Beiträge von m_tree

    Hattest du nicht ein Thread eröffnet bzgl. des Themas „Warum checkt der Techniker die Overheads zum Schluss?“?

    Nee, das war ich nicht.

    Bei kleinen Locations werden die Overheads oft nicht benötigt.

    Ja, und gerade da spielt der Natursound im Raum noch eine große Rolle. Die Close Mics werden da auch nur dazu gemixt.


    Beim Recording sind die Overheads (abhängig vom Gengre) erstmal wichtiger als die Mikros an den Toms.

    Na ja ... für meine aktuelle Vorgehensweise, auch im Mix, sind die Tom-Mikros schon essenziell. Da wird ohne die Tom-Mikros kein Schuh draus.

    Live wird in vielen modernen Gengres die Overheads sehr leiste für die Becken beigemischt und man hört im Mix hauptsächlich closed micing. 😊

    Ich weiß. Aber wenn der Natursound in größeren Locations eine geringere Rolle spielt, ist ja oft auch noch viel Schlagzeug auf den Gesangsmikros drauf.


    Und apropos Gesangsmikros: im Normalfall kommt ja noch ne Band dazu. ;)

    Beim T.Bone hast du leider auch nicht die Modellbezeichnung hinzu geschrieben.

    Doch, steht im Threadtitel (t.bone MB85 Beta). Ich füg's aber auch noch in den Beitrag ein.

    Um eine genauere Aussage treffen zu können, müsste man die reinen Tom Signale ohne Overheads hören.

    Die Idee dabei ist, ein realitätsnahes Setting für Aufnahmen zu haben. Wobei die Overheads hier schon insgesamt sehr zurückhaltend reingemixt sind.


    Wie die Mikros einzeln klingen interessiert ja meist nicht mal live.


    Was mich als Tuning-Nerd noch interessieren würde: Welchen tonalen Abstand haben denn Schlag- und Resofell zueinander (Reso wahrscheinlich um einiges höher)?

    Ja, Resos auf den Toms um einiges höher. Schreibe später noch genau was dazu.

    Die allgemeine Wahrnehmung dazu hier würde mich echt interessieren! Für unvoreingenommene Vergleiche erstmal ohne Zuordnung:


    Shure SM57

    A - Tom-Mikros.mp3


    t.bone MB85 Beta

    B - Tom-Mikros.mp3


    Sennheiser e604

    C - Tom-Mikros.mp3


    Welche Version gefällt euch am besten? Welche Mikros vermutet ihr hinter den Versionen? Ich würde das mal übers Wochenende "offen" lassen und dann am Montag auflösen. Könnte auch noch was einspielen.


    In den letzten Jahren hatte ich die t.bone MB85 Beta (eigentlich Gesangsmikros) für meine Aufnahmen an Toms benutzt. Diese habe ich sogar Shure SM57 an Toms vorgezogen. SM57 find ich an der Snare (oben + unten) top, an Toms aber flop. Aber ist natürlich alles Geschmackssache. Zur Zeit habe ich noch zwei Sennheiser e604 für einen anstehenden Road-Einsatz da. Und nachdem ich vorgestern komplett Felle gewechselt hatte, lag natürlich ein Vergleich dieser Mikros nahe.


    Zu hören ist ein Mix aus den Overheads, 2x Bassdrum, 2x Snare und den jeweiligen Tom-Mikros an 12+16" Toms. Auf den Trommelspuren sind nur leichte Höhenbetonungen, auf den Overheads ein leichter Low-Shelf Roll-Off, Gates nur auf der Bassdrum. Keine parallelen Spuren, keine Automation. Die restliche Bearbeitung ist auf der Summe mit (Band-)Sättigung, Kompression, EQing. Für optimale Vergleichbarkeit habe ich alle Tom-Spuren auf gleiche Lautheit (EBU R128) normalisiert. Das selbe habe ich noch mal mit den Gesamtmixen vor der Konvertierung in MP3 gemacht.


    Pinstripe oben / Diplomat unten auf den Toms. Die Dämpfung beschränkt sich auf ein bisschen Watte im Innern und eine Sticktasche am Standtom. Gestimmt auf eine Quinte Abstand (Dis und Ais).


    Von den Coatings bei Remo kann ich genau das gleiche berichten, aber mit Schwankungen (was es nicht besser macht).

    Das ist ein Grund dafür, dass ich auf der Snare lieber Evans (UV1) spiele.

    Ansonsten habe ich mit Remo aber keine Probleme. Powerstroke 3 auf der Bassdrum halte ich sogar für Alternativlos.


