als ich meine Maschine auf den Teppich geklettet hatte, fiel mir auf, dass da noch zwei Dörnchen in der Tasche waren.
Du spielst wohl noch nicht so lange?
Spikes gab es schon seit seligen Signature-Zeiten Mitte der 80er Jahre bei Sonor, z.B.
Grüße
als ich meine Maschine auf den Teppich geklettet hatte, fiel mir auf, dass da noch zwei Dörnchen in der Tasche waren.
Du spielst wohl noch nicht so lange?
Spikes gab es schon seit seligen Signature-Zeiten Mitte der 80er Jahre bei Sonor, z.B.
Grüße
Die linke Maschine hat wegen der Welle und den vielen Gelenken mehr Reibung, was die Pendelei schneller ausklingen lässt...!
Passende Dämpfung (Reibung) an der rechten Achse würde gegen die Pendelei auch helfen...
Alte vintage Pedale hatten keine Kugellager, sondern nur mehr oder weniger gut geschmierte Gleitlager mit gewisser Reibung.
Nicht ganz so alte Pedale hatten zwar Kugellager an der Welle, aber nur Gleitlager am Pedal-Scharnier, am Federknebel auf der Achse und an der Federeinspannung an der Bodenplatte, was alles etwas Dämpfung (Reibung) machte.
Das wirkte einer übermäßig langen Pendelei entgegen.
Heutige Top-Pedale haben ja alles Bewegliche kugelgelagert, wodurch die Reibung und somit Pendeldämpfung sehr gering ist.
Da muss schon der Fuß auf dem Pedal den zurück federnden Schlägel einfangen und die Pendelei stoppen bzw. dämpfen.
Grüße
Ludwigs scheinen unbeliebt zu sein, so häufig wie sie in letzter Zeit "kaum gespielt" und "neuwertig" angeboten werden... ![]()
Grüße
Hallo,
könnte es sein, dass der Schlägel zu viel oder zu lange pendelt?
Und die Pendelei gerade gut genug im Takt der Fußschläge ist?
Wenn der Schlägel nach dem ersten Schlag zurück pendelt und sodann wieder etwas nach vorne schwingt, während du den nächsten Schlag ausführst, könnte es sich so anfühlen, wie die es beschreibst.
Dann ist der Schlägel beim zweiten Schlag "von sich aus" schon wieder auf dem Weg Richtung Fell, du brauchst also viel weniger Kraft, und es könnte sich so anfühlen, wie "ins Leere" zu treten.
Wenn der Schlägel nach dem (ersten) Schlag von der Feder zurückgeholt wird, über die Ruhelage hinaus zurückpendelt, und dabei die Feder wieder spannt, wird der Schlägel allein durch die Feder wieder nach vorne Richtung Fell beschleunigt.
Ist das so über Textnachricht her, verständlich?
Evtl. könnte es helfen, den Winkel vom Schlägel, die Position der Feder zur Achse und die Ruhe-Pedalhöhe so einzujustieren, dass der zurück federnde Schlägel von deinem Fuß auf dem Pedal "abgefangen" wird - wollte der Schlägel weiter zurück, so würde er das Pedal anheben müssen, da "stoppt" aber dein Fuß in Ruheposition das Pedal und somit den Schlägel ab. Was die Pendelei verhindern oder mindern sollte.
Die Feder am Pedal ist also immer etwas gespannt, und zwar so, dass sie den Schlägel zurückholen will. Vielleicht hilft eine solche Einstellung des Pedals?
Mehr Masse ("Gewicht") am Schlägel ändert an der Pendelei prinzipiell nichts, sondern verringert nur die Pendelfrequenz - der Schlägel pendelt langsamer. (Kommt also auch langsamer vom Fell wieder zurück.)
Höhere Federspannung ändert prinzipiell an der Pendelei auch nichts, sondern vergrößert die Pendelfrequenz - der Schlägel pendelt schneller.
