Beiträge von CataBOOZEta

    Ich sage dazu eigentlich immer das gleiche: Wirklich schlechte Musiker halten sich über so einen langen Zeitraum nicht auf so einem Level.


    Ich denke es hat, was die Rezeption angeht, oft mehr mit dem Image der Leute zu tun, das bei manchen eben weniger und bei anderen mehr für den gewissen Halo Effekt sorgt.


    Platt gesagt ist es wie bei Fußballern auch: Am selben Spieler scheiden sich die Geister, je nach dem für welchen Verein er spielt und eventuell auch, mit welchen Ereignissen er in Verbindung gebracht wird. Sicher ist aber: Eine 15-20 Jährige Profikarriere spielt keiner, der nicht auf dem entsprechenden Level kicken kann.


    Mich persönlich hauen, wenn dann, auch nur Drummer vom Hocker, die in Genres unterwegs sind, die mich ansprechen.


    Da können so abgefahrene Solo-Drummer oder andere Koryphäen abliefern wie sie wollen.


    Blink Fan war ich nie wirklich, aber es ist Teil des Soundtracks meiner Jugend. Als ich angefangen hab Schlagzeug zu spielen war Travis Barker mit Leuten wie Joey Jordison, David Silveria, John Otto, Chris Adler... aber auch alten Recken wie Lars Ulrich, Dave Lombardo oder Nicko McBrain immer gefühlt auf einer Liste. Man kannte die Leute und sie haben alle ihren Stil geprägt. Sowas ist finde ich heute kaum noch vorhanden und das schätze ich schon.

    Habe mich zuletzt durch einiges durchgetestet, wobei einiges an kaum bis stärker gebrauchten Fellen durchs Taster fiel:


    Aquarian 13" Classic Clear, nur als Reso benutzt: 8€


    Remo Classic Fit Ambassador 13" Coated, 1 Probe gespielt: 13€


    Aquarian High Velocity Coated Snare 14" (Neu, unbenutzt) 20€


    Remo Vintage Emperor Coated 16"/18" (1 Probe gespielt)

    16": 16€

    18": 18€


    Aquarian Super Kick 1, 24": 3 Monate alt, Remo Falam aufgeklebt, Spielspuren; 25€


    Evans EMAD 24" Coated, gebraucht, nur der schmale Wechselring vorhanden, Kick Pad aufgeklebt, dort wo der Beater Auftrifft leicht eingedellt, aber undramatisch. 20€


    Evans EMAD2 clear, s.o.


    Falls ich die anderen Dämpfungsringe noch finde, gibts die natürlich dazu.


    Aquarian Force 1 Clear 24" Coated, wenig benutzt, Gebrauchsspuren, 20€


    Remo PS3, 24", 1 Probe gespielt, Falam aufgeklebt, im Prinzip ansonsten wie Neu: 50€


    Preise VB, bei Abnahme mehrerer Felle auf jeden Fall Rabatt, Versand nach Absprache.


    Abholort wäre Mannheim oder Speyer.


    Neuer Proberaum, das Purple Sparkle im purple... nicht rain, aber light ;)


    Und ja, so ziehen wir die ganze Probe durch. Master of Reality als Raumkonzept. Sound- und Vibe dienlich. Let the Doom flow through you :evil:


    Off Topic: Auf dem 13er ist jetzt ein Amba Classic Fit (Schlag- und Reso), weil normale Felle so eng draufsitzen, dass zufriedenstellend Stimmen fast nicht machbar war.

    Einlagige Felle auf den Toms bin ich nicht gewohnt, schade, dass es keine Emperor-Variante davon gibt.

    Musste die Floortoms (Vintage Emperor) auch etwas höher stimmen, dass die Tom-Lücke zu dem nun recht knalligen 13er nicht allzu groß ausfällt. Aber: Die Classic Fits "fitten" wenigstens.

    Die Floortoms haben das Problem übrigens nicht.

    Hallo,


    Nach wie vor möchte ich mein Pearl Session Studio in großen Größen abgeben, der Preis schmilzt und bröckelt wie die Polkappen:


    Mit DF-Mitgliedern bin ich bereit, über die 550 Euro zu reden.


    HIER

    Ich meinte mit Genie auch nicht, dass er ein geniales, unverkennbares Vermächtnis erschaffen hat, aber - natürlich in unterschiedlichen Ausprägungen - ist das einfach was, das die Rockmusiker-Karriere ausmacht. Viele große Namen haben auch eine dunkle Seite oder einen faden Beigeschmack. Trotzdem haben sie mehr oder weniger Kultur und deren Subkulturen mit erschaffen oder zumindest geprägt. Oder einfach nur entscheidend betrieben.


