Beiträge von CataBOOZEta

    Gerade bei #Kleinanzeigen gefunden. Wie findest du das?

    https://www.kleinanzeigen.de/s…s&utm_content=app_android


    Kann mir nicht vorstellen, dass das seriös ist.

    Auch wenn immer wieder auf der Selbstabholung rumgeritten wird, das soll halt Vertrauen schaffen?

    Und vereinzelte Fehler in der Beschreibung, zB Strainer...


    M.E. Kann man hier ggf gut sehen, wie immer analytischer die Leute im Vorfeld vorgehen und sich überlegen, wie solche Texte formuliert sein müssen. Vllt auch KI im Spiel.

    Danke bis hierhin!


    Also es ha en sich zwei Optionen herauskristallisiert.


    Option 1: Die Thomann-Wumme bzw. die gleiche als B-Ware mit dem Gear4music Label. Beschädigt, aber reparabel, dafür billig.


    2. Option wäre ein alter Lefima-Kessel.


    Die Lefima ist aus Birke und hat nur 4mm Kesselstärke. Ob es Verstärkungsringe gibt, weiß ich nicht. Eher nicht?


    Würdet Ihr sagen, dass ein 4mm dünner Kessel ein bisschen schmächtig für die Montage von Bassdrum-Füßen ist? Das ist ja echt hauchdünn.


    Das würde für die Chinesen sprechen.


    Qualitativ hat eine gute alte Lefima bestimmt die Nase vorn. Wenn die ein bisschen mehr Wandstärke auf den Rippen hätte, wäre mir die lieber.


    Am Rande: Die Lefima hat verchromte Stahl Spannreifen, die andere tatsächlich welche aus Holz. Auch wenn einer davon angeknackst ist, das kann man leimen.

    Warum sollte das Müll sein? Die Marching Bands nutzen die Trommel doch auch.

    Mir wärs zum Transport etwas zu sperrig, aber Wumms hat das Teil mit Sicherheit ohne Ende.

    Ich frage mich gerade, warum dann BDs in "Norm" so schweineteuer sind.

    Zwei Beine und eine Doppel-Tomrosette können doch nicht den Unterschied machen.

    letzteres ist genau der springende Punkt. Würde ich eine Bassdrum mit Füßen, selbst aus einer günstigen Serie, bestellen, wäre die ungleich teurer.


    Daher meine Frage, ob das extrem billiges und schlecht verarbeitetes Material sein muss.

    Ich würde geschlossenen, einigermaßen linear klingende Kopfhörer nutzen, die dämpfen alle physischen Spielgeräusche vom E-Drum und haben ausreichend Headroom für den Mix aus Drums und Playback. Klassiker sind die hier:


    DT 770 PRO, 80 Ohm (B-Ware): Geschlossener Studio Kopfhörer
    Professioneller Over-Ear-Kopfhörer der professionellen Sound im Studio garantiert. ✓Hoher Tragekomfort ✓Robuste Konstruktion ✓Kostenloser Versand (DE) ✓Made in…
    www.beyerdynamic.de


    Als B-Ware günstiger und als 80 Ohm Variante flexibel an den allermeisten Anschlüssen (auch bei schwächeren Ausgängen noch lauter als Modelle mit 250 Ohm aufwärts)


    Mit dem vergleichsmodell von Audio Technica (ATH M50X) habe ich auch gute Erfahrungen. Aber der Beyerdynamic ist wertiger, stabiler, langlebiger... man sieht den nicht umsonst überall.

    Ich finde es besonders authentisch, wenn man vermitteln kann, dass man die Musik, die man spielt, selbst wirklich mag.


    Das beschränkt einen bei weitem nicht auf einen Stil. Aber wenn ich mir z.B. diese Drumeo Videos ansehe, in denen sie allerhand illustren Jazz und Fusion Drummern irgendwelche Metal Klassiker (von denen sie vorgeben, die nie gehört zu haben...) servieren (und natürlich auch andersrum), kommen die mir manchmal ziemlich limitiert vor. Und das hat nichts mit Skills zu tun, sondern aus meiner Sicht mit der Tatsache, dass sie mit der Musikrichtung, die sie da spontan bedienen sollen, zumindest auf die Schnelle (und wenn man so will vom Geschmack her) nichts anfangen können.


