Eure Zweit-Set Philosophie(n)!?

  • Und so bin ich nun hin- und hergerissen, ob ich mir für den einen Proberaum tatsächlich noch mal ein Sonor Vintage genehmige und das Basix Custom ersetze. Letzte Woch habe ich die Basix Snare zuhause genau gleich wie die Vintage gestimmt und die haben sich zuhause zu 99% gleich verhalten. Im Proberaum wars ne Katastrophe.

    Als Vintage-Spieler könnte ich die Frage für mich sofort und ohne Zögern beantworten. Ich würde mir das Geld für ein zweites Vintage sparen, denn auch ein Basix Custom klingt gut befellt und gestimmt amtlich. Zwei gleiche Sets zu haben, macht für mich überhaupt keinen Sinn. So sehr ich mein Vintage liebe, ist es schon speziell im Klang, und manche Bands oder Projekte verlangen doch eher nen modernen Drumsound.

    Beipack-Snares günstiger Drumlinien klingen oft limitiert, da könnte man tatsächlich über ein Upgrade nachdenken. Da reichen aber auch +/- 300 Euro, und den Rest heb ich mir für was anderes auf, ob nun Schlagzeug, Möbel oder Urlaub.

  • Ein Rogers steht in dem einen Proberaum. Bei meiner Coverband.

    Ein Premier steht in dem anderen Proberaum. Bei meiner Punkband.

    Als ich mich im DF angemeldet hatte kam mir schnell die Idee mir ein Schlagzeug für zu Hause zusammen zu stellen, mit dem ich in Ruhe und ohne Eile ausprobieren konnte, was ich hier so an Tipps rund ums Schlagzeug gelesen habe.


    if OT

    Zu 80% ist hier im DF eine Wissensdatenbank, von deren Inhalt ich vorher nicht mal was geahnt hatte.

    Zu 19% ist hier Spaß angesagt, und

    zu 1% gibt es auch mal harsche Auseinandersetzungen.


    Die Werte sind rein über dem Daumen gepeilt OT fi


    _ 8o

  • Ich hatte mir mal ein billiges Einsteiger-Set gebraucht zugelegt, damit ich es als Feld-Wald-und-Wiesen-Set nutzen kann.

    Das meine ich ernst.

    Wir hatten immer wieder die Möglichkeit, einmal im Jahr auf einem coolen Open-Air in einer Scheune auf der Wiese aufzutreten.

    Es war feucht, nicht nur wenn es geregnet hat.

    Manchmal haben auch andere Bands das Set mitbenutzt.

    Sauber ging es auch nie zu, nach dem Gig waren in die Pedale oft Erdklumpen reingetreten.


    Also: Dorthin wollte ich mein Tamburo nicht unbedingt mitnehmen (auch wenn ich es mal gemacht hatte, aber das war vor meinem Zweit-Set und es hatte auch sonst niemand mehr das Set bedient...)


    Die Becken waren natürlich keine Zweit-Becken, sondern erste Wahl.

    Soll ja auch klingen.

    Und die anderen Drummer mussten ihre eigenen Becken dranhängen.


    Ansonsten...... bräuchte ich kein Zweit-Set.

  • Ein Sonor Vintage wäre fast mein Zweitset geworden. Da lief mir aber ein Yamaha Maple Custom über den Weg - klar, was ganz anderes, aber der primäre Bedarf nach dem Zweitset war gedeckt. Ich würde mir aber trotzdem noch ein Vintage anschaffen, wenn ich Platz hätte. Es ist einfach wunderschön, fast egal, in welcher Farbe.

    Ich setze inzwischen lieber auf Vielfalt bei Snares. Mit meinen Yamahas (im PR steht ein Stage Custom) bin ich so zufrieden, dass ich mir - abgesehen von einem Vintage - lieber drei weitere Snares als noch ein Mittelklasseset kaufen würde. Andere Snare - anderes Set, wenn man das so grob verkürzen darf.

