Beiträge von Der Dührssen

    Aber das mit dem Porto ausstellen ist grenzwertig. Einmal bei hermes hat es das falsche Label ausgedruckt und ich musste eins auf eigene Kosten ausdrucken. Und die Stellen im Zweifel fast immer eine Nummer zu groß aus.

    Das stellst du doch selber ein beim erstellen der Anzeige. Du wählst aus, wie schwer dein Paket ist, den entsprechenden Preis zahlt dann der Käufer beim Bezahlvorgang.


    Wenn das Paket mal doch zu schwer ist oder die falschen Maße hat, musst du am Schalter eben nachfrankieren und die Differenz zahlen.

    Die Bezahlung wird nach sieben Tagen automatisch durchgeführt, sollte der Käufer das nicht selber erledigen.


    Wenn er einen Mangel feststellt und Einspruch erhebt kann es passieren, dass das Geld einbehalten wird bis der Sachstand geklärt ist. Aber dann muss er erstmal nachweisen dass wirklich was nicht stimmt.


    Das ist mir so z.B. noch nicht passiert bisher.


    Umständlich ist es schon, gleichzeitig aber auch nicht so schlimm wie immer alle sagen.


    Käufer haben Sicherheit, wodurch sich der Kreis potentieller Käufer erhöht.

    Ich zahle als VK keine Gebühren

    Ich kann mir das Versandlabel mit einem Click erstellen lassen. Das spart das elendige ausfüllen des Labels.

    Manchmal, z.B. jetzt vor Weihnachten, gibt es Aktionen bei denen die Plattform den Versand übernimmt. Der Käufer spart so mal eben 6-25€ Porto und ich werd meinen Kram leichter los.

    Wovon die alle existieren, ist tatsächlich eine berechtigte Frage, einige sind sicher nicht wirklich profitabel, aber vielleicht sollten wir den Blick nicht nur auf den EU- und US-Markt richten. Der Nahe Osten, Afrika, Indien, Kaukasus und Co. sind für die türkischen Hersteller vielleicht viel lukrativer, als wir vermuten. Und einige dieser Hersteller machen ja auch mehr, als nur Becken. Masterwork war zum Beispiel im lokalen, traditionellen Percussion-Bereich in der Türkei durchaus sehr präsent (z.b. Darbukas, Schellenkränze und so).


    Edit: hier mal ein Überblick bei Agean, die auch nicht wenig Percussion anbieten.

    https://ageanpercussion.com/products/

    Viele kleinere Hersteller sind in den USA, aber vor allem im südamerikanischen Raum gut vernetzt und verbreitet. Glaube man sollte nicht unterschätzen, wie groß die Zielgruppe dort ist. Das war z.B. bei Diril ähnlich. Die haben selbst für Costa Rica einen Vertrieb und über viele kleinere, recht günstige Endorsements kommt man da schon gut an die Leute ran, denke ich.

    Die weiter oben erwähnten vielfältigen Serien bauen in der Regel eigentlich alle auf den selben 3, 4 Rohlingen/Hämmermustern auf. Da wird das Becken dann im Finish leicht verändert (z.B. beim Abdrehmuster): Zack, neue Serie. Was bei größeren Herstellern dann eben eine Variation einer Serie ist, wird da komplett neu vermarktet.

    Und man fragt sich ja wirklich wovon die alle existieren. Auf jeder der teilweise absurd langsamen und unübersichtlichen Pages sieht man drölfzig Serien mit den tollsten Abdrehmusterm, irgend einen unbekannten Endorser und den Hinweis auf Jahrtausende der Erfahrung.

    Ich sag mal so: Die Anzahl der Endorser bei diesen Seiten ist oft extrem lang. Und damit beantwortet das ja vielleicht die Frage :)

    (Ich hatte schon diverse Angebote im Postfach über Endorsements auf 70% der UVP. Der Listenpreis für ein 16" Crashbecken lag dann halt bei 450$ ^^ )

    Also wenn du umgerechnet knapp 2000€ in neue Becken investieren willst, würde ich dir definitiv empfehlen, den Tag auf dich zu nehmen.


    Muss ja nicht zwingend Thomann sein. Je nachdem, wo du wohnst gibt es auch andere Musikhäuser, die dir die Becken sicher bestellen können zum Testen.


    Aber am Ende ist das alles subjektiv und niemand außer dir selber kann dir sagen, ob dir die Mischung am Ende gefällt.


    Auf dem Papier sind das alles top Becken. Für Metal/Blastbeats wäre dir Konstantinople hihat vermutlich Perlen vor die Säue, die ist vermutlich zu weich. Wieso da nicht auch eine K-Variation? (Hybrid zb)


    Schöne Feiertage!