    Butter bei die Fische: Hier gibt´s doch Spezialisten, u. a. den TS, die allerlei (Frequenz- und andere) Alanysemöglichkeiten haben und die auch gerne mal nutzen. Da fände ich zur Beantwortung der Frage doch mal einen Blindtest interessant: Ein 30 Jahre altes (a: unbenutztes, gut gelagertes, b: benutztes) Reso gegen ein frisch vom Band gehüpftes. Was sagen die Spektrometer? Wer glaubt, welches Fell ganz sicher "blind" erkennen zu können? Und wieviel würde er/sie darauf verwetten?

    Das könnte ich gern mal machen. Mir mangelt's da nur an "ausreichend alten" Fellen. Den Vergleich hier hatte ich ja sein gelassen, weil die Resos erst 3,5 Jahre drauf waren. Viele tun sich ja schon schwer, bei unterschiedlichen Resos Unterschiede zu hören.


    Vom Unterschied der Bassdrum war ich gestern aber echt beeindruckt. Felle stimmen sich durchs Bespielen ja i.d.R. nur runter. Was dazu führt, dass das Nachstimmen meistens Hochstimmen ist. Das PS3 Ebony mit selbst rein geschnittenem Loch war jedenfalls 12 Jahre alt und hatte ich vor ein paar Jahren nach Experimenten mit anderem Reso (Ambassador Ebony) und einem Reso mit Bandlogo wieder auf die selbe BD gezogen.


    Aber auch die Snare klingt mit neuem Reso und neuem Teppich lebendiger und voller (vor allem der Teppich). Das Snare-Schlagfell habe ich noch nicht gewechselt, das soll noch bis Ende Mai verschleißen.


    Kurzum: Fellwechsel sind durchaus sinnvoll, wenn die Felle viel benutzt und nachgestimmt werden. Das ist ja so ähnlich wie mit Gitarren- oder Bass-Saiten.

    Es sei denn man will genau diesen "verschlissenen" und tendenziell dumpferen und "toteren" Sound.

    Vielen Dank an alle für den Input✌️👊

    Falls du noch Interesse an einem Tutorial hast, könnte ich ein Video mit (hörbarem) Klick machen und das dabei langsamer spielen. Könnte die Geschwindigkeit auch steigern, aber die 32stel Bassdrum würde ich dann mit beiden Füßen spielen.

    Ich habe das gestern frisch befellte Set (inkl. neuem Teppich) übrigens eben mal durchgestimmt und mit einer Testaufnahme probegespielt. Spätestens beim Vergleich der Aufnahmen wusste ich, dass sich das echt gelohnt hat. Auch die Bassdrum klingt trotz gleichem Fell-Setup mit Falam Slam viel besser. Die Toms kommen mit ein bisschen Watte drin nun komplett ohne Dämpfung aus, ohne dass auch nur noch ein Fitzelchen störend nachsingt. Ganz ohne Ölfelle.


    Übrigens find ich, dass sich Pinstripe und EC2S, die ich vorher drauf hatte, gar nicht so viel nehmen.


    Und noch mal zu Studio vs. Live:

    In größeren Dimension hat man live bei den Trommelmikros genau mit den selben Problemen zu kämpfen. Man kann nur anders damit umgehen - bspw. Kann man im Studio auch (händisch programmierte) Automation für die Toms statt Gates nutzen. Der Tiefbassanteil spielt eine etwas andere Rolle, weil ein Studiomix überall funktionieren muss, ein Livemix nur auf der jeweiligen PA in der jeweiligen Location. Overheads und Raum hatte ich ja schon genannt.


    Dass ein Simon Phillips seine Bassdrums nur im Studio beschwert und generell kein Mikro am Snare-Teppich mag, hat wohl eher mit seiner speziellen Art und seinem speziellen Sound zu tun. Der spielt auf den Toms auch beidseitig Amba Clear und stimmt die nach eigener Aussage gleich hoch. Da würden andere wohl die Krise kriegen. Oder anders gesagt: der ist halt auch nicht "normal".


    Aber live liegt öfter z.B. ne Grenzfläche in der BD plus ein dynamisches Mic im Reso-Loch. Ich habe auch ein paar Live-Mischer kennengelernt, die ein Teppich-Mikro hinstellen, einer schwört sogar für einen fetten Snare-Sound drauf. Die machen sich die Mühe bestimmt nicht ohne Grund ...

