Beiträge von m_tree

    Allerdings erschließt sich mir nicht, was die Maschine an der Lautstärke macht. Die erzeugt je nach Modell mehr oder weniger tieffrequente Resonanzen.

    Die eigentliche Lautstärke/Energie kommt m.E. aus dem Anschlag. Stärke und Art. Tip vs shoulder.

    Dabei geht's darum, wie weit die Hi-Hat geöffnet ist und wie grob bzw. fein Öffnungen sein können. Da gibts ja viele Abstufungen .

    Je weiter die Hi-Hat geöffnet ist, desto lauter ist sie. Das hängt nicht nur mit der Amplitude, sondern auch einem sich verändernden Spektrum zusammen. Eine geschlossene Hi-Hat ist eher im erweiterten (weniger gut hörbaren) Höhenbereich unterwegs, während geöffnete und am Rand angeschlagene auch weiter runter gehen und dadurch vom menschlichen Gehör noch lauter wahrgenommen werden.


    Durch den längeren Pedalweg bei den Lever-Glide Maschinen sind Öffnungen noch genauer ausführbar und ich brauche mit denen auch tendenziell einen geringeren Abstand der Becken zueinander.


    Aber auch die Aufhängung der Becken hat einen Einfluss darauf, wie sie klingen. Sehr hart aufgehängt klingt's anders als weicher aufgehängt und wie sie sich besser schließen lässt, hängt auch von der Schrägstellung der Becken zueinander ab. Treffen die plan aufeinander, lässt sie sich mit einer harten Aufhängung direkter schließen. Stehen sie sehr schräg zueinander, lässt sie sich mit einer weichen Aufhängung besser schließen.


    Und: gibt es tatsächlich HiHat Becken, die per se leise(r) sind? Ernstgemeinte Frage. Ich spiele mit dem Gedanken, für die nächste Aufnahme solche Übungsbecken (die mit den 1000 Löchern drin) zu nehmen. Möglicherweise gibt es eine bessere Lösung.

    Ja, die gibt es. Ich bin selbst erstaunt, wie unterschiedlich laut 14er HH-Becken klingen können. Habe seit kurzem eine 14er Zultan Caz Hi-Hat, die in meinen letzten Videos zu hören ist, u.a. auch in meinem "Seven Days"-Cover. Die ist deutlich leiser als meine Zildjian K Hi-Hat. Und z.B. eine Paiste Line Power Hi-Hat, die ich mal probiert hatte, ist noch lauter als meine K Hi-Hat.


    Die Becken mit den Löchern klingen nur leider nicht mehr so richtig nach Becken und taugen wirklich nur zum Üben. Ich hatte auch mal welche am Schülerschlagzeug hängen, aber richtige Becken sind mir da lieber.


    Übrigens: wer Snare Mikros gated, kommt in die Hölle :) Da sind wir einer Meinung. Hast du es schonmal mit einem MB Comp versucht? Schmalbandig eingestellt könnte da was gehen?

    Ich gate Snare-Mikros auch selten und wenn dann nur teilweise (mit Dry-Anteil im Mix, z.B. 50:50). Kommt halt auch immer auf den Kontext an.

    Multiband-Kompression benutze ich seit vielen Jahren selten bis gar nicht mehr. Das ist für mich eher ein "Reparaturwerkzeug" wie z.B. auch ein dynamischer EQ, Transientendesigner oder Rauschunterdrückung. Meiner Meinung nach klingen gute Aufnahmen, Mischungen und Masterings ohne diese Werkzeuge immer natürlicher und besser. Aber hier sind wir natürlich auch wieder im Bereich "Geschmackssache".


    Allerdings gate ich parallele Tracks, an die ich die Snare-Spuren schicke. Z.B. den Snare-Subtrack meines Plattenhalls und die "Verbreiterung" der Snare. Mit dem Ziel, dass da nur die Backbeats verhallt und verbreitert werden.


