Welche PC-System-Ressourcen kann man als Laie kurzzeitig inaktivieren damit mehr Rechenleistung für Videowandlung vorliegt?

  • Seit 2 Tagen versuchte ich mehrfach wieder und wieder eine Video-Datei zu wandeln.


    Offizielles Programm. Die Daten sind nicht korrumpiert. Festplattenplatz auch reichlich da.


    Leider tritt bei jedem Wandlungsversuch, egal ob in AV1, MPEG, HEGV, Quicktime ein Bild-Dropout-Fehler auf. Das kannte ich auch in Vorjahren, und es trat immer auf wenn ein Video zu lang ist, zu groß und die Rechenleistung nicht ausreichte bzw. an ihre Grenzen stieß. Da half dann oft ein 3. oder 4. Versuch und irgendwann gelang es.


    Diesmal leider nicht. EIn Bildfehler tritt pro Wandlung mindestens auf, manchmal sogar 2 oder 3. Der aber mitunter an verschiedenen Stellen auftaucht. Also in der Zeitachse nicht reproduzierbar ist.


    Es ist ein älterer Rechner und ich bin sicher es ist die Systemlast. Ich habe für die Dauer der Wandlung schon den Virenscanner deaktiviert. Die Kiste hängt auch nie am Web. Sie wird nur für Audio und Videosachen genutzt. Insofern denke ich giubt es da wenig Risiken für die Stunde der Wandlung der Daten jenen zu deaktivieren.


    Gibt es noch irgendein anderes System-Leistung "Ziehendes" Hintegrundprogramm, das ich ausschalten könnte, damit der Videoschnitt, nicht einmal pro Wandlung ein Dropout aufweist?


    Ein modernerer Rechner ist aktuell keine Option, weil das Video in Kürze fertig sein muß/soll.

  • Drumstudio1

    Hat den Titel des Themas von „Welche PC-System-Recourssen kann man als Laie kurzzeitig inaktivieren?“ zu „Welche PC-System-Ressourcen kann man als Laie kurzzeitig inaktivieren damit mehr Rechenleistung für Videowandlung vorliegt?“ geändert.
  • Hallo Gerald,


    öffne doch einfach mal wähend der Wandlung den Taskmanager (Strg+Alt+Entf drücken), gehe nacheinander auf die Karteien "Prozesse" und "Leistung" und mach jeweils zwei Screenshots. Dafür einfach die "Drucken"-Taste drücken und das Bild in Paint oder IrfanView abspeichern und hier hochladen.


    Alternativ sind ein paar Angaben zum System und zur Hardware hilfreich. Windows-Version, Alter, Prozessor, RAM, ...


    Für mich sieht das nach zu wenig RAM aus, wobei dann die Auslagerungsdatei der Festplatte genutzt wird. Vielleicht arbeitet auch der RAM nicht mehr sauber und produziert Speicherfehler. Dafür gibts das Tool "Memtest86", das muss aber direkt vom BIOS aus über einen USB-Stick gestartet werden.


    Ferndiagnose ist leider immer schwierig.

  • Super-konstruktive Idee. Vielen Dank.


    Ram habe ich leider auch im Verdacht. Es sind nur 8 Gigabyte und ein CoreI5 Chip im alten Thinkpad Lenovo.

    Und das Video nutzt leider 4K Dateien.

    Ich melde mich gegebenfalls später nochmal mit einem Screenshot. Aktuell läuft während der Unterrichtsvorbereitung ein weiterer Umrechnungsversuch.

    Seit Jahren habe ich diese Probleme auch bei anderen Rechnern, auch bei viel kleineren Video-Auflösungen, wenn die Spielzeit über 1-2 Minuten geht oder mehrere Spuren vorliegen.


    Diesmal sind es 3 Spuren etwa 4 Minuten Gesamt-Spielzeit und dies mit 4K. Darin wird ein Hauptproblem liegen, das Speicher und Chip jenes nun verwendeten Rechners zu wenig für 4K sind.

  • Welche Windows-Version benutzt du denn? Neuere Versionen brauchen selbst schon mehr RAM, entsprechend bleibt weniger für Programme übrig.


