Beiträge von trommla

    Der übliche Tipp, ruf mal bei St-Drums an und lass dich beraten. Wenn jemand das weiß und dann auch gleich das richtige Produkt da hat, ist es der Stegner.

    Ich frage trotzdem mal ganz naiv, weshalb möchtest du das denn machen? Die früher üblichen Flügelschrauben sind doch viel praktischer und gehören optisch zur Zeit einfach dazu.

    Stimmt ihr euer Snare-Reso mit dem Tunebot? Das mache ich schon länger nach der Methode von "Sounds like a drum" (mit Lineal). Die exakte Tonhöhe ist mir da weniger wichtig als die exakte Auflage des Teppichs. Mir fehlt zwar die Relation eurer Frequenzangaben, aber mir ist noch nie ein Reso beim Stimmen kaputt gegangen. Stimme allerdings nicht "bretthart", sondern nur relativ hoch.

    Hab genau so eine Baumarktkette in meinem Stickbag. Finde die Soundveränderung dezent, aber hörbar. Wenn man den Effekt nicht dauerhaft braucht, ne prima Sache. Für den regelmäßigen Einsatz finde ich aber ein echtes Sizzle-Ride klanglich schöner.

    Man darf sich ja wohl sein urteil bilden wenn man nach über 20 jahren Beckensuche und intensives auseinandersetzen mit Becken immer noch nicht das gefunden hat wonach man sucht und nur wenige Becken es schaffen zu überzeugen...

    Natürlich darf man das. "Nicht meins" ist ja ein sehr aussagekräftiges Urteil, was weder ich noch irgendwer anderes dir abspricht. Ich denke, das habe ich auch zum Ausdruck gebracht, lies noch mal nach.


    Nur der ganze Rest ist halt häufig sehr daneben, was auch dieses Zitat offenbart. Um es mal hart zu sagen, beschäftigst du dich m.E. seit Jahren nicht mit der Beckensuche, sondern mit der intensiven Suche nach YT-Videos von Becken, weshalb du auch deins noch nicht gefunden hast. Das geht nämlich nicht mit Videos!!! Weder kannst du einzelne Becken richtig beurteilen, noch ob sie zusammenpassen.


    Spar doch mal ne ganze Weile, bis du wirklich Geld für nen ganzen Beckensatz hast, und dann mach nen Kurzurlaub in der Nähe eines gut sortierten großen Händlers in Franken. Ich bin mir sicher, wenn du dir vor Ort einen Satz zusammenstellst, statt auf Verdacht immer wieder blind irgendwelche bezahlbaren Exoten zu kaufen, wirst du ein Setup finden, welches dich für lange Zeit glücklich macht. Gerade beim T. gibt es mit der umfangreichen Zultan-Produktpalette wirklich auch ne Menge Auswahl für Drummer, die nicht so viel Geld übrig haben.


    Manchmal kommst du mir vor wie jemand, der seit Jahren Kochsendungen im TV schaut und von den tollsten Aromen schwärmt, obwohl er selbst nur TK-Pizza in den Backofen schiebt und noch nie im Restaurant war. Und du bezeichnest dich dabei auch noch als Koch ;)

    Auch wenn ich das Gefühl hab, dass das Thema hier eigentlich erst mal durch ist und du den Rest bis zum Gig selbst klar kriegen wirst, vielleicht noch ein Tipp für die Bühne, der glaube ich noch nicht kam. Fehler passieren JEDEM, ob Bühnenneuling oder den Stones. Selbst nach einigen Hundert Konzerten hat sich da bei mir nicht viel geändert, geändert hat sich aber, wie ich mit Fehlern auf der Bühne umgehe. Heute denke ich nicht mehr drüber nach, egal ob vorher, oder wenn der Fehler schon passiert ist. Fehler gehören einfach dazu, und wenn sie passieren, lache ich darüber.


    Der Raum, um sich mit Fehlern kritisch zu beschäftigen, ist nicht die Bühne oder der Veranstaltungsort, sondern der Proberaum!

    Weder muss man sich auf der Bühne nen Kopf drum machen, dann läuft man nämlich Gefahr, sich zu verkrampfen und nen Tunnelblick zu bekommen. Noch sollte man im Anschluss beim "Aftershow-Bier" groß drüber diskutieren, denn hier zählt doch erst mal das schöne Gefühl, gemeinsam das Publikum gerockt zu haben.


    Wenn jemand aus der Band nen Fehler reinhaut, ob nun ich oder jmd anderes, hake ich das sofort ab, sonst könnte mir das die gute Stimmung ja verderben ;)

    Bei Close Miking halte ich das für durchaus glaubhaft. Und gerade wenn man nur die akustische Information zur Verfügung hat, macht es vermutlich Sinn, selbst die kleinsten Nuancen herauszuarbeiten. Aber wenn du zwei optisch völlig verschiedene Instrumente vor dir hast, erwartest du spontan auch eher drastische Klangunterschiede, die aber ausbleiben.

    Und ich denke nicht, dass man so ein Model in Alu mir der Ausstattung grad zwischen 300-400€ neu bekommt. Es ist ja auch tatsächlich nur ein optischer Fehler, welchen man fast nie sieht.

