Beiträge von m_tree

    Schließe mich Burkie an bzgl. der Empfehlung mit einem Audio-Interface. Das wäre die sauberste Lösung.


    Es sollte ein USB-Interface mit 8 Mikrofon-Eingängen (i.d.R. kombiniert mit Klinke für Line/Instr.) sein. Das kann die beiden Gitarren, Bass, Gesang und bis zu 4 Schlagzeugmikros abdecken.

    Kann man an einem Laptop mit z.B. REAPER betreiben. Der muss nicht neu und besonders teuer und leistungsstark sein, nur zuverlässig laufen.


    So ein Audio-Interface bietet i.d.R. Latenz-freies Monitoring der Rohsignale, das sich über eine Software steuern lässt.

    Und natürlich die Möglichkeit, saubere Einzelspuren mitzuschneiden. Das ist auch für Arbeitsaufnahmen hilfreich.


    Für eine Veröffentlichung die Aufnahmen dann am besten zum Mixen und Mastern an jemanden abgeben, der das drauf hat. Ggf. auch inkl. Videobearbeitung (Synchronisation und Schnitt).

    Das könnte ich auch machen, biete ich offiziell über meine Freiberuflichkeit an.


    Schlagzeugaufnahme mit zwei Overheads (am besten Recorderman / Glyn Johns - Aufstellung), einem Bassdrum-Mikro und ggf. einem Mikro an der Snare.


    Für das Monitoring geschlossene Kopfhörer oder In-Ears benutzen.

    Ok - die Z-Achse wird gespiegelt bzw. um 180° gedreht. Nicht aber die X-Achse und auch nicht die Y-Achse. Ist auch logisch, weil die Spiegelachse die Z-Achse "zurückwirft", während die anderen beiden Achsen parallel zur Spiegelachse verlaufen.


    Ist eigentlich gar nicht paradox, sondern sogar logisch.

    Ein Spiegel spiegelt ja keine Achsen.

    Ähm, doch. Aber ich lass das mal so stehen, weil ich darüber nicht disktuieren möchte.

    Nee, bitte um Erklärung mit Quellenangabe. Ich hatte übrigens schon erklärt was ich damit meine, aber das hast du natürlich nicht zitiert.


    Der Spiegel selbst ist die Achse, an der das Licht reflektiert wird. Der Spiegel spiegelt aber weder die X-Achse noch die Y-Achse, sondern das Licht wird parallel zurückgeworfen. Wie ich bereits schrieb. Deswegen spiegelt der Spiegel keine Achsen.

    Weil es wie ein Spiegel ist. Wenn ich in einen Spiegel schaue, dann stehe ich nicht Kopf

    Ja, das Phänomen kann ich aus so beschreiben, nur die Eeklärung, warum das so ist, kenne ich nicht.

    Ein Spiegel spiegelt ja keine Achsen. Vielmehr behält das Licht seine Parallelität, wird vom Spiegel also genau so zurückgeworfen, wie es am Spiegel ankommt. Deswegen bleibt dein rechter Arm im Spiegel auch rechts und wandert nicht plötzlich nach links. Aus dem selben Grund bleiben deine Beine auch unten und dein Kopf oben.


    Selfie-Kameras von Smartphones nehmen das Bild ja erstmal normal auf. Gespiegelt dargestellt wird es dann erst von der App, quasi um einen Spiegel zu simulieren.

    Okay, und durch die Spiegelung wird man auch vom Links- zum Rechtshänder (oder umgekehrt)? Der rechte Arm ist auch gespiegelt der rechte Arm, wenn der Rücken hinten ist. :D :/

    Die Selfie-Kamera von Smartohones ist standardmäßig gespiegelt. Damit man den Eindruck hat, in einen Spiegel zu schauen. So, dass z.B. rechts neben einem stehende Personen auch rechts auf dem Display erscheinen - zumindest bei der Aufnahme von Bildern und Videos.

    In den Einstellungen der Kamera-App kann man im Regelfall auswählen, ob Bilder und Videos der Selfie-Kamera gespiegelt oder richtig herum gespeichert werden.


    Für meine Videos nutze ich aber lieber die leistungsstärkere Hauptkamera auf einem Stativ. Die ist dann auch nur eine von mehreren Perspektiven.