    Und welche Software für die Umwandlung?


    Wenn alle Stricke reißen kannst du mir die Datei zukommen lassen und ich wandel es für dich um. Bin ja mit Videobearbeitung vertraut und nutze einen leistungsstarken Octa-Core mit 32GB RAM und Winows 11.

  • Es ist Windows 10. Deswegen geht dieser Rechner auch nicht mehr ans Netz.

    Er wird nur für Audio- und Videoprogamme genutzt.


    Schnittprogramm/Wandlungsprogramm also Ausgabe-Export ist Magix Video Deluxe 2025 Plus. Da hatte ich vor ca. 2 Jahren noch Online knapp 40 Euro für diese Modernisierung auf 4K gezahlt. Es hieß auch die Systemspecs meines Rechners würden reichen.


    Was mich seit Jahren auch zuvor aber wundert: warum wandelt ein Rechner bzw. ein Videoschnittprogramm dann nicht einfach langsamer, statt zu rendern/rechnen und halbsekündige blackscreens/Dropouts als finalen Export zu liefern? ;( Das habe ich nie verstanden, das man da nicht mit Prüfsummen oder sonstwas arbeitet. Ich würde locker eine 5 stündige Rechenzeit während der Arbeitszeit in Kauf nehmen ohne! Dropout im Bild, statt oftmals mehrere 1 stündige-Versuche zu starten, zu Beten ;) und hoffen: "hoffentlich erzeugt die Software ein einziges Mal eine Version ohne Blackscreen". Das Phänomen hatte ich bei diversen anderen PCs vor Jahren genauso. Die waren dann noch schwächer aber jeweils als fähig mit der den früheren offiziellen Video Deluxe-Softwareversionen zu arbeiten und hatten "nur" 1920 x 1080 Pixel. Das Blackscreen/Dropout-Phänomen begleitet mich seit langer Zeit. Trick war oftmals: möglichst kurze Videos zu machen. Dann passierte es nicht.

  • Warum eigentlich in 4K aufnehmen, wenn du das dann sowieso noch verkleinerst? Full HD reicht eigentlich, wenn man keine High-End Kamera benutzt, die eine wirklich gute Bildqualität liefert. Ich stelle mit meinem Sony ZV-1F Camcorder fest, dass auch Full HD gegenüber der "Pro-Video" Bildqualität meines Samsung S25 noch überlegen ist, bei gleicher Auflösung.


    Ich nehme nur in Full HD auf und verkleinere die Videos nur hinsichtlich Bitrate bzw. Codec.


    A propos: in welchem Format sind die Ursprungsvideos aufgenommen und was ist dein Zielformat? Welche Auflösungen, Bitraten und FPS?


    Ich kann dir "DaVinci Resolve" empfehlen. Das ist sogar kostenlos eingeschränkt nutzbar. Die Pro-Features braucht man als Normaluser aber i.d.R. nicht (ich zumindest).


    DaVinci Resolve | Blackmagic Design

  • Zitat

    Warum eigentlich in 4K aufnehmen,

    Völlig korrekte Frage. Ich habe auch kaum noch Lust 'drauf, aufgrund der Erfahrung der letzten Videos.

    Mal schauen.

  • erster Punkt, die Systemanforderungen Abgleichen, wobei man da was oft mal so pauschal verbreitet wird

    man nich immer allse glauben sollte, trifft auf pauschal voreingestellte Dinge oft zu aber....


    Ram? GPU Ram oder VRAM


    auschalten bzw. Deaktivieren.

    - sysmain früher auch als superfetch bezeichnet

    - und die indizierung, wie hieß das dchnell noch, ich glaub indexsearch wars.

    ich höre immer du musst, du brauchst.....ist "modern", "out", "in", "trendy" und so....
    ich mach`s wie`s mir passt, schei.. auf die Säue, die laufend sinnbefreit durch
    die Dörfer getrieben werden.



  • Vielen lieben Dank für die konstruktiven Infos.


    Rasches update:

    Ich denke es muß ein neuer Rechner her und neue Software.