    Gut, lass es 500 sein. Ich sehe halt darin im Grunde ne Standardsnare mit etwas Make Up (Finish und Böckchenanordnung). Ohne Signature Badge würde sie sich zwar optisch trotzdem abheben, aber ob irgendeine Redaktion deshalb einen Testbericht verfassen würde? Wie du sagst, Geschmäcker sind glücklicherweise verschieden :D


    Mal das Design außen vor gelassen, freue ich mich bei neuen Sachen vor allem über den tollen neuen Zustand und werde bei jedem Fingerdapper erst mal narrisch. Über so deutlich erkennbare Lackfehler könnte ich nicht hinweg sehen. Selbst wenn es die einzige Snare auf der Welt wäre, die exakt meinen Ansprüchen gerecht wird, wäre meine Laune nachhaltig angegriffen und die Freude für den Allerwertesten. Sobald ich aber weiß, dass es etliche Alternativen auf dem Markt gibt, hole ich mir für's Geld lieber was fehlerfreies.


    Wie einzigartig dieses Exemplar für dich ist, kannst nur du selbst entscheiden, ich finde dich definitiv nicht kleinlich.

    Zum Glück finde ich diese Snare so nichtssagend bis hässlich, dass ich sie eh zurückgeben würde ;)

    Aber ernsthaft, selbst wenn du nur 4 bis 5 Hunnis dafür hingelegt hast, erwarte ich ne tadellose Snare. Minimale Gebrauchsspuren wie nach kurzem Gebrauch mag man noch verschmerzen, aber mangelhafte Verarbeitung geht gar nicht. Ich frage mich immer, wieviel mir die gleiche Snare ohne Signature-Badge wert wäre, und da käme ich bei diesem Modell vielleicht auf 300 bis 400 Euro, tadellose Verarbeitung vorausgesetzt. Und für wenig mehr kann ich mir schon ne Snare ganz nach meinem Wunsch bauen lassen.

    Die Becken gehen nicht auf und haben schreckliche Obertöne (besonders das crash)und klingen sehr eintönig. Nicht meins

    Manchmal wäre ein einfaches "Gefallen mir nicht" besser als deine peinliche, mit Versatzstücken aus Marketing- und Pressesprech garnierte Attitüde. Von jemandem, der zwar begeistert, aber doch ohne Erfahrung nur für sich daheim trommelt, klingen solche Aussagen häufig ein bisschen unangenehm nach "auf dicke Hose machen".



    Mir gefallen sie übrigens auch nicht besonders ;)

    Mir gefällt Danys Beschreibung ihrer ersten Live-Erfahrungen gut. Sie hat ja wirklich später als die meisten von uns angefangen und ist halt ins kalte Wasser gesprungen und geschwommen. Ganz viele tolle Tipps kamen auch von anderen.


    Was dir als Drummer bewusst sein sollte: keiner geht ins Konzert, um einen tollen Drummer zu sehen. Na gut, vielleicht der eine da hinten links im Eck, den man eh nicht erkennen kann. Alle übrigen wollen mitwippen oder tanzen, und dazu braucht es einen durchgehenden Beat ohne Schnörkel und Aussetzer. Wenn du nervös und unsicher bist, lass einfach alle Fills weg und markier neue Parts höchstens mit nem herzhaften Crash. Kein spielerisches Risiko, jeder weiß wo er ist, und das Publikum nimmt ne echt coole Socke von Drummer wahr It's that easy.


    Wenn ein Song mit markanten Drums alleine beginnt, du dich möglicherweise gleich am Anfang verspielen solltest, dann bricht ab, lach laut auf oder schüttel den Kopf und sag deutlich hörbar zum Publikum "Wir können das besser, also fangen wir jetzt nochmal von vorne an." Das funktioniert und ist überhaupt nicht peinlich, selbst bei bekannten Acts. Frank Zappa war berühmt für solche Aktionen und hat schon mal ne Nummer spontan 20 bpm langsamer gespielt, wenn der Drummer nen schlechten Tag hatte.

    Zu mir kam sogar mal ne Gruppe nach dem Konzert (mit Abbruch) und haben gelobt, das sei die allerbeste Stelle gewesen, total professionell, weil wir genau NICHT versucht haben, uns verkrampft nichts anmerken zu lassen. Die empfanden das als hochsouverän, und alle anderen Fehler haben sie eh nicht gehört. Weiß ja außer der Band niemand, wie es klingen soll.

    Ich habe ähnliches festgestellt. Bei gleichen Maßen, gleicher Befellung uns Stimmung höre ich Unterschiede nur noch sehr marginal, und auch nur, wenn ich alle Dynamikstufen und Fellzonen durchspiele. Ich klinge glaube ich einfach immer nach mir, nur bin ich komischerweise deshalb nicht berühmt :/ 8o

    egal welche Technik genutzt wird, es dürfte wohl immer eine deutliche Naht übrig bleiben. Vom Profi ausgeführt vermutlich halbwegs dezent, wenn ich das machen m0sste wohl eher im Stil "San Andreas Spalte".

    Aber die Struktur des Acryl ist unterbrochen, und das wird so bleiben. Ich vergleichs mal mit nem zerbrochenen Spiegel. Man kann so sauber arbeiten wie man will, ne Klebenaht bleibt.


    Ob du damit leben kannst, wissen wir alle natürlich nicht.