  • lieber drei weitere Snares als noch ein Mittelklasseset kaufen würde. Andere Snare - anderes Set,

    Das eine schließt ja das andere nicht aus 😁

    Lieber brennende Herzen, als erloschene Träume! <3 xxxx Love life, and live! - It's worth it.


    “You are never too old to set another goal, or to dream a new dream.” ― C.S. Lewis


    Don‘t waste your time or time will waste you. (Muse - Knights of Cydonia)

  • Nein, keinesfalls! Man weiß ja eh nie, was passiert. Im Übrigen gebe ich auch hier Jürgen recht: "Zweitband=Zweitset". Bessere Faustregel gibbet nicht.

  • Also definitiv ein Zweitset egal welches . Meins ist mir heilig.


    Hier gilt nicht nur was er singt sondern wie er es singt.

    (Besser kann man es nicht ausdrücken )

    Einfach das Wort Manta durch Schlagzeug ersetzen


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  • Ich hatte mir mal ein billiges Einsteiger-Set gebraucht zugelegt, damit ich es als Feld-Wald-und-Wiesen-Set nutzen kann.

    Das meine ich ernst.

    Ich glaube ein Crap Set braucht jeder, der sich auf Konzertsettings einlässt die er nicht kontrollieren kann. Für einen reinen Daheim Kellertrommler ist es vermutlich wieder nicht so notwendig. Solang das Ding so halbwegs wie ein Schlagzeug klingt, reicht das für solche Konzerte auch völlig. Wie Herr Greb doch so schön bewiesen hat, der Drummer macht die Musik, nicht das Schlagzeug.

    Was aber nicht bedeutet das man nicht mindestens ein gutes Set haben sollte, je nach Anspruch und wenns vielleicht mal ins Studio geht, etc.


    lg

  • Meine Zweitset-Strategie geht nur bedingt auf: zunächst habe ich in beiden Bandproberäumen je ein komplettes Set incl. aller Hardware und Becken stehen. Soweit so gut. Dann habe ich mein drittes Set zu Hause in Cases stehen, um es für Gigs zu nutzen. Dieses ditte Set ist von den Größen her flexibel (22, 20, 10,12,14,16), jedoch ist es erstens beim besten Willen kein Beaterset und zweitens fehlt mir etliche Hardware dazu, so dass ich doch immer bei einem der Übungsraumsets wildern muss. Ich werde also noch Hardware anschaffen müssen, wenn das Konzept rund sein soll (zumindest 2 stabile Galgenbeckenständer mit ein paar Multiclamps und Beckenarmen).

  • Meine Zweitset-Strategie ist wie die Erstset-Strategie: Kompaktes Set, das vielseitig ist, möglichst identische Kesselmaße; denn ich weiß, was ich brauche, woran ich mich heimisch fühle und muss und will ergo nichts neues an Aufbauten und Kesselmaßen durchprobieren (lange genug hin und hergewechselt. Bin inzwischen faul.). Eins ist für den Proberaum bestimmt, die beiden anderen für Live (eines für Rock befellt und gestimmt, das andere für jazz befellt und gestimmt). Es sind in der Summe nicht genau identische Sets aber sie sind sich sehr ähnlich.

    "You don't have to show off" - Peter Erskine

  • Wo finde ich eigentlich die Diskussion zum Thema Viert-Set? :saint:

    Möchtest du uns was mitteilen? :D

    Hier bist du trotzdem richtig:

    Natürlich meine ich mit Zweit-Set alles, was über das "Erst-Set" hinaus geht, also wenn jemand einfach mehr als ein Set hat. :P Deshalb auch Philosophie(n).

    Four on the floor sind zwei zu viel.
    SONOR Vintage Series: 22" BD; 14" Snare-Drum; 12", 13" TT; 14", 16" FT
    PAISTE 2002 Big Beat: 15" HiHat; 18", 20", 22" Multi, 16" PSTX Thin Crash, 14" Stack aus PST7 China und 14" PTSX Thin Crash

    VIC FIRTH 5A American Classic Hickory, REMO Ambassador Coated

    >> Mein Vorstellungsthread

  • Ich hatte mir mal ein billiges Einsteiger-Set gebraucht zugelegt, damit ich es als Feld-Wald-und-Wiesen-Set nutzen kann.

