Beiträge von martinelli

    Eigentlich heißt ein Strich durch eine Note, dass man einen Doppelschlag ausführt (Diddle).

    Bei 2 Strichen, kenn ich es so, dass man einen Wirbel in der Länge der durchgestrichenen Note spielt. Soviel zum Schlagzeug (korrigiert mich gerne).

    Beim Kontrabass (und wohl den meisten intonierenden Instrumenten) ist die einfach durchgestrichene Note der halbe Notenwert doppelt gespielt und zweifach durchgestrichen ergo der viertel Wert vierfach. In der Praxis endet das aber nicht selten in ad lib gespielten Klangteppichen :D

    Der Schrägstrich heißt, dass man den Notenwert unterteilt. Der sagt nicht, wie (Doppel- oder Einzelschläge) man spielt.

    Auch zwei Striche haben mit der Spielweise (Wirbel) nix zu tun, sondern hier werden die Notenwerte nochmals unterteilt.

    Das mit mit den halbierten bzw. geviertelten Notenwerten stimmt so, wenn die Ausgangsnote ein Viertel oder kürzer ist.

    M.

    Guten Tag,


    wenn Notenwerte unterteilt werden, indem man ihnen einen oder mehrere Schrägstriche durch den Hals (bzw. bei halslosen Noten über den Kopf) macht, nennen das zumindest die Streicher ein Bogentremolo. Nun wird die Schreibweise ja auch oft für das Trommeln genutzt - nicht nur für den offenen Wirbel. Kennt jemand einen in der Welt des Schlagzeugs ansässigen Fachbegriff für diese Schreibweise? Bogentremolo will ja irgendwie nicht so richtig passen und Stocktremolo wäre jetzt albern. :)


    M.

    das Buch 'New Breed' mit ihm durcharbeiten, es soll die Grundlage für unseren Unterricht sein und auf dieser Grundlage sieht der Lehrer ja wie ich spiele (Technik, Stockhaltung, Sitzhaltung, Timing, Geschwindigkeit usw.).


    Und wenn er Fehler erkennt, kann er Sie mir ja sagen und dann kann er mir ja weitere Übungen geben um die Fehler zu korrigieren

    Wenn Du einem guten Lehrer irgendwas vorspielst, kann er gleich einige Baustellen erkennen und Vorschläge machen, wie man diese angeht. Dann könnt Ihr entscheiden, wie es weitergeht.


    Eine Schule wie „The New Breed” mit einem Lehrer durchzuarbeiten, halte ich für unwirtschaftlich. Der Lehrer kann die Methode vermitteln (30 Minuten) und am Anfang gelegentlich an einer Übung überprüfen, ob dir Richtung noch stimmt (je 10 Minuten), aber ansonsten bot das Buch mir auch ohne Lehrer zwei Jahre lang täglichen Spaß.


    M.

    Toller Beckenarm, weil man den Arm in einen beliebigen Winkel bringen kann. Leider teuer. Sowas hatte ich mal wegen System-Umstellung (auf ⌀22mm) verkauft. Für auf den Halter auf der Bassdrum hätte ich sowas gerne wieder - obwohl mir bei diesem für dahin beide Rohre zu lang sind. (Ja, ich könnte sägen ... mal sehen.) Das Ding ist teuer aber m.M. einzigartig, weil der Galgen 360° drehbar ist. Zu Deiner Frage:


    Ich hatte mir schon das Nachfolgemodel angesehen - ich glaube es heißt CBA671MC und ist etwas kürzer (40cm). Aber ich kann mich täuschen; es könnte die 60cm lange Version immer noch geben.

    M.

    Ich denke, so ein Ding soll Krach machen. Wenn nicht: Man muss nicht mit voller Wucht draufhauen.


    Wenn der Ton einfach zu hoch ist und zu lange anhält, hilft vielleicht:

    1. Im Musikgeschäft oder im Versandhandel 2 Meter Filzstreifen für die Bassdrum kaufen und halbieren.
    2. Trommel mit Schlagfell oben hinlegen, Schlagfell abnehmen.
    3. Filzstreifen quer über die Trommel legen; Fell und Spannreifen auflegen; Stimmschrauben ohne Spannung beidrehen.
    4. Filzstreifen an beiden Seiten anpacken und etwas anziehen, sodass er dann mehr oder weniger am Fell anliegt.
    5. Stimmschrauben soweit anziehen, dass das Fell bei leichtem Druck keine Falten mehr macht.
    6. Schritte 2 bis 5 für das Resonanzfell wiederholen.

    Ja, es dauert in jedem Alter lange, das zu lernen.