    Die Lautsärke auf den Hihats hängt nach meiner Meinung auch maßgeblich von den Sticks ab. In leisen settings spielerisch zB Rohema Tango, im normalen Band Setting 7a.

    Die Sticks machen natürlich auch einen Unterschied. Aber die Spielweise macht immer den Löwenanteil aus. Z.B. macht es einen riesigen Unterschied, ob man die Hi-Hat oben mit der Stickspitze oder am Rand mit dem Schaft anschlägt. Dadurch kann man auch Akzente setzen. Sei es mit einfacher Möller-Technik in einem Achtelgroove mit Betonung der Viertel oder Offbeats.

    Olli K.
    Fand jetzt im Nachhinein doch ganz interessant, dass du meine Hi-Hat-Arbeit angesprochen hast. Da entsprechende Anpassungen zu machen wäre bei Bedarf gar kein Problem. Z.Z. habe ich da gleich vier Faktoren, die die Hi-Hat so "dünn" machen: ich spiele die Iron Cobra Lever Glide HH-Maschine - mit (in Relation zur Bewegung der HH-Stange) verlängertem Pedalweg - am liebsten auf der niedrigsten Federspannung. Zusätzlich habe ich mir in den letzten Jahren leiseres und filigraneres HH-Spiel angewöhnt und spiele auch im letzten Video die leisesten Hi-Hat-Becken, die ich je besessen habe.


    Ich hätte also einige Stellschrauben, um in die andere Richtung zu gehen: höhere Federspannung, lauterer Anschlag, HH-Maschine mit direktem Kettenzug und lautere HH-Becken.


    Und wie gesagt gehe ich vieles pragmatisch an - ist die Hi-Hat auf einer Aufnahme an bestimmten Stellen zu laut, kriegt man sie nur mit Aufwand leiser:

    Man kann die Overheads in der Lautstärke automatisieren -> macht aber Arbeit und klingt unnatürlich

    Man kann das obere Snare-Mikro gaten, aber das bringt u.U. auch Probleme mit sich -> Ghostnotes werden vom Gate verschluckt und der Sound wird unnatürlicher


    Ist die Hi-Hat eher leise, kann man einfach das Hi-Hat Mikro ganz gezielt dazu mischen. Und entsprechend mikrofoniert klingt die dann auch besser.

    MoM Jovi

    Mittlerweile wundere ich mich auch, dass du das überhaupt noch liest und darauf eingehst. Das letzte mal bin ich auch erst durch ein Zitat von dir drauf aufmerksam geworden, weil ich mir das ausblenden lasse.


    Dieser User hat einfach grundsätzlich was nicht verstanden. Nämlich, dass es einem viel besser geht, wenn man selber das tut, was einem Freude bereitet, statt andere schlecht zu machen, um sich selbst zu besser zu fühlen (das funktioniert nämlich nicht wirklich). Ob das bei ihm schon pathologisch ist, kann ich nicht beurteilen. Schwach und auch einfach Niveau-los ist es aber definitiv.


    Vielleicht zur Güte: Ich vergleiche Musik gerne mit Sprache:

    Nur weil ich Grammatik und Vokabeln sowie Aussprache perfekt kann, bin ich eben noch kein Dichter, der mit kreative Poesie zu überzeugen weiß.

    Daher veranstalte ich hier auch die Challenges. ;)


    Ansonsten betrachte ich mein Tun auch eher als Handwerk statt Kunst. Bin ja kein Songwriter.


    Dennoch mach ich das auch so gern, weil ich mich über dieses Instrument gut ausdrücken kann.

    "Zig mal erlebt" - Das sollte dir vielleicht zu denken geben.

    Passiert mir mittlerweile kaum noch, seit ich mich hier und da zurückgezogen habe. Interessanterweise bin ich dadurch auch produktiver geworden.


