Beiträge von CataBOOZEta

    Das Pedal wird nicht deswegen abgelöst, sondern weil es seit mittlerweile fast 20 Jahren seinen Dienst tut und sich beim letzten Reinigen und Zerlegen gezeigt hat, dass vor allem das Fersenteil mittlerweile ein nerviges Spiel entwickelt hat, das geklacker hört man auch auf Aufnahmen. Das hat einfach mal ausgedient und nach dem ich alles, was in Frage kommt, neulich ausgiebig im Laden ausprobiert habe, stellt sich nun halt die Frage, ob ich dieses Feature bei meiner Entscheidung berücksichtige oder nicht.


    Rein vom Spielgefühl und der Qualitätsanmutung unterscheiden sich die genannten für mich nicht so, dass sich da was aufdrängt. Alles "Top notch" und auch subjektiv kein echter Favorit bisher. Da sucht man halt nach was ;)

    Ich weiss nicht ob die wirklich so wichtig sind. Bei der Hihat ja, aber bei der Bassdrum hab ich da noch keinen großen Bedarf verspürt. Wenn die Bassdrum und der Hocker auf dem selben Teppich steht wüsste ich nicht, wie das noch rutschen sollte.

    Das passiert bei mir aber leider, obwohl es genau so ist, wie Du beschreibst. Der Teppich wird vielleicht auch noch mal ausgetauscht, gegen was "Steiferes".

    Die Kick macht dabei auch gerne mal ne "Kurve", da erhoffe ich mir von den Spitzen an der FuMa noch bisschen "Spurtreue"...

    Ich hoffe, dass ich beim Suchen nach entsprechenden Threads sorgfältig genug war und nichts übersehen habe:


    Wie denkt ihr über ausfahrbare / herausdrehbare Dornen, also angespitzte Schrauben durch die Bodenplatte von Fußmaschinen?


    Bei mir steht eine Neuanschaffung ins Haus und ich frage mich, ob das Feature sich lohnt und das Zünglein an der Waage sein kann/soll. Meine Kick geht gerne mal (trotz ausgefahrener Piekser) auf Wanderschaft (Webteppich, also nichts, auf dem Klett besseren Halt verspricht) und ich zähle sicher zu jenen, die gerne fester zutreten.


    Die Yamaha 8500/9500 sind bereits aus dem Rennen, die kommen mir zu "leicht" vor, deswegen richtet sich mein Blick auf:


    Tama Iron Cobra (as usual), evtl. Speed Cobra

    Pearl Eliminator (wäre ein Comeback)

    Mapex Falcon (Optik gefällt mir nicht, Rest schon).


    Die Tamas wären ggf* diesmal raus, weil sie als einzige keine Dornen in den Boden rammen können. Wohlgemerkt, ich rede von Single Pedalen.


    ggf*: Diese Dornen bringen wirklich was. (?)

    Was sagt Ihr? Die anderen beiden Kandidaten haben dieses Feature.


    Danke! Gruß Christoph

    Tja und mir kommt die 15er mittlerweile zu mickrig vor. ^^ Alles Gewöhnungssache.


    Ja, man muss sich halt schon echt auf die Teile einstellen. Wenn man die 17er aufmacht und an der Kante spielt, ist sie wirklich zu laut, und wir sind als Band schon LAUT. Man muss sie wirklich eher spielen wie ein Ride dann, und auch eher vom Rand weg Richtung Kuppe. Dann schlürft sie schön gemütlich und kontrolliert.


    Dann bin ich ja nun doch froh, dass Du zögerlich warst. 8)

    Cool, gefällt mir gut! Mit dem Role hatte ich auch schon hier und da zu tun, sehr guter Mann.


    Lässt sich im Genre auf jeden Fall gut unterbringen. Gestern Abend erst wieder die letzte Black Pyramid gehört, das würde auf jeden Fall auch live zu Euch passen ;)


    So ein paar Elephant Tree Vibes spüre ich aber auch.


    Witzigerweise erinnert mich das Video von der Aufmachung total an eins, das ich mal vor 10 Jahren mit einer ehemaligen Band gemacht hab:


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    VG

    Ertappt...

    Mehr oder weniger.


    Mir wurde unverhofft ne Hihat angeboten, auf die ich schon lange scharf bin (15er RUDE), die kann/will ich mir ohne die Finanzspritze aber ggf. nicht erlauben.

    Wenn die Hihat nicht zügig liquidiert wird, bleibt sie wo sie ist. :D

    Mir ist die technisch-mathematische Inkorrektheit meiner Modellierungsversuche bewusst, auch im Konkreten, gegen die Ingenieure komme ich Kuschelpädagoge halt nicht an. ^^ Klar, die "Feder" ist ja auch nicht die einzige fehlende Konstante. Qualitativ reden wir ja auch nicht von einem Konstanten Signal, wie es ein Lupenreiner Sinusgenerator ausgeben würde. Für mich ergibt es trotzdem Sinn bzw. ermöglicht eben ein grobes Verständnis - und man kann den Bogen m.E. auch zur Korrekten Darstellung spannen, wenn man sich die Auslassungen und Verkürzung bewusst macht. Es war natürlich, wie schon klargestellt, falsch, den Begriff Sinus überhaupt hier einzubringen. :S

    Ich glaube mein Denken ist da so visuell bis nahezu metaphorisch, dass sich das mit den nackten Zahlen und strengen Definitionen beißt.


