Beiträge von TiBen

    Neuer Song, selbst geschrieben, selbst aufgenommen, selbst gemixt, unterlegt mit Szenen aus "Sons of Anarchy" (Achtung: enthält Spoiler der Serie):


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    http://www.youtube.com/watch?v=uNENBHQ-cas

    Heißt "Bass Drum Triggern" im Metal-Bereich nicht normaler Weise, dass man über den Trigger ein zeitliches Gate ansteuert, d.h. den über ein Mikro aufgenommenen Sound kürzer macht? Oder soll hier der komplette Sound durch ein Sample ersetzt werden?

    Index:
    Ravenaugh - Born to be wild (cover)
    Ravenaugh - Outlaws (betrayal is a sin) (Hard Rock)
    Ravenaugh - Hunted (Metal)
    Benny Sawdust - Unusual Encounter (Classical/pop-inspired piano meets rock drums)
    Benny Sawdust and friends - The raven flies in circles (Rock)
    Benny Sawdust and friends - Tunnel vision (Alternative Rock, Hard Rock, Post-Grunge)



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    Originalpost:
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    Hallo zusammen,


    wir haben es auch mal gewagt: Einen Cover-Song aufgenommen und veröffentlicht. Es ist eine reine Hobby-Homerecording-Produktion und, trotz Youtube als Veröffentlichungs-Plattform, nur Audio. Die Drums hab ich bei mir im Keller aufgenommen. Vielleicht gefällt es ja jemandem :D.


    [video]

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    http://www.youtube.com/watch?v=SZTKH0nK8ps

    Ich hab auch ne 22er BD und Toms, die 8" und 9" tief sind, an nem Pearl Icon Rack (siehe (nicht ganz aktuelle) Bilder in meiner Galerie). Ich hab inzwischen PCX-200-Klammern dran, damit finde ich die Positionierbarkeit wirklich super. Auf dem von dir verlinkten Bild sehen die Toms eher niedrig aus. Ich würde erwarten, dass eher die Bass Drum der limitierende Faktor nach unten ist.


    So richtig verstanden, wo dein Problem ist, habe ich aber noch nicht. Was für Tomhalter hast du denn? Vielleicht kannst du dein Problem nochmal genauer beschreiben oder ein Foto von der problematischen Konfiguration posten.

    Bonedo sagt zum Pearl ePro Live:




    Pro

    • Optik eines Akustik-Sets
    • robuste und wertige Verarbeitung aller Komponenten
    • hohe Körperschalldämpfung der Trommeln
    • große Soundauswahl

    Contra

    • mangelhafte Trigger-Eigenschaften bei Snare- und Tom-Pads
    • unnatürliches Spielgefühl auf den "Tru Trac"-Pads
    • hohe Latenz


    Quelle:
    http://www.bonedo.de/artikel/e…ve-e-drum-set-test/3.html


    Für mich sind die Contras Killerargumente gegen ePro Live.


    Wenn du gutes Spielgefühl und schicken Look haben willst, musst du entweder sowas machen (im Grunde Trackpots Ansatz, nur konkreter):
    E-Drumset aus gebrauchten Teilen zusammenstellen
    (kostet Zeit und Geduld)
    oder sowas kaufen:
    http://www.drum-tec.de/sets-drumtec-pro-c-79_197.html
    (kostet viel Geld)


    Die Variante von scOOBay ist auch ne gute Idee, ist aber halt kein E-Drum-Set.

    Und ja: Neue Felle sind eine sinnvolle Investition, sowohl fürKonzerte, erst recht für eine Aufnahme. Finde ich. Und kosten gerade im Vergleich zur Studioaufnahme - auch nicht die Welt; wenn man nicht gerade das Drumset von Neal Peart oder Simon Phillips hat.

    Was kostet denn nun so eine Studioaufnahme ungefähr?


    Klar, 100€ für nen Satz Resofelle ist kein Vermögen, aber locker 10% der Kosten für ein gebrauchtes Mittelklasse-Schlagzeug (ohne Becken), was ich mir dann nicht mehr vom Proberaumnachbarn leihen muss ;) . Wenn ich mir, sagen wir mal, nen paar Wochen (Monate?) vorher neue Resos für nen Live-Gig zugelegt habe, dann finde ich es schon berechtigt zu fragen, warum ich 100€ für etwas ausgeben soll, was augenscheinlich auch 10 Jahre halten könnte. Ich rede ja gar nicht von abgewetzten Snare-Schlagfellen oder so.

    Sehr schöner Artikel! Danke dafür!


    Was mir etwas negativ aufgestoßen ist, ist folgender Absatz zu den Resofällen:

    Zitat

    Als nächstes: neue Felle drauf! Auch Resofelle!! Ohne wenn und aber, keine Widerrede, los, machen!!

    Ich finde, das kommt überheblich rüber, dieser Befehlston. Auch, wenn es wahrscheinlich eher scherzhaft gemeint ist. Ich persönlich würde wahrscheinlich in dem Falle, wo sowas ein
    Tontechniker zu mir sagt, erst recht mit noch mehr wenn und aber kommen. Immerhin kostet ein Satz Felle schon ne ganze Menge Schotter. Ein echte Erklärung, wann man Resofelle tauschen sollte, fehlt mir in deinem Artikel. Zwischnen neuen Markenfellen und 10 Jahre alten Billigfellen gibt es doch eine große Bandbreite. Wie alt dürfen denn Markenfälle sein, damit sie noch akzeptabel sind?