    Wie dem auch sei, ich schrieb "Mir nicht". Mir daraufhin Holzohren zu unterstellen ist auch nicht die feine Art. Aber lassen wir das.

    Man könnte aber auch einfach mal die Gegenfrage stellen, warum du so schnell urteilst. Warum sich nicht mal die Mühe machen und noch ein zweites mal z.B. mit guten Kopfhörern in ruhiger Umgebung mit frischen Ohren hinhören? Warum gleich so offensiv?


    HiHat: natürlich ist das Geschmackssache. Für mich ist das einfach zu filigran. Zumindest in den bisherigen Kontexten.

    OK, da gehe ich mit. Vor ein paar Jahren hatte ich die Hi-Hat im Schnitt noch deutlich lauter gespielt und hatte da in den letzten Jahren bewusst ein bisschen gegengearbeitet. Passt halt nicht immer.


    Es macht ja auch einen grroßen Unterschied, ob ich z.B. "Seven Days" mit den ganzen hoch filigranen Hi-Hat Akzenten und minimalen Öffnungen nachspiele oder z.B. Mättl, wo die offene Hi-Hat nur noch vom Pedal selbst fixiert wird, weil gleichzeitig DoubleBass gespielt wid.


    Ansonsten finde ich solche Diskussionen zunehmend ermüdend. Aber das ist auch mir selbst geschuldet, weil ich zwar mit "Kritik" rechnen muss, aber auch weiß, dass sowas am Ende auch nicht "Kriegs-entscheidend" ist.

    Dann beuge ich mich deinem unumstößlichen Verdikt. Meine Ohren sind offenbar für derlei Feinheiten nicht gemacht.

    Genau solche Formulierungen und unterschwelligen Suggestionen sind das, was mir andernorts immer wieder auf den Sack gegangen ist. Oder wenn mir jemand weis machen will, dass ich meiner Wahrnehmung nicht vertrauen könne, bis ich dann doch eines besseren belehrt wurde. Alles schon zig mal erlebt. Irgendwann wird's langweilig.


    Die Sache mit dem HiHat ist mir schon bei dem AC/DC Cover aufgefallen. Natürlich sehr sauber und in Time gespielt. Aber für mich kommt da zu wenig rüber. Zu wenig "wash", Dreck, was auch immer.

    Das ist zum einen Geschmackssache und zum anderen habe ich mein Spiel der Hi-Hat in den letzten Jahren noch filigraner gestaltet. Becken sind halt oft eher zu laut und Trommeln eher zu leise.


    Ich persönlich empfinde die HH-Arbeit von den meisten Amateurtrommlern (sorry für die Formulierung) zu grobschlächtig. Oft zu weit geöffnet, zu hart angeschlagen, zu wenig Abstufungen in den Öffnungen. Demgegenüber finde ich bei Leuten wie z.B. Gavin Harrison, Colaiuta, Simon Phillips uvm. sehr auffällig, wie diffizil und genau deren HH-Arbeit ist.

    Mir ist beim Anhören der Schlagzeugspur (Spurentrennung mit Moises) aber sofort der Reverb auf der Snare aufgefallen.

    Mir nicht. Ab und zu kommt unter all den Artefakten mal eine Hallfahne raus. Insgesamt ist das Ding (der ganze Drumsound) aber knochentrocken. Der Snaresound im Original ist deutlich knackiger - und das HiHat klingt auch wie eins :)

    Dann bist du wahrscheinlich nicht in der Lage dazu, das rauszuhören. Ich hör den Reverb auf der Snare sogar im Original ohne Spurentrennung am Anfang raus.

    Ja, die Drums sind furztrocken, aber die Backbeats sind verhallt.


    "Und das Hi-Hat klingt auch wie eins" heißt jetzt übersetzt, dass meine Hi-Hat nicht wie eine Hi-Hat klingt? :/

    Die wurde in meinem Seven Days Cover hier und auch auf Youtube übrigens hoch gelobt.