    Mit Ginger Baker kenne ich mich nicht so gut aus, weil ich mich generell mit Cream nicht auskenne, bei Sunshine of your love hört es schon auf. Nicht mein Ding.


    Aber mindestens Drogenabhängig waren sie doch wenigstens zeitweise fast alle. Und irgendwelche Eskapaden gab es immer, die auch Kritik zulassen.


    Manchmal denke ich, dass das eine irgendwie vom anderen profitiert. So ein ADHS-Ding. Hölle los im Kopf, aber irgendwie auch eine fruchtbare, kreative Hölle. Auf Kosten von Abstinenz und Impulskontrolle...


    Nun habe ich aber gelernt, dass dieser Fall in Bezug auf seinen nachhaltigen musikalischen Wert kontrovers ist, dass dieser bei weitem nicht den Impact eines Ozzy Osbourne oder Freddy Mercury hatte, war mir aber bewusst. Die spinnen, die Briten.

    Saugeil. Jetzt überlege ich, ob die prominenten Faschos hierzulande auch eine so ikonische Silhouette haben...


    Ein Drum-HÖCKEr drum drauf-furzen fiele mir auch spontan ein. Auf der miesen Visage nimmt man doch gerne Platz.


    Oder ein ChruBALLER Snarefell, da schlägt man auch gerne zu.


    Ach ja, diese 14x9 Snare, wow. :love:

    Ich hab mit meinem Beitrag auch nur gemeint, dass das eben das Gängige wäre. Ein Sweet Ride, vor allem in 23", wäre da schon ein Stilbruch, gegen den aber gar nichts einzuwenden wäre.


    Den Klang mit Lichtintensitäten und Temperaturen beschreiben finde ich immer schwer, deswegen fiel das nicht so in meine Waagschale.


    Eloy Casagrande spielt ja z.B. auch zum Teil Becken, die man gemeinhin eher anderen Musikrichtungen zuweisen würde.


    Letztlich ist es natürlich eine Frage des persönlichen Geschmacks.


    Aber grade bei Rides; gerade bei Blastbeats, denke ich schon, dass man die höhere Masse für den definierteren, aufgeräumteren Klang auch gut nutzbar machen kann. (Was gesagt wurde) Und die bekannten Vertreter, der Blast- oder D-Beat Dengler (Ich denke an so einen Behemoth-Inferno, Krimh und Consorten), greifen ja auch auf entsprechendes Material zurück. Gibt es ja natürlich nicht nur bei Paiste.

    Das was Du so vorhast klingt für mich eher nach typischer Paiste-Kundschaft.


    Ich denke intuitiv an:


    2002 Power Ride 20/22 oder Rude Power Ride bzw. "Reign" (Stichwort Blastbeat, die haben beide ne sehr laute separierte Bell)


    2002 Crash zw. 17 und 19 Zoll oder die Rude Thins (dickere Varianten würde ich eher nicht nehmen, die klingen "gongig")


    2002 oder Rude SE Hihat.


    Sehr vielseitige Becken, die auch einige Sinnes- und Stilwandel überdauern werden. Das kann man ja einplanen, wenn man noch am Anfang steht und vieles für sich rausfinden will. So zumindest meine Erfahrung.

    Hi!


    Ich hab mir n Wolf nach einem Tipps/Tricks/Drum-Lifehack Thread gesucht, aber nix gefunden. Dachte ich hab hier mal sowas gesehen. Vielleicht passt es hier hin, weil mich zu steile Hihat-Trittplatten auch total nerven.



    Habe eins dieser Beater-Gewichte auf die Zugstange gesetzt, damit hat man eine sehr einfache Trittbrett-Winkelverstellung. Das erhöht die Vorspannung der Feder etwas, aber das muss man bei einigen der Werksseitig verbauten Varianten ja auch in Kauf nehmen. Mal sehen, wie es sich bewährt. Fürs erste scheint es so zu klappen. :)


    Also wenn das manch andere/n Drummer/in auch plagt, testet es mal, sofern ihr die baulichen Voraussetzungen an Eurer Maschine dafür habt. :)


    Kann natürlich sein, dass das schon längst herausgefunden und geteilt wurde, für mich war es ein kleiner Geistesblitz. ^^

    Dann bringe ich den Kahn hier mal wieder bissl auf Kurs und erzähle, dass es nach einigem Rumprobieren jetzt doch eine ohne Spikes geworden ist.


    Und zwar eine pfeilschnelle Giftnatter aus dem Hause Tama.


    Nicht zu verwechseln mit "Cobra Speed" Golfschlägern:


    2517201-1.jpg


    Aber optisch interessanterweise ähnlich. ^^


    Der Punkt mit einem gescheiten Teppich hat mich überzeugt, dafür wird es auch mal Zeit.


