ZitatIst euch das schon mal passiert? Sollte man dieses Problem nicht durch passende Wahl (Gewicht/Robustheit) und Aufbau (Ausleger-Länge als Hebel) des Stativs zum Becken verhindern?
Es kommt wer Teppiche nutzt (dürfte die weit überwiegende Mehrzahl aller Drummer sein) eher nicht sooo oft vor.
Wenn aber die Stative sehr leicht sind (was ja manche Drummer wollen) kann es durchaus mal zum nervigen "Wandern" kommen, wenn das Becken z.B. wenn ein Crash mit viel Power/Impact angespielt wird oder gar mit repetitivem druckvollem Achtelpuls. Ich hatte das z.B. mal bei einem 600'er Boom-Stand von Yamaha mehrfach real erlebt. Für ein zweites reales Problem müßte ich aber schon länger überlegen, wann dies ein zweites Mal bei einem Stativ systematisch wieder und wieder aufgetreten war... hahaha. (Hoshino Kougyou Stands die umfielen zählen vielleicht auch? Das hatte ich mehrfach, aber die waren spargeldünn und ein Low-Budget Produkt, das darf man hier eigentlich nicht anführen ;-)).
Und dann müßte man sich eigentlich auch fragen ob bei druckvollem Spiel solche Leichtgewichte wirklich die ideale Wahl sind? ![]()
Trotzdem finde ich die Konzeptidee neben der Marketing-Wirkung durchaus schlüssig. Und nochmals: der Nebeneffekt war bei manchen federgelagtern Floortoms mitunter auch schon zu beobachten. Vielleicht hat genau dies auch die Idee getriggert, das Prinzip auf Stative zu übertragen? Keine Ahnung.
Die Praxis wird zeigen ob es funktioniert und wirklich eine nennenswerte Anzahl von Drummern ein Problem mit wandernden (leichten) Stands haben und jene zum Kauf dieser Hardware verleitet?
Und was ist, wenn jene die eher leichte Hardware suchen, auch eher moderat spielen? Vielleicht haben jene die keine heavy-hitter sind dann auch per se wenig mit wandernden Stativen zu kämpfen?
Der Markt wird es zeigen.