    Da lassen sich schon Mittel und Wege finden ("Hohe Nachfrage, 1000 Anfragen, aber du bist so ein super Typ - schick mir ne Anzahlung, dann kannste morgen kommen" etc. pp.

    Ist definitiv Fake, die Auktion hatte ich damals auch gesehen. Können wir bitte alle mal Kleinanzeigen schreiben, dass die endlich 2FA einrichten? Es ist, grade jetzt zur Weihnachtszeit, wirklich die Pest und gefühlt sind 20% der Angebote Scam.

    Sehr stark! Ist das auf meinen Mist gewachsen nach dem Kommentar über anspruchsvolles, aber trotzdem songdienliches Drumming?


    Top gespielt, das Ride passt super!

    Danke! Was meinst du mit dem Kommentar?

    Glaube das war in der Diskussion um den Drummer von Bilmuri, der vielen zu viel gechopt hat. Irgendwo da hatte ich nebenbei eben diesen Song erwähnt als meine persönliche Blaupause für geschmackvolles, spannendes aber eben nicht aufdringliches Spiel. Aber war vielleicht auch Zufall - jedenfalls sehr schön, wenn der Song die Plattform bekommt, die er verdient. Das ganze Album ist unfassbar stark :)

    Ich bin aktuell sehr zufrieden mit meinem Meinl Byzance Foundry Reserve Ride in 22" - Gewicht müsste so bei 2200g liegen etwa.
    Spiele ich wahnsinnig gerne sowohl im Jazzkontext als auch bei Pop/Rock. Ist mir tatsächlich eher durch Zufall aufgefallen, als ich mal die Videos vom Sommer durchgegangen bin. Eigentlich rotiere ich schon gerne mal meine Setups, aber das Ride war tatsächlich sowohl bei Francey (HipHop), der Bigband (Swing/Fusion), meiner Coverband (Pop/Rock) sowie kleineren Anlässen dabei und hat sich immer gut eingefügt.

    Wenns jetzt um Musik mit mehr Schmackes geht, würde ich aber vermutlich dann doch zu einem anderen Becken greifen, da fehlt in letzter Konsequenz etwas Power.
    Aber bisher würde ich sagen, ist das mit das vielseitigste und gleichzeitig ausgewogenste Becken, das ich bis hierhin im Besitz hatte.

    Super, dann viel Erfolg und viel Spaß! Halte uns gerne auf dem Laufenden :)


    Du hast nicht danach gefragt, entschuldige daher noch die Anmerkung:
    Aber meiner Meinung nach schießt New Breed für Anfänger völlig übers Ziel hinaus. Das Buch an sich ist super, ich übe total gerne damit und auf ganz vielen Ebenen ist das echt hilfreiches Material.


    Aber gerade in der ersten Zeit geht es, finde ich, um viel fundamentalere Dinge:
    - Stickhaltung
    - Sitzhaltung

    - Lockerheit

    - grundlegende Beats und Fill-Ins lesen und spielen können

    - Clicktraining
    - Artikulation (z.B. Hihatbetonungen, Rimshots, Up-/Down-/Fullstrokes/Taps)

    - Spielen zu Songs / Formspiel


    Quasi nichts davon wird mit diesem Buch abgedeckt (außer Clicktraining natürlich) - vielmehr ist das eine sehr gute Sammlung an Lese- und Koordinationsübungen für Fortgeschrittene, die all das oben genannte schon gut beherrschen und mit dieser Grundlage im Rücken ihre Mikrotime, ihr Leseverständnis und ihre Koordination schärfen wollen.


    Also mal ganz plakativ gefragt: Was hat man davon, wenn man ohne die koordinative und technische Grundlage vermutlich bereits Ewigkeiten an System 2 mit Leseübungen II-V sitzt und sich ineffektiv einen abrackert, bevor man überhaupt mal AC/DC begleiten kann? Wie würdest du die Übungen aus dem Buch im musikalischen Kontext anwenden?

    Ich sehe die Challenge, ich sehe auch den linearen Übefortschritt (den ich persönlich auch sehr mag) und die daraus resultierende Motivation.


    Aber ich persönlich nutze das Buch maximal als Ergänzung - und später eben bei Fortgeschrittenen, die da Bock drauf haben. Mir fiele jetzt auch kein Kollege ein, der so fixiert auf dieses Buch ist und das als Grundlage für seinen Unterricht verwendet.

    Für Einsteiger kann man die Leseseiten natürlich ohne System gut als Leseübung nehmen, einzelne Takte als Fill oder Fußfigur üben, und bestimmt noch andere Ableitungen finden.Als Pflichtlektüre oder gar Kernbestandteil sehe ich das Buch für den Otto-Normal-Verbraucher ehrlich gesagt aber nicht.