    Die Mapex Falcon konnte mich optisch nicht kriegen und ist mir tatsächlich n Tick zu schmal. Bin immer wieder mal seitlich auf die Kante gekommen.


    Die Eli gewinnt mein Vertrauen mit den Plastik-Cams nicht. Ich hatte schon mehrmals Pearl-Plastikschäden, die nur mit Wucherbeträgen für Pfennigartikel zu beheben waren. Tut mir leid für die Sippenhaft wider den besseren Ruf.


    Mal sehen wie sich die Speedcobra auf Dauer macht - ist ja nun kein Exot, aber Longboard ist was Neues. Mochte das Gesamtgefühl der Maschine aber am Ende einfach am meisten.


    Danke für den Input!

    es gibt gute Technik, aber es kann sie keiner bedienen

    oder es gibt schlechte Technik und es kann sie auch keiner bedienen

    Da hab ich lachen müssen, danke dafür.


    Also ich beobachte da keine Trends, es war aus meiner Sicht immer schon überall anders. Während einer Tour sind High End Schuppen mit allem Zipp und Zapp genauso dabei wie der letzte Ranzkeller, in dem sogar nur der Gesang verstärkt wird.


    Und natürlich allerhand dazwischen, der Normalfall.


    Ich beobachte lediglich Trends, die dem technischen Fortschritt und der Überalterung der aktiven Mukker- und Bandszene zuzuschreiben sind; nämlich alles muss portabler, kompakter und berechenbar sein (Rückenprobleme, Gewohnheitssucht und so). Modeling Amps, die teilweise nur noch ein Pedal Board sind und Drummer, die einen bitten, schon mal ihre Trigger montieren oder dranlassen zu dürfen, damit alles irgendwie schneller geht... Manche brauchen die nur fürs Monitoring, oder nur fürs Gate, wie auch immer.


    Daran gewöhnt sich dann halt auch die Tontechnik und es führte hier und da dann schon zu dicken Backen, wenn unser Stage Volume schon die zulässigen db-Werte im Saal überschritten hat. Dann muss halt leiser gedreht werden.


    Und um auf das Eingangszitat zurückzukommen: Ich finde dass man vielen Venues anmerkt, dass sie sich auch deswegen möglichst flexibel halten. Man findet immer weniger routinierte Hausmischer vor, die es SO und genau SO und nicht anders handhaben und die deswegen verlässich gut arbeiten. Ist ja mittlerweile auch die Kategorie "prekäres Beschäftigungsverhältnis". Stattdessen bringen viele Bands ihre eigenen Leute mit, die die Gegebenheiten und Technik nicht kennen, aber wenigstens die Band, oder der Veranstalter hat jemanden im Gepäck, der komplett bei null anfängt und gar nicht genug Zeit hat, sich reinzufuchsen. Und dann läuft alles auf einen halbgaren Kompromiss bzw. 0815 raus.

    So, weiter geht's hier.


    Rein von den Specs her gewinnt bei mir wohl die aktuelle Eli das Rennen.


    Sie hat die Dornen am Trittbrett, mir gefällt der Beater von allen am besten, und auch ein paar andere Konstruktionsdetails sagen mir mehr zu, als bei den Mitbewerberinnen. Auch wenn ich zB die Einstellung des Beater-Winkels bei Tama besser gelöst finde.


    Das Spielgefühl kommt für mich dem der Cobra gleich, da gibt es keine Gewinner und Verlierer.


    Was mich jetzt noch stört sind die austauschbaren Plastik-Kettenblätter.


    Nice to have, besser als brauchen, ne?!

    Man hört ja eigentlich keine Beschwerden, aber mal Hand aufs Herz: Halten die Dinger? Oder haben bzw. kriegen die Spiel, fallen die potenziell mal raus, gibt es Sollbruchstellen, etc?

    Pearl nimmt ja Mondpreise für Ersatz-Plastik (Man denke an manche Beckenständer...)

    Ich möchte ja die nächsten Jahre Freude an meinem Pedal haben.


    Danke!

    Manchmal mag ich den Fußstopper einfach als "Anschlag", dann weiß ich, dass ich ganz vorne bin und grade maximal drinstehe... sozusagen. Während dem Spielen wirken dann keine Kräfte in die Richtung, würde ich sagen. ^^ Das ist mir dann schon auch klar, dass das suboptimal wäre.

    In besonders ekstatischen Song-Parts hilft er dann in der ein oder anderen eskalierenden Phase. Da ist durchdrehen dann ggf wichtiger als Technik, sieht das Publikum dann auch so im Idealfall... ist ja halt auch Show"geschäft".. 8)