    Während man im Studio bei genügend Zeit und Geld ja gerne mal das ein oder andere herauskitzelt und daher mit Mikrofonen und neuen Fellen nicht allzu sparsam umzugehen pflegt, macht man das auf der Bühne für Millionen, also draußen, wo Luft weht und nicht das Klassikpublikum die Stecknadel von der Hose des Dirigenten fallen hört, nur dann, wenn man ansonsten zu wenig zu tun hat, zu viel Geld und Personal hat oder einfach seinen überschwenglichen und völlig verständlichen Frühlingsgefühlen nachgeht. Das darf man, das ist schön, man darf dann aber die alten Neider eben auch schön finden, die sich ein bisschen belustigen. Jeder will seinen Spaß.

    Immer wieder interessant, wie sich die Dinge zurecht gedreht werden. Den Fellwechsel mach ich auch aus dem Grund, dass ich keine Felle mehr vom Tourset wechseln muss (außer vielleicht mal das Snare-Schlagfell). Das nervt nämlich bei 90-100 Gigs im Jahr, wo Auf- und Abbau möglichst schnell gehen sollen und das Set immer im Tourbus bleibt.


    Und ich zieh auch genau aus dem Grund Pinstripe auf, damit das auf der Bühne einfach funktioniert. Auch, wenn die Stimmung mal nicht perfekt ist.


    Auf der Bühne geht es um Effizienz und Haltbarkeit.

    Allein schon zwei Mikrofone für eine Trommel sind völliger Overkill. Das brauchen noch nicht mal die Vollprofis (oder gerade die nicht).

    Ist schon lustig. Der eine Chef der Band, Gitarrist (langjähriger Vollprofi), besteht auf 2 Mikros für Snare und Bassdrum. Denn das klingt nicht nur im Studio fetter.

    Live und Studio unterscheiden sich da eher beim räumlichen Anteil. Im Studio lohnen sich u.U. Raummikrofone. Live werden Gesangsmikros oft schon unwillkürlich zu einem Mix aus Overheads und Raummikros. Zumal die PA im Raum ja auch Nachhall erzeugt.


    Das nächste mal werde ich übrigens überlegen, ob ich hier noch mal was frage. Ich hab mir ja nicht nur das meiste selbst beigebracht, sondern komm alleine sowieso gut zurecht. Ich mach das hier auch aus sozialen Aspekten. Aber bei solchen Sticheleien und ...

    Das darf man, das ist schön, man darf dann aber die alten Neider eben auch schön finden, die sich ein bisschen belustigen. Jeder will seinen Spaß.

    ... kann ich da auch drauf verzichten. Dient ja dann eh nur zur Belustigung. Für mich dient das übrigens auch zur Belustigung, weil ich ein Freak bin und es mir Spaß macht, so in die Details zu gehen.

    Wenn man Pinstripe kauft und sich über frischen Klang Gedanken macht, das

    erinnert mich irgendwie an Maultäschle.

    Ah ja - und gleich geht's dann weiter mit "lern erstmal Stimmen und kauf ordentliche Felle, aber auf gar keinen Fall Pinstripe!".


    Noch jemand?


    Ich meinte ja schon, dass man da nach meiner Meinung eh keine Unterschiede hört. Einfach mal richtig lesen.

    Die Logos sind ja gleich. Mir ging's da eher um das Alter der Felle. Also wenn ein Fell z.B. 11 Jahre gelagert wurde und das andere 1 Jahr oder einen Monat. Es ging ja hier schon um die Alterung von Kunststoffen. Wobei nicht so ganz klar geworden ist welche konkreten Zeiträume da problematisch werden. In den Weltmeeren "hält" sich das Plastik ja auch ewig.


    Habe in den letzten Jahren Remo und Evans gemixt. Jetzt auf BD und Toms komplett Remo und auf der Snare Evans.


    So ein kompletter Fellwechsel ist auch immer mal ganz gut um alles zu reinigen, die Schrauben der Spannböckchen und Halterungen nachzuziehen und andere Kleinigkeiten zu optimieren. Mach ich jetzt halt auch mit dem Ziel, dass ich erstmal Ruhe hab mit dem Tourset. Pinstripe, Falam Slam mit Filz-Beatern ... dann reicht mal ein Wechsel des Snare-Schlagfells und das wars.

    Die Felle sind heute gekommen. Von allen Remo-Fellen (BD, 12+16 Toms komplett) ist das 16er Pinstripe als einziges in einer Folie statt Karton gekommen. Ist das nicht ein Hinweis auf ein viel älteres Fell? Remo verpackt die Felle doch schon lang nicht mehr in Folie.


