Beiträge von drumdidi

    Mir wurde das bereits vor einigen Jahren zu meinem eigenen Erstaunen von Personen aus der Musikindustrie auf der Musikmesse in Frankfurt erzählt, als ich dort aufgetreten bin.
    Ich konnte es nicht glauben, aber mir wurde das mehrmals aus verschiedenen Quellen so berichtet, dass nur Roland wächst und die anderen sich um den kleiner werdenden Kuchen balgen.
    Ob das letztendlich so stimmt, kann ich persönlich nicht belegen, der erbarmungslose Verdrängungswettbewerb im Akustik Sektor mit verschwinden und aufgekauft werden traditionsreicher Namen scheint das aber zu belegen.
    Und wenn ich mir aktuelle Musik anhöre, würde ich auch mal meinen, dass die Bedeutung akustischer Drums zurückgeht.
    Der Trend geht hin zu immer mehr elektronischen Sounds und traditionelle Instrumente treten in die zweite Reihe.

    Und wenn wir jetzt mal auch von Gefühl reden, die neue Snaredrum, dieser BD Trigger und das grössere Ridebecken können ja womöglich psychologisch eine Menge ausmachen, dass es sich mehr nach "echtem" Drumset anfühlt als vorher.
    Wie gesagt, man muss es schon selbst erleben.
    Bleibt eben nur der Preis, der dieses Set eigentlich nur für eine exklusive Kundengruppe zugänglich macht (z.B. die, die nen "richtigen" Job haben :D :wacko: )
    Und wer die Zahlen kennt, weiß ja, das die Zukunft den Edrums und nicht den akustischen Drums gehört.
    Schließlich verkauft Roland mehr Sets als alle anderen Drumhersteller... 8|

    Ja, Unterschiede zum TD 30 sind definitiv zu hören.
    Wie ich oben schon schrieb, Videos sind nicht wirklich aufschlussreich.
    Man muss schon selbst an so einer Kiste sitzen, um wirklich einschätzen zu können, wie es sich anfühlt.


    Es sieht nur nicht wie ein gewaltiger Durchbruch sondern eher wie eine Evolution aus, die man seeeeeehr teuer bezahlen muss...


    Aber am Ende bin ich vielleicht einfach zu sehr Fan von echten Drums mit tausenden Dynamikstufen und völlig anderem Feeling, wobei ich Edrums liebe und einsetze, wenn sie eben Edrums sein dürfen und nicht mit dem Akustik Set konkurrieren.
    Insofern ist die Option, endlich auch eigene Sounds einladen zu können überhaupt erst der Punkt, wo ein Roland Modul für mich interessant wird und weshalb ich bislang immer brav mein ddrum 4 weiter benutzt habe.
    War für mich immer ein Ausschlusskriterium für die Roland Teile...
    Also dafür :thumbsup:

    Je mehr ich vom TD-50 höre, desto enttäuschter bin ich. Ich meine hier ein deutliches Machine Gunning der 700 EUR-Snare zu hören ab 00:40 und beim Ride 01:10:

