Von den Coatings bei Remo kann ich genau das gleiche berichten, aber mit Schwankungen (was es nicht besser macht).
Das ist ein Grund dafür, dass ich auf der Snare lieber Evans (UV1) spiele.
Ansonsten habe ich mit Remo aber keine Probleme. Powerstroke 3 auf der Bassdrum halte ich sogar für Alternativlos.
Butter bei die Fische: Hier gibt´s doch Spezialisten, u. a. den TS, die allerlei (Frequenz- und andere) Alanysemöglichkeiten haben und die auch gerne mal nutzen. Da fände ich zur Beantwortung der Frage doch mal einen Blindtest interessant: Ein 30 Jahre altes (a: unbenutztes, gut gelagertes, b: benutztes) Reso gegen ein frisch vom Band gehüpftes. Was sagen die Spektrometer? Wer glaubt, welches Fell ganz sicher "blind" erkennen zu können? Und wieviel würde er/sie darauf verwetten?
Das könnte ich gern mal machen. Mir mangelt's da nur an "ausreichend alten" Fellen. Den Vergleich hier hatte ich ja sein gelassen, weil die Resos erst 3,5 Jahre drauf waren. Viele tun sich ja schon schwer, bei unterschiedlichen Resos Unterschiede zu hören.
Vom Unterschied der Bassdrum war ich gestern aber echt beeindruckt. Felle stimmen sich durchs Bespielen ja i.d.R. nur runter. Was dazu führt, dass das Nachstimmen meistens Hochstimmen ist. Das PS3 Ebony mit selbst rein geschnittenem Loch war jedenfalls 12 Jahre alt und hatte ich vor ein paar Jahren nach Experimenten mit anderem Reso (Ambassador Ebony) und einem Reso mit Bandlogo wieder auf die selbe BD gezogen.
Aber auch die Snare klingt mit neuem Reso und neuem Teppich lebendiger und voller (vor allem der Teppich). Das Snare-Schlagfell habe ich noch nicht gewechselt, das soll noch bis Ende Mai verschleißen.
Kurzum: Fellwechsel sind durchaus sinnvoll, wenn die Felle viel benutzt und nachgestimmt werden. Das ist ja so ähnlich wie mit Gitarren- oder Bass-Saiten.
Es sei denn man will genau diesen "verschlissenen" und tendenziell dumpferen und "toteren" Sound.