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drumpages

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21

Freitag, 7. Juli 2006, 11:24

Zitat

Original von seppel
für punk bedarf es keiner technik. punk ist gegen das establishment. was sich etabliert hat lehnt punk generell ab.


Auch ein guter Punk-Drummer verwendet bestimmte Techniken, um das zu erreichen, was er will!
Jeder benutzt Techniken, die Frage ist nur, was für welche.
Für mich ein geniales Beispiel aus diesem Bereich: Stewart Copeland von Police Ende 70er Anfang 80er. Power und Genialität ohne Ende!

Kabl

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22

Freitag, 7. Juli 2006, 12:24

ist diese Wippe so eine Art offener Wirbel nur einhändig?
Zur Punk Diskussion: Sicher gibt es alte Punkbands die hauptsächlich vom Minimalismus und Dilletantismus "leben". Aber das ist find ich zu großes Schubladendenken.
Dieses Video werd ich mir demnächst mal reinziehen, danke für den Tipp!
Hey, Ho, Let's Go!

FelixMB

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23

Sonntag, 9. Juli 2006, 16:38

was ich auch sehr empfehlen kann ist mehr mit den Fingern zu spielen. Das heißt den Stick mit de Fingern zu bewegen. Dann auch weniger Handgelenk.
Die Jugend von heute liebt den Luxus,
hat schlechte Manieren
und verachtet die Autorität
Sie wiedersprechen ihren Eltern,
legen Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer
(Sokrates 496-399 vChr)

ModAnthrax

cholerischer

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24

Sonntag, 9. Juli 2006, 16:44

Die Wippe ist schwer in Worte zu fassen.

Man spielt hierbei aus dem Ellbogengelenk und mit dem gesamten Arm, der Unterarm bewegt sich nach oben, dabei geht das Handgelenk nach unten. Armhaltung ist ähnlich der einer angreifenden Schlange. Nun bewegt man den Unterarm nach unten und das Handgelenk nach oben (edit) man führt eine Art Peitschenschlag aus(/edit) und führt den ersten Schlag aus (meistens onbeat), dann geht der Arm wieder hoch und das Handgelenk runter und führt so den zweiten Schlag aus (logischerweise dann offbeat) und das ganze von vorne.

Auf diese Weise kann man dann auch Triolen spielen indem man einfach noch einen Schlag dazwischenlegt und Sechzehntel wenn man zwei Schläge dazwischen legt. Diese Technik ist auch perfekt geeignet um Shuffle zu spielen (ohne die krieg ich das gar nicht hin).

Leider hab ich nur ne Webcam zur Verfügung sonst würd ich das mal schnell vorführen.
"....wenn sie sich nur nich verlaufen!"

Miss X beim auspacken der Toms: "Ach DAS sind also 14 Zoll!"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Anthrax« (9. Juli 2006, 16:45)


drumpages

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25

Montag, 10. Juli 2006, 10:14

Zitat

Original von FelixMB
was ich auch sehr empfehlen kann ist mehr mit den Fingern zu spielen. Das heißt den Stick mit de Fingern zu bewegen. Dann auch weniger Handgelenk.


Fingertechik ist klasse für kurze, schnelle Sachen wie 4 stroke-ruffs oder für den 2. Schlag double-strokes vor allem auf Instrumenten mit wenig rebound, aber als Basistechnik für powerplay ist sie nicht so geeignet, weil die Muskelgruppen für die Bewegung der Finger sehr klein sind und schnell ermüden!
Aber als Ergänzung kommt sie natürlich dazu. Letztlich braucht man eine Mischung von allem: Wippe als Motor, Unterarm/Handgelenkdrehungen, gute Handgelenke, Fingertechnik (open-close) usw.
Jede musikalische Situation erfordert eine andere Mischung von Techniken, die man instinktiv abruft, wenn man sie einmal drauf hat.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »drumpages« (10. Juli 2006, 10:19)


FelixMB

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26

Montag, 10. Juli 2006, 12:14

@drumpages: du sagst es :-)
Die Jugend von heute liebt den Luxus,
hat schlechte Manieren
und verachtet die Autorität
Sie wiedersprechen ihren Eltern,
legen Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer
(Sokrates 496-399 vChr)

I-hate-god

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27

Montag, 10. Juli 2006, 12:39

Zitat

Original von drumpages

Jede musikalische Situation erfordert eine andere Mischung von Techniken, die man instinktiv abruft, wenn man sie einmal drauf hat.


Das ist eine sehr kluge Aussage!
wer glaubt das schon?

sau edel

king of spam

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28

Montag, 10. Juli 2006, 13:03

Zitat

Original von drumpages

Zitat

Original von FelixMB
was ich auch sehr empfehlen kann ist mehr mit den Fingern zu spielen. Das heißt den Stick mit de Fingern zu bewegen. Dann auch weniger Handgelenk.


