resonanzseite einen geflanschten Reifen.

  • meistens lasse ich die Stimmung im Bereich der vier Spannschrauben beim Teppich etwas niedriger als beim Rest

    So stand das auch in meiner ersten Schlagzeugschule "Das große Buch für Schlagzeug und Percussion" von Siegfried Hofmann/Voggenreiter. Der Teppich würde sich so besser an das Fell anschmiegen.

    Four on the floor sind zwei zu viel.

    SONOR Vintage Series: 20", 22" BD; 14" Snare-Drum; 10", 12", 13" TT; 14", 16" FT

    PAISTE 2002, 2002 Big Beat, 602 Modern Essentials, PstX

    Next Gigs: 23.01.26 Markthalle Freiburg, 21.03.26 Heimathafen Lörrach, 19.06.26 Haferkasten Kenzingen, 19.09.26 Mehlsack Emmendingen mit >> Blackwood Mary

    >> Mein Vorstellungsthread

  • So stand das auch in meiner ersten Schlagzeugschule "Das große Buch für Schlagzeug und Percussion" von Siegfried Hofmann/Voggenreiter. Der Teppich würde sich so besser an das Fell anschmiegen.

    Wirklich? Möglicherweise stand eher drin, dass die Spannschrauben beim Teppich stärker angezogen werden sollten.


    Das Snarebed soll nämlich genau dafür sorgen, dass sich der Teppich besser ans Fell anschmiegt. Aber dafür muss man es eben auch "nutzen" und reinstimmen.


    Letztendlich will ich niemandem vorschreiben, wie er zu stimmen hat. Ich gebe nur Empfehlungen ab und zeige im Video ja so "nebenbei" am Anfang der Kapitel auch, wie sich das mit meiner Vorgehensweise anhört.

  • Das Snarebed soll nämlich genau dafür sorgen, dass sich der Teppich besser ans Fell anschmiegt. Aber dafür muss man es eben auch "nutzen" und reinstimmen.

    Wobei es sich dabei eher um eine geometrische Funktion handelt: dadurch, dass das Fell sich in dem Bereich der Snarebeds im Vergleich zur sonstigen Fellebene absenkt, macht es Platz für die Enden des Teppichs , die sonst aufliegen würden und den Teppich zum nachschnarren bringen können. Die eigentliche Stimmung im Bereich des Snarebeds spielt aus meiner Erfahrung heraus keine so große Rolle, solange das Fell dort nicht Falten wirft. Dadurch, dass das Fell eh durch den Teppich beim Schwingen beeinflusst wird, spielt die gleichmäßige Stimmung keine so große Rolle wie beim Schlagfell oder bei Resos von Toms.

  • Wobei es sich dabei eher um eine geometrische Funktion handelt: dadurch, dass das Fell sich in dem Bereich der Snarebeds im Vergleich zur sonstigen Fellebene absenkt, macht es Platz für die Enden des Teppichs , die sonst aufliegen würden und den Teppich zum nachschnarren bringen können.

    Genau. Dadurch wölbt sich das Fell leicht in der Mitte und die Teppichspiralen haben dort einen besseren Kontakt zum Fell als an den Enden des Teppichs.


    Dadurch, dass das Fell eh durch den Teppich beim Schwingen beeinflusst wird, spielt die gleichmäßige Stimmung keine so große Rolle wie beim Schlagfell oder bei Resos von Toms.

    Das ist sicher der Fall. Mir war im Video einfach wichtig, überhaupt auf das Snare Bed und das entsprechend andere Stimmverhalten des Snare-Resos aufmerksam zu machen. Ich sage zwar, dass das immer auf eine einzelne Frequenz gestimmt sein sollte. Aber das setze ich nur als theoretischen Optimalfall.

    Bspw. sollten die "Vorschläge" von Flams nach "Schulmanier" deutlich leiser als die Hauptschläge gespielt sein. Macht aber z.B. kaum ein Rockschlagzeuger im Bandkontext, weil die leisen Schläge da untergehen würden und keine Flams mehr zu hören wären.

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