    Es heißt ja immer, man soll als YouTuber regelmäßig Videos hochladen, z.B. 1x pro Woche. "Seven Days" habe ich nun fast fertig vorbereitet und ich spiele das meiste auch 1:1 nach - mit allen Akzenten auf der Hi-Hat. Eine besonders knifflige Stelle am Anfang des Outros hab ich zwar schon geknackt, aber ich muss das noch locker in einem Take spielen können, bevor ich bereit bin für den finalen Take auf Video.


    Bin jetzt erstmal noch mal ein paar Tage unterwegs. Daher hab ich vorhin mal einen Ausschnitt von einem Cover von Jahresanfang rausgesucht und das schnell als Kurzvideo veröffentlicht. Natürlich neu abgemischt. 8)

    Die Toms drücken mir zwar immer noch nicht genug, aber ich hätte wohl einfach noch doller draufhauen müssen. :D


    Externer Inhalt youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Transferleistung

    Du meinst, das auf Schlagzeug zu übertragen?

    Ich versteh's auch nicht so wirklich. Punkt 1, 3 und 5 lassen sich auf jedes Instrument übertragen und lernt man auch bei jedem guten Lehrer. Wobei ich Punkt 3 auf Dynamikkkontrolle erweitern würde. Allein gleichmäßig laute und Timingsichere Singles auf der Snare auf den 3 "gröbsten" Lautstärkestufen piano, mezzoforte und forte spielen zu können unterscheidet schon einen Anfänger von einem Fortgeschrittenen. Dann aber noch gezielt Akzente einbauen zu können ist auch ein wichtiger Schritt.

    Und Punkt 5 würde ich mit Aufnahmen ergänzen. Das empfehle ich Schülern auch - sich selber aufnehmen und danach anhören.


    Punkt 2 und 4 betreffen speziell Klavier und sind hier eigentlich fehl am Platz.

    Na du weißt ja bestens bescheid. :D


    Körperliche Probleme hatte ich wegen Schlagzeugspielen noch nie. Da krieg ich eher mal Knieprobleme vom Joggen oder so.

    Und weil ich da spieltechnisch so gut klarkomme maße ich mir mittlerweile auch an, Unterricht zu geben.


    Ich benutze auch seit jeher nur runde Hocker. Sattelhocker mag ich nicht so. Auf runden Hockern sollte man halt eher vorne sitzen, genau um die von dir erwähnte Gelenkfreiheit der Oberschenkel zu haben. Das sage ich auch jedem Schüler.


    Nachtrag:

    Es kommt auf das Größenverhältnis von Hockerdurchmesser und Gesäß an. Für mehr Beinfreiheit ist es kein Problem, etwas weiter vorn zu sitzen. Eher gängige Praxis. Wenn ich dies bzgl. mal einem Schüler was sage, sind es üblicherweise Kinder, die zu weit hinten sitzen oder auch bei mittiger Sitzposition nicht genug Beinfreiheit haben.

    Man sollte in der Lage dazu sein, auf jedem brauchbaren runden Hocker egal welchen Durchmessers die passende Sitzposition mit genug Beinfreiheit für sich zu finden.


    Dass die Bassdrum selbst keinen Bodenkontakt haben sollte, hatte ich weiter oben schon erwähnt.


    Es wäre übrigens hilfreich, wenn du dich auf die Standard-Schriftfarbe des Forums beschränken würdest. Schwarzer Text ist hier im Dark Mode nämlich schlecht lesbar. ;)

    Mit seinem schnippisch-ironischen Wochentage- und Darmstadt-Kommentar hat er überspitzt auf die in quasi jedem dieser Art von Freds auftauchenden

    "Alle Kessel klingen gleich, es kommt nur auf die Felle und andere äußere Einflüsse an und außerdem sollte man lieber üben"-Fraktion geschossen,

    welche mir persönlich auch bisweilen gehörig auf die Nerven geht.

    Interessant. So habe ich das nicht verstanden. Auf mich wirkt sein Kommentar eher "universell sarkastisch", lässt also Interpretationsspielraum.


    Und ich persönlich finde Kommentare, die sich mit erhobenem Zeigefinger über Jürgens hier schon lang bekannte sarkastische Art beschweren, deutlich nerviger.


    Das Thema ist meiner Meinung nach vor allem aus zwei Gründen so aufgeladen und tendenziell hitzig diskutiert:


    Material und Bauweise machen natürlich genau so Unterschiede wie viele andere Faktoren. Was aber oft im Dunkeln bleibt ist die Gewichtung bzw. der tatsächliche Anteil an der Klangfarbe in der Praxis. Das ist aus meiner Sicht auch der Grund dafür, dass manche Leute die Prioritäten und die Praxis aus den Augen verlieren bzw. verlernen, sich aufs Wesentliche zu konzentrieren.