    Es hilft ganz sicher, nicht gleich die ganze Leseübung über das Ostinato zu spielen versuchen, sondern sich um jeden Takt der Leseübung Wiederholungszeichen zu denken. Man spielt also mit einer Hand das Ostinato und mit der anderen wiederholt man darüber viele, viele Male den ersten Takt der Leseübung. Wenn das gut sitzt, nimmt man sich den zweiten Takt der Leseübung vor. So baut man Unabhängigkeit auf. Wenn das mit allen Takten klappt, kann man mal die ganze Leseübung probieren. Wenn es dabei massive Schwierigkeiten gibt, kann man auch zunächst nur die ersten zwei Takte über das Ostinato wiederholen und dann die nächsten zwei.

    Du schaffst das. Leute, die nach 10 Wiederholungen aufgeben, schaffen es nicht.

    Ich würde sagen, Begriffe wie perfekt und unperfekt werden oft von Leuten verwendet, die bei der Bewertung von Rhythmik ein festes Tempo und ein Gitter (Quantisierung) anlegen. Daher kamen die zumindest früher gängigen Ansichten, dass Ringo und Charlie „unperfekt“ spielten, was ich mittlerweile als grobe Fehleinschätzung lese. Musik ist halt Kunst; keine Mathematik.

    M.

    YouTube Premium Jahres-Abo, d.h. einmal 100€ zahlen und in 1 Jahr verlängern. Davor hatte ich Deezer; auch ok, aber etwas geringere Verfügbarkeit der gewünschten Titel. Wenn mir die Kollegen jetzt YouTube-Video-Links zu Vorlagen für's Covern oder als Inspiration schicken, kann ich die ohne Werbung kucken


    Trotz aller Vorteile: Wenn das abonnierte Jahr ausläuft, schaue ich mich nach nicht-USA-Diensten um - auch wenn es Geld und Komfort kostet. Ich weiß, dass dies schwierig werden dürfte.


    Hat jemand Erfahrung mit Diensten jenseits von Trumphausen, idealerweise aus Europa, CA, AU?


    M.

    Ich habe vor wenigen Monaten mit Schlagzeug angefangen und mir kürzlich eine Doublebass Maschine dazugekauft.

    Alternativ könntest Du auf Reisen aber auch an den vielen anderen Baustellen arbeiten und Dich drauf freuen, daheim dann wieder auf der Doppel-Fußmaschine zu rattern. Ein paar Trommelstöcke und ein Metronom erlauben stundenlanges Üben. Ideen dazu gibt es bei Interesse hier kostenlos. :)

    Wenn die Olle Klaue im Weg ist, dann muss sie gehen...kann aber nicht sagen, ob das ein Problem bei der Stimmung ausmacht. Bei mir sind die Schrauben etwas stärker als die Finger schrauben können. Ich hab aber auch Schraubstock-Hände

    Nee, das würde ich nicht machen. Aber ich kann auch entwarnen: Wenn man das Pedal korrekt am untersten Punkt des Spannreifens anschraubt, bleiben bei Durchmesser 24" doch noch einige Millimeter Luft zur Spannklammer. Nachdem ich mich jetzt auf dem Ding eingespielt habe, bin ich mit der Perfect Balance Standard sehr zufrieden.

    M.

    Kein Mensch will sehen, welche Chops du so drauf hast, insbesondere nicht, wenn du sie nicht wirklich drauf hast.

    Sehe ich genau so. Man muss der Musiker-Polizei auch keinen Grund zum Lästern geben. Ich war übrigens der, der immer versehentlich das Tempo angezogen hat. :)

    deinen Groove 4 bis 8 Takte lang um ein paar gut platzierte Tom- oder Beckenschläge anreicherst

    Und dabei immer die Melodie oder das Thema im Kopf mitsummen. Dann passt das auch in den Kontext.


    M.

    In der Tat kann jeder nur schreiben, was ihm gefällt und man kann mit allem mehr oder weniger jede Musik machen. Meine folgende Meinung/Erfahrung teile ich hier gerne mit, aber es muss sie niemand teilen. ;)

    • Wenn die große Trommel (z.B. Lefima 28") nicht extra besetzt ist, würde ich bei der Basstrommel nicht unter 24" gehen. Ich gehe davon aus, dass auch mal Konzert-Walzer oder Märsche gespielt werden sollen, und da fehlt mir bei (meist auch noch gedämpften) 20"-Basstrommeln der tragende Bass.
    • Bassdrum-Rosette und Tom-Halter würde ich einem Rack vorziehen. Beckenstative kann man je nach Bedarf mitnehmen oder daheim lassen. Die müssen auch gar nicht schwer sein. (Bei mir sind einstrebige Yamaha-Füße die Basis, darauf je ein TH-904, der dann je zwei 7/8" Becken-Galgen aufnimmt.)

