Beiträge von TiBen

    Zitat

    Wo soll der Ständer stehen, Beine ineinander verhaken? Parallel? weiter weg? Livesituation? (es wird enger)

    Klingt für mich nach einem klaren Fall für ein Rack.


    Also, wenn ich viele Becken hätte, dann würde ich es so wie Zampano machen. Die Bilder in seinen Vorstellungsthread sagen eigentlich alles, meine ich.


    Und ich würde sogar behaupten, dass ab einer gewissen Menge Becken ein Rack im Endeffekt günstiger ist als ein Haufen Beckenständer.


    Edith weist darauf hin, dass auch dieser Post auf Bilder hinweist, man klicke einfach auf Zampano. Dann sieht man z.B. das dieser Beckenwald von vorne sehr kompakt aussieht.

    wie bist du mit den birkenkesseln zufrieden?

    Gefallen mir gut. Besonders die Toms klingen für meine Ohren wirklich klasse.


    Zitat
    Musikalisch bin ich im Rock/Metal-Bereich zu finden. Stilistisch gefallen mir gerade Mike Wengren und Ray Luzier ziemlich gut.


    Ist das Roland wirklich sooo schnell? ;)

    Das eingebaute Metronom im Roland-Modul kann bis 260 BPM, wenn du das meinst ;)

    So, dann will ich mich auch mal vorstellen.


    Ich bin 32 Jahre alt und wohne in Stuttgart. Mit Schlagzeug habe ich 2006 angefangen, genauer gesagt von E-Gitarre auf Drums gewechselt. Ich muss wohl öfter mal erwähnt haben, dass Schlagzeug mir "auch Spass machen würde", denn irgendwann bekam ich zum Geburtstag einen Übungspad und einen Gutschein für drei Unterrichtsstunden. Wenige Wochen später stand ein E-Kit (siehe unten) in meinem Zimmer. Seit dem sind drei Jahre mit Unterricht und ein Jahr mit Band vergangen. Inzwischen bin ein ziemlich leidenschaftlicher Drummer und verbringe einen Großteil meiner Freizeit mit allem, was damit zu tun hat. Zur Zeit bin ich gerade bandlos und nutze die zusätzliche Zeit, um mich intensiver dem Songwriting zu widmen.


    Musikalisch bin ich im Rock/Metal-Bereich zu finden. Stilistisch gefallen mir gerade Mike Wengren und Ray Luzier ziemlich gut. Zum Drummerforum bin ich bei meiner häufigen Suche im Internet nach Informationen rund ums Schlagzeug gestoßen.


    Zu meinem aktuellen Equipment:
    Zuhause habe ich ein Roland TD-6KW E-Kit (auf einer mit halben Tennisbällen gedämpften Holzplatte) stehen.



    Das Doppelpedal ist ein Fame DFP9001.




    Mein akustisches Kit, ein Pearl Vision VBX (Finish: Concorde Fade), ist gerade nicht aufgebaut, da ich kürzlich meine Band verlassen habe. Daher kann ich im Moment keine vernünftigen Fotos davon machen. Hier ist exemplarisch eine Tom:


    Kessel (Birke):
    10“ x 8“ Tom
    12“ x 9“ Tom
    16“ x 16“ Floor Tom
    22“ x 18“ Bass Drum


    Snare:
    14“ x 5.5“ SensiTone Stahl


    Hardware:
    Pearl P-2002C Eliminator Doppelfußmaschine
    Pearl DR-501C Rack
    Ansonsten hauptsächlich aus der Pearl 900er Serie


    Becken:
    Paiste Alpha Rock Hihat 14"
    Sabian AAX Stage Crash 16"
    Meinl Soundcaster Custom Powerful Crash 18"
    Meinl Soundcaster Custom China 18"
    Sabian B8 Ride 20" (plane ich demnächst zu ersetzen)

    So, ich habe da doch noch eine Frage. Ich würde gerne drags mit einzeichnen. Wie mache das bei gp?

    Mit Guitar Pro 6 geht das wie folgt: Drei Noten eingeben, die ersten beiden mit der Maus markieren und dann für Vorschlagnote die Taste G drücken (auch unter Effekte bzw. bei den Buttons zu finden).

    Ehm ... nur zur Klärung: Das mit dem 3 Uhr Nachts sollte eigentlich nur symbolisch gemeint sein


    Was ich gesagt habe gilt auch nicht nur Nachts um 3 sondern immer dann, wenn jemand ein Nickerchen macht will, jemand gerade Kopfschmerzen hat und dadurch gesteigert lärmempfindlich ist, der Nachbar kleine Kinder hat, die früh ins Bett müssen, etc..


    Aber ich glaube, du bist jetzt gewarnt genug :D


    Dann viel Spass beim Schoppen :thumbsup:

    Hallo snobbis,


    ich habe seit 4 Jahren ein Roland TD-6KW EDrum-Set (gibt's nicht mehr neu zu kaufen, entspricht in etwa dem hier ) und kann dir daher einiges aus Erfahrung raten:
    Nachts um 3 spielen ist auch mit einem E-Kit eher schwierig, es sei denn man wohnt in einem freistehenden Haus mit guter Schalldämmung zwischen Schlagzeugraum und Schlafzimmern. Richtig leise ist praktisch nur ein Mesh-Head. Schon die Gummi-Pads sind recht laut und durch eine Wand gut hörbar. Das größte Problem ist aber der Bass-Drum-Pad. Ich habe das EDrum-Set schon auf einer mit halben Tennisbällen abgefederten Holzplatte stehen, das Wummern der Bass-Drum-Schläge hört man aber trotzdem auch eine Etage tiefer noch.