    Der zweite Grund ist meiner Meinung nach, dass es hier um künstlerischen Ausdruck und damit vorrangig um den eigenen Geschmack geht. Eigene Erfahrungen sind also unerlässlich. Mehr noch kann sich der Geschmack sogar erst durch die eigenen Erfahrungen bilden und weiterentwickeln. Kaufberatung in einem Forum kann niemandem die eigenen Erfahrungen und Entscheidungen abnehmen. Ob mir Beckenserie X oder Y besser gefällt kann ich halt nur selbst rausfinden.


    Bei dem Thema gibts keine Regeln und auch kaum wissenschaftlich belastbare Abhandlungen über die Zuammenhänge. Und das wiederum lässt auch viel Raum für esoterische Ansätze.

    Spannreifen, Raum und Position im Raum kommen u.U. noch vor dem Kessel. Je nach dem wie unterschiedlich die Kessel sind. Bei Acryl oder (bei Snares) z.B. Stahl oder Messing vs. Holz kann's auch schon mal deutlichere Unterschiede geben.


    Von Mikrofonierung und Nachbearbeitung mal ganz abgesehen.


    Die Anzahl der Spannschrauben spielt auch noch ne Rolle.

    Würdet ihr eine SQ1 FT aus 7 Layern und 7mm oder eine Momentum FT mit 9 Lagen auf 6mm nehmen? Beides Birke.

    Hmm ... 7 x 7mm = 49 mm ... 9 x 6mm = 51 mm ...


    Ich glaube, sowas solltest du eher einen Trommelbauer fragen.

    Hatte ich natürlich falsch verstanden, 5cm wären ja etwas zu viel für die Kesselwand. :D


    Aber trotzdem - ob 7 Lagen mit 7mm Kesseldicke oder 9 Lagen mit 6mm Kesseldicke ... kommt vielleicht fast auf die selbe Masse raus durch die zusätzliche Verleimung. Wenn du die im Blindtest mit exakt gleicher Befellung und Stimmung eindeutig zuordnen kannst, gib gern Bescheid!


    @TS: Den größten Einfluss auf den Klang hat m. E. übrigens Üben.

    Und Felle + Stimmung natürlich.

    Nein nein - ich meine die Serien.

    Schon klar. Meine Antwort war ein Hinweis darauf, dass da wahrscheinlich kein normaler Mensch einen Unterschied hört unter sonst gleichen Bedingungen. 2mm mehr oder weniger Kesselstärke, 6 oder 7 Lagen. Ist die Frage ernst gemeint?


    Da hast du wahrscheinlich schon einen deutlicheren Klangunterschied, wenn du nur einzige Spannschraube um 90° verdrehst.

    Bin auch langjähriger Iron Cobra - Spieler und kann das Problem überhaupt nicht nachvollziehen. Man kann die normalen Federn schon sehr hart einstellen, wenn man will. Zusätzlich kann man die Gewichte montieren. Oder einfach einen schwereren Beater nehmen - z.B. die normalen von DW oder Pearl sind relativ schwer / heavy.


    Weißt du, wie du die Federspannung einstellen kannst?


    Ich nutze die Iron Cobra ohne die Cobra Coil, ohne die Fußstopper und ohne die Gewichte.

    Kriege mit der Rolling Glide aber trotzdem genug Punch rein (ich hau auch gern richtig drauf), wenn ich will. Nur halt ohne Kraftverschwendung. ;)

    Der Übertragungswinkel sollte im Idealfall 90° sein.

    Du meinst, dass der Fuß nur vertikal nach unten drückt und nicht auch nach vorn? Das ist nicht Paxisnah.

    Zum einen, weil die üblichen Pedale mit üblichen Einstellungen noch leicht schräg gestellt (nicht waagrecht) sind, wenn der Beater auf dem Fell auftrifft.

    Zum anderen, weil bestimmte Spieltechniken auch etwas "Vortrieb" erzeugen. Z.B. bei Doublestrokes mit Heel Up und Slide nach vorn.


    Vor allem mit Heel Up und einer passenden Sitzposition, mit einem leicht stufen Winkel zwischen Ober- und Unterschenkel, wird auch immer ein bisschen "Vortrieb" vorhanden sein.


