Beiträge von Jürgen K

    Guten Morgen,


    hier geht es ja drunter und drüber.


    Zum Projekt kann ich wenig sagen, ich bin bereits volljährig und daher nicht die Zielgruppe.

    Dennoch fällt mir auf, dass ich so einen bunten Hund neulich mal verkauft habe. Und wenn ich lange nachdenke: als Kind hätte mir der auch nicht gefallen.

    Wenn ich noch länger nachdenke: als absoluter Anfänger ungetauft und ohne jegliches Vorbild und Ziel würde ich vom Unterricht tatsächlich den Standard (wer oder was das auch immer ist) erwarten. Erfahrungsgemäß entwickelt man sich später weiter und kann sie immer noch spezialisieren, man munkelt, der verstorbene Dom F. habe 39 Jahre lang traditional gespielt und dann alles über den Haufen geworfen.


    Wenn ich allerdings schon eine Idee habe, wo es hin gehen soll, dann macht es einerseits dennoch Sinn, auch mal etwas anderes zu lernen, andererseits aber auch und gerade, das Ziel nicht nur im Auge, sondern auch im Übeplan zu haben.

    Will ich Marching-Trommler werden, macht der Doublé-Bouillabaise-Kurs bei Speedy-Pedalo nur peripher Sinn.

    Will ich im Sinn-for-nie-Orchester spielen, wäre der Rundkurs über der, die und das Tom zwar gut, aber nicht so das Allerdringenste.

    Will ich in der Jazz-Combo das Fell kehren, bringt mich die Etüde mit der Triangel vielleicht auch nicht so richtig viel weiter.

    Will ich Drum-Set bei Roland Kaiser spielen, brauche ich kein Schlagzeug (da reicht Roland).


    Das mit der Charley ohne Fuß finde ich merkwürdig.

    Man kann das so machen, ich bin ein Freund der vier Gliedmaßen. Und ich sehe den linken Fuß auch nicht als Abstellgewicht, ich fahre ja keine Automatik (beim Schlagzeug!). Mein erster Beat wäre wohl Ride auf allen Vieren, Bertha auf Eins und Drei, Klara auf Zwei und Vier und dazu die Charley auch auf Zwei und Vier, dann hätten wir direkt schon mal das Tor für den Jazz geöffnet. Danach können wir mal überlegen, ob man mich kreuzweise oder auch nicht kann.


    Ich habe erst kurz vor der Volljährigkeit angefangen und gehöre wohl zu den 1 %.

    Das heißt nicht, dass ich es nicht anders kann. Ich mag es einfach nicht, diesen traditionellen Unfug nachzumachen, bloß weil es alle machen und manche sogar glauben, es wäre sowieso besser. Viele ältere Spieler machen vieles so, weil sie es schon immer so gemacht haben. Das ist der wahre Grund.

    Manche haben dazu gelernt und können auch anders (Steve S. ist so ein Schelm), manche haben alte Zöpfe in die Tonne geworfen (Ian P. spielte früher auch mal traditionell), Dom F. hatte sich sogar an dem jungen Claus H. orientiert, der Alte lernt vom Jungen - ein Wahnsinn.


    Letztendlich halte ich es mit Goldenberg: es interessiert keine Sau, wie ich etwas spiele,

    den Dirigenten interessiert nur, wie es am Ende klingt.

    Alles andere ist dogmatisches Gewäsch, auch von denen, die behaupten, bei "open handed" müsse man das Rhythmus-Becken zwingend nach Links hängen.

    Immer schön Gesetze und Zwänge erfinden, Hauptsache einschränken. Metal muss trve sein.

    Bullshit.


    Und um auf die "Musikschule" (mich wundert, dass darüber noch keiner ein Fass aufgemacht hat, Definition und so ...) zurück zu kommen: erlaubt ist, was gefällt und wenn der Kunde kommt, ist alles richtig, ansonsten kann man ja das ein oder andere überdenken, es ist ja nicht aller Tage Abend und Musik lebt ja auch mal von Abwechslung, Tapetenwechsel und neuen Ideen, daher: einfach weiter machen.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    grundsätzlich und drumherum:

    alle Farben sind lichtempfindlich, mal mehr und mal weniger.