    Bin zwar der Meinung, dass man das Alter nicht hören wird, ähnlich wie bei den 3,5 Jahre aufgezogenen Diplomat als Resos.

    Aber wenn man schon so einen Aufwand betreibt, um auch den letzten Furz und jede Eventualität zu optimieren ...

    Wie das so ist - wenn man einmal angefangen hat will man's dann auch genau wissen ;)


    Hier mal 'ne Transkription. Ist mit 174 bpm statt 87 notiert. Mit dem Hintergrund, dass ich die ersten Rolls rhythmisch zuerst nicht genau einordnen konnte. So sind es dann jetzt doch nur 32stel auf den 87 bpm (bzw. 16tel auf 174).


    Bin mir beim ersten Roll auch immer noch unsicher. Die einzelnen Tom-Schläge sind kaum hörbar und die Bassdrum passt rhythmisch nicht zu den Tom-Rolls (ist langsamer). Falls sie es so wie notiert spielen wollte, hat sie es nicht sauber hingekriegt. Sowas geht mit 'nem Doppelpedal und sinnvollen Handsätzen besser (Hängetom mit links, Standtom mit rechts).


    Eine Transkription kann ich schon erstellen. Ich spiele das dafür aber auch langsamer ab (geht direkt im Player auf Youtube).


    Meine Ausrede ist die Vorbereitung auf ein Live-Set von über 50 Songs. Aber ich bin auch einfach nachtaktiv. ;)

    Wenn ich das richtig verstehe muss die Masse schon den Kessel selbst beschweren.

    Wenn der Attack verstärkt werden soll, ja. Um das Ausschwingverhalten zu ändern, kann man auch das Stativ beschweren.

    Weil ich nur Floortoms und Bassdrum beschwere kann ich nichts zu Stativen sagen. Wobei sich mir nicht erschließt, was ein Beschweren eines sowieso schon stabilen und schweren Stativs bewirken soll. Ob ein Hängetom mit dem selben Haltesystem auf der Bassdrum oder mit Multiklammer an einem Beckenstativ befestigt wird ist doch ziemlich egal, oder? Alles, was man auch unter einem nah aufgestellten Mikrofon nicht mehr differenzieren kann, dürfte keine Rolle spielen. Für mich jedenfalls nicht.


    Mir ist beim Beschweren von Floortoms und auch beim Umstieg auf starre (nicht gefederte) Floortom-Beine vor allem eine Verkürzung des Sustains aufgefallen. Und genau aus diesem Grund mach ich das auch. Den Sound der Bassdrum durch zusätzliches Gewicht würde ich als "kompakter" bezeichnen.


    Manchmal wundere ich mich, wie weit Freds immer wieder (u.U. bei Beteiligung gewisser Forenusern?) vom eigentlichen Thema ins fortgeschritten Nerdige abschweifen...

    Das Offtopic habe ich zwar von Anfang an selber mit unterstützt. Mich nervt hier fortwährend aber nur ein User (der hier kürzlich wieder mal gesperrt war), der mir nicht nur in "meinem" Thread sagen will was ich zu tun habe, sondern auch fortwährend spamt und jede nerdige Diskussion ins Absurde zieht. Dieser schmale Grat ist dann für Außenstehende oft nicht mehr differenzierbar.

    Wenn ich das richtig verstehe muss die Masse schon den Kessel selbst beschweren. Das kann z.B. eine Sticktasche am Floortom sein. Oder eben irgendwas, das man in die Bassdrum legt. Ich beschwere die Bassdrum in meinem aktuellen Live-Aufbau mit dem Tom-Halter, einem Tom und dem Ride. Damit schlage ich gleich drei Fliegen mit einer Klappe: Einsparen von Hardware (und schnellerer Aufbau), Sound-Optimierung und besserer Stand der Bassdrum. Hatte es mal auf einem Festival auf einem fremden Teppich erlebt, dass die Bassdrum freistehend ständig weggerutscht ist. Wenn es mal schnell gehen muss kann einem sowas beim Gig dann den letzten Nerv rauben. Wobei ich mittlerweile immer einen eigenen Teppich dabei habe.


    Ich hatte mal einen mikrofonierten A/B-Vergleich gemacht mit Tom hängend vs. auf Snare-Stativ. Es handelte sich dabei um das Mapex-System zur Tom-Aufhängung.

    Tatsächlich konnte ich keinen Unterschied feststellen. Sinn und Zweck war für mich, herauszufinden, ob das Sustain auf dem Snare-Stativ kürzer ist.