    Das meine ich ernst.

    Ich glaube ein Crap Set braucht jeder, der sich auf Konzertsettings einlässt die er nicht kontrollieren kann. Für einen reinen Daheim Kellertrommler ist es vermutlich wieder nicht so notwendig. Solang das Ding so halbwegs wie ein Schlagzeug klingt, reicht das für solche Konzerte auch völlig.


    lg

    Für ein Crapset ist zumindest mir mein Geld zu schade. Wenn ich eines meiner Kits in solche „unkontrollierbaren“ Situationen gebracht habe, dann habe ich Regelungen getroffen, um Schäden zu vermeiden:

    • Nutzung eigener Becken je Kollegin
    • Nutzung eigener Snare je Kollege
    • Erstattung eines Schlagfellsatzes durch Veranstalter/Kollegen für das Bereitstellen meines Kits


    Wenn das nicht möglich ist, steht mein Kit nicht auf der Bühne und ich trommle über ein Kit einer Kollegin. Ich habe in solchen Fällen öfters auch dem Kit-stellenden Kollegen ein Snarefell als Dank geschenkt.


    Aber ich kann verstehen, wenn jemand ein Crapset besitzt und nutzt. Für mich bleibt jedes meiner Drumkits aber in erster Line ein Nutzgegenstand. Daher sammle ich (bislang/noch) keine Kits, sonder kaufe primär nach Bedarf; was meine Frau gegebenenfalls anders sieht. 8o

  • Für ein Crapset ist zumindest mir mein Geld zu schade. Wenn ich eines meiner Kits in solche „unkontrollierbaren“ Situationen gebracht habe, dann habe ich Regelungen getroffen, um Schäden zu vermeiden:

    Nutzung eigener Becken je Kollegin
    Nutzung eigener Snare je Kollege
    Erstattung eines Schlagfellsatzes durch Veranstalter/Kollegen für das Bereitstellen meines Kits


    Wenn das nicht möglich ist, steht mein Kit nicht auf der Bühne und ich trommle über ein Kit einer Kollegin. Ich habe in solchen Fällen öfters auch dem Kit-stellenden Kollegen ein Snarefell als Dank geschenkt.


    Aber ich kann verstehen, wenn jemand ein Crapset besitzt und nutzt. Für mich bleibt jedes meiner Drumkits aber in erster Line ein Nutzgegenstand. Daher sammle ich (bislang/noch) keine Kits, sonder kaufe primär nach Bedarf; was meine Frau gegebenenfalls anders sieht. 8o

    Vielleicht um das etwas einzuschränken. In klassischen Band Settings ist das mit eigenen Becken, Snare, etc. sowieso klar, da funktioniert ein gutes Set meist auch.


    Aber jetzt nehmen wir an, es gibt da eine spontane Jam Session, ein spontanes Auftreten in kleiner Gruppe (sei es vom Hintergrund der Blasmusik böhmische Gruppen, Egerländer, etc.) oder auch sonst irgendwas eher akustisches, etc. Alleine vom Musikverein weiß ich das oft spontane Aktionen passieren, zB der Kapellmeister beim EInladen drauf kommt, achso ja wir spielen das Stück auch da brauchen wir dann doch ein Drumset und nicht nur Snare, große Trommel und Becken. Da kann dann passieren das du auf irgendeiner Wiese/Acker/Straße/was auch immer spielst, vielleicht ohne Teppich, und es beginnt zu regnen.


    Nachdem ich jetzt äußerst umständlich so ein Bild versucht habe zu beschreiben, kann man sich hoffentlich die Situation so ungefähr vorstellen.