    Mein Tama Superstar ist im Laufe der Zeit eher nachgedunkelt (typischer Effekt bei Holz).

    Von älteren weißen Folien (auch Sonor) weiß man, dass sie gelblich wurden, wenn man sie ordentlich mit der Sonne verwöhnt hat.

    Selbst der cremige Lack der Sonorlite-Serie war da nicht immun, man musste halt ein bisschen mehr strahlen lassen.

    Dass dann bei billigen Sets der China-Klasse das alles schneller und einfacher geht, ist eher Industriestandard als Ausnahme.


    Konkret wird hier Gewährleistung und Garantie wild gewürfelt.

    In der praktischen Wahrheit ist es so: Gewährleistung ist etwas, was im Gesetz steht. Ganz kurz formuliert für die Lese- und Recherchefaulen: der Verkäufer gewährleistet dem Käufer. Der Verkäufer ist der, wo der Käufer gekauft hat, also nicht der Hersteller, sondern der Händler. Für den Spaß gibt es Fristen und Formalien, die kann man bei Langeweil im BGB nachlesen, irgendwo ab Hausnummer 433, wo das mit den Käufen so geregelt ist.

    Die Garantie ist ein Versprechen des Herstellers und zwar völlig freiwillig. Da kann alles oder nichts drin stehen. Und wenn man gar nicht weiß, wo das was stehen soll, ist erst mal die Frage, ob überhaupt ein solches Versprechen besteht. Üblicherweise gibt es dafür einen Zettel, wo alles drauf steht, allerdings auch, wann es eben nichts gibt, und da ist übliche Abnutzung fast immer enthalten. Ob das eine solche ist, kann man sich gerne vom zuständigen Gericht erklären lassen, vorher auch gerne von der Avocado des Vertrauens.


    Was ich persönlich machen würde, ist nicht beantwortbar, da ich ein solches Set nicht gekauft hätte.


    Grüße

    Jürgen

    Hallo,


    so kurz war der damals aber gar nicht?


    Jedenfalls müsste das Ding mit dem Basic Arm BR12 MC Basic Arm Rack ziemlich bauähnlich sein, es ist dann halt noch diese Stange dabei, aber die kann man ja vielleicht noch für irgendetwas gebrauchen.


    Vielleicht schafft es der Händler des Vertrauens auch, genau nur dieses Ersatzteil zu bestellen.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    der sogenannte (aber eigentlich falsch bezeichnete) Presswirbel ist eine Ausführung.

    Die US-Amerikaner nennen ihn gerne "Buzz-Roll" nach seinem Klang und schreiben gerne ein "z" in die Noten, wenn sie den explizit wollen.

    Hierzulande und in traditioneller Notation würde man korrekt ein "tr" über die Note schreiben und ggf. mit der Wellenlinie ergänzen.

    Es gibt aber auch Komponisten und Arrangeure, die es nicht so genau nehmen oder wissen und dann die drei Schrägstriche verwenden.

    Das ist eigentlich falsch, weil man mit dem Presswirbel üblicherweise keine exakte Anzahl an Noten produzieren kann, es hängt immer etwas

    vom Instrument und dessen Stimmung ab. Früher war das für mich überhaupt kein Thema, weil meine Rock-Eimer für solche Zirkuswirbel

    zu tief gestimmt waren.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    die Paiste-Gong-Bauer leben vom Esoterik-Markt.


    Unsereiner hat doch meist gar keinen Gong, sondern kennt den nur aus dem Fernsehen bei der Kapelle, die vor 100 Jahren mal bekannt war.

    Die Esoteriker haben oftmals mehrere.


    Meinen ersten Gongschlägel habe ich von so einer Professionellen gekauft.