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    Oha, dieses Video ist aber vernichtend, wenn das dem ist Zustand entspricht.
    Die anderen Promo Videos kann man ja getrost vergessen, weil sie ja extrem auf Ballern und fetten Mix getrimmt sind.
    Das ist quasi so, wie wenn man im Saturn Markt beim neuen Fernseher alles, was irgndwie das Bild pimpt, anschaltet, damit der TV neben den anderen TV ein total krasses Bild liefert.
    So "sinnvoll" es ist, beim Lautsprecher Techno und House Musik aufzulegen, um Boxen zu bewerten, so sinnvoll bzw aufschlussreich sind eben die Promo Videos der Firmen.
    Dieses andere Video hier oben ist aber wieder irgendwie bitter.
    Ist das so viel Veränderung zu vorher?
    Und über bessere Latenzen und Dynamik ist es müssig zu reden, wenn selbst mein olles ddrum4 3ms Latenz schafft und mehr als 128 + 34 Dynamikstufen bietet...
    Mein Triggermodul, das fast 20 Jahre alt ist, triggert defacto hinsichtlich dieser Parameter nicht schlechter.
    Ich finde das bitter...
    Nichtdestotrotz werde ich mir das Teil mal in echt anschauen, nur um zu wissen, ob das wirklich ein Schritt nach vorne oder nur Marketing Hype ist.
    Die Preise sind sowieso mittlerweile aberwitzig...
    Aber ich kann einfach nicht glauben, dass das das sein soll, was die Technik heute hergibt, wenn Smartphones an Rechenleistung explodieren und so ein Teil Dinge kann, die man nocj vor 10 Jahren für nicht möglich gehalten hat, der grösste Drumhersteller der Welt aber nur solche Mini Steps nach vorne macht...

    Die Frage kann man natürlich auch stellen, ob sich soviel verändert, wenn man ein Hi End Drum wie ein SQ2 gegen ein Hi End Drum eines anderen Herstellers tauscht.
    Wenn man sich von nem billigen oder Mittelklasse Set nach oben bewegt, dann gibt es ja durchaus spürbare Unterschiede, bei Sidegrades eher weniger, es sei denn es geht einem um Optik oder völlige Veränderung der Kesselgrößen...


    Ansonsten erziele ich eigntlich immer die heftigsten Soundveränderungen durch Veränderungen bei der Fellwahl...

    Also grundsätzlich kann da sehr wohl ein klanglicher Unterschied zwischen D112 alt und D112 neu bestehen. Das müsste man nebeneinander vergleichen.
    Seitdem AKG wie viele/alle? auch in China produzieren lässt, gibt es hier und da deutliche Unterschiede zwischen Mikros Made in Austria und Mikros Made in China...
    Kennen wir ja ach von Hardware, dass z.B. ein DW 5000 Pedal Made in USA anders ist als ein 5000er aus China...


    Ich mag mein D112 (alt) sehr, weil es nun mal den Bassdrumsound nicht zu sehr verbiegt und nicht zu sehr einen Genre typischen Sound produziert.
    So manchens Bassdrummikro produziert da gleich einen sehr gefärbten Sound, was sehr unpraktisch ist, wenn man unterschiedliche Musik spielt.
    Audix Mikros lasse ich persönlich deshalb nicht so gerne an mein Set...
    Übrigens ist ein D112 an ner Floortom/tiefen Tom auch eine sehr interessante Waffe, wie ich letztes Jahr in den Bauer Studios feststellen konnte.
    Da war ich erst irritiert, als der Toningenieur dieses Mikro dran machte und auf meine drei Fragezeichen im Gesicht nur sagte: warte mal ab :D
    Da war ich sehr verblüfft, wie "rund" die Floortom geklungen hat...
    Da muss aber dann auch entsprechend Platz an der Tom sein. Ist ja kein kleines Mikro...

    Versteh ich auch nicht diese Equipmentverweise.
    Da kontere ich mal gnadenlos mit dem Drumset von Tony Williams, grosse BD und CS Clear Remo Heads - alles völlig unjazzig...
    Oder Elvin Jones. Den hab ich mit nem 20" Ride, 16" Crash und ner simplen 14" New Beat HH live gesehen. Auch alles anti Jazz, wenn man der Argumentation folgen wollte.
    Nicht das Equipment entscheidet, sondern der gute alte Satz: it don't mean a thing, if it ain't got that swing!


    Fehlt nur noch, das jemand behauptet, man müsse als Jazz Drummer zwingend traditional Grip spielen :D

    Hallo, danke für die Tipps!


    Wie meinet du das mit den Kicks?


