2. Challenge 2026 - Dub-Reggae (Abgabe bis 23.03.)

  • Ja, oder? Swing wird gerade notiert und mit Swing Feel überschrieben. Er ist zwischen ternär und binär angesiedelt, wenn ich das richtig verstanden habe.

    "Ambition is a dream with a V8 engine" - Elvis Presley

  • Komme gerade noch nicht dazu, was aus dem Lehrbuch rauszusuchen.


    Kann mich aber erinnern, dass Swing dort auch mit Triolen notiert wurde. Für ein besseres Verständnis.


    Swing ist meines Wissens schon eher ternär, aber dehnbarer als ein festes triolisches Raster.


    Mit Swing meinte ich auch eher das Pattern an sich, wo die Führhand eben nur jede zweite der letzten Noten der Triolen ausspielt.

  • Das sind Noten, mit denen ich in BigBands oder Combos gespielt habe. Ich kann mich nicht mehr so erinnern, aber Schlagzeugnoten dürfte ich selten im Jazz gehabt haben. Die bringen wenig. Mich interessieren die anderen Instrumente.

    Aber zu dieser Nummer ist das Schlagzeug so wie unten notiert. Am Anfang wir ja gezeigt, dass die Achtel triolisch zu denken sind:


  • Ja, so kenne ich es auch. Ich schätze mal, als die Noten noch von Hand geschrieben wurden, waren viele Arrangeure einfach zu faul, das als Triole mit Pause hinzuschreiben. Und besser lesbar ist es so auch.

  • Der Swing-Patterm fängt ganz einfach mit 2 Viertelnoten an.

    Ob es eher in Richtung ternär oder binär geht hängt so ein bisschen vom Tempo ab.

    Ich kenne die Grenzen jetzt nicht.

    Wenn man sehr langsam spielt dann machen Triolen eher kein Sinn um ein gescheites Swing-Dung hinzubekommen.

    Bei 200 bpm ternär und jenseits von gut und böse wird es gerader. Ist nur was ich mal in einem Notenbuch gelesen habe.

  • Eine Ghostnote auf dem 2. Schlag der Triole kann man spielen, aber normalerweise gehört da eine Pause hin, damit der galoppierende Rhythmus erhalten bleibt.

    Es sei denn, man spielt den "2. Schlag der Triole" wie Jeff Pocaro:

    Man kann auch einfach den Rosanna drüberlegen und schauen, ob es passt. Da sind wir uns bestimmt einig , dass das nen Shuffle ist.

    Ich glaube, dass Marius und Trommelbiene leicht aneinander vorbei reden. Ich glaube nämlich jetzt erst verstanden zu haben, dass Trommelbiene nicht nur mit durchgehenden Shuffles einer Hand Probleme hat, sondern generell mit dem geshuffelten Feeling, egal wie aufgeteilt. D. h. auch "hand to hand" gespielt wird es bei ihr jenseits der 130bpm binär. Marius wollte darstellen, wie man sich mit "hand to hand" Tricks den echten Shuffle vereinfachen und faken kann. Aber Trommelbiene hat da generell ein Problem mit dem Tempo.


    Zum Thema, wie etwas auch mit Vierteln und minimalen Ghostnotes auf den Nachschlägen "shufflen" kann, vielleicht mal das anhören. "Looking out my backdoor" ab 4:00. Ganz andere Richtung, aber das meinte ich mit "sich den Shuffle denken":


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    Four on the floor sind zwei zu viel.

    SONOR Vintage Series: 20", 22" BD; 14" Snare-Drum; 10", 12", 13" TT; 14", 16" FT

    PAISTE 2002, 2002 Big Beat, 602 Modern Essentials, PstX

    Gigs: 23.01.26 Markthalle Freiburg, 21.03.26 Heimathafen Lörrach, 09.05.26 KiK Offenburg, 19.06.26 Haferkasten Kenzingen, 19.09.26 Mehlsack Emmendingen, 03.10.26 Private VIP Gig, 31.10.26 Durbacher Hof Offenburg, 21.11.26 Bierakademie VS, 28.11.26 Heimathafen Lörrach mit >> Blackwood Mary

    >> Mein Vorstellungsthread

  • Ich glaube nämlich jetzt erst verstanden zu haben, dass Trommelbiene nicht nur mit durchgehenden Shuffles einer Hand Probleme hat, sondern generell mit dem geshuffelten Feeling, egal wie aufgeteilt. D. h. auch "hand to hand" gespielt wird es bei ihr jenseits der 130bpm binär. Marius wollte darstellen, wie man sich mit "hand to hand" Tricks den echten Shuffle vereinfachen und faken kann. Aber Trommelbiene hat da generell ein Problem mit dem Tempo.

    Wie kommst du darauf? Habe ich das irgendwo so geschrieben?