    Von EDrum-Sets unter 1000 Euro Neupreis würde ich abraten, da die meiner Meinung nach aus zwei Gründen den Spass am Drumming versauen: Die Soundmodule klingen sehr bescheiden und billige Gummi-Snare-Pads machen auch gar keinen Spaß. Ein Mesh-Head als Snare und ein gutes Soundmodul sind also meiner Ansicht nach Mindestvoraussetzung für langfristigen Spass am Spielen.


    Ansonsten finde ich das Roland TD-6KW für den Anfang oder wenn man ab und zu auch an einem A-Set üben kann, Ok. Man ist halt eingeschränkt in dem, was man wirklich üben kann. Dynamik ist z.B. deutlich eingeschränkt, Ride-Becken-Glocke geht gar nicht, das Hihat-Fußpedal fühlt sich ziemlich unrealistisch an, Rimshots gehen zwar, sind aber vom Feeling und Sound nicht auf ein A-Set übertragbar. Koordination und Timing lassen sich aber einwandfrei üben.


    Das ein E-Set aus irgendwelchen Gründen mehr Spass macht, halte ich für eine Illusion. Der einzige Vorteil, den ich sehe, ist die Laustärke.

    Hallo DerDrum,


    Merty hat recht, es gibt viele Youtube-Videos zu dem Thema. Und besser als ein Video kann man das hier kaum erklären. Ein paar Tips zur Youtube-Suche kann ich dir aber noch geben:
    Es gibt meiner Meinung nach nicht "die Heep-Up-Technik", sondern mehrere Techniken, die mit gehobener Ferse gespielt werden. Such mal nach "heel toe technique", "swivel technique" und "slide technique". Ob das mit Einzel- oder Doppelpedal gespielt wird, spielt eigentlich kaum eine Rolle.


    Wenn du nach einigen Youtube-Anleitungen immer noch nicht genau weißt, wie es gehen sollte, dann rate ich dir, unbedingt einen Lehrer zu suchen, der es dir vormacht bzw. dich korrigiert.

    Heel-Toe heißt nicht, dass du mit der Ferse auf dem Pedal sein musst. Probier's einfach mal aus: Stell deinen Fuß mit erhobener Ferse in die Mitte der Trittplatte. Dann drück die Ferse runter bis auf den Boden. Dabei wirst du automatisch auch Druck auf den Ballen bekommen und der Beater auf das Fell der Bassdrum treffen. Beim Rückkommen des Beaters läßt du den Ballen mit zurückkommen (quasi in die Heel-Down-Grundposition). Dann drückst du den Ballen wieder nach unten für den zweiten Schlag und hebst gleichzeitig die Ferse. Am Anfang solltest du die Bewegung sehr groß und langsam machen. Später werden sich Ferse und Ballen nur noch leicht auf und ab bewegen.


    Die Ferse hoch-Ballen hoch-Übung ist nicht nur für Heel-Toe, sondern für alle schnellen Fußtechniken, um schnelles Drehen des Fußgelenks zu trainieren. Je schneller zu spielst desdo mehr musst du aus dem Fußgelenk machen. Guck dir z.B. mal folgendes Video an:


    [video]

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    [/video]


    Die RR LL-Übung ist dafür da, dass du bewusst zwei Schläge hinter einander mit dem gleich Fuß machst. Wenn du Heel-Toe, Slide- oder Swivel-Technik spielst, dann sieht die Bewegung für den ersten und zweiten Schlag immer unterschiedlich aus. D.h. es gehören immer zwei Schläge zusammen. Man kann die natürlich mit den Beinen versetzt spielen (R Heel-L Heel-R-Toe-L-Toe etc.), aber das ist fürs Erlernen zu schwierig. Du kannst auch erstmal mit nur einem Bein Schlag-Schlag-Pause-Pause-Schlag-Schlag-... spielen. Hauptsache du spielst die zwei Schläge sauber und achtest bewußt auf die Technik.

    [...]. Ich neige auch dazu die Ferse ziemlich weit hoch zu ziehen, vielleicht übe ich somit zu viel Druck auf's Pedal aus?

    Also, für mich hört sich das so an, als ob du die Ferse zu weit hochziehst, so dass du dass Fußgelenk zu steif hälst. Dadurch spielst du nur aus dem Bein und nicht aus dem Fußgelenk, was ab einem gewissen Tempo zu langsam ist. Je kürzer der Abstand der Bassdrum-Schläge, desdo mehr musst du aus dem Fußgelenk spielen. Ich würde dir raten, dich mal mit Heel-Toe, Slide- und Swivel-Technik zu beschäftigen. Wenn du die einigermaßen relaxt bei moderatem Tempo anwenden kannst, dann löst du dich von den strikten Techniken und läßt einfach mal deinen Fuß machen, was sich gut anfühlt. Wahrscheinlich wird es dann bald "klick" machen und du finde deine Technik, die irgendwo dazwischen liegt (die kannst du dann Heel-Half-Up-Toe-Fast-Slide oder so nennen ;-) ).


    Was ich persönlich auch ganz hilfreich finde, ist folgende "Trockenübung": Setz dich auf einen Stuhl und heb abwechselnd Ferse und Ballen an. Am besten mit beiden Füßen entgegengesetzt (also rechts Ferse, links Ballen und umgekeht). Das kannst du auch beim Fernsehen oder so machen. Und übe am Drumset jedes Mal ein paar Minuten RRLL auf der Bassdrum. Nach nicht allzu langer Zeit solltest du dann einen gesunden Mix aus Bein- und Fußgelenkbewegung hinbekommen, der dir genug Speed und Power gibt.