    Letztendlich ist mir das alles eigentlich relativ wurscht. Ich geh das ganz pragmatisch an.

    Ich frage mich, ob der Sound bei den Zuschauern wirklich ein Kriterium für ein Like/Dislike ist? Also wer sagt nach 60 Sekunden (meist eher früher) wirklich, nö das like ich nicht, weil die Bass Drum zu viel Attack hat? Kannst du das in irgendeiner Weise verifizieren, weißt du etwas über die Zielgruppe?

    Schwer zu sagen. Ich glaub, durch meine stilistisch relativ breite Aufstellung und den Mix von Covers, Eigenem / Kreativem und Tutorials mit Zuschauern von allen Kontinenten lässt sich meine Zielgruppe nicht so genau "klassifizieren". Aber so oder so kommt ja durch, dass ich das hier dieses mal nicht so gut getroffen habe.


    Ich habe mal von Matt McGuire gehört, dass er immer um 9 Uhr PST postet, das wäre bei uns 18 Uhr. Scheinbar erreicht man damit wohl das amerikanische Publikum und 18 Uhr bei uns halte ich auch nicht für so falsch. Es kann aber natürlich an vielem gelegen haben am vergangenen Freitag.

    Auch schwer zu sagen. Man liest da auch sehr unterschiedliche Sachen. Die ersten 24h und auch die Tage danach sind bei Kurzvideos jedenfalls oft entscheidend, weil der Algorithmus die da in den Shorts-Feed von potenziell interessierten Leuten packt. Ich kann auch einsehen, zu welchen Uhrzeiten an welchen Wochentagen ich mehr oder weniger Zuschauer habe. Youtube weist aber auch darauf hin, dass der Veröffentlichungszeitpunkt für die langfristige Performance von Videos unerheblich ist.


    der Sound muss viel trockener. Wir reden hier von der Disco Era um ca. 76. Du bist mit deinem Reverb schon eine Dekade weiter.

    Ja, da hast du wohl recht. Mir ist beim Anhören der Schlagzeugspur (Spurentrennung mit Moises) aber sofort der Reverb auf der Snare aufgefallen. Daran hatte ich mich sogar orientiert. Hier mal der Anfang des Originals drums only:


    Brick House - original drums only.mp3

    Danke fürs Feedback! :)

    Dann hab ich das wohl diesmal nicht ganz so gut getroffen.


    Manches zeigt mir aber auch, dass ich mit meiner Vorgehensweise genau meine klanglichen Ziele erreiche. Z.B., dass die Ghostnotes gut durchkommen, ohne irgendwelche "Kopfstände" im Mix dafür machen zu müssen. Oder dass die Dynamik der Hi-Hat nicht zu hoch ist, auch ohne irgendwelche Kopfstände im Mix zu machen. Die Snare-Spuren und auch Hi-Hat + Overheads sind im Mix einzeln nur mit EQ bearbeitet. Die Hi-Hat stört auch nicht auf dem oberen Snare-Mikro, das direkt daneben ohne "Abschirmung" ist und auf dem ich für gewöhnlich immer ordentlich Höhen booste.


    Gut durchhörbare Ghostnotes (auch mit leiserem Schlagzeug in dichten Arrangements) und eine nicht zu dynamische und nicht zu laute Hi-Hat sind so Details, auf die ich Wert lege und auch lang dran gebastelt hatte. Ließe sich bei Bedarf aber auch zurückschrauben.


    Wenn Kritik erlaubt ist, mir wirkt es zu gerade / perfekt gespielt, das Original wirkt auf mich lässiger / grooviger.


    Was für eine Snare ist das?

    Das ist eine Tama 13x6,5" Artwood Custom (Maple) Snare. Das müsste ein Auslaufmodell sein, diese hier ist etwa 15 Jahre alt.