    Meinen ersten Gong habe ich von einem Musiker gekauft. Dort hatte allerdings schon einer angerufen, der wissen wollte, auf welchem Ton der tönt.

    Meinen zweiten Gong habe ich von einer, die auch noch einen Gong hat und Gongbäder anbietet.

    Meine weiteren Gongschlägel sind von einem Anbieter, der ganz offensichtlich auch den esoterischen Bereich abdeckt, das sieht man schon an den Kundenmeinungen, aber auch an den Beschreibungen der Produkte.


    Auch im Meinl-Katalog ist es so, dass man als Musiker geeignete Produkte finden kann, aber das Gros des Angebots zielt auf den esoterischen Kundenkreis, das fällt schon ganz schnell an gewissen Symbolen auf.


    Wenn es die Esoteriker nicht gäbe, dann wäre in Schacht-Audorf nur noch ganz wenig los und den Meinl-Katalog hätte es nie gegeben.


    Der Grenzbereich zwischen Wellness/Yoga und Esoterik ist fließend, manchmal geht es wirklich nur ums Wohlfühlen, manchmal aber auch um Pseudowissenschaften, wo man sich nüchtern fragt, was die Leute im Pilzgericht hatten.


    Grüße

    Jürgen

    Pizza non funghi - und der Gong ist sinfonisch-neutral

    Hallöchen,


    die Inventur stellt fest: manches wird nicht genutzt, anderes soll verbessert werden.


    Mein Beckensatz für Zartes wie Akkordeonorchester, Blasorchester und Funk wird nicht mehr gebraucht bzw. soll modernisiert werden.

    Es handelt sich um Paiste 404, die ähnlich wie die 505 eigentlich zu gut für ihren Preis waren. Im Vergleich sind sie dünner, also schneller in der Ansprache und leiser. Dennoch klingen sie typisch durchsetzungsfähig und haben auch Hard-Rock-Einsätze gut bestanden. In ihrer Preisklasse finde ich sie überragend. Bei mir wird diese Preisklasse aber nicht mehr im Portfolio gewünscht.

    Daher dürfen sie wieder gehen: 14" Heavy Hi-Hat, 16" Crash, 18" Medium, 20" Ride. Detailfotos auf Anfrage. Setpreis inklusive Versand 400 € VHB, natürlich wird das dann konkret sehr viel billiger.

    Einzelpreise wie Modalitäten auf Anfrage.


    Auch gehen darf das Alpha Splash (erste Generation) in 10", das ist frisch und hübsch, aber eben auch nicht ganz so brillant wie die höheren Serien, 50 € VHB


    Hochwertig, aber nicht so recht in mein Portfolio passend:

    Formular602 Seven Sound Set No. 5 (Crash/Ride) 18" - von mir nicht eingesetzt, hing wohl lange im Laden herum: 250 € VHB


    Am Überlegen bin ich noch, ob ich mich dann noch von meiner SERIES 900/1000 Konzert- bzw. Marsch- Becken trennen werde. Falls da Interesse besteht, gerne vorfühlen.


    Alle Becken sind gebraucht mit Spuren, jedoch ordentlichem Loch und keinen bekannten größeren Schäden.

    Gewährleistung und Rückgabe schließe ich nicht aus, weil ich es nicht nötig habe. Für mich kommt Vertrag von Vertragen und jeder soll glücklich sein, sonst ist es kein gutes Geschäft.



    Alles ist Verhandlungssache.

    Ich kann die Becken auch irgendwo hin fahren, wenn es nicht allzu weit weg oder dringend ist.