    Man muss Bock drauf haben. Und wenn da jemand behauptet, er oder sie habe noch nie Enter Sandman oder vergleichbare Songs gehört, dann muss die Person schon einen ganz gewaltigen Bogen um mehrere ganze Genres gemacht haben. Das kann ich nur mit aktiver Ablehnung bzw. starkem Nichtgefallen erklären - und das hört man dann auch.


    Ein von mir hoch verehrtes Beispiel wäre Bill Ward, der mit seinem Buddy-Rich-Set Black Sabbath gründete und als mit-Erschaffer des Heavy Metal, rein musikalisch, nur bedingt Vorbild für jene und ihr Spiel ist, die heute als Ikonen der Szene gefeiert werden.

    Von einem recht bekannten Musikhaus aus München hab ich im Sommer ein 24er Paiste 2002 Ride bekommen, das entweder unterwegs einen Transportschaden (Karton hatte Löcher) erlitten hat, oder schon so auf die Reise ging: Es hatte einen fetten Flohbiss am Rand, der Stoß war heftig genug, um auch das Abdrehmuster einen halben cm im Becken mit zu verformen, außerdem war die Stelle auch nach innen verdickt.


    Ich habe das Becken zurückgeschickt, man wollte es mir mit Wartezeit ersetzen. Diese Wartezeit zog sich dermaßen, dass ich mir dann kürzlich mein Geld habe erstatten lassen, hatte m.E. keinen Wert.


    Kurz darauf wurde dasselbe Modell beim Händler wieder als lieferbar angezeigt. Ich hab dann nachgefragt, wie das denn sein kann, mir wurde noch vor wenigen Tagen ja gesagt, dass keine Lieferung von Paiste absehbar wäre.


    Dann sagte man mir ganz unverblümt, dass das dasselbe Becken sei, das ich reklamiert und zurückgesendet hatte.


    Da wird also grade ein definitiv substanziell beschädigtes Becken zum vollen Straßenpreis angeboten, ohne dass der Mangel erwähnt wird.


    Ich denke es wird kein Einzelfall sein, dass Händler den Zustand ihrer Ware äußerst "wohlwollend" beurteilen und drauf hoffen, dass nicht jeder so genau hinsieht.


    Bei den Preisen würde ich aber bei Neukauf zum vollen(!) Preis immer ein makelloses Produkt erwarten, Alles andere ist B-Ware, die nur durch Preisreduzierung interessant wird.


    Wenn es nur Fingertapser sind OK, das kann man putzen, aber tiefe Kratzer, Beulen, oxidierte Oberflächen... nee.


    Also reklamieren, entweder Preisnachlass oder Rücksendung... so würde ich es machen.

    Das PDP ist mir zu weit weg, sonst wäre das definitiv ne Option.

    Ja, wie gesagt, das Ding soll ja umgebaut werden und nicht einfach so ans Kit.. Sind ja auch so Dämpfungringe drin.


    Auch ne Option: https://www.ebay.de/itm/376117…3sj0cBCs73ggaAj4tEALw_wcB


    Wenn die Gratung nix abbekommen hat... den Reifen kann man flicken...


    Aber wie gesagt: Frage ist ja: Lohnt sich so eine Aktion, weil die Substanz potenziell was taugt oder ist das Müll...?

    Guten Sonntach,


    ich hoffe, ich habe hier den jüngsten und passendsten Thread für meine Frage ausgebuddelt:


    Was haltet Ihr davon:


    Thomann BD2614BL Marching Bass Drum
    Thomann BD2614BL Marching Bass Drum, 26"x14", 7 lagiger Kessel aus Birkenholz, Aluminium Spannreifen, 10 Gussspannböckchen- High Tension Typ, schwarz, inkl.…
    www.thomann.de


    Da könnte ich BD Füße dranbauen und schwupps hätte ich meine heiß ersehnte 26er Bassdrum, obendrein im passenden Look.