    Und wo wir schonmal beim Thema sind: Mit was für einem Loch im Geldbeutel sollte man eigentlich rechnen, wenn man als Hobbyband, sagen wir, nen 5-Minuten-5-Mann-Rock-Song aufnehmen möchte? Und wieviel Prozent davon gehen erfahrungsgemäß für die Schlagzeugaufnahme drauf? (Wahrscheinlich verursacht doch der Drummer am meisten Kosten, während der Sänger nach 2 Stunden fertig ist und seinen Textzettel, äh, sein Equiment wieder abbauen kann. ;) )

    Womit spielst du denn den Song ab, während du spielst? Du kannst die Musik in deinem Setup nicht über den Mixer laufen lassen, sonst landet sie in der Aufnahme.


    Falls das nicht das Problem ist (z.B. weil du mit dem Kopfhörer direkt an den Computer gehst), ist vielleicht diese Bemerkung von der Alesis-Seite die Ursache:
    "MultiMix 4 USB FX überträgt das Signal in beide Richtungen. Neben der Aufnahme am Computer gibt der Mixer das Computersignal auch über seinen Main-Ausgang aus." Wahrscheinlich schickt der Computer den Song über USB raus und dann über den Main wieder zurück. Probier mal den "Ext/USB to Main"-Schalter.

    Hi FM1,


    ich habe auch ein E-Set im Keller stehen, das eigentlich nur dazu da ist, um zu üben, wenn ich nicht ans A-Set kann. Es wurde inzwischen vom mir mit gebrauchten Teilen auf ein möglichst gutes Preis/Übungsqualität-Verhältnis optimiert. Ich finde z.B. Gummipads als Toms vollkommen OK, während ich bei der Snare mit keiner (bezahlbaren) Roland-Lösung glücklich geworden bin. Mit einer alten Akustik-Snare + Meshhead + Triggerschiene habe inzwischen ein Lösung für mich gefunden.


    Mit einem E-Set kann man (potentiell) auf jeden Fall einige Sachen viel besser üben als nur mit einem reinen Übungspad (z.B. Fusstechniken). Ein halbwegs realistisches Spielgefühl hat aber seinen Preis. Bei diesen Pedalen Roland TD-1K würde ich eher davon ausgehen, dass du dir deine (vor allem Bass-Drum-)Fusstechnik versaust anstatt sie zu verbessern. Meine Meinung: alles ohne Meshhead-Snare und echtem Bass-Drum-Pedal ist rausgeworfenes Geld (d.h. bei Roland alles unterhalb vom Roland TD-11K für etwa 1000€).


    Ne Trittschalldämmung in Form von einer Holzplatte mit halben Tennisbällen drunter habe ich übrigens auch. War kein Hexenwerk, das zu bauen.

    Ich empfehle dir eine Dixon Magnetic Drop Clutch. Bei der macht es nichts, wenn sich die Hihat-Stange verdreht. Bei herkömmlichen Drop Clutches ging es zumindest mir so, dass ich bei verdrehtem Auslösehebel Probleme hatte, sie "im Eifer des Gefechts" zuverlässig auszulösen.


    Ein Tip noch zur Magnetic Drop Clutch: Oben die Schrauben etwas lösen, dann löst sie leichter aus.

    Hier ein origineller Hardwareaufbau:

    (Sind wohl Standard-Gibraltar-Rackteile. Hab ich so aufgebaut aber noch nie gesehen.)


    Das Ganze in Action (gespielt mit einem Mittelpedal):
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    Da ich keine Noten kann,

    Ich würde dir als erstes raten, Noten zu lernen. Es gibt Menschen, die sich Dinge am besten merken können, wenn sie sie einmal gehört haben (akustischer Lerntyp). Andere wiederum tun sich damit eher schwer, können sich aber alles gut merken, was sie einmal gesehen haben (optischer Lerntyp). Ich bin z.B. ein Typ der zweiten Sorte. Wenn ich einen Namen geschrieben sehe, habe ich ein viel höhere Chance, ihn beim erstem Mal zu merken, als wenn ich ihn nur höre. Auf Musik bezogen bedeutet das, dass ein optischer Lerntyp am besten Noten zum Lernen und Merken verwendet. Vielleicht bist du auch eher ein optischer Lerntyp. Wäre sicher einen Versuch wert. Noten lernen ist nicht schwer (im Vergleich zum Erlernen von komplexen Schlagzeugrhythmen) und bringt dir noch 1000 andere Vorteile.

    Ich habe jetzt die Skizze in meinem dritten Post durch Bilder ersetzt.


    Außerdem habe ich heute mal mit der Hardware, die ich bereits besitze, herumgespielt und folgende Lösung gefunden:
    Ich befestige das 13er Tom mit einer Pearl-ISS-Rosette und einem Pearl-Tomhalter auf der Bass-Drum. Beides lässt sich recht schnell montieren und passt problemlos an das Tom bzw. auf die Bass-Drum. Daneben kommt noch ein Beckenhalter in die Bass-Drum-Rosette (spart mir einen weiteren Ständer). Das 12er Tom hänge ich mit einer Multiklammer an meinen stabilsten Beckenständer. Das Resultat sieht dann so aus:


    Das Thema Sonor Hardware kaufen hat sich damit für mich erledigt.


    Danke nochmal für alle eure Antworten und Tipps.