Die natürliche Ruhelage (kein Fuß auf dem Pedal) ist dadurch bestimmt, dass der Federknebel an der Achse nach unten zeigt - minimale Ausdehnung der Feder.
Bewegt man nun den Schlägel nach hinten (vom Fell weg), so spannt sich die Feder. Lässt man los, so schwingt der Schlägel Richtung Fell.
Legst du deinen Fuß auf das Pedal, sodass die Feder sich nicht oder nur kaum spannt, und bewegst den Schlägel nach hinten (vom Fell weg), und lässt ihn los, ohne den Fuß zu bewegen, so schwingt der Schlägel Richtung Fell, das Pedal geht runter (oder auch nicht, wenn es durch eine eigene "Rebound-Feder" gehalten wird), und wenn du nun drauftreten würdest, trittst du erstmal "ins Leere".
Ist die Rebound-Feder unter dem Pedal zu stark eingestellt, liegt die Ruhelage vom Pedal womöglich "mit schlapper Kette" höher als die natürliche Ruhelage vom Schlägel. Der Schlägel könnte pendeln, ohne, dass du es (groß) im Fuß spürst.
Ich spiele zwar kein Pedal mit Rebound-Feder, aber eines, was sehr leicht läuft und gut pendelt ohne Fuß auf Pedal.
Damit das nicht unkontrolliert pendelt beim spielen, habe ich es so eingestellt, dass ich mit meiner natürlichen Ruheposition des Fußes sozusagen den zurück federnden Schlägel "einfange" oder "stoppe", sollte ich meinen Fuß schneller zurück bewegen, als der Schlägel durch die Feder zurück pendelt... oder so ähnlich...
Ich hoffe, der Text war etwas verständlich, und hat dein Problem adressiert, anstatt dran vorbei zu reden, und gibt dir womöglich etwas Ideen, dein Pedal für dich passend einzustellen.
Grüße
Hallo,
so ein Schlagzeug will ja auch noch abgeholt werden.
Versand ist im Prinzip möglich, scheitert in der Praxis am Verpackungsaufwand und dem Schleif, das ganze zur Post zu schaffen, und somit als Folge am Willen der Verkäufer, zu versenden.
Es kann deshalb evtl. sinnvoller sein, ein weniger günstiges "Schnäppchen" aus der Abhol-Nähe zu kaufen, als quer durch Deutschland fahren zu müssen.
Grüße
... und "kontrolliert".. ![]()
Es fehlen zur Klangbeschreibung u.a. noch:
"Pfund", "untenrum", "schlank", "konturiert", "Charakter", "fett", "Projektion", "Klarheit", "weich", "Wärme", "obenrum", "luftig", "Körper".
Grüße
Das ist doch der originellste Ansatz!
Vielleicht war es letztes Jahr noch eine Mode, und jetzt hat man erkannt, dass es ohne in kleineren Klubs schneller und unkomplizierter geht?
Selbst manche Schlagzeuger sollen ja nach einigen Gigs wieder dazu über zugehen, ein eher kleineres 4- oder 5-Piece-Kit mit nur 2-3 Becken zum Gig mitzubringen, anstatt das ganz große Besteck.... ?
Wie ist denn der Sound vorne heraus? Im Publikum? Besser, schlechter, gleich...?
Grüße
....stellt sich nun halt die Frage, ob ich dieses Feature bei meiner Entscheidung berücksichtige oder nicht.
Rein vom Spielgefühl und der Qualitätsanmutung unterscheiden sich die genannten für mich nicht so, dass sich da was aufdrängt. Alles "Top notch" und auch subjektiv kein echter Favorit bisher. Da sucht man halt nach was
Naja,
wenn du Rutschprobleme hast und sich alle Kandidaten für dich gleich gut spielen, wie du geschrieben hast, dann nimm halt eines mit Spikes. Haben ist besser als brauchen.
Schlechter halten werden Pedale mit Spikes auch nicht als Pedale ohne Spikes, oder? Und wenn du die Spikes nicht mehr magst, kannst du sie einfach zurück drehen.