    Das nur noch mal für die 1% in dir, die ebenfalls nicht so ganz überzeugt von dir Idee sind.

    Wenns am Ende funktioniert und alle happy sind - hey, dann ist natürlich alles prima! :)

    Ich hoffe du hast ne gute Rechtsschutz 😅

    Ich frag mich echt, woher du solche Infos bekommst.


    Bei aller gerechtfertigten Kritik täten alle vermutlich gut daran, bei gesicherten Fakten zu bleiben und hier kein Hörensagen zu verbreiten, das in der Formulierung am Ende noch justiziabel ist und die Verantwortlichen des Forums in die Bredouille bringen kann.


    Zumal ich dich hier korrigieren möchte. Mit dem erwähnten Produzenten habe ich mehrmals sehr gut und zufriedenstellend zusammengearbeitet. Er arbeitet in der Tat mit den größten Metalcorebands (national wie international) zusammen und ist tatsächlich ein sehr erfolgreicher Producer in dem Bereich. Dass er dieses Standing nutzt, um nach bestimmt 10 Jahren reinen mixings zu skalieren ist nur verständlich, auch wenn die Art und Weise, die vermutlich aus dem selben Marketing-Guru-Playbook kommt, gewöhnungsbedürftig erscheint.

    Zitat

    Sogut wie jeder gute Drummer da draußen hatte in seinem Leben Unterricht.

    Ich möchte behaupten, dass ein beträchtlicher Teil sehr einflussreicher Top-Musiker noch nie im Leben Unterricht hatte.

    Ich möchte, bei allem Respekt, genau das Gegenteil behaupten. Studien, Umfragen und andere Analysen legen nahe, dass der überwiegende Teil erfolgreicher Musiker:innen bereits im frühen Kindesalter musikalische Bildung genossen hat. Nicht wenige haben darüber hinaus studiert.

    Quasi ausnahmslos im Klassik- und Jazzbereich, zu einem großen Teil aber auch im Rock-Pop-Genre.


    Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel (Prince, Hendrix, Dave Grohl, Ringo Starr, Phil Rudd), aber selbst unter größtenteils autodidaktischen Menschen haben die meisten zumindest vereinzelt Stunden genommen und gerade mit Blick auf die absoluten Drumgrößen (Elvin Jones, Tony Williams, Gadd, Colaiuta, deJohnette,…) fällt mir eigentlich niemand ein, der nicht studiert hat.


    Nicht falsch verstehen, man kann auch ohne Unterricht oder Studium unfassbar gut sein (der beste Bassist den ich kenne promoviert z.B. in Philosophie) und im Umkehrschluss muss eine musikalische Ausbildung kein Qualitätssiegel sein - aber diese Aussage war mir ehrlich gesagt etwas zu pauschal und subjektiv.

    Das hängt halt vom Lehrer ab, das kann man so pauschal nicht sagen. Nicht alle Lehrer kennen alle Bücher (können sich aber bestimmt reinfuchsen), genauso gibt es vermutlich Lehrer die keine Lust haben, ihren Unterricht so eindimensional zu gestalten und einen ganzheitlicheren Ansatz verfolgen - oder es gibt eben Lehrer die sagen "Klar, kein Problem - lass uns das so machen und dann schauen wir welche Hürden und Aufgaben uns auf dem Weg begegnen".


    Letztendlich sind das Fragen, die du dir nur selber beantworten kannst wenn du mal ein paar Lehrer in deiner Umgebung anschreibst und dich mit ihnen austauschst.
    Wie gesagt, ich wüsste nicht was du dabei zu verlieren hast - sofern du keine Sozialphobie oder anderweitige Hürden im direkten Umgang mit Menschen hast.

    Imho würde es ein wenig helfen, wenn du erklärst worin du deine Zweifel am Unterricht begründest (es scheint ja doch über dein eigenes, für dich funktionierendes System hinauszugehen), was genau du erreichen willst und wie du bisher dachtest, dass der Unterricht ablaufen würde. Ich habe - und das meine ich selbstverständlich nicht böse - bis hierhin zumindest das Gefühl, dass du etwas ganz anderes erwartest, oder vielmehr...befürchest.

    Ein paar Gedanken aus Lehrersicht: Mach dir nicht so einen Kopf :)


    - Erwachsene kommen in der Regel mit 45 Minuten gut zurecht. 30 sind schon eher knapp bemessen, das ist eher für Kids mit geringer Aufmerksamkeitsspanne sinnvoll. Aber sobald man sich kennen gelernt hat und im Workflow angekommen ist, kann man in einer Dreiviertelstunde unfassbar viel machen. Das reicht. Länger ist meistens sogar eher kontraproduktiv, bzw. einfach nur bezahltes Üben
    - einmal die Woche reicht. Was bringt es dir, kürzere Intervalle zu nehmen wenn du in der Zeit vermutlich gar nicht die Zeit hast, neue Inhalte und Übungen zu verinnerlichen und zu üben?

