Beiträge von Beeble


    Zur ersten Frage ist z.B. die Wellenform aufschlussreich. Zur zweiten das Spektrum,

    Ja, zumindest in ungünstigen Messumgebungen könnte man sicher leicht die Sustainlänge ermitteln.
    Aber ob man anhand eines Sonogramms am Spektrum eines Klangs Rückschlüsse auf Holzsorten schliessen kann und besonders wie sie klingen,

    halte ich doch für sehr optimistisch.

    Es mag Leute geben, die anhand eines Sonogramms Songs erkennen können.

    Aber dort Holzsorten und Klang in einem wenige Sekunden dauerndem Signal zu identifizieren halte ich für nicht möglich.

    Bei der Gitarre ist das Thema Tonholz ja schon wissenschaftlich entmystifiziert.

    Ist zwar nicht direkt auf Trommeln anwendbar, aber einige Gemeinsamkeiten bestehen schon.


    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Unabhängig der Sinnfrage eines solchen Unterfangens, sollte man sich vor allem, wenn man es wissenschaftlich angeht,

    Gedanken machen, wie so eine Messung , wenn sie valide sein soll durchzuführen ist.


    Zum einen sind da zu kalibrierende Messgerätschaften, wie Mikrofon, Mechanik, auch der schalltote Raum gehört dazu.

    Dann muss man die Messunsicherheit, die Fehlergrenzen und die Standardabweichung kennen.

    Das dürften alles schon Punkte sein, an dem alle ausserhalb eines Messlabors scheitern.

    Was erhält man dann am Ende? Im besten Fall doch nur ein Sonogramm mit hoffentlich kleiner Fehlertoleranz.


    "Klang" kann man schlecht aus einem Sonogramm ablesen, vor allem nicht was "besser" klingt.

    Das könnte man dann nur akustisch bewerten, wobei die Abhörbedingungen klar definiert sein müssten und

    jeder über das selbe Abhörsystem hören müsste. Was ja auch nicht möglich ist.
    Das wäre dann aber wieder subjektiv und ganz und gar unwissenschaftlich.


    Im Grunde sind sich ja hier fast alle einig, das Holz den kleinsten Einfluss auf den Klang hat.

    Ist wie bei E-Gitarren, obwohl da wohl ebensoviel Woodoo herscht wie bei den Trommeln.

    grundsätzlich klingt ja ein akustisches Instrument stets mit etwas Abstand am besten. Alles andere ist immer ein Kompromiss.



    Das kommt drauf an, kommt drauf an, was man erreichen will.

    Eine Snare mit wenigen cm mikrofoniert klingt wie eine Snare auf kurze Distanz klingt.
    Eine Snare mit 5m Abstand klingt halt wie die Snare im Raum klingt.
    Eine Akustikgitarre klingt nah mikrofoniert auch schöner als mit Raummikro.


    Becken nah mikrofoniert macht Sinn, wenn zb. ein Ride zu leise ist, nicht genügend Ping hat um es über die OHs abzubilden.
    Ob man da jetzt von oben oder von unten rangeht, ist wohl eher die Philosophie des Technikers, vielleicht mit dem Ansatz, sich

    dadurch weniger Einstreuung einzufangen. Das Becken klingt oben und unten gleich, im Gegensatz zur HH.


    Ob man jetzt wirklich jedes Becken zusätzlich mikrofonieren muss, besonders live, erschliesst sich mir nicht.
    Durch die richtige Beckenwahl und gut plazierte OHs sollte es reichen. Ausser man heisst Terry Bozzio.


    Ich habe auch noch kein Setup gesehen wo das gemacht wird und ganz auf OHs verzichtet wird.

    Kann man das H5 mit dem IPhone koppeln,

    Jain. Das können nur Geräte wie das Zoom F3 und F6.
    Du kannst aber mit einem Timecodegenerator auf einer Spur den Timecode aufnehmen.
    Soweit ich weiss kann erst ab iPhone14 Timecode bei der Aufnahme ausgegeben werden.


    In deinem Anwendungsfall ist es sicher leichter das händisch zu machen.
    Ich mache bei der Aufnahme nur einen Einzelschlag vorweg, das ist dann quasi meine "Klappe" zum ausrichten von Bild und Ton.


    Allerdings kannst du das Zoom auch als Mikrofon an deinem Telefon benutzen, dann brauchst du keinen TC.