    Ich spreche von den Akzenten, die man gewöhnlich im Arrangement mitspielt.
    Da gibt es ganz typische Muster, wie man dies macht, wie man sie einleitet/vorbereitet, welchen Akzent man eher mit Snare, welchen mit Bassdrum spielt und und und.
    Wenn man das anders macht, klingt die BigBand schlechter bzw. spielt wackeliger.
    Dein Schlagzeuglehrer, der ja nach deinen Aussagen ein guter Jazz Drummer ist, sollte sich diesbezüglich auskennen und kann dir da sicherlich einiges zu erzählen.

    Aber frag mal deinen Schlagzeuglehrer danach, wie man Kicks auf den jeweiligen Zählzeiten in einer BigBand vorbereitet und instrumentiert.
    Da wird sehr viel liegen gelassen oder auch teilweise für die BigBand nicht hilfreich gespielt. Das ändert schon gewaltig viel und das kann man wunderbar im Unterricht anhand vorhandener BigBand Tunes einüben.
    Dann redet mal über Solo Comping.
    Und dann hör dir mal Count Basie/Sammy Nestico Material und Buddy Rich BigBand an und analysier die Spielweisen der Drummer.
    Das öffnet die Augen!
    Ist auch wichtig für ComboSpiel ;-)

    Bitte jetzt keine Diskussion, wie viele Stunden am Tag muss man üben, um xyz...
    Dazu gibt es keine sinnvolle Aussage, weil dies sowieso höchst individuell verschieden ist.
    Manche Leute müssen stundenlang üben, bis sie das eine oder andere meistern, andere lernen das wahnsinnig schnell.
    Nur möglichst viele Stunden am Instrument verbringen, bedeutet erst mal nur, dass man viele Stunden am Instrument verrbracht hat, mehr nicht.
    Wer unterrichtet, sieht tagtäglich, wie unterschiedlich die Menschen sind. Unfruchtbares Land kann man auch durch noch so viel Ackerpflege nicht dazu bringen, riesige Erträge zu erzielen und auf fetter Erde dagegen wächst schon was, wenn man nur kurz mal draufspuckt...


    Und am Ende des Tages spielt eigentlich für eine Musikerkarriere ganz viel anders Zeug noch eine Rolle, Persönlichkeit, das man was in der Musik zu sagen hat, Durchhaltevermögen, social Skills und Fähigkeiten zur Selbstvermarktung, wobei das letztere in der heutigen Zeit (leider) fast das wichtigste zu werden scheint.
    Man betrachte z.B. solche Studiengänge wie den Popstudiengang in Mannheim, der ein typisches Produkt unserer heutigen Zeit ist, in der im Zentrum der Ausbildung das Thema Vermarktung und "wie mache ich Musik, die sich gut verkaufen lässt", steht.
    Das zeigt, worauf es wohl in der heutigen Zeit ankommt (und warum die Musikwelt mittlerweile so ist, wie sie nun mal ist)...
    Also Schluss mit der Romatik, ich muss nur total viel üben und der beste Trommler werden, dann läuft das schon.
    Das ist bestimmt nicht der Schlüssel zum Erfolg,
    Ich zitiere da im er gerne den Studiengangleiter meines Jazzstudienganges, der schon vor über 20 Jahren zu uns Studenten damals sagte:
    "Eins ist sicher, gut sein schadet nicht!"
    er wollte damit zum Ausdruck bringen, dass es durchaus sinnvoll ist, sich um seine spielrischen Fähigkeiten zu bemühen, sich aber im Proberaum einzuschliessen und nur vor sich hinzuüben und darauf zu hoffen, "entdeckt" zu werden, ist müssig...

