Das Buch von Micha Fromm müsste man sich mal im Ganzen anschauen. Hier haben wir nur ein kurzen Ausschnitt. Daher möchte ich den Micha mal ne Chance lassen und sehen wo sein Ansatz hinführt. Kennt jemand das Buch "Am Anfang steht der Groove"? Da sind Automatismen aufgeschrieben die alleine erstmal total langweilig erscheinen und sich wie hier meist nur auf die Hände beschränken. Sie sind aber ein wichtiger Teil eines großen Ganzen.
Die muss man erstmal drauf haben bevor man weiter macht. Ich war jung und hasste das, aber mein Lehrer war da gnadenlos. Heute weiß ich, dass mein Lehrer Recht behalten sollte.
Ich nehme mal mich und beschreibe mal ein 20 Jähriges Warten. Warten darauf, dass ich endlich diesen Pattern spielen kann.
Ich habe es damals einfach vieles nicht verstanden. Einige wichtig Dinge vernachlässigt.
Mag mich aber so wie ich bin.
Ein Ostinato ist schon knifflig genug - ich will nicht zu viel gleichzeitig machen. Wobei ich manchmal glaube, dass so ein Ostinato wie "a a a . a a a ." sehr viel einfacher ist.
Mit Ändern meine ich jetzt nicht, noch etwas draufsetzen, sondern einfach die Achteln durchspielen. Also die Linke als Fix ansehen. Nehm dir vielleicht auch die Takte einzeln vor und wechsele, von deinem Ostinato zu durchgehende Achteln. Den Part wo "Fehler" auftreten, einmal mehr spielen.
Jonglieren mal mit den ganzen Tipps und Anregungen und finde heraus was du brauchst.
Reflektiere dich selbst und andere.
Ich beschreibe hier auch nur meine Ansichten.
Fehler, die ich gemacht habe. Probleme die ich geschaffen habe und versuche sie nun zu umschiffen. Lösungen finden, die vielleicht manchmal total bescheuert sind, aber mich nun mal dem Ziel näher bringen.
Ein Tipp zum Schluss noch. Am Pad sitzen bedeutet nicht unbedingt, dass die Füsse still halten sollen/müssen ![]()