    Wenn du möglichst nah an dem Klang sein willst, den du vor Ort hörst, dann brauchst du ein möglichst Hochauflösendes Mikrofon mit einem möglichst linearem Frequensverlauf, das dann sehr wenig färbt. Das geht bei ca 140 Euro los.
    Du hast sicher ein Audiointerface, dann bist du damit sicher gut aufgestellt.

    Das Zoom kenne ich nicht, bzw kenne die Kapseln nicht, aber ist weitaus besser als ein Handymikrofon, welches auf Sprache ausgelegt ist, den Frequenzgang stark verbiegt und der eingebaute Limiter tut sein übriges.


    Ich verstehe auch nicht was du meinst mit "da man dann mehr vom Kessel hört"

    Man spielt doch die Trommel mit Sticks und das ist doch was ich hören will.
    Wenn ich den Kessel hören will, schraube ich die Felle ab und klopfe aufs Holz.


    Bevor du fragst, ich bin niemandes Fanboy.
    Ich nehme was taugt um Musik zu machen und zu produzieren.
    Optik, Marke, Preis und Farbe sind mir komplett Latte. (damit stehe ich hier auch alleine ;) )

    Auch investiere ich doch deutlich mehr für Raumakustik, Mikrofone, Kabel, Hard- und Software als für Trommeln.


    So richtig nachvollziehen kann ich dich da nicht.

    Aber es ist jedermanns Sache was einem Freude bereitet und das bedarf auch keiner Rechtfertigung.

    Die Klangqualität reicht aus, um zu hören, wie die drei sehr unterschiedlichen Trommeln in einem Proberaum klingen

    Solche Aussagen triggern mich ja, ansonst halte ich mich aus deinem Sonor-Porn ja gerne raus.

    Sorry, bei dem Titel hatte ich einen Messaufbau erwartet, der zumindest die ohnehin schwere Beurteilung

    über YT Audio einigermaßen wissenschaftlich angeht, wie ja oben schon erwähnt wurde.

    Stattdessen hört man hier augenscheinlich einen mit Telefon aufgenommenen komentarlosen Raumklang.


    Ich habe auch keine Ahnung was du damit bezwecken willst.
    Ich denke nicht, das Menschen, die sich sowas zulegen wollen, die Kaufentscheidung von diesem Video abhängig machen.

    Oder das es sie irgendwie weiterbringt.

    Zumal der Klang in deinem Proberaum auch keine Referenz ist.

    Jeder Proberaum klingt sicher anders und mich interessiert, wie die meisten, wohl eher, wie so eine Trommel auf der Bühne und im Studio taugt.

    Nicht wie sie auf einer Handyraumaufnahme klingt, in einem möglicherweise akustisch suboptimalen Keller.

    Das ist dann eher ein Testvideo für dein Aufnahmegerät, um zu zeigen das dort der Limiter zumindest gut funktioniert.

    Ich finde die Siliconepads von Yamaha näher am echten Fell als die hart gespannten Mesheads.
    Allerdings sind die Pads für mich zu klein, aber das heisst ja nix.
    Wenn du das vielleicht noch was runterhandeln kannst und die Fußmaschine mitgegeben wird und es sonst nicht allzu abgerockt ist, kann man es sicher nehmen.


    Ansonsten ist es schwierig zu einem bestimmten Edrum zu raten.
    Es kommt immer auf den Nutzen, die Anwendung, die Ansprüche und die Kompromisse an.
    Ein Schlagzeug ersetzen kannst du mit keinem der Geräte.

    Bei den Kindergrößen und deiner Snaresammlung würde ich eher über eine Tiefe unter 6,5" nachdenken.
    Die Frage ist auch, wofür zu "mächtig"? Fürs Studio oder für Live?

    In beiden Fällen spielt das keine Rolle, weil der Mann an der Konsole wird das schon machen.

    ich mag einfach keine gedoppelten Vocals und hab nie verstanden, warum das überhaupt gemacht wird.

    weils klasse klingt, Genreabhängig . Besonders im Refrain geht da nochmal die Sonne auf, wie auch in diesem Song.
    Ich nehme teilweise 6-10 Dopplungen, sowohl von verschiedenen Sängern als auch von den selben 1-3, die die Band hat.

    Live geht das natürlich nur mit dem was man zu Verfügung hat. :)

    UV beständige Pigmente sind halt billiger, sowohl im Lack als auch bei Folie.