    Wer noch Zeug hat, was bei mir hineinpassen könnte, kann es anbieten:

    2002 Splash 11", 10", 8"

    2002 China 22", Wild China 19", Swish Ride 24"

    2002 Ride 20"

    2002 Crash 17"

    2002 Medium 19" und 17"

    2002 Cup Chimes 8", 6,5", 6", 5,5", 5"

    2002 Accent 8", 6", 4"

    2002 Bell 8"

    Rude Splash 10"

    Bronze Gong No. 1, Symphonic Gong ab 36", evtl. andere Gongs von Paiste

    evtl. diverse Sound-Effekte für Orchester


    Grüße

    Jürgen


    Edith fügt hinzu:

    Cup Chime Holder für 7 Becken


    Hallöle,


    man muss den beiden spaßgeminderten Vögeln ja lassen: statt heimlich zu üben oder mal seine selbstgebauten Trommeln zu stimmen, machen sie ein Video nach dem anderen - ein Indikator für zu viel Freizeit.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    ich kenne kein System, ich denke nicht in Systemen und arbeite auch nicht damit.


    Meine Herangehensweise nimmt die Musik als Grundlage.

    Was will ich erreichen, was hat sich der Komponist gedacht, was würde passen?

    Alles andere ist für mich gräulichste Theorie ohne jeglichen Bezug zum wahren Leben.


    Ansonsten übe ich dreigeteilt.

    A. Eigene Ideen mit Schwerpunkt auf den schwachen Gliedern

    B. Des Lehrers Hausaufgaben

    C. Aktuell zu lernende Werke, dort vornehmlich die Rumpelstellen


    Lehrbücher nutze ich als Inspiration, inzwischen fast nie zum Üben.

    Videos nutze ich lediglich, um zu erkennen, was jemand bei einem bestimmten Werk so tut und

    dann acuh gerne, was ein anderer stettdessen macht.


    Nachdem ich inzwischen sicher weiß, dass alle, die etwas können, sehr viel geübt haben und

    das auch heute noch tun, ist mir klar, dass es keine Abkürzungen gibt.

    Die effektivste Lösung, insgesamt weiter zu kommen, ist Unterricht zu nehmen.

    Wie beim Tierarzt findet man da vielleicht nicht sofort den Liebling für alle Tage, aber manche

    Leute erscheinen einem selbst nach mehr als einem Kontakt durchaus sympatischer oder eben

    auch nicht. Bei der Bandsuche ist das ja genauso.


    Das im Erstbeitrag genannte Buch kenne ich gar nicht.

    Als ich anfangs mal mit Büchern gearbeitet habe, wurde mir das auch irgendwie fad.

    Das Problem ist, dass ein Buch nicht mit einem spricht und oftmals auch gar nicht als alleiniges

    Lernmittel gedacht ist. Das Schlimmste ist, dass ein Buch nicht kontrollieren kann.


    Neulich bei einem "Workshop" kündigte der Veranstalter die Sache vor versammelter Mannschaft

    von teilweise richtig guten Schlagzeugern (auch Lehrer) an mit: "Wenn ihr glaubt Schlagzeug spielen

    zu können, dann würde ich darüber noch mal nachdenken".

    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    was beim Herrn M. auffällt: schon zu seinen Hochzeiten war er für große Gesten bekannt.

    Die Methode hatte tatsächlich der Manni mit den gekreuzten Fußmaschinen berühmt und berüchtigt vom Fachblatt (die älteren erinnern sich), heute bedient er die Bröselmaschine.

    Der Herr M. hat jetzt den anderen Schwurbler gefunden, der sich selbst ja gerne als Super-Coach gibt, aber in Interviews mit echten Profis dann schon wieder oftmals fast unterwürfig. Hier versucht er den Herrn M. zu verehren, was natürlich irgendwie irritierend ist, zumal der M. ja offenbar in den letzten Jahren quasi eine Auszeit hatte, die er wohl tendenziell eher wissenschaftsfern verbracht haben dürfte, jedenfalls ist er heutzutage stets schwer beschäftigt, nicht auf den Punkt zu kommen, sondern mal mehr und mal weniger nachvollziehbar um diesen herumzukreisen.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Nachmittag,


    was Meinl richtig macht: sie haben einen Katalog, ein Sortiment und bei jedem Tam-Tam ist eine Tasche dabei. Außerdem gibt es umfassendes Zubehör im Sinne von Ständern.