Den Drum-Anker von trommla (eine gute Idee) kannst du ja auch noch in Erwägung ziehen.
Und es gibt tatsächlich Leute (ohne Witz), die die Kick mit Seil oder Spanngurt o.ä. am Hocker fest machen. (Die spielen aber auch ohne Helm...
)
Ich habe wie so häufig üblich einen normalen ausgedienten Wohnzimmer-Teppich unter den Drums, der eine gewisse Dicke hat, in dem sich die Spikes (von Kick-Drum und/oder Fuma) festkrallen können, aber auch Klett gut hält.
Die Kick sollte vorne nicht auf dem Spannreifen aufliegen, sondern nur durch die Beine gestützt sein, damit das ganze Gewicht der Kick auf den Beinen (und der Fuma, sowieso) aufliegt, die Dornen der Kick-Beine sich somit fester im Teppich eindrücken und verkrallen können, als wenn ein Teil des Gewichts über den Reso-Spannreifen gestützt würde.
Gummimatten oder Klett kannst du recht leicht selber unter die Bodenplatte kleben, wenn du Bedarf daran hast.
Spikes nachzurüsten ist hingegen meist schwieriger, wenn nicht die passenden Löcher und Gewinde in der Fuma schon gebohrt und geschnitten sind. Und bloß die Spikes selber weg gelassen wurden.
Letztlich, wenn ich zwei oder drei Fumas mit gleich gutem Spielgefühl und Qualität und vergleichbarem Preis zur Auswahl hätte, würde ich das mit Spikes nehmen.
Grüße
Wenn das Schlagzeug nicht über die Anlage kommt, höchstens Kick und Snare, handelt es sich vermutlich um eher Klubs statt Stadthallen?
Vielleicht ist es in solchen eher kleineren Venues einfacher und schneller, Gitarren und Bass über Combos laufen zu lassen, und ein paar Wedges auf der Bühne zu haben?
Bei IEM brauchst du doch sehr zwingend jemand, der sich etwas aufmerksam den IEM-Mixen widmet.
Vielleicht ist es für eher kleinere Lokalitäten unkomplizierter und schneller, ohne IEMs zu spielen?
Grüße
Das Spielgefühl ändert sich mit Dornen am Pedal?
Das wusste ich noch gar nicht.
Grüße
Oder man nimmt ein Pedal mit Spikes, dann rutscht auch nix mehr weg.
Meine Güte!
Wenn dir die Bassdrum bei Pedalen ohne Spikes wegrutscht, dann kauf dir eine mit Spikes.
Schlechter halten als Pedale ohne Spikes wird sie jedenfalls nicht.
Dann klebst noch Klettband drunter, fertig.
Bloß weil bei dem ein oder anderen das Pedal auch ohne Spikes nicht verrutscht, steht es beim Fragesteller aber auch nicht fester.
Mein Pedal hat Spikes, Klett und Gummi. Irgendwas wird da schon halten.
Gummi und Klett kannste dir selber unter die Bodenplatte kleben, Spikes eher nicht.
P.S.: Manche binden die Bassdrum am Hocker fest.
P.P.S.: Damit nicht jemand meckert: Schnall dir ein Kissen an den Hinterkopf oder spiele mit Helm! Wenn du nämlich ganz ganz feste rein trittst, rutscht die Kick vielleicht doch noch weg, zieht die Beine vom Hocker mit, und du kippst nach hinten um. ![]()
Grüße
Wenn die Bassdrum und der Hocker auf dem selben Teppich steht wüsste ich nicht, wie das noch rutschen sollte.
Die Bassdrum wird es dir erklären. ![]()
Grüße
Oder Holzparkett-Boden.
Steinfliesen oder Betonboden sind weniger geeignet für Dornen.
Grüße
Genau,
und zum Ende des Stücks muss man schneller langsam werden.
Grüße
Ahorn klingt untenrum tief, während Birke obenrum hell klingt.
Und wie immer hängt viel von den Fellen und der Stimmung ab.
Grüße