    Nachher könnte ich 1-2 Bilder posten, falls Interesse besteht.

    Ich wollte hier ja demnächst drei Vergleiche posten: Tom-Resos alt vs. neu, alternative Becken-Mikrofonierung und Vergleich von Tom-Mikrofonen. Würde von den ersten beiden Vergleichen aber gern absehen.


    Zwar werde ich mein Set komplett neu befellen. Das mach ich einfach, weil es sowieso überfällig ist und jetzt vor der Tour sinnvoll ist. Auch, weil ich in dem Zusammenhang viele weitere Anschaffungen machen muss und die paar Felle (inkl. neuer Snare-Teppich) nicht weiter ins Gewicht fallen. Aber weil die Tom-Resos jetzt erst 3,5 Jahre drauf sind werden da kaum Unterschiede hörbar sein, denke ich. Die wechsle ich eher prophylaktisch.


    Mit der alternativen Becken-Mikrofonierung hatte ich noch mal rumprobiert und bin zu dem Schluss gekommen, dass das eher nur was für Notfälle ist. Overheads klingen einfach viel besser (zumindest bei meiner aktuellen Aufstellung) und die übliche Vorgehensweise mit Stützmikros an Hi-Hat (und Ride) ist eben aus guten Gründen so populär. Der Unterschied von Live und Recording beläuft sich dann eher auf den Mix der Spuren, besonders was die Rolle der Overheads betrifft.


    Mittlerweile hab ich zwei Sennheiser e604 für die Toms da, die dann mit auf Tour gehen. Hab schon erste Vergleiche mit meinen bisher für Aufnahmen genutzten t.bone MB85 Beta gemacht. Ich würde dann einfach mal einen Thread erstellen für einen Vergleich dieser Mikros mit zusätzlich SM57 an 12+16" Toms (Gesamtmix ohne parallele Spuren). Allerdings erstmal ohne Zuordnung, also mit Ratespiel. Wie da dann so die Eindrücke sind würde mich echt interessieren.

    schwere Trommeln sind lauter als leichte.

    Schließt das auch ein zusätzliches Beschweren der Kessel ein? Bei Floortoms und Bassdrum forme ich den Sound (bzw. verkürze das Sustain) derzeit mit zusätzlicher Masse und einer starren Aufstellung.


    Ansonsten erscheint es mir auch grundsätzlich logisch, dass Resonanzfelle dünner als Schlagfelle sind. Mit Ausnahme von der Bassdrum, wo ich mit beidseitig PS3 bisher die besten Erfahrungen gemacht habe.

    Die Resonanzfelle schwingen ja nur mit und müssen mechanisch daher nicht so belastbar sein. Und das Mitschwingen geht mit geringerer Masse besser, nach meiner Auffassung.


    Bei z.B. Diplomat statt Ambassador als Tom-Resos hat die geringere Masse folgende Effekte:

    • schnelleres Ansprechen / Einschwingen des Resos
    • schnelleres Ausklingen / kürzeres Sustain des Resos
    • das Schlagfell bekommt insgesamt mehr "klangliches Gewicht"


    Nimmt man stattdessen deutlich schwerere Felle als Resos, z.B. Ambassador coated oder (vorgedämpfte) doppellagige, erreicht man damit evtl. auch ein kürzeres Sustain. Aber eben auf Kosten der Lebendigkeit, weil die dicken Resos so schwerfällig sind. Oder irre ich mich?


    Zur Abrundung (auch wenn hier unglücklicherweise ausschliesslich nur eine relativ tiefe Stimmung getestet wurde):

    Ich finde die Stimmung, die wackelige Aufhängung und die Beschränkung auf ein 12er Tom insgesamt nicht so passend gewählt für den Vergleich. Auch aus tontechnischen Gesichtspunkten hätte man das besser hörbar machen können. Beim Vergleich zwischen Diplomat und Ambassador hört man aber schon, dass ersteres nicht so lang "nach singt".

    :rolleyes:

    .......ich hab auch nen "geheimtipp" :saint: :D :whistling: - :?:

    zurück auf den einganspost #1 mit der "wattegeschichte.

    Mein Tipp an dich: einfach mal die Klappe halten, wenn du nichts zu sagen hast. Oder einfach 'nen eigenen Thread erstellen, wo du rein spammen kannst.


    Wattebällchen oder ähnliches in Floortoms sind übrigens alte Kamellen von Stimmprofis wie z.B. Rossi Roßberg.