    Ob man die Produkte dann den Mitbewerbern vorzieht, würde ich einem individuellen Test vorbehalten wollen.

    Mein Eindruck ist, dass die Tam-Tams aus deutscher Produktion recht dünn sind, daher schnell ansprechen, aber auch schneller wieder vergehen.


    Mit dem Esoterik-Bedarf kann ich als Musiker allerdings auch nichts anfangen.


    Grüße

    Jürgen

    ungeerdet - unachtsam - unruhig

    Guten Nachmittag,


    bei diesen Strichen handelt es sich um die Abkürzung für ein Tremolo.

    Auf welchem Instrument dieses auszuführen ist, ergibt sich aus den Umständen.


    Je nach Werk, Arrangeur und Dirigent ist die Ausführung auf der Trommel entweder

    egal im Sinne von Hauptsache, es wirbelt oder so wie bezeichnet:

    drei Striche über einer ganzen Note im Viervierteltakt wären Zweiunddreißigstel,

    zwei Striche Sechzehntel und ein Strich Achtel. Da muss man manchmal aufpassen

    und sich im Zweifel mal das Werk anhören, wie es andere gestande Geister zu zelebrieren

    wissen.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    Ich muss erst das Tama verkaufen!

    Das erinnert mich gerade an den Witz mit dem frommen Juden, der stets ordentlich betet, das er im Lotto gewinnt.

    Irgendwann nimmt ihn der Rabbiner mal beiseite und gibt ihm den Rat, dem Herrgott auch mal eine Chance zu geben, indem er sich endlich ein Los kauft.


    Wo ist denn die Anzeige?


    Und wenn es was Neues werden soll, ist die Lieferzeit sowieso erst mal vier Monate.



    der Verkäufer scheint nicht so gut bei den Leuten anzukommen

    Das schreckt mich bei dem Angebot definitiv ab. Wie schafft man so eine Bewertung?

    Wenn es wirklich interessant sein sollte, kann man da ja mal hinfahren und sich die Situation konkret ansehen.

    Und die Snare Drum oder das 12er Tom kann man hinterher auch wieder verkaufen.

    Das mit der Stand- oder Hängetom-Frage ist halt so eine Sache. Ich meine ja eh, dass Standtoms ab 15 beginnen.


    "Scandinavian beech" deutet schon ein bisschen auf Unachtsamkeit hin.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    Zweitens: Inwieweit würdet ihr auf teure Späße wie Innenfurnier auch in Maserbirke verzichten, damit das SQ 2 nicht die 5000er Marke reißt?

    Oder würdet ihr drittens weitaus günstiger z.B. in Pirmasens die drei Trommeln (20x16, 14x14 und 10x8) bestellen?

    Wurde eigentlich schon nach der Tom-Halterung gefragt?

    Rosette ja oder nein und dann eben die Frage, ob Doppelhalter, wo man noch etwas mit Becken dran hängen kann oder wie auch immer?


    Ansonsten kostet die Bude mit Innenfurnier nur knapp über 5k, wobei ja der Endpreis zum Zeitpunkt der Bestellung beim Händler vor Ort gewürfelt wird.

    Ohne die Innenfurniere ist der Gesamtspaß locker rund 800 € billiger. Die Frage nach der Tomhalterei macht da noch ein paar Euronen aus.

    Jetzt kommt die Frage: will man durch die nagelneuen durchsichtigen Felle hindurch die Schrankwand sehen oder nicht? Man könnte sich auch einen Spiegel vor das Set stellen. Der kostet aber auch Geld.


    Wenn man schon die Frage nach den Kosten stellt, dann müsste man konsequent auch mal mit dem Original von damals vergleichen, was man ja mit Jagen und Sammeln und Überschüssiges verkaufen hin bekommen müsste. Allerdings wäre das damals mit längeren Kesseln gewesen: x 17", x 15", x 10".

    Dafür würde man wohl am Ende weniger negative Bilanz haben bei natürlich wesentlich mehr Umsatz.