    Du meinst wohl teurer, sonst macht das hier im Zusammenhang wohl keinen Sinn !

    in der Tat, das hast du recht. Danke für den Hinweis

    Ansonsten hat die sauerländische Firma SONOR mit diesem Produkt null Komma null Berührungspunkte.

    Naja, wenn sie es vertreiben sind sie auch in der Gewährleistungspflicht.
    Allerdings wäre ich mir nicht sicher, ob das Ausbleichen unter Garantie fallen wird.
    Es sei denn, sie werben mit einer Lichtbeständigen Folie.

    ich denke, das die von mir genannten Teile, als jüngere Geräte sicher nicht mehr so schlecht sind, wie 2008

    Naja, genaugenommen hat sich in den letzten 30 Jahren da so gut wie nichts verbessert. Genauer gesagt an der Technik.
    Es basiert weiterhin auf Midi, mit all seinen Beschränkungen die wir seit über 40 Jahren mit uns rumschleppen.

    (Midi 2 gibt es mittlerweile auch schon einige Jahre, aber selbst die neuen Modelle des "Platzhirsch" nutzen das nicht.)


    Mein 30 Jahre altes Yamaha DTX macht genau das selbe wie ein aktuelles Roland oder ein fame.
    Der einzige Unterschied ist, das man seit einigen Jahren auf Meshfellen rumklopfen kann.

    Ich benutze ein fame, das ist billigster Chinaschrott, aber ich nutze das halt nur mit Samplesounds und für Vorproduktionen.
    Das reicht in Anbetracht seines Gebrauchtpreises von 200 Euro für meine Zwecke völlig.
    Das selbe Ergebnis könnte man sicher auch mit einem 50x teureren Rolandgerät (neu) erreichen mit etwas mehr "Qualität"



    Es macht wirklich keinen Unterschied was du kaufst.
    Sowas kann man wirklich gut gebraucht kaufen.

    Besonders wenn man keine großen Ambitionen hast, wie du ja schreibst und nur ein wenig rumdaddeln willst.

    Roland ist auch nicht über jeden Zweifel erhaben. ;)

    Die Gerätschaften unterscheiden sich hauptsächlich in der Verarbeitung.
    Die Modulgeräusche sind durchweg besonders in der unter- und Mittelklasse allesamt gleich schlecht.

    Allerdings in der Oberklasse auch :)


    Roland benutzt keine Samples sondern Klangsynthese, das spart Speicher und Prozessorleistung.

    Andere Systeme nutzen meist Samples, was aber nicht besser sein muss.



    Bei deinem Budget und wenn du es nur zum üben benutzt, reicht so ein fame mit Meshfellen meiner Meinung nach aus.

    (man muss hier etwas vorsichtig sein, mit seinen Äußerungen, die Edrumpolizei ist hier sehr streng :) )
    Sowas bekommst du gebraucht für unter 300 Euro.


    Wenn du später doch mehr Wert auf Sound legen solltest, kannst du immer noch das Modul wegschmeissen und durch ein edrumin und

    einen Softwaresampler ersetzen.

    Dann hast du auch Möglichkeiten eine einigermaßen auhentische Haptik und ein besseres Spielgefühl (Positionserkennung, bessere HH Emulation usw.) zu bekommen

    Und auch dein Set mit Pads und Becken anderer Hersteller zu pimpen.


    Das Fame nutze ich selbst. (allerdings mit besserer HH)

    Mit edrumin und Superior Drummer, einer steilen Lernkurve und viel Geduld und Zeit, lässt sich das ganze so einstellen, das es sich fast anfühlt wie ein Schlagzeug.
    Die Verarbeitung der Hardware macht schon ein bisschen Angst, aber wenn man es nicht ständig auf- und abbaut, ist es recht stabil.

    Ich bin bei Wrapfolie aus dem KFZ Bereich.

    Allerdings, wie Uli schon anmerkte, muss der Untergrund plan und sauber sein.
    Die Folie ist dünn und lässt sich vom Laien sehr einfach Falten- und Blasenfrei aufziehen,

    da sie im Gegensatz zu laminierten Kesselfolien unter Spannung aufgezogen wird.

    Das Problem mit den Böckchen sehe ich nicht, die Bohrlöcher sollten jedoch großzügig ausgeschnitten werden.


    Wer die Robustheit dieser Folie mal testen will, kann ja mal unauffällig mit einem Schlüssel an einem Taxi oder Polizeiauto kratzen.