    M.

    Danke für Euere Einsichten.


    Bzgl. horizontal außermittigem Auftreffen des Schlegels:

    Das war nur so eine Idee, dass das von Nachteil sein könnte. Man hört und merkt es aber nicht. Im Nachgang überlegt: So, wie Einsäulen-Pedale i.d.R. konstruiert sind, kann der Schlegel gar nicht mittig auftreffen. Alternative Konstruktionswege brächten andere Nachteile.


    Bzgl. der Befestigung:

    trommla Vielleicht hast Du das Problem wirklich nicht. Wie nahe die Fußmaschine an die Spannklaue kommt (also wie weit innen die Spannklauen sitzen) hängt ja vom Durchmesser der Basstrommel und von der Anzahl der Stimmschrauben ab. Trigonometrie-Sport ergibt: Während es bei mir (24", zehn Stimmschrauben) noch gerade so hingeht, hätte ich bei einer 22er Prolite (auch zehn Stimmschrauben) ein ernstes Problem, weil die Klaue da durch den kleineren Durchmesser noch fast einen Zentimeter weiter rein rückt. Bei der 20er wäre es hingegen kein Problem, weil die nur acht Stimmschrauben hat. Da ist noch gut 1cm mehr Platz als bei meiner.

    In meinem Fall benutze ich dann mal einfach ein bisschen Kreppband o.ä., um versehentlichen direkten Kontakt zwischen Klaue und Fußmaschine zu vermeiden.


    M.

    Bei mir wurde es dann das Sonor "Perfect Balance Standard", also ohne Klappmechanismus.


    Es spielt sich richtig gut und ich bin ja eigentlich sehr zufrieden.

    Was ich nicht mag - und hoffentlich liegt da keine Fehlbedienung meinerseits vor:

    1. Wenn man die Maschine anschraubt, kommt sie der unteren aus Fahrersicht linken Spannklaue (7 Uhr) verdammt nahe. Man muss schon drauf achten, dass sie diese nicht berührt und den Chrom mit der Zeit abnagt.
    2. Der Schlegel trifft in der Horizontalen das Bassdrum-Fell nicht mittig, sondern rechts davon. Wenn mittig an die Bassdrum geschraubt, ist die Trittplatte bzw. der Riemen mittig, aber der Schlegel ist nun mal außen an den Kranz angeschraubt, wie auf dem Bild zu erkennen.

    Screenshot 2025-09-20 at 20.32.25.png




    Genau, ein Tom-Fell steht dem Bassdrum-Fell in nichts nach. Die Bassdrum meines Yamaha Hip-Gig Al Foster war in Neuzustand auch mit einem 18" Tom-Fell bespannt, weil sie aus Platzgründen Tom-Spannreifen hat. Vom Sound her bin ich mit PS3 oder PS4 voll zufrieden.


    M.

    Über das Ding (Cooler Master X-Throne) kann ich jetzt keine Spezifikationen finden, aber die Idee ist ja schon mal gut, Kopfhörer-Verstärker und Shaker allesamt in den Sitz zu integrieren. Wäre interessant zu sehen, wie leistungsstark und rauscharm die Verstärkung ist und wie lange man mit dem Stuhl als Sitz glücklich ist - und ... was das wieder kostet.

    Nur für den Fall, dass meine neue Erfahrung bzgl. raschelnder Snare-Teppiche anderen helfen kann:

    Problem

    Mein Snare-Teppich raschelte bei vielen Schallquellen mit. Besonders beim 12er Tom unmittelbar neben der Snare, aber auch bei anderen Trommeln und sonstigen Instrumenten im Raum. Das Nachrascheln kam sogar beim Anschlagen der Snare selbst: Es klang so, als schaukele sich der Teppich nach verklungenem Snare-Schlag nochmals erneut auf. Um die lange Suche kurz zu machen:

    Lösung

    Der Anschlag der Snare versetzte das Schlagfell am Tom in Schwingung. Nachdem die Snare verklungen war, war das Tom-Fell noch fröhlich am Schwingen und setzte den Snare-Teppich erneut in Bewegung. Das passierte auch, wenn ich das Tom (ungedämpft, Emperor oben, Diplomat unten, kleines Kosmetik-Pad drinnen) etwas höher oder tiefer stimmte. Ich habe das Tom-Schlagfell jetzt leicht gedämpft (1 Moongel entsprechend) und der Spuk ist vorbei. Es ist für mich ein ganz guter Kompromiss.


    M.