    Ich sage mal so: ein SQ2 muss gebaut werden, man hat aber ab Bestellung einen Plan. Ich würde mir jetzt wegen ein paar Euros nicht ins Hemd machen. Wenn man Geld sparen will, müsste man auch auf das Außenfurnier verzichten und die Karre wäre für deutlich unterhalb von 4K zu bekommen, ganz in bescheiden-schwarz-matt nämlich für knapp über 3,5 Straßenpreis.


    Und wenn man noch mehr sparen wollte, verkaufte man vom Kirschwein 8-12-18-22 schön einzeln und setzt sich noch eine durchsichtige Hupe aus dem Fundus darunter. Sieht scheiße aus und ist billig. Spaßfaktor: die Geldscheine im Portemonnaie kann man jeden Tag nachzählen und sich an den bunten Bildern freuen.

    Vielleicht kann man die auch gerahmt an die Wand hängen oder in Schampus und Kaviar investieren?


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    also blast beat meint das schnelle Spiel, was wie Nähmaschine klingt.


    Der jetzt auch noch genannte neue Trommler von der Henkersknotenkapelle spielt ja als Rhythmusbecken: 20" 2002 Power Ride.

    Klingt aus meiner Sicht eher trocken-pingy.


    Dem Wanja "Nechtan" G. sein Zultan 20" Rock Beat Ride klingt ein bisschen frischer, mit dunklem Fundament, aber obenrum auch wieder etwas klingelig (pingy):

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    Immerhin Sepultura hat ja neuerdings einen zuvor als Jazzer bekannt gewordenen Trommler verpflichtet. Der Greyson N. hat sich aber für dieses Genre nicht seine typieschen Jazzer-Becken eingepackt, sondern Meinl 22" Bycanze Brilliant Heavy Hammered Ride.


    Also, dass die echten Blast Beater Jazz Becken spielen, würde ich jetzt dann doch mal ins Reich der Gerüchteküche schicken wollen.

    Irgendwie - und das ist nicht das erste Mal - habe ich das unterschwellige Gefühl, es geht um die Anleitung zum Scheitern.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Nachmittag,


    ich sehe beim Blastbeat die Geschwindigkeit.

    Ein Becken, das leicht ist und schnell aufgeht, wird aufgrund der Vielzahl der Schläge dann verwaschen klingen, eines, das dicker ist und mehr vom Anschlagsgeräusch überträgt ("ping") ist bei schnellen Anschlägen besser ortbar. Ersteres wäre für mich in der Theorie für Jazzer, die auch mal gerne langsam spielen, dankbarer, letzteres für Geschwindigkeitsfanatiker in den modernen Schwermetallfraktionen. Den klassischen Hardrocker würde ich eher dazwischen oder außerhalb sehen, der lässt ja eher klingen, allerdings mit stärkerem Anschlag.

    Aber man sieht schon: die Theorie bleibt grau, wenn auch in fünfzig Schattierungen.


    Was das Ladengeschäft in T. betrifft: das ist verhältnismäßig gar nicht so groß. Der Vorteil dort ist nur, dass man einen fleißigen Arbeiter ins Lager schicken kann, um ein Becken zu holen. Wie oft der das dann machen wird, das weiß ich nicht. Wenn man keine Überraschungseier mag und auch gegen Sultaninen allergisch ist, dann kann man langfristig denken und sich schon heute das kaufen, was man später sowieso irgendwann gekauft hätte. Aber da sind die Geschmäcker verschieden, mancher hat "Big-Four-Allergie", manch anderer halt "Chinaböller"-Vorbehalte, mancher sucht sein Leben lang ...


    Zum Zultan-Endorser: Rock Beat Ride.


    Ansonsten: ja, der Blastbeat kam mal aus dem Jazz und Doublebass heißt ja Kontrabass, aber heutzutage denken die modernen Menschen dann doch eher an Metzel-Metall und ich meine weiterhin, dass man dort vermehrt auf eher dickere Bleche setzt. Kennt sich denn da jemand wirklich aus?