    Ich habe erwähnt, dass ich bei dem Tempo auf HH/Ride (und damit einhändig) nicht shuffeln kann.

    Dann stellte Marius Groove-Beispiele vor, und schrieb, dass die ohne Shuffle auskommen würden. Das habe ich anders gesehen. Und dann ging die Diskussion los, ob man einzelne geshuffelte Viertel überhaupt als Shuffle bezeichnen kann. Das war alles.

    "Ambition is a dream with a V8 engine" - Elvis Presley

  • Wie kommst du darauf? Habe ich das irgendwo so geschrieben?

    Ich habe es dann so aufgefasst, dass dir auch Marius' Beispiele tempomäßig Schwierigkeiten machen.

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  • Einhändig auf der HH ist das auch richtig.

    Die Grooves in der 2. Zeile würde ich wahrscheinlich hinkriegen, aber ohne Glocke :D

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  • Die Offbeats (hier 2+4) am Schlagzeug zu akzentuieren ist bei Reggae eher optional, das übernehmen ja hier z.B. schon die Gitarren. Es gibt jedenfalls viele einfache Möglichkeiten das zu begleiten und es geht da vor allem ums Feeling. Wenn du es schaffst, dass alle zusätzlichen Noten zwischen den Vierteln eher ternär als binär sind und ein bisschen "swingen", hast du es schon.


    Im Anhang übrigens mal die Seiten 35 - 41 aus "Modern Drumming 1" zum Thema Shuffle und Swing. Ist schon 'ne ältere Auflage. Man erkennt, dass alle Shuffle-Beispiele kontinuierlich durchlaufen und die "normalen" ternären Swing-Patterns auch mit Triolen notiert sind.


    Hier ist noch ein anderer interessanter Ansatz zur Erklärung. Der lautet, dass Shuffle-Rhythmen sich grundsätzlich aus binären Rhythmen ableiten lassen, indem die unbetonten Zählzeiten (ülblicherweise die Achtel-Zählzeiten) einfach "verzögert" oder "nach hinten geschoben" werden.

    Daraus lässt sich dann auch ableiten, dass beim Shuffle das "ding de ding de ding ..." mit der Führhand kontinuierlich durchläuft, so wie die Achtel in jedem standardmäßigen binären Achtelgroove auch kontinuierlich durchlaufen.


    Shuffle – Wikipedia

  • m_tree


    Verstehe ich. Aber würde man einen Swing nicht anders notieren? Das weiß ich jetzt tatsächlich nicht.

    Swing wird normalerweise einfach in "normalen" Achteln notiert mit dem Vermerk Swing. Die Viertel sind meistens recht schnell, deshalb fühlt sich Swing binärer an als er ist.

    Je schneller die Viertel, desto stärker der Effekt. Bei 300bpm lassen sich binäre oder ternäre Achtel kaum noch unterscheiden.

    In vielen Notationsprogrammen lässt sich der Swing Grad in Prozent einstellen.

    Dieses Mikrotiming ist etwas individueller, aber es ist schon so gedacht, dass sich Swing eigentlich auf der ternären Ebene abspielt.

    Wie schon erwähnt, mit Abweichungen.

    Und da Musiktheorie ja eine beobachtende Disziplin ist und keine evidente, muss man nicht alles immer Trennscharf festnageln, auch wenn so mancher das gerne so hätte.


    Auf den Gedanken, dass andere sich besser auskennen kommen diese Leute aber nicht ;)


    Wie auch immer, du hattest da schon das richtige Bauchgefühl.


    Ein Shuffle hingegen wird idR als 12/8 notiert.


    Liebe Grüße, Felix

    Einmal editiert, zuletzt von f_luxus ()

  • Oooohhh, bitte nicht!!!! Das ist ja so etwas von furchtbar… ;(

    Für was reiß ich mir hier eigentlich den Arsch auf? :/


    Das war nur ein Hinweis darauf, dass ich mir schon was dabei denke, wenn ich solche Hilfestellungen gebe. Und schlussendlich konnte ich ihr auch erklären, was ich meine.


    Ein bisschen komisch finde ich übrigens auch, dass du mich erst über meine geschäftliche Telefonnummer kontaktierst, um dann durch ein Telefonat meine Privatnummer einzuspeichern und mich bei der nächstbesten Gelegenheit um Hilfe bittest, um dich hier in Diskussionen im DF besser durchsetzen zu können. WTF? Deine Mailbox-Nachricht ist da bei mir zwar einfach nur untergegangen. Aber meine mangelnde Reaktion scheint dir wohl nicht so in den Kram zu passen und seitdem machst du hier unterschwellig Stimmung gegen mich.


    Wer hier nur klugscheißen aber sowieso nicht mitmachen will, kann sich gern raushalten. Auch mit Reaktionen auf irgendwelche Beiträge.

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