    Klar ist (konstruktive / ernst gemeinte) Kritik erlaubt. Meine ersten Takes hatte ich übrigens leicht angeshuffelt vom Feel, aber das hat noch weniger gepasst. Das ist wirklich gerade. Und bei genauerem Hinhören fällt genau das hier auf (da sieht man wieder, wie wichtig "Feel" ist):

    Es ist nur Kaffeesatzlesen, aber vielleicht ist es die Mischung aus zuviel und/oder zu lauten Ghostnotes, zu lautem Schlagzeug insgesamt in der Mischung und für das Genre nicht ganz passendem Sound (hier meine ich explizit die Bassdrum, die sehr viel Attack hat). Wenngleich auch auf hohem technischem Niveau getrommelt, trifft es hier für meine Ohren nicht so den Vibe des Stücks.

    Das könnte natürlich sein. Bei der 13" Snare stelle ich auch fest, dass Ghostnotes lauter im Verhältnis zu den Backbeats als bei 14ern sind (geringere Dynamik). Die beiden Snare-Spuren habe ich einzeln nur mit EQ bearbeitet, keine zusätzliche Kompression, Gates sowieso nicht. Aber die Parallelkompression der Bassdrum mit zusätzlicher Präsenzbetonung (bzw. Bass-Bassabsenkung) ist hier definitiv Overkill. Die Ghostnotes sind im Gegensatz zu den Backbeats furztrocken. Meistens passt das eigentlich ganz gut, denn Ghostnotes gehen ja oft eher unter. Insgesamt habe ich die Drums auch nicht so stark komprimiert wie meistens (hier ohne 1176).


    Werd's jetzt trotzdem so lassen. Nach der aktuellen Challenge mit Jazz mach ich mal wieder einen schnellen Metal (hätte ich ohne die Verletzung am Handgelenk schon fertig) und dann werde ich mich mal an "Blackest Eyes" wagen. Der ist für Gavin Harrison - Verhältnisse ja noch relativ einfach.

    Danke! Ich glaube schon, dass Stimmen nach Gehör für die persönliche Wahrnehmung der Trommeln unübertroffen ist. Da ist so ein Tunebot allenfalls ein nützliches Hilfsmittel. Und Snares - das ist schon eine eigene Welt.

    Ja, sehe ich auch so. Ich hatte bis vor etwa fünf Jahren nur nach Gehör gestimmt. Die App hatte ich mir dann besorgt, als ich auf vier Toms erweitert habe und diese dann mal genauer in Intervallen stimmen wollte. Zusammen mit Recording, Spektrum-Analyse und Klangbearbeitung hatten sich mir dann viele weitere Dinge erschlossen und ich bin zunehmend tiefer in die Materie eingestiegen. Daher maße ich mir jetzt überhaupt an, Tutorials zum Thema zu machen.


    Am Ende sollten immer die Ohren entscheiden, auch bei der Klangbearbeitung (Mixing + Mastering bzw. Live-FOH).


    In der Zwischenzeit hatte ich übrigens ein paar weitere Kurzvideos veröffentlicht. Ich hatte mich vor vier Wochen am linken Handgelenk verletzt und konnte zwei Wochen gar nicht richtig spielen. Daher hatte ich mal geschaut, welche älteren Videos von mir von den Klickzahlen her etwas zu kurz gekommen sind und Auszüge als Kurzvideos veröffentlicht. Natürlich neu gemixt und mit einem "Video Damage"-Effekt, um das ein bisschen auf alt zu machen und die eigentlich schlechte Videoqualität zu kaschieren:


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    Übrigens auch schon live gespielt mit einer RG-Tribute-Band:

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    Vor ein paar Tagen hab ich dieses Video eingespielt und veröffentlicht. Den hatte ich auch schon mal live mit einer Bigband gespielt. Hab's etwas "verfrickelter" als das Original gespielt (Ghostnotes und HH-Arbeit). Das Einstiegs-Fill habe ich auch unter Zuhilfenahme des Analyzers (Grundtöne) genau unter die Lupe genommen, um es genau nachzuspielen. Zuerst kommen drei Schläge auf dem hohen, dann drei auf dem mittleren, dann drei auf dem tiefen und dann noch ein Schlag auf dem mittleren Tom. Um auf der Snare totzdem wie gewohnt mit rechts zu beginnen habe ich auf dem 12er dann RRL gespielt. Den meisten wird das wahrscheinlich gar nicht auffallen.