    Ich teste gegenwärtig noch auf einem 2. Rechner der zumindest Windows 11 Kriterien erfüllt, habe aber keine große Hoffnung.

    Aber Magix ist klasse in der Überführung der Programme, wenn man sie registriert und offiziell erworben hat auf neue Rechner.

    Das klappt tadellos.


    Der Dämpfer: diesmal wollte ich etwas besseren Sound im Video und stelle fest das HEVC Ausgabedateien, bei meiner Software keine höhere Klangausbeute als 192 kbit/pro Sekunde erlauben. Das ist meilenweit entfernt von Mp3 320 kbit/s (die ich akustisch gut finde) und noch hörbar unter 256 K/bit MP3 die ich schon klanglich nicht mag.


    HEVC bezieht sich prinzipiell nur auf Video. Die Audio-Codecs werden unabhängig über Container je nach Software verwaltet, wie ich nun gelernt habe.

    Und genau hier erlaubt mein Magix 2025 Plus nur maximal 192kbit/s und ich bin stolz auf mein Gehör, ;) das ich sofort hörte: der Sound ist mies.


    Eine Freischaltung besserer Klanggüte für die Audio-Codierung ist mit dieser Softwareversion nicht möglich. Grrrr


    Wenn ein viereinhalbminütiges Video nur eine Handvoll Megabyte für den Sound aufweist, dann hat man den letzten Beweis warum es schwach klingt.

  • Auch was die Audiospur betrifft kann ich dir DaVinci Resolve empfehlen. Das war für mich sogar der ausschlaggebende Punkt für den Wechsel des Videoprogramms. Aber auch davon abgesehen gefällt mir Resolve gut.


    Resolve erlaubt jedenfalls den Export bzw. das Rendering mit einer lossless PCM-Audiospur. Für den Upload auf Youtube ist das immer besser, weil YT es sowieso noch mal in AAC codiert. Und hat auch ansonsten eine hohe Flexibilität mit den Codecs. Bietet z.B. auch AAC an, das wesentlich effizienter als MP3 ist und auf gleichen Bitraten besser klingt.

  • Zitat

    lossless PCM-Audiospur

    Das ist natürlich fantastisch!

  • Epilog:

    Der andere, ein wirklicher Windows 11 Rechner (Sound bleibt mies) schafft - entgegen meiner Annahme - die Ausgabe des 4K-Filmchens tadellos ohne einen Blackscreen oder ein Bild-Dropout. Im ersten Rendering bereits alles tadellos. Wow!


    Er hat leider auch nur 8 Gigabyte aber nicht den Core i5 des anderen Rechners sondern einen Core i5 VPro. Angeblich sind die rechentechnisch gleich. Aber das Arbeiten ist mit Magix 2025 Plus ein völlig anderes. Keine Ahnung warum? Vielleicht gibt es noch einen Hardwareunterschied oder andere verbaute Graphikkarte? den ich nicht erkenne. Der Workflow der identischen Magix-Version zwischen beiden Rechnern wie Trabbi vs. Ferrari.


    Letzterer scheint also leistungsfähiger zu sein oder Magix 2025 unterstützt Windows 11 besser als Windows 10? Beworben wurde es für beide Systeme.

    Ich kann das erste Mal überhaupt im Leben im Monitor die Videospuren in der Bearbeitungssoftware abspielen ohne, dass der PC nach ein paar Sekunden beim Betrachten stoppt und nachlädt. Das hatte ich noch nie (auch bei früheren Rechnern und einfacheren Magix-Versionen wurde bei der Zuschaltung mehrerer Spuren immer alle paar Sekunden angehalten und nachgeladen). Eine flüssige durchgängige Wiedergabe, erstmals im Leben um Schnitte oder Blenden (realtime) zu prüfen/justieren oder das Gesamtfilmchen vor dem Rendering rasch Realtime in einem Flow zu sichten! :thumbup:


    Freilich muß perspektivisch für leistungsfähigere Video und Tonausgabe ein wiederum besserer PC her. Das weiß ich nun.

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