Fingertechik ist klasse für kurze, schnelle Sachen wie 4 stroke-ruffs oder für den 2. Schlag double-strokes vor allem auf Instrumenten mit wenig rebound, aber als Basistechnik für powerplay ist sie nicht so geeignet, weil die Muskelgruppen für die Bewegung der Finger sehr klein sind und schnell ermüden!
Aber als Ergänzung kommt sie natürlich dazu. Letztlich braucht man eine Mischung von allem: Wippe als Motor, Unterarm/Handgelenkdrehungen, gute Handgelenke, Fingertechnik (open-close) usw.
Jede musikalische Situation erfordert eine andere Mischung von Techniken, die man instinktiv abruft, wenn man sie einmal drauf hat.

also ich halte den stick mit daumen und zeigefinger fest und bewege ihn mit den 3 anderen fingern
wenn du diese meinst find ich das es nich anstrengend ist,ich bewege hauptsächlich die finger aber es verbraucht wenig energie,man kann dynamisch spielen,aber muss sich nich so viel bewegen
Suche Roland rt10 K Kick Trigger

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »sau edel« (10. Juli 2006, 13:04)


drumpages

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29

Montag, 10. Juli 2006, 13:24

Das ist gut, aber eine Technik von Vielen.
Manches geht damit, manches nicht, dafür brauchst Du dann andere Techniken.
Es gibt nicht EINE richtige Technik, Dogmatik ist nicht gut, wenn's um's Lernen von Instrumenten geht.
Aber nicht nur dabei........ :D

seppel

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30

Samstag, 15. Juli 2006, 00:11

Zitat

Auch ein guter Punk-Drummer...


das ist schon ein wiederspruch in sich. ;-)

ok. ich kenne keine band die heute punk macht. die heutigen "punkbands" imitieren und perfektionieren eine musik die mit den stilmitteln der punkmusik der 70er anbändelt.
punk kannste generell aber auch auf nem akkordeon machen. punk hat keinen spezifischen sound sondern ist ne einstellungssache.

punk ist kompromisslos (und natürlich völliger schwachsinn dazu). wer punk machen möchte muss mindestens den ganzen tag bier saufen und dem staat auf der tasche liegen. alles andere ist karneval.

die heutigen "punkbands" machen alle rockmusik. rockmusik servieren sie heute, wenn angela merkel wahlkampf macht.
wie rebellisch!
welcher fettsack sitzt da eigentlich auf meinem avatar?

Rak

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31

Samstag, 15. Juli 2006, 11:16

Zitat

Original von drumpages
Es gibt nicht EINE richtige Technik, Dogmatik ist nicht gut, wenn's um's Lernen von Instrumenten geht.


DAS ist ein Satz, der könnte im Forum an vielen Stellen stehen :D

Zitat

Original von seppel

Zitat

Auch ein guter Punk-Drummer...


das ist schon ein wiederspruch in sich. ;-)

ok. ich kenne keine band die heute punk macht. die heutigen "punkbands" imitieren und perfektionieren eine musik die mit den stilmitteln der punkmusik der 70er anbändelt.


Auch alt-gereifte Kiffer dürfen ihre Fähigkeiten verbessern :D

Zitat


punk kannste generell aber auch auf nem akkordeon machen. punk hat keinen spezifischen sound[...]


Haste da mal ein Beispiel? :)
"Eine Synkope ist eine kurz anhaltende Bewusstseinsstörung, die durch einen vorübergehenden Sauerstoffmangel im Gehirn verursacht wird. Es besteht keine direkte Lebensgefahr." :D

sau edel

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32

Samstag, 15. Juli 2006, 16:38

Zitat

Original von seppel

Zitat

Auch ein guter Punk-Drummer...

die heutigen "punkbands" machen alle rockmusik. rockmusik servieren sie heute, wenn angela merkel wahlkampf macht.
wie rebellisch!
bei den erfolgreichen wie z.b. green day... stimmt das auf alle fälle,aber geh mal in so manches juz,da findeste noch genug punkbands
Suche Roland rt10 K Kick Trigger

Kabl

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33

Montag, 17. Juli 2006, 13:16

"wer punk machen möchte muss mindestens den ganzen tag bier saufen und dem staat auf der tasche liegen. alles andere ist karneval."

Tolle Aussage. Alkohol und Sozial-schmarotzen ist deiner Meinung nach Punk. Ich dachte, dass dieses Klischee längst nicht mehr verbreitet ist. Ein Punker kann berufstätig sein, Anti-Alkoholiker sein und kann von mir aus mit gekämmten Haaren rumlaufen. Wie du sagtest ist das ne Einstellungssache. Für mich ist "Punk" eine Einstellungssache, man sollte seine Meinung, seinen Geschmack, seinen Willen etc. einfach öffentlich darstellen und kundgeben, ohne die Beeinflussung von Medien, Idolen (ob Politiker, kirchliche Autoritäten, Prominente). Aber mei, dass kann man jetzt diskutieren, gehört aber eigentlich nicht in den Tread rein. Nix für ungut.
Hey, Ho, Let's Go!