    Ich denke z.B. an eine Stiftspitze, die an der exakten Mitte des Fells befestigt ist. Dieser Punkt, die Spitze liegt praktisch, wie bei einem Graphenschreiber, auf dem Papier, das Papier läuft "als Zeit" immer weiter.

    Wäre der Stift der wie der Exzenterantrieb einer Dampflok mit einem Rad, also einer Kreislinie, verbunden, würden wir den Sinus sehen, wenn sich das Rad dreht.


    Statt dem drehenden Rad stelle ich mir das schwingende Fell vor, das mit seiner Auslenkung (2-dimensional von der Seite betrachtet eben) den "Sinus" malt.


    Keine Ahnung ob das Nachvollziehbar ist ^^ ^^

    Ja, Sinus heißt in meiner verkürzten Analogie nur: Schwingung mit Maximum und Minimum um eine Nullstelle. Würden wir das Fell beim Spielen von der Seite beobachten, gäbe es da halt Ähnlichkeiten, zumindest unmittelbar beim Auftreffen und Abprallen des Sticks.


    Danke für die fachliche Klarstellung. :)

    Danke für die Ergänzung/Vertiefung, mit "grob" bzw. "irgendwie geartet" wollte ich mal umschreiben, dass es ums Prinzip geht. Und aus, wenn man so will, "didaktischer" Sicht genügt das hier m.E. um das Prinzip zu verdeutlichen, das für den entsprechenden Klangeindruck sorgt. Wir wollen ja keine Computersimulation schreiben, die das Ganze erfasst.

    Die reine Physik (weil noch mal explizit gefragt wurde) dahinter ist ja eine recht anschauliche in dem Fall.


    Eine Schwingung ist ja grob gesagt immer ein irgendwie gearteter Sinus, und der lässt sich auch als Visualisierung dessen benutzen, was passiert, wenn man auf das Fell haut.


    Die maximale Auslenkung, also die weiteste Entfernung der Fellmitte von der Ruheposition kann ja nur passieren, wenn Du das Fell auch genau dort triffst. Da das Fell nicht steif ist, kann von einem anderen Ort keine entsprechende Kraft auf diese Stelle wirken.


    Wenn das Fell an einem anderen Punkt erwischt wird, besteht demnach nur die Möglichkeit, dessen potenzielle Oberschwingungen anzuregen, also alles, was sozusagen einen Teiler des Fellradius als größte Wellenlänge darstellt. Deswegen wird man in diesem Fall immer nur die höheren Töne, die die Snare produziert hören können, denn der tiefste Ton hat die längste Welle mit der höchsten Amplitude - siehe oben welche Bedingungen für dessen Erzeugung erfüllt sein müssen.


    Man könnte an ein Trampolin denken: Die höchsten Sprünge macht man nur im mittleren Bereich der Fläche, je näher man dem Rand kommt, desto kleiner werden diese. Beobachtet man dabei die Mitte der Fläche, tut sich da fast nichts.


    Gleichzusetzen wären die höchsten Sprünge mit der höchsten Auslenkung/Energie, die Sprünge dauern länger = tiefste Frequenz.


    Kleine Sprünge und zeitlich enger Abfolge = weniger Energie / hohe Frequenz.


    Dass das Fell in Form von Auslenkung weniger Energie aufnehmen kann merkt man Actio=Reactio, stärkerer Rebound; siehe besser funktionierende Presswirbel.


    Auf dem Trampolin würde man auch merken, dass das Fell weniger nachgibt.

    Ich mache es bei größeren Bassdrums ähnlich: Bei der 26er, die ich aktuell leihweise spielen darf, trifft der Beater das Schlagfell auch nicht mittig. Zum einen, weil mir die FuMa mit dem langen Hebel zu lahm wird, und zum anderen, weil ich damit einen obertonreicheren Sound hinbekomme, den definierten "Wumms" möchte ich in dem Fall gar nicht.


    Zitat von einem Gitarristen-Kumpel, den ich mal auf seine recht Angus Young-Artige Spielweise mit klassischen Akkorden angesprochen habe: "Ich hab die ganze Gitarre bezahlt, also spiel ich auch die Ganze" (und nicht nur Powerchords auf E-A-D)...


    Und wenn man das ganze Fell bezahlt, darf man ja auch das ganze spielen, ich finde es spricht überhaupt nichts dagegen, es so anzustellen, wie es einem gefällt. Die Wissenschaft dahinter ist trotzdem spannend, und sicher auch die "Schule".


    Zum Abschluss noch ein Zitat meiner lieben Oma:


    Gschmaggsach hot de Aff gsaht, un hot in die Seif gebisse.

    Ich weiß nicht, ob das schon im gesamten Thread angesprochen wurde, aber ich könnte mir vorstellen, dass der "Luftschall" weniger das Problem ist, als der Körperschall durch die Impulse und Vibrationen, die beim Spielen des Pads auf deinen Boden und damit Decken und Wände des Gebäudes übertragen werden.


    Somit wäre eher Entkopplung ein Thema, also etwas Dämpfendes unter dem Stativ des Pads auf dem Boden.


    Theoretisch glaube ich kaum, dass man dich hören würde, wenn dein Pad auf deinem Schoß läge bzw. die Pads in dem Szenario nennenswerte Unterschiede aufweisen.


    Meshheads sind da denke ich die einfachste Lösung, die dann beide Arten der Geräuschentwicklung und -übertragung minimieren. Ansonsten hilft vielleicht eine Gummimatte, wie man sie auch für Waschmaschinen bekommt, (gleiches Prinzip, die Geräusche der Waschmaschine selbst reduzieren sich dadurch ja auch nicht).