Guten Abend,
Balafon (geniert euch nicht, wenn ihr das auch erst mal googeln müsst.
tatsächlich wusste ich mal, was das ist, habe es aber wieder vergessen.
macht das die ganze Band oder ein einzelner
Definitiv einer.
Zu viele Köche verderben den Brei.
Das Problem ist die Kompetenz, deshalb ist es fast immer am besten, wenn der eine zufälligerweise auch der ist, der das komplizierteste Geraffel hat - der Schlagzeuger.
Wenn es ein anderer macht, kann man davon ausgehen, dass es nicht funktioniert. Gerade Sänger sind allgemein bekannt dafür, gerne noch nicht mal zu wissen, dass sie einen Druckgradientenempfänger besitzen (sollten). Denen dann mit so Details wie rutschfestem Teppich, ebenen Flächen, gar Größenangaben kommen zu wollen, überfordert die gerne.
Ich habe inzwischen auch so eine Bühnenanweisung in der Schublade für Notfälle.
Ansonsten sehe ich zu, dass ich mich selbst kümmern kann oder bin bekümmert.
Im vorliegenden Fall sehe ich die Veranstaltung tatsächlich auch eher als Kleinkunstgeschichte an.
Entweder würde ich da tatsächlich morgens meine Ballerburg mit allen Werbeschildern hinstellen
oder doch mit dem Straßenmusikantenbesteck anrücken.
Letzteres wäre bei mir extrem stressbelastet, weil ich nicht wüsste, was ich da praktischerweise zurechtkomprimieren sollte.
In weiser Vorausschau habe ich mit Snare, Hihat, BD und Ride gespielt um die Bühne nach 6 Minuten Spielzeit innerhalb von 120 Sekunden zu räumen und den Krempel auf 'nem Transportwagen schnell aus dem Festsaal zu bekommen.
Das wäre so eine Möglichkeit, aber nur, wenn hinten irgendwie ein brauchbarer Zu- und Abgang wäre, was ich bezweifle.
Vielleicht doch erst die Burg bauen, dann ggf. verhüllen gegen neugierige Blicke, Staub, Sonnenschein, Klettenflug, schließlich enthüllen und dann wieder verhüllen und abends einpacken. Zwischendurch kann man sich ja im kleinen Beisl an der Ecke zünftig volllaufen lassen oder im Künstlerhotel bei Klima und Keks den Wellnessbereich durchschlafen.
Grüße
Jürgen