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    Was mich nun wundert ist, dass das Video eine deutlich schlechtere Performance als meine anderen Kurzvideos hat. Deutlich weniger Likes (mehr Klicks pro Like) und auch zwei Dislikes. Ich sehe aber keinen logischen Grund dafür. Vielleicht war der Upload-Zeitpunkt am Freitag Abend einfach schlecht gewählt. Oder vielleicht liegt's ja an der 13" Snare. :D

    Was läuft falsch, wenn der Tunebot und die Drum Tune App stabil um die 70 Hz Differenz aufweisen? Z.B. misst der Tunebot 200 Hz, die Drum Tune App aber 270? Das lässt mich schon staunen...

    Falls du "Drumtune Pro 2.0" benutzt: diese App hat verschiedene Modi für alle Trommeln, z.T. auch unterteilt in hohe / tiefe Stimmung und Schlag- / Resonanzfell (Snare). Das passende auszuwählen bringt schon was. Bei den "Gesamtgrundtönen" (also normal angeschlagener Trommel ohne abgedämpftes Reso) kriege ich da meistens auch zuverlässige Werte angezeigt. Mit abgedämpftem Reso wird's u.U. auch mal kniffelig. Die "lug frequencies" beurteile ich nur nach Gehör. Um die Felle auf eine gleichmäßige Spannung bzw. in Stimmung mit sich selbst zu bringen brauch ich kein Hilfsmittel, das krieg ich auch so hin.


    Den Tunebot habe ich nie besessen, daher kann ich dazu nichts sagen. Habe lange nur nach Gehör gestimmt. Hat mir aber auch nicht geschadet.

    "Feathering" ist das Stichwort und damit bin ich durchaus auf der "Standard"-Seite. ;)

    Wieder was gelernt, danke.:thumbup:


    Es ist durchaus erlaubt, die Bassdrum sanft durchlaufen zu lassen. Für manches ist es sogar sinnvoll, gerade im Bigband-Swing und allgemein in "alten" Stilen ist es sogar eher die Regel als die Ausnahme. Aufgrund der zurückhaltenden Spielweise (wird auch als "Feathern" der Bassdrum bezeichnet) nehmen wir es nur meist nicht unmittelbar wahr. Leider wird nur von vielen Nicht-Jazzern Jazz gerne mit Bebop gleichgesetzt, wo dieser Binse stimmen mag, was aber natürlich deutlich zu kurz gesprungen ist.

    Würdest du diesen Track hier denn eher als Bepop oder als Jazz oder Swing bezeichnen? Bzw. als welches Subgenre?


    Noch ein Hinweis zur Aufnahme:

    Ich denke bei dieser Challenge geht sogar eine Smartphone-Aufnahme ganz gut. Falls die Möglichkeit besteht, dabei die Empfindlichkeit / den Gain / die Vorverstärkung des Mikros ganz runter stellen. Das Smartphone würde ich dafür in Zuhörer-Position wenige Meter vor dem Schlagzeug und nicht zu hoch positionieren. Z.B. etwa 1m über dem Boden, vielleicht sogar weniger. Man stelle sich eine sitzende Zuhörer-Position vor einer kleinen Bühne vor. ;)

    Mit einem Handyrecorder würde ich ähnlich vorgehen.

    Meine Inspiration war dieses hier, nachdem ich nach "uptempo jazz standards" gesucht hatte:


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    Mein Punkt zur Bassdrum lautete ja auch nur "Die Bassdrum wird wenig bis z.T. gar nicht gespielt". Ich denke, das ist da auch sehr dehnbar.