    Grüße

    Jürgen

    Guten Nachmittag,


    irgendwie habe ich den Eindruck, hier wird gerade eine neue Musikrichtung erfunden.


    Nur im Proberaum zu spielen, macht natürlich vieles einfacher: Projektion, Zusammenspiel usw. kann man vergessen, somit kann man natürlich eigentlich nach der Papier- oder auch Erfahrungsform eher weniger geeignete Instrumente verwenden und somit zarte Klänge mit hartem Anschlag kombinieren.

    Ob das langwierig zukunftsträchtig ist, das weiß man erst später.


    Die Bezeichnung "warm" finde ich bereits irreführend, vielleicht liegt es daran, dass ich Wärme anders empfinde. Für mich klingen die üblicherweise als "warm" genannten Legierungen eher "erfrischend", wie ein Wasserfall im Frühling.


    Die entscheidendere Frage ist für mich aber das unmittelbare Mittelswerkzeug. Wir schlagen ja üblicherweise nicht mit der bloßen Hand, sondern die Zauberstäbe gibt es nicht nur in verschiedenen Holzsorten, sondern auch verschiedenen Bauweisen nebst höchst unterschiedlichen Konstruktionen, was die Spitze betrifft, das, was beim Blastbeat ja gerne in höchster Frequenz auf das Blech trifft.


    Die klanglichen Unterschiede können gerade bei Becken höchts interessant sein.

    Das würde ich mal nicht außer Acht lassen wollen.


    Für was das K Sweet Ride 23" geeignet ist, das würde ich eher in den Bereich des gepflegten Jazzes einreihen wollen.

    Selbiges würde ich der 14" K Constantinople unterstellen wollen.

    Die genannten Crash-Becken dagegen wären sogar für mich klanglich nicht uninteressant, ich würde sie tatsächlich - wenn ich ein Zildjian-Set zusammenstellen wollte - für Rockmusik in Erwägung ziehen:

    18" K Custom Dark Crash

    19" K Custom Dark Crash

    20" Oriental Crash of Doom

    Insbesondere Letzteres finde ich recht interessant.


    Für klassische Blastbeat-Musik würde ich persönlich eher an dickere, starrere Becken denken, aber vielleicht bin ich da altmodisch oder nicht à jour.


    Ein Musikhaus zu besuchen (oder auch fremde oder befreundete Proberäume) ist immer eine gute Sache, um die eigene Erfahrung zu bereichern.

    Ob man dafür ausgerechnet zum größten Versand-(!)-händler fahren muss, halte ich eher für nicht so zwingend, um nicht zu sagen: für die Ausrede, nicht aus dem Haus gehen zu wollen.


    Auf gerade mal halbem Weg ist man ja schon in Ibbenbüren oder in Maintal.


    Nun ja, Versuch macht kluch, alles andere ist graue Theorie.


    Sagte ich schon, dass ein und diesselbe Trommel bei mir Montags anders klingt als Mittwochs?

    Nein, es liegt nicht am Tag, sie wird in einem anderen Raum gespielt, mal wenig gedämmt, mal viel gedämmt.

    Und die nächste Anekdote: ich hatte in einem Kellerproberaum mal ein Becken chinesischer Bauart rechts hängen, ungefähr 20 cm hochkant von der Wand entfernt.

    Man riet mir, das Ding gegen ein gutes Becken, z. B. einem von Z. zu ersetzen, die würden gut klingen. Nun mag man raten, was auf dem recht verwischten Aufdruck auf dem Becken einst stand? Und natürlich klang es in anderen Räumen viel besser.


    Grüße

    Jürgen

    Gude Morsche,


    da soll man sich entscheiden können, von nix bis sauteurem Zeug von Club-Jazz bis Schwermetall.


    Was ich gelernt habe: Funk ist ein weites Feld.

    Und: Funk kann man mit ganz normalen Becken spielen.


    Nach der Ausrichtung der Kapelle hat noch keiner gefragt.