    Wenns dann wirklich regnet, wäre ich zB sehr froh wenn da irgendwelche Kessel stehen die zwar nach Schlagzeug klingen und auch vernünftige Felle haben, aber wenn da wirklich was kaputt wird ists auch nicht weiter schlimm. Aber da gehts nicht nur um Regen, wir haben auch schon im Schnee, bzw am Strand gespielt. Da wäre mir mein Saturn viel zu Schade, Da bin ich dann froh was anderes dafür zu haben. :)


    lg

  • Ich staune über die anscheinend häufigen Outdoor-Gigs, die ihr so bei Regen spielen müsst. Wenn ich weiß, dass ich einen wetterabhängigen Job vor mir habe, und wenn nicht aufgrund Schlechtwetter der Veranstalter eh in der Früh absagt, packe ich eine große Plane ins Auto, und sobald es zu regnen anfängt, wird das Programm unterbrochen und die Instrumente abgedeckt oder in Sicherheit gebracht. Noch mehr als ums Schlagzeug geht es ja um PA und elektrisch verstärkte Instrumente. Strom und Wasser ist bekanntermaßen keine allzu gute Kombi. Ich kann mich in meinem ganzen Leben an einen Gig (wir waren jung und brauchten das Geld) erinnern, bei dem wir trotz Regen und ohne Bühnendach weitergespielt haben, aber das war ein reines Percussiontrio ohne PA.

  • Ich staune über die anscheinend häufigen Outdoor-Gigs, die ihr so bei Regen spielen müsst. Wenn ich weiß, dass ich einen wetterabhängigen Job vor mir habe, und wenn nicht aufgrund Schlechtwetter der Veranstalter eh in der Früh absagt, packe ich eine große Plane ins Auto, und sobald es zu regnen anfängt, wird das Programm unterbrochen und die Instrumente abgedeckt oder in Sicherheit gebracht. Noch mehr als ums Schlagzeug geht es ja um PA und elektrisch verstärkte Instrumente. Strom und Wasser ist bekanntermaßen keine allzu gute Kombi. Ich kann mich in meinem ganzen Leben an einen Gig (wir waren jung und brauchten das Geld) erinnern, bei dem wir trotz Regen und ohne Bühnendach weitergespielt haben, aber das war ein reines Percussiontrio ohne PA.



    Ich hab im kirchlichen Bereich durch Corona gerade mehr Gigs draußen als drinnen.

    An der Stelle funktioniert meine "Philosophie" nicht ideal. Denn mein großes Set für mehr Kraft ist zugleich auch das hochwertige, das es zu schonen gilt.

    Das Kleine ist auch nicht schlecht, aber hat nicht diesen massiven Wert, klingt aber draußen (es geht vor allem um die 16x16 Bassdrum) natürlich nicht so fett, vor allem wenn es nicht abgenommen wird..

  • Denn mein großes Set für mehr Kraft ist zugleich auch das hochwertige, das es zu schonen gilt.

    Das ist mittlerweile auch mein Problem. Noch bin ich nicht in der Gelegenheit, wieder Gigs zu spielen. Da ich mich nun aber an ein sehr hochwertiges Set gewöhnt habe, möchte ich das möglichst auch immer spielen. Hätte nie gedacht, dass es so krass wird - aber es ist definitiv ein Sprung von Mittelklasse auf High-End, auch für einen fortgeschrittenen Amateur. Dann bin ich aber wahrscheinlich zu faul, das "Große" ständig auf- und abzubauen, da ich auch zuhause gerne darauf spielen möchte. Ums Schonen gehts mir weniger, denn es ist ein Arbeitsgerät.

    Four on the floor sind zwei zu viel.
    SONOR Vintage Series: 22" BD; 14" Snare-Drum; 12", 13" TT; 14", 16" FT
    PAISTE 2002 Big Beat: 15" HiHat; 18", 20", 22" Multi, 16" PSTX Thin Crash, 14" Stack aus PST7 China und 14" PTSX Thin Crash

    VIC FIRTH 5A American Classic Hickory, REMO Ambassador Coated

    >> Mein Vorstellungsthread

  • Das geht uns glaube ich allen so, aber wessen Set steht schon regelmäßig dabei im Regen oder gar Matsch? Darauf bezog sich meine Anmerkung.

    Naja das passiert immer wieder mal. Ist sicher nicht die Regel, aber kommt vor. Und dann bin ich froh wenn ich was habe wo es nicht tragisch ist.


    lg

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