    Also so vor dreissig Jahren waren die ganzen Jazzer vs Rock vs Pop Musiker Witze vielleicht noch irgendwie gültig.
    Heute sitzen alle Musiker/Instrumentalisten in einem Boot und die beruflichen Perspektiven sind nicht sonderlich unterschiedlich.
    Zu nem Konzert einer unbekannten Pop/Rockband kommen ähnlich wenige Leute wie zu einem Jazz Konzert.
    Eine "Mittelkkasse" in der Pop/Rockmusik gibt es auch kaum noch. Da gilt auch eher Top oder Flop...
    Und man sollte sich nichts vormachen, grosse Teile der heutigen kommerziellen Musik kommen ohne Musiker und vor allem auch ohne Drummer aus.
    Das wird heute alles mehr oder weniger von Software erledigt.
    Der geneigte Instrumentalist darf dann hier und da noch vielleicht als Live Tour Musiker zu ner überschaubaren Gage mehr oder weniger live zu halbplaybacks spielen und das nur bei entsprechend kommerziell erfolgreichen Acts fpr ne Tour und ein paar Festivalgigs im Sommer...
    Und was Coverbands angeht, darf/sollte man sich auch gerne mal mit Leuten unterhalten, die seit vielen Jahren diese Branche bedienen. Auch dort sind die DJs oder Teil Playback Ensembles, bei denen Instrumentalisten eingespart werden (und nicht selten der Drummer) auf dem Vormarsch.


    Insofern ist der geneigte Jazzmusiker vielleicht gar nicht so viel schlechter dran als der Rock/Pop Musiker, vor allem weil der Drummer im Jazz nicht so schnell durch den Sequenzer/Laptop ersetz wird wie in der Pop Musik...
    Also kann man die Genre Diskussion mehr oder weniger aussen vorlassen. Ich hab schon mit manchen Jazzgigs bessere Gagen erzielt als mit Gigs für nen kommerziellen Act, unglaublich aber war...


    Lange Rede, kurzer Sinn: die Perspektiven für junge Nachwuchsmusiker sind bescheiden.
    Wer das machen will, soll sich 100% reinhängen, da gebe ich Michelchen absolut recht, alles andere ist nämlch Unsinn! Entweder oder, ganz oder gar nicht!
    Wenn er Glück hat, gehört er dann vielleicht irgndwann zu dem erlesenen Teil derer, die ihren Lebensunzerhalt ganz ordentlich mit Musikertätigkeiten bestreiten kann.
    Da ich aber davon ausgehe, dass sich die Gruppe der Musiker im Nebenerwerb noch weiter vergrössern wird, wird auch dies auf Dauer dem Hauptberufler zunehmend Probleme bereiten. Wenn es eins gibt, dann nämlich zu viele Musiker. Ein Bedarf fpr "neue" gibt es jedemfalls nicht...


    Zum Thema Unterricht vertrete ich die Auffassung, dass dies als vermeintliches Standbein vielleicht doch nicht mehr tragen könnte.
    Gründe dafür sind
    1. sinkende Geburtenzahlen und
    2. ein Kulturwandel, in dem wir durch die veränderte Musiklandschaft, Internet, Streaming, DJs, Computermusik derzeit erleben,
    3. auch hier gibt es mehr Nachfrage nach Unterrichtsjobs als Schüler da sind und das ist schon heute so.