    7 Lagen reine Birke klingt ja nicht verkehrt, bei den kleinen Verarbeitungsmängeln, die im Bonedo Test erwähnt werden, kann es sich gut um ein Montagsmodell drehen.


    Denkt ihr, mit dem Teil hat man als Umbau-Grundlage Spaß?


    Ein Keller Kessel mit Folie, Spannreifen und Hardware landet preislich ja wo ganz woanders. Natürlich auch qualitativ - aber 4x so teuer = 4x so gut / lohnend?


    Danke Euch!

    Mal außerhalb des deutschsprachigen Raums über den Tellerrand geschaut: Was macht denn http://www.drumcenternh.com besser?

    Der Laden hat, genau wie der Memphis Drumshop, einen erfolgreichen Youtube-Kanal, der vielen Interesierten wirklich nützlichen und unterhaltsamen Content bietet. Dagegen wirken die Thomann Auftritte wie Bonedo ziemlich verstaubt und wenig attraktiv.

    Das ist nicht nur gute Werbung und Kondenbindung, sondern bringt an sich schon Geld ein. Die Reichweite ist hoch, die Videos werden monetarisiert und möglicherweise bezahlen die darin beworbenen Hersteller auch noch was dafür oder geben bessere Konditionen. Letzteres ist aber nur Spekulation.

    Ich denke gerade an die ganzen Wolts und Flinks, die auf E-Rädern durch die Häuserschluchten der Großstädte heizen.


    Mein Modell wäre ein Laden, der den "Rumpf" des Ganzen, also das Shellset ausspart und sich nur um die Garnitur kümmert. Wie gesagt, die Kaufkraft für Kasselsätze ist von besonders vielen Störfaktoren heimgesucht: Gebrauchtmarkt, Platzbedarf, Logistik usw bei kritischen Beschaffungskonditionen.


    Mein Laden wäre dafür voll mit allem Verschleißkram und Hardware, er würde sich nahe der letzten größeren Musiker*innen Szeneviertel in den Kölns, Berlins und Hamburgs Deutschlands befinden - nicht unbedingt exponiert, aber gut erreichbar, UND:


    Für alle, die trotzdem nicht kommen können: Ein oder zwei Lastenräder, die Lieferungen innerhalb von 1-2 Stunden zur Probe, zum Gig oder nach Hause möglich machen. Dazu natürlich auch konventioneller, überregionaler Versand.


    Da nehme ich dann natürlich auch noch Gitarrensaiten und so weiter mit ins Programm.


    Aber Drum-Relevant wäre bei Snares und Becken Schluss, das lässt sich auf wenig Fläche mit respektabler Auswahl machen. Auf gängige, gut lieferbare Sachen setzen, Exoten mit Potenzial zum Ladenhüter eher vermeiden, auch wenn einen das dann weniger besonders macht. Mein Thema wäre: Erprobt, solide, verlässlich.


    Die Werbetrommel noch ordentlich in den Sozialen Medien und bei den Venues und Proberaum-Kolonien rühren (Stichwort: Sticker überall!) Vielleicht 'ne simple Bestell-App mit in den Ring werfen (QR Code auf dem Sticker!), lauter so Sachen. Das Design des Lastenrads leuchtet einem auch den Weg. Wie man das schon sehen kann bei den Genannten. Mit der Zeit und den Bedürfnissen der Hipster gehen, nicht den alten Gewohnheitstieren hinterhertrauern.


    Eins fehlt dann noch: Risikobereitschaft. Hab ich nicht. Und kein Geld.

    So. Ich habe die 17er SE Hats jetzt am Set und bin echt begeistert. Gefallen mir richtig gut.

    Alle Sorgen im Vorfeld sind zerschlagen, meine Hihat Maschine (Tama Roadpro) wird damit genauso fertig wie mit der 15er, muss nicht mal die Federspannung straffen.

    Also da muss man sich echt keinen Kopf machen, da hätte ich noch viel Luft nach oben.

    Mache gerne die Tage mal ne Demo.


    Sie wird potenziell schon echt laut, ja, nicht jedermanns Sache vielleicht, je nach dem, wie man sie spielt.


    Aber der Klang an sich macht richtig Spaß.