    Ich zähle halt leider zu denjenigen, für die die Fußstopper am vorderen Ende der Trittplatte erfunden wurde.

    Dann lohnt es sich definitiv, da noch mal an deiner Technik nachzuarbeiten.


    * Ich hab die Fußstopper (und auch die Cobra Coil) von meiner Iron Cobra schon lang entfernt. Den "Sweet Spot" sollte man auf jedem brauchbaren Pedal automatisch für sich finden können, ohne die Kette (o.ä.) oder eben den Stopper mit der Fußspitze zu berühren.

    Meiner Erfahrung nach sind Spikes vor allem bei HH-Maschinen und Slave-Pedalen wichtig. Beim Masterpedal an der BD weniger. Die bilden ja bei richtiger Montage der Fuma eine Einheit.


    Ich trete auch gern mal fester rein. Wichtig ist, die Spikes der Bassdrum-Beine und einen geeigneten Teppich zu benutzen.


    Hatte es schon erlebt, dass meine BD mit der IC (ohne Spikes) auf fremden Teppichen weggerutscht ist. Besonders ärgerlich war das mal auf einem größeren Festival. Weil's schnell gehen musste den Teppich genommen, der schon auf dem Riser lag. Und dann musste ich die BD zwischen allen Songs immer wieder zu mir ranziehen. Damals hatte ich die auch noch frei stehen, ohne Tom und auch ohne Tomhalter.

    Mit meinem Teppich war das auf der Tour nie ein Problem.


    Wichtig ist also, die Spikes der BD-Beine auszufahren, die Beine etwas anzuwinkeln (nicht zu vertikal). Außerdem sollte der Reso-Spannreifen keinen Kontakt zum Boden haben. Und halt einen geeigneten Teppich benutzen.

    Die BD zu beschweren kann den Stand zusätzlich verbessern, z.B. mit Toms.


    Ich benutz seit einiger Zeit die Teppiche von Thomann. Der Hocker, die BD inkl. Beinen und die HH-Maschine sollten drauf stehen. Der Rest ist egal.


    Thomann Drum Rug
    Thomann Drum Rug, hochwertiger Drum Teppich in robuster Veloursqualität, Maße cax 1,60m x 1,90m, exklusives Thomann Design, rutschsicher, schallhemmende…
    www.thomann.de

    Falscher Thread, oder? ;)


    Hab's mir mal aufgeschrieben. Werde wohl mal mitmachen. Ich such z.Z. sowieso immer Material für meinen YT-Kanal. Wobei meine ToDo-Liste da andererseits eigentlich schon aus allen Nähten platzt mit anspruchsvollem und Zeitintensivem Zeug (aktuell "Seven Days" von Sting / Colaiuta).

    Die Thomann-Challenge dürfte ich vergleichsweise schnell fertig haben.


    Was die Planung für nächstes Jahr betrifft, werde ich das genau so wie oben beschrieben machen. Also zwei Challenges im Frühjahr direkt nacheinander und eine im November.

    Das passt mir nächstes Jahr auch besser. :thumbup:

    Du meinst das hat den gleichen Effekt? In die Bd rein, würde ich nichts stellen wollen. Dann hinkt der Vergleich direkt wieder.

    Ich bin mir sicher, dass sich schwerere / dickere Kessel, schwerere Spannreifen und Spannböckchen und ggf. zusätzliche Beschwerung des Kessels leicht unterschiedlich auswirken. Das dürfte aber insofern subtil bis nicht existent sein, dass die schiere Masse des Kessels mit allem, was dazu gehört, einen deutlich größeren Einfluss auf den Klang hat.


    Und der Vergleich würde nicht hinken, sondern den Vergleich mit einem anderen Kessel vorerst ersetzen. Auf diesen hast du ja sowieso keinen Zugriff, wenn ich das richtig verstanden habe?


    Aber Decke oben drauf ist eine Idee. So ein 500g/m2 Molton zum Beispiel

    Das dürfte ein bisschen zu wenig sein. Für einen hörbaren Effekt muss man da schon etwas schwerere Geschütze auffahren - im wahrsten Sinne.


    Aber eine Decke oder alles, was Luftschall absorbiert, macht sich in der Bassdrum natürlich gut. Insbesondere bei Mikrofonierung im Innern zum Zähmen des Basketballeffekts.