    Auf lange Sicht dürfte der unter 2 angesprochene Kulturwandel auch Spuren in der Zahl der potentiellen Interessenten für Instrumentalunterricht hinterlassen. Wer überwiegend Musik hört, in der z.B. gar kein Drumset mehr gespielt wird, verliert vielleicht auch das Interesse, so ein altmodisches Instrument zu lernen und lernt lieber Ableton mit Drummatrix zu bedienen...
    Dabei lasse ich noch aussen vor, dass durch die Veränderung des Schulsystems mit zunehmenden Nachmittagsunterricht und Ganztagsschule sowieso die Möglichkeiten für Instrumentalunterricht für Schüler und überhaupt die Möglichkeit zum Musizieren mit Bands erschwert bis fast unmöglich gemacht wird.
    Alles so Entwicklungen der letzten 10-15 Jahre, wo man noch nicht sicher sagen kann, wo die Reise hin gehen wird. Ich bin da tendenziell skeptisch, weil bislang nicht zu erkennen ist, dass sich durch die derzeitgen Entwicklungen irgendetwas für Musiker verbessert...
    Da sich die Musiklandschaft mittlerweile in einem dramatischen Umgestaltungsprozess befindet, der im grossen Stil Existenzen vernichtet und völlig neue Strukturen schafft, würde ich heute niemandem mehr sagen können, ob man mit Plan xyz noch in 10-20 Jahren eine musikalische Existenz aufbauen/sichern kann.
    Darüber sollte man sich klar sein und wenn man mal die letzten 30 Jahre betrachtet, was alles an Berufen und Tätigkeitsbereichen durch den PC, das Internet vernichtet/völlig über den Haufen geworfen worden sind und wie dramatisch und schnell sich mittlerweile vieles ändert, sind alle Aussagen, so kann man es machen und dann klappt das auch irgendwie, fahrlässig...
    Wenn mir einer vor 15 Jahren gesagt hätte, im Jahre 2016 hören die Leute quasi auf, Musik zu kaufen, und hören Musik nur noch via Streamingservices, zahlen dafür gar nix oder nur ein paar Euro und kriegen fast alles an Musik, was sie haben wollen, hätte ich das auch nicht für möglich gehalten...
    Hätte ich das z.B. vor 30 Jahren gewusst, hätte ich wohl einen anderen Beruf ergriffen...

    Ich will jetzt keine Grundsatzdiskussion zum Thema UG lostreten und jeder, der sich dafür interessiert, sollte dazu einen kompetenten Steuerberater befragen, was da an Pflichten und Verbindlichkeiten entsteht und was der Unterschied dazu bei ner GbR Lösung ist.
    So viel sei nur noch von meiner Seite dazu gesagt: das mehr an "Sicherheit", was man für so einen Fall durch eine UG erhält, falls man einen Vollpfosten in der GbR hat, erhält man durch einen nicht unerheblichen finanziellen und bürokratischen Mehraufwand. Der ist wahrlich nicht von schlechten Eltern.
    Schlüsselbegriffe sind da Bilanzierung statt einfache Gewinnermittlung, jährliche Veröffentlichung im Handelsregister, Körperschafts und Gewerbesteuerpflicht, deutlich höhere Steuerberaterkosten und und und...
    Ich kenne eigentlich nur bei wirklich extrem erfolgreichen Bands andere Konstrukte als eine GbR, wobei mir da vor allem die GmbH in den Sinn kommt.
    Da reden wir aber von Bands, die so richtig viel Geld verdienen und sehr viele finanzielle Verpflichtungen, ergo wesentlich grösse Risiken zu tragen haben.


    Im Zweifelsfall würde ich ja bei "üblichen" Bands ein ernstes Gespräch mit meinen Mitgesellschaftern zum Thema Steuern und Steuererklärung führen, denn wenn man zusammen ein business betreibt, und das ist ja ne Band genau genommen, muss man auch nicht nur über musikalische Dinge miteinander reden.
    Ich kenne das auch nur so, dass man auch inmer sehr explizit und offen über geschäftliche Aspekte redet, auch über die Steuer und das jeder gefälligst seinen Kram ordentlich zu versteuern hat...
    Und was spricht dagegen, sich das auch von seinen Bandmitgliedern zeigen zu lassen, ob das auch erfolgt, wenn man sich nicht sicher ist...

    Äh, da hat die Band deines Schwagers aber ziemlich viel falsch gemacht, denn die Mitglieder dr GbR haften nur für die Verbindlichkeiten der GbR und nicht die Steuerschulden des einzelnen Mitgliedes.da scheint mir keine korrekte Gewinnermittlung mit Gewinnaufteilung auf der Ebene der GbR stattgefunden zu haben.
    Wenn man natürlich keine Ordnung in seiner Buchhaltung hält und dann später nicht mehr zu klären ist, was gelaufen ist, dann hält sich das FA natürlich an alle Gesellschafter...
    Ansonsten gilt nach wie vor, die GbR ist die übliche Gesellschaftsform für eine Band.
    Eine UG ist allein aufgrund der andern steuerlichen Rahmenbedingungen keine gute Idee für ne Band, was auch jeder kompetente Steuerberater bestätigen wird.