    Grundsätzlich ist das eben einfach was anderes als Rock/Pop/Funk-Drumming.


    Die Bassdrum spiel ich persönlich hier nach Lust und Laune, mal mehr mal weniger. An manchen Stellen auch mal Halbe, in manchen Takten gar keine BD.

    Und auf der Snare spiel ich in Fills auch mal sachte Rimshots, in bestimmten Parts Rimclicks.


    Also nur Mut zum Austoben nach Gusto. ;)

    Ich persönlich könnte auch gern auf alle Hinweise und Tipps nach dem Start der Challenge verzichten (außer technischer Natur). Das nimmt einem etwas die "Unschuld".

    Danke! Das ist mal eine klare Ansage, mit der ich was anfangen kann (wobei das natürlich nur eine kurze und unverbindliche Analyse von mir dazu war, was in dem Genre gängig ist). Und ergibt mit der initialen Kritik und den folgenden Bemerkungen ein klares Bild:


    Mir hat die Anleitung von Marius den Tag versaut, weil ich eigentlich mit der Bassdrum durchspielen wollte… :D

    Genau das hätte ich gemeint, wird jetzt aber wohl nix mehr (von meiner Seite zumindest) nach der vorgeschossenen Kritik 😂


    Also werde ich das beim nächsten Mal unterlassen und mich auch mit Äußerungen zu meinen Bewertungskriterien und Videoveröffentlichungen zurückhalten.


    Dennoch wäre es schön, wenn die Challenge-Threads für Austausch genutzt würden bzw. am Leben gehalten werden und damit sichtbar bleiben. :)

    Da fragst du nicht danach, die bekommen unverschämt einen Vor den Latz geknallt, weil du ja der Typ der klaren Worte bist.

    Unverschämt ist, was du hier gerade abziehst. Es gibt ja Leute hier, die dich einfach nur für gestört halten. Ich dagegen denke, dass du einfach nur auf Stunk aus bist.


    Wir haben alle so unsere Ecken und Kanten, auch ich. Aber auch wenn ich manchmal etwas forsch und direkt bin, werde ich nie persönlich oder beleidigend.


    Dieses Forum trägt die Unterschrift "Kritik - hart aber herzlich". Und das ist mir zig mal lieber als "weich, verlogen und unterkühlt".


    Damit ist diese Diskussion für mich beendet. Hier geht's um eine Challenge und nicht um mich persönlich. Wer ein Problem mit mir hat, kann ja gern an anderer Stelle ein Fass aufmachen.

    Und das nicht selten Schlimmste bei alle Dem, auch Inhalte betreffende Andere Meinungen, die sogar teils Wissenschaftlich belegt sind, als Unfug Blödsinn und sonst wie Betiteln abstempeln,

    Tatsächlich? Ich hab eher den Eindruck, dass du wissenschaftlich belegtes verdrehst oder nicht in der Lage dazu bist, das richtig zu interpretieren.

    wenn es einen selbst dann trifft (hier wurde übrigens als Hinweis nochmals expliziet um ne Stellungnahme gebeten!),

    Obwohl du ja immer über mich in der 3. Person ablästerst, ohne mich direkt anzusprechen, dazu noch eine Ergänzung:


    Ich hatte um eine Stellungnahme von Leuten gebeten, die auch die Absicht haben sich hier zu beteiligen. Sei es mit einem Challenge-Beitrag und/oder einem Voting oder einfach netten und konstruktiven Beiträgen. Das hatte ich nicht "explizit" dazu geschrieben, weil es für die meisten hier selbstverständlich ist.


    Um deine Sticheleien hatte ich ganz sicher nicht gebeten.

    da wird imho die Amnesie dann unheimlich ausgeprägt hab ich den Eindruck.

    Du unterstellst mir also Gedächtnisverlust? Sehr interessant.