    Das ist auch gut so, ich wüsste ja auch nicht, wie ich es nennen sollte.


    Inzwischen ist auch der erste Auftritt gelaufen und da war am Start:


    Grüße

    Jürgen

    PS


    Und wem das alles zu weihnachtlich ist, hier eine sportlich-kurze Zusammenfassung des Frankfurt Marathons aus dem Oktober:

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    Guten Morgen,


    für diejenigen, die es nicht so mit dem Protestantismus haben, auch die Katholiken haben wir noch beglückt und es ist nun auch on-line:

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    Euer Schlagzeuger ist ein Groovemonster :huh: , man beachte insbesondere die Taktverschiebung

    Die ist mir auch aufgefallen und ich fand sie so gut getroffen, dass ich tatsächlich mal überlegen musste, ob das vielleicht sogar so in den Noten steht. Vielleicht sollte man sich mal selbst erinnern, wie der eigene erste Auftritt so gelaufen ist und zwar nicht wie heute üblich nach tausend Jahren Unterricht. Ich finde, er hat das prima gemacht.

    die Pauken fügen sich ganz harmonisch so zum Taufbecken hinzu

    Gute Augen! Ja, das war bestimmt Messing oder Bronze, aber ich habe es unterlassen, den Klang ernsthaft zu testen, man muss nicht alles tun, was man machen könnte.

    auf dem Standtom, sehe ich da rote Ölfelle

    Zumindest Rot ist richtig. Die Dinger waren laut unserem Import-Drummer billig und da hat er die halt mitgebraucht und montiert, irgendwas mit "SP" steht drauf, ich habe sie zuvor noch nie gesehen, kommen möglicherweise aus Südamerika. Der Klang geht so in die Richtung PinStripe. Öl halte ich daher für nicht vorhanden.

    vor allem auch Junge Leute

    In der Tat ist das ein Schwerpunkt des Vereins. Nicht veralten wie viele andere Vereine, sondern auch stets erneuern. Das bringt richtig Leben in die Bude.

    Kameraperspektive ist wundervoll

    Dafür ist unser Experte Experte.

    schönes Ambiente in dieser Kapelle

    Die Kirche ist tatsächlich sehr alt und hat schon viel gesehen und wurde auch schon frühzeitig schnuckelig verkleinert. Die ist wirklich gemütlich, das ist man ja sonst vom Protestantismus eher nicht so gewohnt.

    Hauptsache die Pauken in die Kirche gekarrt. Darauf hat der Dirigent wohl bestanden!

    In der Tat. Der hat auch die Scheibe daneben ausdrücklich bestellt und tatsächlich haben gleich zwei Leute gemeint, das würde ganz schön im Gebälk zu spüren sein. Musik muss man halt auch spüren, wir integrieren auch die Gehörlosen!

    "Blue Notes"

    Schöner Euphemismus. Tatsächlich haben wir ein ausbaufähiges Niveau. Und wenn ich daran denke, wie es klingt, wenn die Proben beginnen, muss ich sagen, dass das Ergebnis daran gemessen sogar hervorragend ist.

    Für mich ist der Vorteil, dass die auch nicht so ganz astrein gestimmten Pauken gar nicht so auffallen und wenn ich mal den falschen Ton eingestellt habe, was leider viel zu oft vorkommt, dann kann ich immer sagen, die Bläser würden falsch spielen.

    die dicke berta macht ganz guten schub

    In der Tat. Es zeigt sich in der Praxis immer wieder: es geht nichts über Hubraum. Obwohl die Trommel eher billig sein dürfte, der Bass ist richtig schön, vor allem live.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    neulich war es wieder soweit: Weihnachtskonzert in der Evangelischen Kirche zu Eschborn.

    Letztes Jahr waren wir noch zu zweit, jetzt sind wir schon locker doppelt so viele da hinten. Und es erklingen auch mal richtige Instrumente.


    Und Triggerwarnung: es könnten an prominenten Stellen auch mal richtig falsche Töne erscheinen.


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    Grüße

    Jürgen