    - natürlich schilderst du deine Probleme und deine Ziele. Wenn der Lehrer weiß was dir Probleme bereitet und wohin die Reise langfristig gehen soll, kann er sich direkt einen Plan zurechtlegen, Übungen konzipieren und die Unterrichtsinhalte auf dich abstimmen.
    - analog dazu kann er aufgrund deiner Übungsblätter sehen, was du schon kennst und bereits bearbeitet hast (und das ggf. noch mal überprüfen)
    - Musikunterricht lebt eigentlich von Interaktion. Ich weiß jetzt nicht wie du dir das vorstellst, aber der beste Unterricht entsteht eigentlich erst dann, wenn Schüler und Lehrer miteinander kommunizieren. Mir als Lehrer bringt es ja überhaupt nichts wenn du eine halbe Stunde den Mund nicht aufbekommst, obwohl du eine Verständnisfrage hast, den Sinn hinter einer Übung nicht verstehst etc. und dann mit Fragen nach Hause gehst. Unterricht lebt von Offenheit und Ehrlichkeit ("Ich habs nicht verstanden", "kannst du das noch mal erklären?" "wozu braucht man das?", "ich komm mit deinem Ansatz nicht zurecht", "boah du, hab ich jetzt eigentlich keine Lust drauf..."), gerade das ist aber ja auch das schöne.
    - wie lange es am Ende dauert kann man nicht pauschal sagen, aber geh schon mal davon aus dass die erste Zeit auch etwas Smalltalk und Kennenlernen beinhaltet. Musikunterricht ist in der Form schon auch etwas sehr persönliches und je besser man sich gegenseitig kennt, umso besser funktioniert der Unterricht. Es spricht aber eigentlich nichts dagegen, schon in der ersten Stunde direkt neue Inhalte anzugehen.

    Da dich das Thema ja sehr beschäftigt, eine kleine Gegenfrage aus Lehrersicht: Was genau hast du denn zu verlieren? Eine Probestunde kann man ja in der Regel auch kostenlos ausmachen (zumindest bieten das die meisten Lehrer so an), da bekommt man ja schon mal einen guten Eindruck vom Lehrer und vom Unterrichtskonzept.


    Wenn du einen Lehrer nicht nur als kurzfristige Unterstützung siehst, die nur kurz deinen Lernstand kontrolliert, sondern als langfristigen Begleiter, dann fallen die ersten paar Stunden, in denen es ggf. erstmal ums Zwischenmenschliche, Ziele und Methodik geht, auch nicht groß ins Gewicht.

    Ich hab letztes Jahr als Deal ne Jahresmitgliedschaft bei Drumeo abgeschlossen.


    Da sind schon coole Sachen dabei, vorausgesetzt man besitzt die Fähigkeit, gut und strukturiert selber zu lernen. Ansonsten könnte einem das auch erstmal erschlagen.


    Die Fülle an Inhalten ist schon beachtlich, vor allem haben sie viele Songs transkribiert und mit Playbackfunktion.


    Bei den anderen Instrumenten hab ich noch nicht reingeschaut, aber sollte das in ähnlichem Umfang vorhanden sein, ist das für Multiinstrumentalisten schon ein spannendes Angebot.


    Ansonsten kann man aber sicher auch von Zeit zu Zeit rabattierte Jahresabos nur für Drumeo abschließen. Meine ich.

    Da ist eigentlich jeder investierte Euro zu viel.

    Sowas geht auf Kleinanzeigen mit Glück für 50€ weg, aber die sind dann wenigstens geputzt.


    Wenn ihr etwas mehr Budget habt, tut dem Junior einen Gefallen und kauft was gescheite(re)s.


    400-500€ sollte man schon Minimum für ein gebrauchtes Komplettset in die Hand nehmen.


    Bestenfalls schaut ihr für einen 10jährigen nach einem Set mit 20“ Bassdrum und nicht allzu tiefen Toms.

    Kleiner Vorschlag, vor allem in Hinblick auf die anstehende "schwarze Woche":

    Wenn man Schnäppchen von offiziellen Händlern postet (keine Kleinanzeigen), dann einfach kurz den Originalpreis dazuschreiben. Das hilft der Einordnung.

    Besser noch den 60-/90-Tage Tiefpreis auf bekannten Apps vergleichen, da kurz vorm Black Friday ja gerne mal der Listenpreis angehoben wird :)