Beiträge von Sowa

    Stage Custom. :thumbup:


    Für Handtechnik könntest Du, wenn möglich, auch mal mit anderen Stickgrößen experimentieren: Was machen 2er, 7er Sticks mit Deinem Rebound? Ansonsten immer (ja, ich nerve): Tommy Igoe, Great Hands for a Lifetime. Mir tut seitdem nichts mehr weh, und ich bin deutlich schneller geworden damit.

    Bei der Probe leichte Differenzen mit dem Leadgitarristen. Der kurz danach - tatsächlich rein aus motorischer Unfähigkeit - entglittene Stick trifft pfeilartig dessen Instrument und hinterlässt angeblich eine Delle im Korpus. Das kannst du nicht wieder gutmachen.

    Mein Timing hat durch Joe Morellos "Pyramide" (oder wie man diese Teufelei aus Master Studies 1 nennt) sehr gewonnen. Einmal rauf und wieder runter bei >50 bpm dauert keine zehn Minuten. Sehr zu empfehlen nach meiner Erfahrung.

    "Great Hands for a Lifetime" von Tommy Igoe ist zwar jetzt nicht die radikal neue Empfehlung, aber ich hab mir das jetzt doch nach vielen Jahren mal angesehen. Man muss das imho nicht exakt reproduzieren, bekommt aber doch, wie ich finde, viele nützliche Anregungen und übt danach schmerzfreier.

    Unterschiedliche Handhaltung ist sicher ein realer Faktor. Aber selbst matched pairs von Sticks klingen häufig unterschiedlich. Am Kopf getestet höre ich da teils mehr als einen Ganzton Differenz, auch bei teureren Modellen. - Dann bräuchtest du nur noch das zu deinen Händen komplementär dissonante Stickpaar, und alles wäre sozusagen wieder im Lot.

    Ich würde mich beim Spielen von Agostini-Etüden nicht aufnehmen, selbst wenn ich sie sauber könnte. Das ist alles für technisches Vorankommen, etwa Unabhängigkeit, unglaublich wertvoll, aber z.B. Rileys Comp Examples grooven viel mehr, finde ich. Was wiederum an Agostini fesselt, sind genau die von rhythm memory benannten Motive, die man ins eigene Spiel - zu dem Greb ja offenbar ausdrücklich auch rät - prima integrieren kann. Dazu dann noch im Takt gegeißelt, und der Flow hat freie Bahn. :)

    Ich verkaufe mein Anatolian Ultimate Thin Crash 16'', da es nicht zu meinem sonstigen Blech passt. Ich habe es 2014 hier im DF gekauft, über die Jahre sind wir einfach nicht warm geworden miteinander. Es hat deshalb die meiste Zeit in der Beckentasche zugebracht. Üblicher Gebrauchtzustand, kein Keyhole.


    Preis für DF-Mitglieder: 100 EUR incl. Versand.


    Bilder gibt es hier:
    https://www.ebay-kleinanzeigen…h-16-/1629410050-74-23789


    Gruß Christian

    Hallo Walter,


    da hat aber einer die Feiertage gut genutzt. Das sind appetitliche Ziele. Rileys Comp Example 4 in drei Monaten von 120 auf 160 - Hut ab, wenn's soweit ist. Wenn Du jemanden brauchst, der im Ernstfall den REC-Knopf drückt - ich kann aushelfen.


    Bzgl. Journalieren geht es mir wie Two: Was man zuletzt konnte oder können wollte, findet man verlässlich aufgeschlagen auf dem Notenständer. Bei New Breed z.B. brauch ich nichts mehr aufzuschreiben; wo für mich da die jeweils aktuelle Grenze ist, weiß ich meistens aus dem Kopf. Bei Morello weiß ich es leider noch genauer.


    Jedenfalls wünsche ich viel Erfolg und Spaß! Alleine Riley schon macht ja eigentlich bei jedem Tempo Freude.

    Perfekt!
    Die richtige Entscheidung getroffen.


    Ganz genau. Auch wenn mein Lehrer, den ich nur ein paar Mal im Jahr sehe, neuerdings Drumeo toll findet, finde ich nach wie vor meinen Lehrer toller, weil er mir immer neue Ideen mitgibt, die mich monatelang beschäftigen und weiterbringen. Jede Unterrichtsstunde ist da sehr gut investiertes Geld. Gerade jetzt! Support your local drum teacher!

    Ich würde trommla beipflichten, was das Yamaha Stage Custom betrifft. Nach langem Überlegen (Pearl Decade? Tama Superstar? Oder eben doch Gretsch Renown? etc. pp.) habe ich für den Betrieb in meiner aktuellen Band kurzerhand ein solches gekauft und bin sehr zufrieden damit. Unentschlossen war ich länger bezüglich der BD, habe dann eine 22er genommen und finde die sehr flexibel. Selbst die mitgelieferte Snare ist passabel, wenn auch keine Wucht. Subjektiv - und das darf es ja hier laut TS sein - würde ich derzeit ohnehin mehr in Blech investieren als in Holz, deshalb gab es zum ausgezeichnet verarbeiteten Kesselsatz noch die Erfüllung eines lang gehegten Wunsches in schwer, handgehämmert und 22''.
    Da ich schon ein Maple Custom habe, fiel die Entscheidung für das Stage Custom und damit für Birke beim Arbeitstier im Probenraum nicht wirklich schwer. Wenn ich 1500 EUR nur für den Kesselsatz hätte, würde ich in der Situation des TS nach einem gebrauchten Maple Custom oder Ähnlichem suchen. Die Hardware ist ausgereift und unverwüstlich, das Set klingt hervorragend und lässt sich leicht stimmen. Das dürfte freilich für einen Großteil der Sets im genannten Preissegment gelten.

    Sehr interessanter Thread, danke dem TS! Stilistisch hat mir mein Lehrer ganz klar ins Lastenheft geschrieben, dass er gerne mein Funkdrumming ausgeprägter sehen möchte. Mir war das vorher nicht so klar, weil ich eher aus der Bluesrock-Ecke komme. Deshalb hier zum vermutlich x-ten Mal im Forum: Unterricht nehmen lohnt sich! Zum Großthema Stil hätte ich ohne Unterricht vermutlich auf lange Sicht immer nur herumgestochert (was bei Schlagzeugern besonders blöd aussieht); seit einiger Zeit übe ich ganz bewusst Funk und stelle fest, dass sich das enorm förderlich auch auf die anderen von mir abgeforderten Musikstile auswirkt. Oder anderes Beispiel: AfroCuban brauche ich bandbezogen derzeit zwar nicht, übe es aber trotzdem wie besessen, weil es die eigene Reichweite ungemein erweitert und meinen Vorlieben sehr entspricht.


    Weil ich nie so spielen können werde wie z.B. die Drummer bei oder mit Vulfpeck, nehme ich deren Stil einfach als Orientierung. Und schon ergibt sich daraus wieder eine Herausforderung meinetwegen für Fußtechnik. Als Schlagzeuger einen Stil zu haben bzw. anzustreben, ist doch das Beste überhaupt.