    Mein Lieblingssound von Vinnie.
    https://www.youtube.com/watch?v=ITplwMnv6W8
    Die Platte ist auch geil.


    Für mich ist nach wie vor das hier unten the ultimate Vinnie Dröhnung - da spielt er wie von einem anderen Planeten! Unerreicht, hammer abgefahren und der Drumsound ist auch top!
    Ich bin sehr froh, dass ich ihn genau in der Zeit mehrmals live gesehen hab. Das war mit das eindrucksvollste, was ich in diesem Leben gesehen und gehört hab, was drumming angeht....


    https://youtu.be/9xUQIyEaHG4



    Und hier noch ein unfassbares Solo vom Folgealbum


    https://youtu.be/vNSrxuHKKVg

    Ich finde ja eher, dass er z.B. hier einen guten Drumsound hat.
    Das war zu Yamaha Zeiten und da das im Paisley Park aufgenommen wurde, wo damals definitiv Yamaha Drums standen, ist davon auszugehen, dass wir sogar tatsächlich da ein Yamaha hören, vortrefflich von Paisley Park Engineers aufgenommen...


    https://youtu.be/AUtvWFZxgf8

    Also wenn dieser Drumsound nicht geil ist dann....das Gelaber ist allerdings etwas überflüssig....naja. Ich hab ihn trotzdem gern ;) Wichtig ist, dass er spielt.


    [video]

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    Ups...
    Echt? Den Sound findest du besonders toll?
    Mich würde dieses ganze twäng und plong ziemlich nerven.
    Klingt für mich
    a) nicht sonderlich gut gestimmt und
    b) nicht gerade schön abgenommen.
    Aber über Geschmack kann man sich ja bekanntlich nicht streiten...

    In den 90ern wurde die ganze Sache insbesondere hier mit deutschem Erzählgesang, Möchtegern-Gangstern mit unbeholfenem Gossenslang und Tic-Tac-Toe-Kindergarten FÜR MICH zur Farce.


    Du hast in den 90igern einfach die falschen Sachen gehört.
    In den 90igern gab es auch z.B. A Tribe Called Quest, The Roots oder Guru & Jazzmatazz, um nur mal drei Namen unter vielen zu nennen.
    Bei denen kann man sehen, welche Kraft kreative Kollagentechnik (Sampling) haben kann, mal abgesehen davon dass die Lyrics aus der Zeit in einem Satz schon mehr Inhalt haben als in kompletten Titeln der meisten Möchtegernrapper der aktuellen Zeit, die oft auch noch nicht mal mehr rappen können (was leider insbesondere für einen Grossteil der aktuellen deutschen HipHop Szene gilt, aber auch in den USA gibt es mittlerweile ziemlich übles Zeug, was leider die guten Sachen verdeckt)
    Ach ja, die richtig üblen Gossenslang Stammel Rapper kamen in D eigentlich erst mit Aggro Berlin Anfang des 2. Jahrtausends auf. Da sind die 90iger im Vergleich noch relativ harmlos gewesen. Heute dominieren ja diese Typen die dt. HipHop Szene. Sehr bedauerlich...

    Bottom line: ACDC kann sich wohl JEDEN Drummer holen, den sie haben wollen, die werden sich schon was dabei denken, den Chris einzupacken...


    Viellicht besitzt er ja das von den meisten völlig unterschätzte Keyfeature, ein netter Kollege und angenehmer Sideman auf Tour zu sein...
    Was bringt dir der Superdrummer 2.0, wenn er ein nerviges A*schloch oder einfach nur anstrengend ist...
    Kann man ja auch mal drüber nachdenken...